News aus der P2P Welt

Lendix nennt sich nun „october“

Am 31. Oktober hat Lendix verkündet nun unter dem Namen october zu firmieren. Ich dachte zuerst, dass können sie nicht ernst meinen, aber sie meinen es ernst ;). Der CEO hat den Schritt dann in einer Email kommentiert. In Frankreich wurde der Weg für p2p scheinbar im Oktober 2014 durch eine Gesetzesänderung geebnet. Lendix wurde im Oktober gegründet. Man will sich von der Konkurrenz differenzieren) und wollte sich mit „LEND“ix nicht mehr weiter Schubladisieren lassen im Finanzbereich. Und zu guter Letzt meinte er noch, der Name müsse ja mit dem Produkt nichts zu tun haben, sehe man bei Apple… aja und october ist verständlich in vielen europäischen Sprachen. Ich fand Lendix eigentlich einen coolen Namen, aber dann verleihe ich halt Geld via october.

Peerberry gehört nicht mehr zur Aventus Group

Das mag ein alter Hug sein mittlerweile, aber ich möchte es trotzdem gerne kurz erwähnt haben. Ausra, CEO von Peerberry, bestätigte in einem Interview (so um 3m 15s), dass die Plattform an zwei Privatinvestoren (EU Bürger) verkauft wurde. Finde ich jetzt einen etwas komischen Move. Muss ja nichts Negatives sein, aber ich wüsste schon gerne warum. Ich sehe momentan noch davon ab mein Geld weiter zu transferieren.

Estateguru hat eine neue Webseite

Estateguru hat sich zum (bald) 5 jährigen bestehen einen neuen Web- und Markenauftritt gegönnt. Die Webseite ist noch nicht fehlerfrei und reagiert manchmal etwas behäbig. Das wird wohl in den nächsten Tagen noch verbessert. Schön ist, dass man nun eine bessere Übersicht hat zu seinen Krediten und generell mehr Informationen hat. Das ganze lenkt nun natürlich nicht davon ab, dass doch einige Kredite in Verzug und in Verwertung sind. Aber das liegt in der Natur der Sache. Abwicklungen dauern halt lange und türmen sich über die Jahre auf. Ich habe aktuell einen Kredit für den es nicht gut aussieht, mal sehen was hier passiert. Meine Rendite könnte einen Ausfall verkraften, aber wäre trotzdem unschön. Mal sehen wieviel Geld da noch kommt und vor allem wann.

Grupeer kündigt viele neue Kredite für November an

Grupeer ist aktuell ein Opfer seines Erfolgs. Grossartige Wachstumszahlen bei Neuinvestoren haben so langsam zu einem Austrocknen der Kreditverfügbarkeit geführt. Es kommen immer wieder einige neue, aber nicht genug für alle Investoren. Im November soll sich die Lage entspannen mit vielen neuen Krediten. Seien wir also gespannt, was Grupeer für uns bereit hält.

Insolvenz einer britischen p2p Plattform und weitere News

Heute gib es nur einige News aus der P2P Welt sowie Hinweise auf aktuelle Cashback Programme.

Collateral stellt den Betrieb ein

Diese Woche ist es passiert, Collateral war nicht mehr zu erreichen. Die Plattform scheint insolvent (?) zu sein und wird abgewickelt. Es scheint so, als ob die Plattform keine definitive Betriebserlaubnis erhalten hatte (von der FCA = Regulator in UK) als die temporäre Lizenz ausgelaufen ist. Scheinbar hat man dann trotzdem noch weitergemacht…. Auf jeden Fall werde ich die Geschichte detailliert aufrollen in den nächsten Wochen. Aktuell ist nicht viel zu machen, da ein Verwalter eingesetzt wurde, welcher jetzt die Geschichte abwickelt. Ich selber bin auch betroffener Anleger. Sofern die ausstehenden Kredite weiter bedient werden oder die Sicherheiten verwertet werden können, ist es möglich, dass die Anleger schadlos aus der Nummer rauskommen. Jetzt ist einfach Geduld gefragt, denn auch wenn es keine Verluste geben sollte, das Geld ist jetzt sicherlich Monate unereichbar. Es erstaunt mich, dass so etwas im europäischen Ursprungsmarkt Grossbritannien passiert. Das zeigt uns wieder einmal: Diversifikation ist alles, und kein Geld einsetzen, welches man kurzfristig braucht!

Viventor bietet 10 Euro Cashback

Ab sofort bietet Viventor Neukunden 10 Euro Cashback, sofern diese 500 Euro für mindestens 30 Tage anlegen. Solltet ihr via diesen Blog zu Viventor gelangt sein in den letzten Wochen, dann kommt ihr auch in den Genuss des Cashbacks, sobald 30 Tage vorbei sind bei euren Anlagen (sofern ihr mehr als 500 Euro angelegt habt). Neukunden können sich hier registrieren.

Currencyfair bietet aktuell 40 Euro Cashback bis zum 1. April

Solltet ihr Währungen tauschen wollen, bietet Currencyfair aktuell 40 Euro Cashback, wenn ihr mindestens 2k Euro wechseln wollt. Dies kann über mehrere Transaktionen geschehen. Bedingung ist einfach, dass ihr diesen Link zur Registrierung nutzt. Die Funktionsweise von Currencyfair könnt ihr hier nachlesen.

Estateguru neu auch mit spanischen Krediten

Vorletzte Woche wurde der erste spanische Kredit auf Estateguru platziert und gleich vollumfänglich investiert. Die Immobilie steht in Spanien, wurde aber von einer estnischen Firma belehnt. Ich denke daher nicht, dass wir allzuviele spanische Kredite sehen werden. Ich bleibe sowieso vorerst bei den baltischen Krediten, ausser es gibt „gute“ Finnen. Aktuell gibt es für Neuinvestoren noch 1% Cashback auf die Investitionen der ersten 3 Monate. Die Aktion endet sobald 11’000 Investoren bei Estateguru registriert sind, was in 2 bis 3 Wochen der Fall sein dürfte.

Was könnt ihr in den nächsten Wochen auf diesem Blog erwarten?

Ich werde bei vielen neueren Plattformen ein Fazit nach einem Jahr anlegen ziehen können (wie bei Robocash beispielsweise). Zudem kommen neue Plattformen dazu. Wie versprochen, werde ich versuchen die Collateral Insolvenz aufzuarbeiten. Und news gibt es immer wieder mal dazwischen. Möchtet ihr speziellere Themen behandelt haben? Lasst es mich wissen, ich bin immer auf Anregungen gespannt.

Wiedermal ein Kurzrückblick – es ist so einiges passiert

Estateguru ändert die Kreditstruktur nach Investitionsschluss

Ich hatte ja hier bereits über den ersten finnischen Kredit berichtet und meine Analyse dazu verlinkt. Nachdem der Kredit vollständig finanziert war, kam am Wochenende die Meldung, dass die Kreditstruktur angepasst wird. Ich dachte mir nur, dass kann doch nicht sein, dem habe ich nicht zugestimmt. Daher habe ich eine Email geschrieben, dass dies doch nicht geht. Mein Gebot wurde kurzerhand gelöscht, Estateguru hat meinen Kreditanteil übernommen. Eigentlich war das nicht die Meinung, denn ich hätte in den Kredit auch investiert, wenn diese Struktur klar gewesen wäre. Triin von Estateguru hat mir dann ausführlich erklärt, dass die Situation erst nach der Finanzierung des Projekts aufgetaucht ist, als man die letzten Vorbereitungen zu den Verträgen abschliessen wollte. Daher hat man entschieden weiterzumachen und die Investoren über den Umstand im Nachgang zu informieren. Objektiv betrachtet sehe ich die Vorgehensweise von Estateguru, denn die Situation der Investoren wird nicht wirklich schlechter durch die Strukturänderung (soweit ich das sehe). Subjektiv betrachtet passt es mir nicht, dass Projekte abgeändert werden können, nachdem ich geboten hatte. Glücklicherweise ist Estateguru in solchen Fällen kulant und lässt die Investoren raus. Ich frage mich nur, was passiert wäre, hätte ich einen grossen Kreditanteil… Ich werde auf jedenfall das Projekt weiterverfolgen, ich bin immernoch davon überzeugt, dass es gut kommt. Und das Estateguru an der Kommunikation arbeiten muss, ist ja nichts neues. Wer damit nicht umgehen kann, sollte die Finger von der Plattform lassen.

Im Statistikteil der Plattform sieht man nun, dass 2 Kredite im Status default sind und einer recovered wurde (es waren also bisher 3 Kredite die im Status ausgefallen waren.). Der Kapitalverlust steht immernoch bei 0, es ist also noch kein Investor zu schaden gekommen. Momentan hat es etwas mehr als 10’200 Investoren, bis dies 11’000 sind bietet Estateguru Neuinvestoren 1% Bonuszinsen auf alle Gebote während der ersten drei Monate. Um davon zu profitieren, meldet euch mit diesem Link an.

Mintos führt die Graceperiod ein

An sich ist das nichts neues, da die Kredite auch schon früher erst einige Tage (je nach Kreditvermittler) als verspätet gelistet wurden. Einen besonderen Status hatten die Kredite aber nicht, was jetzt geändert wurde. Im Geiste der Transparenz ist dies sicherlich ein Fortschritt. Ändert aber an der Tatsache nichts, dass für die Graceperiod keine Zinsen gezahlt werden ;). Die vielen Cashback Angebote machten auch bei der Darstellung der Kontenübersicht eine Anpassung notwendig. Neu weist Mintos die erhaltenen Boni in der Übersicht aus und deklariert diese im Kontoauszug nicht mehr als Deposit. In die Renditeberechnung fliessen diese aber glücklicherweise nicht ein (ja, wenn ihr aufgrund der Cashback Angebote sehr aktiv wart am Zweitmarkt, dann ist das ein Nachteil für euch). Man sollte der Renditeberechnung von Mintos aber ohnehin nicht zuviel Gewicht schenken und die Rendite nach XIRR berechnen in Excel.

Weitere Neuerungen bei den Anzeigeoptionen werden gerade implementiert, plus gibt es neu den ersten Kreditvermittler aus Südamerika (Kolumbien). Die Kredite sind leider in EUR gelisted, und nicht in USD.

V wie Viainvest oder doch besser Viventor?

Die Meldungen häufen sich, dass der autoinvest bei Viainvest die Gelder nicht mehr investiert. Es hat scheinbar einfach zu wenige Kredite. Schaut euch mal meinen aktuellen Artikel zu Viventor an, da gibt es genügend Kredite zu gleichen Kriterien wie bei Viainvest und das Ansässigkeitsformular für die Steuern habt ihr ja schon 😉 Neu brauchts keine Ansässigkeitsbestätigung mehr, nur noch Identifikationsdokument plus Wohnsitzbestätigung (= Stromrechnung oder Ähnliches. Ab jetzt gibt es 10 Euro Cashback, wenn ihr mindestens 500 Euro während 30 Tagen investiert. Registriert euch via diesem Link.

Brickowner

Ich habe ja das Entwicklungsprojekt von Brickowner bereits vorgestellt. Man kann dort übrigens auch ohne GBP Konto investieren und einfach per Kreditkarte zahlen. Warum ich immer nur auf ein Transferwise oder Revolut Konto hingewiesen habe? Ganz einfach: Will man das Geld nach Beendigung des Kredits wieder zurücküberweisen, fallen hohe Überweisungsspesen an, wenn man es sich auf sein Girokonto überweisen lässt. Dies nur so als Input am Rande.

Einige News aus der p2p Welt

Estateguru bietet neu auch Kredite für finnische Projekte an

Diese Woche kam mit EUR 1.65 Millionen das bislang grösste Projekt bei Estateguru auf die Plattform. Speziell an der Geschichte ist, dass es kein estnisches, sondern ein finnisches Projekt ist. Ich bin ja kein Fan von Auslandsexpansionen, aber diesem Kredit stehe ich eher positiv gegenüber. Ich habe meine Gedanken im p2p Kredite Forum festgehalten und werde dort weiterberichten, ob die Zahlungen pünktlich kommen.

Flender aktuell mit 4 offenen Krediten

Jetzt wäre wohl eine gute Gelegenheit um einzusteigen, man kann gleich 4 Kredite ins Portfolio aufnehmen. Es hat auch einige kleinere darunter, welche sich schnell füllen sollten. Bei grösseren Krediten konnte ich schon feststellen, dass diese früher geschlossen werden (zum Beispiel bei 40k von 100k) und dann in einer zweiten Tranche wieder auf die Plattform gestellt werden. Bis jetzt ist noch keiner Meiner Kredite eine Zahlung schuldig geblieben, es wurde immer pünktlich bezahlt. Hier geht’s zu Flender (aktuell mit 5% cashback).

Seedrs – Zweitmarkt wird weiter geöffnet

Als der Seedrs Zweitmarkt eingeführt wurde, konnte man nur Anteile von Firmen auf dem Zweitmarkt kaufen, in welche man selbst bereits investiert war. Seit heute kann man jegliche Anteile erwerben und so auch bei Projekten einsteigen, die man verpasst hat. Hierdurch werden die eher illiquiden Startup Aktien verkäuflicher. Es gibt jedoch keine Auf- oder Abschläge, es wird jeweils zum Fair Value (fairer Wert gemäss aktueller Bewertung, meistens die des letzten raises) verkauft und gekauft.

Brickowner – das Immobilienentwicklungsprojekt füllt sich stetig

Vor einigen Tagen habe ich euch ja von diesem Projekt berichtet.Brickowner Regen House project Aktuell sind bereits über 220k der benötigten 1.7 Mio GBP zugesagt worden. Ihr könnt euch also noch beteiligen, falls ihr wollt. Bezüglich der Fremdwährungsentwicklung habe ich hier etwas geschrieben im 10 Jahresvergleich. Für die GBP Überweisung nehmt ihr am besten das Transferwise borderless Konto, oder nutzt Revolut (als Investor mit Wohnsitz EU kriegt ihr ein personalisiertes GBP Konto bei beiden Anbietern, kostenlos. Für Schweizer geht das nur bei Transferwise). Currencyfair geht auch, aber ohne personalisiertes Konto.

Meine Top 10 Plattformen per 31.12.2017 (Teil 1)

Es ist wieder so weit, das Top 10 Ranking meiner p2p Plattformen ist da. Eigentlich wollte ich es schon Anfang Januar veröffentlichen, aber hey, auch ein Held braucht mal eine Pause ;). Wie gesagt, die Rangierung ist meine persönliche Meinung (ihr dürft gerne eine andere haben). Auf meine Entscheidung haben viele Faktoren einen Einfluss und ich bin nicht primär auf die Rendite fokussiert. Dies ist die letzte Übersicht in diesem Rahmen, ich werde das Layout anpassen, sowie ein Scoringmodel entwickeln, wo die einzelnen (vordefinierten) Faktoren (gewichtet) Einfluss auf die Gesamtbeurteilung haben werden. Eine Neuerung gibt es aber schon: Ich werde die Top 10 in zwei Beiträge splitten und zuerst Platz 1 bis 5 verkünden. Die Plätze 6 bis 10 findet ihr hier.

RangPlattformRendite (XIRR)Link zu den Berichten
1Mintos17.23%Mintos
2Grupeer13.91%Grupeer
3Robocash12.88%Robocash
4Lenndy13.17%Lenndy
5Estateguru10.47%Estateguru

Mintos

Mintos hat es gepackt und ist meiner Meinung nach momentan die beste p2p Plattform (und hat sich von Rang 4 auf 1 verbessert). Da kann auch der Eurocent Trubel nichts daran ändern. Es gibt aktuell keine Plattform die ein gleiches Kreditvolumen anbieten kann. Zudem wurden wir im Dezember mit einer Cashback Aktion von bis zu 5% verwöhnt, auch aktuell (bis zum 17. Februar) läuft ein Cashback (mit wieder bis zu 5%) auf langlaufende Mogo Autokredite. Die Anlage bei Mintos ist aktuell somit sehr lukrativ.

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Ich gebe auch zu beachten, dass solche Aktionen hohe Kosten verursachen. Ich nehme an, die Kreditvermittler und Mintos teilen sich diese, ich weiss es aber nicht. Das ganze wirkt sich natürlich auf die Profitabilität von Mintos aus, somit bin ich auf die Zahlen gespannt. Mir scheint Mintos betreibt momentan Wachstum zu jedem Preis, das wiederum muss nicht nur positiv sein. Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass Mintos gar nie profitabel sein wird (oder arbeiten muss), denn für die Besitzer bietet die Plattform eine optimale Finanzierungsquelle. Ich werde meine Gedanken hierzu in einem separaten Post bald etwas ausführlicher darstellen. Nichts desto trotz führt momentan irgendwie kein Weg an Mintos vorbei.

Grupeer

Keine Veränderung auf dem 2. Platz gegenüber Mitte 2017. Grupeer wird meines Erachtens immer noch zu wenig wahrgenommen, also quasi noch ein Geheimtipp. Es gibt meistens 14% Zinsen, teilweise noch 1% Cashback obendrauf. Man hat auch ein neues Produkt entwickelt (russische KMU Kredite) und erfolgreich lanciert. Man hat das Geschäft aber noch nicht ausgeweitet, da man sich momentan darauf konzentriert die rechtlichen Rahmenbedingungen zu schaffen, bevor man weiterwachsen will. Das macht Sinn und dient einer langfristigen Orientierung. Daher kann ich auch darüber hinweg schauen, dass es bisher keinen Autoinvest gibt. Die wenigen Kreditrückzahlungsdaten kann man sich im Kalender notieren und sollte ein Kredit vorzeitig zurückzahlen, wird man per Email benachrichtigt. Daher halb so wild.

Robocash

Tja, der Roboter verliert 2 Plätze und krallt sich dennoch Bronze. Zeitenweise waren einfach zu wenig Kredite verfügbar, womit dann viel Kapital rumlag. Mittlerweile sieht die Sache wieder besser aus. Ganz einfach war auch die Handhabung nicht, wenn man etwas am Portfolio verändert hat, da musste man dann manuell rumschieben. Sollte man aus Versehen den Auszahlungsmechanismus aktiviert haben, konnte es sein, dass man Zinserträge (ab EUR 50) ungewollt ausbezahlt gekriegt hat. Zu guter Letzt gab es auch Abzug für die Ankündigung, dass man für die ersten 1000 Investoren ein spezielles Goody machen wird und passiert ist bis heute nichts. Es ist mir schon klar, dass es besser ist, wenn man sich auf die Kreditverfügbarkeit konzentriert, aber eben, versprochen ist versprochen 😉 (auch wenn ich gut ohne Goody mit 14% Zinsen leben kann).

Lenndy

Auch Lenndy hat einen Platz eingebüsst, befindet sich aber auf dem immer noch guten 4. Platz. Die Zinsen sind in der letzten Zeit rückläufig und tendieren um die 12 bis 13% je nach Laufzeit. Man wollte den Investoren schon lange SEPA Überweisungen auf ein Bankkonto anbieten, aber das konnte bis jetzt noch nicht umgesetzt werden (aufgrund fehlender IT Ressourcen). Daher bleibt den Investoren immer noch nur der Umweg via Paysera (wobei ich Paysera wirklich gut finde als Zahlungsdienstleister). Scheinbar ist es bei Paysera 2017 zu einigen Fehlern gekommen, wodurch der CEO seinen Hut nehmen musste. Das hat nichts mit Lenndy direkt zu tun (unsere Einlagen waren immer sicher), aber sollte man wissen. Positiv ist die Kreditverfügbarkeit seitens Lenndy, sowie das Verhalten der Plattform bei verspäteten Projekten (es gibt dort immer Status updates).

Estateguru

Estateguru macht einen Platz gut und stösst so neu in die Top 5 vor (als einzige «echte» p2p Plattform). Das Kreditvolumen hat sich spürbar vergrössert, und die Zinsen sind mehr oder weniger stabil geblieben. Man hat auch ein Informationssystem geschaffen, welches jetzt die Aktionen zeigt, welche ergriffen werden, sollte ein Kredit überfällig werden. Hier gibt es aber noch viel zu tun, denn es sieht teilweise so aus, dass nichts geschieht, obwohl etwas passieren sollte. Auch gibt es Kredite, welche länger als 45 Tage überfällig sind, aber nicht in der Ausfallstatistik aufgeführt werden. Man konnte jedoch an diesem Kredit sehen, dass eine Verwertung bei einem Ausfall möglich ist. Nach nur 7 Tagen auf einer Auktionsplattform konnte die Geschichte abgewickelt werden und die Investoren blieben schadlos. Das stimmt mich positiv, da es garantiert nicht der einzige Kredite bleiben wird, welcher «Zwangsversteigert» werden muss. Mal sehen was die nächsten Monate so bringen.

Die Plätze 6 bis 10 werden in den nächsten Tagen folgen.

Der Monatsrückblick November

Das Jahr ist bald zu Ende, und bevor es Ende Dezember wieder meine persönliche Top Ten der Plattformen gibt, möchte ich euch einen Rückblick über die Entwicklungen im November geben.

Peerberry – eine neue Plattform

Ich war ja schon eher erstaunt, dass jetzt noch eine weitere Plattform in Lettland dazukommt, ich hatte erwartet, dass man damit zuwartet, bis die neuen Regularien bekannt sind. Aber scheinbar wird das auch nicht so heiss gegessen wie es gekocht wurde. Vor wenigen Tagen habe ich mit dem Investment gestartet und hier (wie auch hier) darüber berichtet. Peerberry läuft 1a, ein Kredit wurde vorzeitig zurückbezahlt und das Geld gleich vom Autoinvest selbentags reinvestiert. Dabei ist mir aufgefallen, dass noch 2 Cent Zinsen auf meinem Konto sind, was aber meine Schuld ist, da ich dem AI gesagt habe, er dürfe maximal 10 Euro pro Kredit investieren. Ich muss mal schauen, ob ich das noch etwas optimieren kann.

Mintos bringt jetzt auch Kredite in GBP

Etwas überraschend kam für mich die Ankündigung von Mintos, jetzt auch GBP Kredite anzubieten. Überraschend deshalb, weil ich mir gedacht habe, dass Mintos das aus einem bestimmten Grund noch nicht gemacht hat (welcher mir unbekannt ist). Ich glaubte, sie wollen das aus strategischen Gründen nicht, sonst hätten sie es schon längst getan. Wie gesagt, für mich ist der Zeitpunkt etwas komisch, aber der Schritt ist nachvollziehbar. Die Briten gehören zu den p2p Pionieren in Europa, von daher ist deren Bevölkerung gegenüber neuen Anlageformen aufgeschlossener als andere. Durch den Wegfall des (oberflächlichen) Währungsrisikos für Brexiteers, wird Mintos für diese Region deutlich attraktiver. Zuerst gibt es Mogo Kredite zu 13 Prozent in GBP.

Estateguru bringt den ersten Ausfall (unbeschadet) hinter sich

Wirklich gefreut hat mich, dass Estateguru diesen Kredit (Details unter aktuelle Neuigkeiten) auf eine Auktionsplattform stellte, um das Geld für die Investoren einzutreiben. Nur gerade eine Woche später war der Kredit inklusive Zinsen beglichen. Ich weiss nicht, wer da zugeschlagen hat, obs der Schuldner war oder jemand bei der Auktion. Ist ja auch egal, hier hat sich gezeigt, dass die Belehnungsquote (LTV) adequat war um die Investoren schadlos zu halten. Es hat noch einige weitere Kredite, welche diesen Weg gehen werden. Ich bin zuversichtlich, dass die Ausfälle insgesamt sehr gering gehalten werden können für die Investoren. Ich werde die Situation weiter beobachten, aber ich muss Estateguru ein Lob aussprechen, wie sie diesen Fall gehandhabt haben (es wurden alle Investoren, nicht nur Betroffene informiert). Mehr zu Immobilieninvestments hier.

Swaper bringt wieder ein neues Design

Zum zweiten Mal in diesem Jahr hat Swaper seinen Auftritt überarbeitet. Die Farben sind

Swaper AI Portfolio

Geschmackssache 😉 Die Plattform ist nun aber sehr viel schneller geworden, was ich positiv finde. Wenn ich das richtig sehe wurden die Portfolios und die Autoinvests zusammengeführt (die Funktion der Portfolios hat eh nie jemand wirklich begriffen). Jetzt fungieren die beiden unter Autoinvest Portfolios, die Einstellungen wurden übernommen, zumindest von den AI’s. Eine nützliche Seite habe ich noch für euch, wenn ihr Cash rumliegen habt und dieses manuell investieren wollt: Beim P2P Monitor könnt ihr schön sehen ob es Kredite hat und wann die ungefähr kommen.

Mein Newsletter

Gestartet hatte ich zwar im Oktober mit dem Newsletter, aber den ersten Letter habe ich erst im November mit einigen Spezialangeboten verschickt. Ein weiterer Vorteil eines Newsletter Abos ist, dass ihr automatisch informiert werded, sobald ich etwas neues geposted habe. Die „wirklichen“ Newsletter mit Infos und Spezialangeboten halte ich bewusst selten. Ich plane nicht mehr als einmal im Monat einen zu versenden (weil ich ja Newsletter eigentlich hasse ;)). Es lohnt sich also, den Newsletter zu abonnieren.

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Ausblick

Auf allgemeinen Wunsch hin werde ich in den nächsten Tagen wohl eine dreiteilige Serie zu Kryptowährungen (Bitcoin im Fokus) bringen und eine Brücke zu p2p Plattformen schlagen.

Immobilien Investments mit p2p Teil 1

In meinem letzten Artikel ging ich darauf ein, was man tun kann, wenn zuviel Cash im Account rumliegt. Ich habe euch dort einige Plattformen genannt, wo man das Geld unterbringen könnte. Bewusst aussen vor gelassen habe ich p2p Plattformen, bei welchen man in Immobilien investieren kann. Warum? Weil diese Plattformen für mich gesondert von den Buyback Plattformen betrachtet gehören, da dort ein physischer Wert «beleiht» wird und man nicht von der Finanzkraft der Plattform oder des Darlehengebers abhängig ist. Welche Plattformen gibt es da (vorwiegend) im Baltikum (die Aufzählung erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit und Plattformen aus UK und anderen Teilen Europas kommen im Teil 2 an die Reihe)?

Im Unterschied zu den Buyback Plattformen wo man als Investor in verbriefte Kredite investiert, sind bei den Immobilien Plattformen immer die Immobilien (oder ein Stück Land, auf jedenfall etwas physisch vorhandenes) beleiht. Wie hoch die Beleihung der Immobilie ist, zeigt uns die Kennzahl LTV (loan to value ratio) an, was uns das Verhältnis von Wert und Schuld wiedergibt. Beispiel: Wert der Immobilie 100k, Höhe des Kredits 60k ergibt also eine Beleihungsquote von 60% (60/100). Sieht relativ sicher aus, oder? Das Problem hierbei ist jedoch, dass es sich beim Wert der Immobilie immer um einen Schätzwert handelt, welcher auch zu hoch angesetzt werden kann. Die LTV Werte sind also mit Vorsicht zu geniessen. Auch wenn der Schätzpreis dem (theoretischen) Marktpreis entsprechen sollte, sind wir noch nicht auf der sicheren Seite. Es muss im Falle eines Verkaufs immer noch ein Käufer gefunden werden, welcher bereit ist diesen Wert zu zahlen. Gibt es nur wenige Käufer, kann es gut sein, dass der Preis gedrückt wird. Andernfalls ist es auch möglich, dass der geforderte Kaufpreis gezahlt wird, aber ein Käufer erst in einem Jahr gefunden wird. Behaltet diese «Risiken» im Hinterkopf. Immobilienanlagen sind nicht risikolos, aber man kauft Substanz, die im Bedarfsfall vorhanden ist.

Kommen wir nun aber zu den Plattformen:

Estateguru

Mit bald 200 finanzierten Projekten (und vielen zurückbezahlten) gehört Estateguru (mit diesem Link gibt es 0.5% cashback auf die Investitionen der ersten 3 Monate) sicherlich zu den erprobteren Plattformen im Immobilienbereich. Auch sehen wir hier langsam aber sicher wie sich die Plattform verhält, wenn Zahlungen ausbleiben. Einen sehr interessanten Fall finde ich diesen hier. Der Kreditnehmer konnte nicht bezahlen und so wurde die Immobilie als

Aktuelles Estateguru Projekt

Sicherheit in eine von Estateguru kontrollierte Firma übertragen. Der säumige Kreditnehmer hat nun bis Ende Oktober Zeit die Immobilie zurückzukaufen. Danach wird diese veräussert und falls das geschieht, sehen wir wieviel Sicherheit wirklich in den Immobilien steckt. Es gibt auch noch andere Kredite, welche überfällig sind, verwertet wurde aber noch keiner. Die Grosszahl der Kredite wird aber mehr oder weniger Fristgerecht (meist auch vorzeitig) abgelöst. Falls nicht, kommen auch Strafzinsen zum Tragen. Es ist auch schon passiert, dass ein Kredit finanziert wurde, der Schuldner aber die notwendigen Dokumente nicht liefern konnte, und so das Kapital nicht ausgezahlt wurde. In diesen seltenen Fällen hat Estateguru die Zinsen für die blockierte Zeit des Geldes aus der eigenen Tasche gezahlt. Ich bin nun schon zweimal in diesen Genuss gekommen, ich finde dieses Verhalten vorbildlich. Gemäss Statistik sind noch keine Projekte im Status «ausgefallen», das heisst länger als 45 Tage im Verzug. Das stimmt aber nicht ganz, denn das oben erwähnte Projekt ist ganz klar mehr als 45 Tage überfällig, aber ich will mal nicht so sein 😉 Schlussendlich finde ich Estateguru eine lohnenswerte Plattform, bei welcher ich jetzt dann bald 2 Jahre anlege und noch keinen Ausfall hatte. Die Anzahl verfügbarer Kredite war lange Zeit ein Problem, es kamen einfach zu wenige. Das hat sich nun nachhaltig verändert, momentan kommen mehrere Projekte pro Woche, was mir das Anlegen erleichtert. Ich versuche einen guten Mix von verschiedenen Projekttypen zu erhalten und präferiere Projekte, welche monatlich Zinsen zahlen. Dies aus dem einfach Grund: Wenn die Raten schon ausbleiben, passiert schneller was, als wenn man die Endfälligkeit abwartet. Sehe ich aber gute Projekte (vor allem in den Innenstädten), schreckt mich aber auch eine Endfälligkeit nicht ab. Estnische Projekte haben bei mir auch Vorrang gegenüber anderen, aber auch denen bin ich nicht abgeneigt, ich will aber mehr als 50% estnische Kredite im Portfolio haben.

Bulkestate

Bulkestate hat in Lettland begonnen und nun aber Ihren Sitz nach Estland verlegt, da dort die regulatorischen Rahmenbedingungen besser sind für Crowdfunding Plattformen. Seitdem kommen langsam einige Projekte mit teilweise stolzen Renditen. In den nächsten Tagen sollen zwei sehr grosse Projekte auf der Plattform aufgeschaltet werden. Eines ist ein sogenannter Bulkdeal, wo sich Investoren zusammentun und eine Hotelanlage in Burgas, Bulgarien erwerben. Das andere Projekt soll ein mehrstufiges Immobilienentwicklungsprojekt in Riga sein.

Bulkestate Projekt

Der Plattform gegenüber bin ich grundsätzlich positiv eingestellt, auch wenn diese noch in den Kinderschuhen steckt und noch über keinen grossen Leistungsausweis verfügt (es wurde erst ein Projekt zurückgezahlt). Bis jetzt sind alle Projekte endfällig gewesen, was eine Bewertung zum jetzigen Zeitpunkt schwierig macht. Technisch wie optisch macht die Plattform einiges her. Es gibt aber (noch) kein Investorenkonto, auf das man Geld vorrätig einzahlen könnte. Man muss dort von Projekt zu Projekt seinen Einsatz vormerken und dann überweisen.

Ich habe mich bereits einige Male mit den Verantwortlichen ausgetauscht und einen guten Eindruck erlangt. Da es momentan noch nicht so viele Projekte gibt, schlage ich vor, dass ihr einen kostenlosen Account eröffnet, damit ihr informiert werdet, sobald ein neues Projekt verfügbar ist.

Crowdestate

Nun doch schon einige Zeit am Markt ist Crowdestate, auch wenn man von der Plattform nicht allzuviel liest und hört. Einen Überblick zur Funktionsweise habe ich in diesem Artikel gegeben. Neuerdings bietet Crowdestate auch kleinere Geschäftskredite an, welche mit Immobilien besichert sind.

Die meisten Projekte zahlen die ersten Zinsen nach 12 Monaten oder sind endfällig. Daher ist auch hier eine Einschätzung eher schwierig, obwohl man hier einen kleinen Track Record hat, da bereits einige Projekte zurückgezahlt wurden. Schön ist auch, dass man als Investor quartalsweise ein Update mit vielen Infos zu den Investitionen erhält.

Auf mich macht die Plattform einen professionellen Eindruck. Ich denke, es kann nicht schaden, wenn ihr euch die Plattform mal etwas genauer anseht (hier geht’s zu meinem Crowdestate post).

Housers

Vor einigen Wochen habe ich bei Housers (mit diesem Link gibt es 25 Euro cashback) das erste mal investiert. Ausschlaggebend war für mich, dass ich hier in eine andere Region investieren konnte. Ich habe in einige verschiedene Projekte investiert und bereits die ersten monatlichen Zahlungen erhalten (10% vom Gewinn behält Housers als Kommission). Einige Projekte sind sogenannte buy to sells, also wird eine Immobilie gekauft, renoviert und (hoffentlich) gewinnbringend verkauft. Bei diesem Projekten ist die Laufzeit auf 12 Monate angegeben, der Gewinn ist also abhängig vom erzielten Verkaufspreis. Ob die Annahmen realistisch sind, kann ich erst dann abschätzen. Ich mag jedoch den Mix aus Projekten für den Verkauf, solchen zur Vermietung und rein zinsbasierten.

Aktuell ist ein attraktiv scheinendes Hostel (scheint gerade Mode zu sein;)) in Valencia in der Finanzierungsphase. Ein sehr grosses Projekt mit einem Kapitalbedarf von gegen 2 Mio Euro. Dort partizipiert man an der Wertsteigerung sowie an den Einnahmen (monatlich).

Housers trägt dem Crowdfunding Gedanken Rechnung, da momentan auf

Housers Hostel

Crowdcube eine Finanzierungsrunde durchgeführt wird. Ihr könnt euch also auch direkt als Aktionär an Housers beteiligen. Die Bewertung finde ich stattlich und daher investiere ich auch nur den Minimalbetrag (wenn überhaupt). Zugang zum Pitch kriegt ihr nur über diesen Link. Ich kann leider keine Details nennen, da die Daten geheim sind und nur im Projekt selbst gezeigt werden sollen.

Das wars mit diesem Beitrag, im nächsten Immobilien-Beitrag gehe ich auf UK Plattformen ein, davon gibt es so einige 😉 . Wenn euch Buyback Plattformen lieber sind, dann lest doch mal was ihr tun könnt, sollte dort cash rumliegen.

Für p2p news (und Spezialaktionen) sowie Information wenn ein neuer Artikel erscheint,  abboniert den Newsletter:

Estateguru macht einige Schritte vorwärts

Lange ist es her seit ich etwas zu Estateguru zu vermelden hatte, aber jetzt gibt es doch einige erwähnenswerte Neuerungen. Das Kreditvolumen ist markant angestiegen, man will sich auf den deutschsprachigen Raum konzentrieren, es gibt Status updates zu den Krediten und das Bonusprogramm für Neukunden ist noch immer aktiv. Auf diese Punkte gehe ich in meinem Artikel näher ein.

Statistik und ein potentieller Ausfall

Wie man auf der unteren Graphik eindrücklich sieht, konnte Estateguru sein Kreditvolumen rasant steigern und hat mittlerweile Kredite für mehr als 23.5 Millionen Euro vergeben. Davon wurden bereits 9.4 Millionen zurückgezahlt. Die Rendite auf den zurückgezahlten Krediten beträgt stolze 12.5%. Zu Ausfällen (Kredite mit mehr als 45 Tagen Verzug) ist es bis jetzt noch nicht gekommen. Es sieht jedoch danach aus, dass es bei diesem Kredit Probleme geben könnte. Schaut euch da mal die Lasche „recent updates“ oder in der deutschen Version „aktuelle Neuigkeiten“ an. Mal schauen wie sich dieser Kredit noch entwickelt, aber es musste ja einmal soweit kommen, dass ein Projekt Schwierigkeiten macht. Das hat auch etwas Gutes für die Anleger, man sieht wie sich die Plattform in einem solchen Fall verhält und sofern der Kredit abgewickelt werden muss wie gut die Sicherheiten in Wirklichkeit sind. Ok jetzt bin ich etwas abgeschweift von den Zahlen, aber was solls 😉 Mittlerweile wurden 141 Projekte von 7’040 Investoren aus 39 Ländern finanziert.

Statusupdates waren überfällig

Wer meinen Blog liest weiss wohl, dass mich Estateguru tierisch genervt hat mit seiner Nicht-Kommunikation bei Verzügen. Dem wurde jetzt Abhilfe geschaffen in dem man eine Sektion mit aktuellen Neuigkeiten (recent updates) eingeführt hat. Wenn ihr euch einloggt, dann kommt oben rechts (und links von eurer Investorennummer) eine automatische Anzeige, welche euch verrät bei welchen von euren Krediten ein Update erfolgt ist. Das ist schonmal sehr gut, denn ich möchte wissen, wenn ein Kredit später zahlt, oder welche Schritte seitens der Plattform unternommen wurden und werden.

Konzentration auf den deutschsprachigen Raum

Wie ihr seht wurde die Webseite auf deutsch übersetzt, wobei nicht ganz, sondern nur die Kategorien, Statistiken und andere Bereiche. Die Kreditbeschreibungen sind alles noch in englisch. Man hat mir jedoch zugesichert, dass man das künftig ändern möchte. Seien wir mal gespannt. Um besser mit den Investoren aus der DACH-Region (Deutschland, Österreich und Schweiz) kommunizieren zu können wurde eine Ansprechsperson für den deutschsprachigen Raum angestellt. Mal sehen ob das was nützt. Ich hatte mich schon gefragt, warum das nicht früher gemacht wurde, da so doch mehr Investoren aus einem Sprachraum mit mehr als 100 Millionen Menschen angesprochen werden können, welche zudem über eine gute bis sehr gute Kaufkraft verfügen. Zudem wissen wir ja, dass zum Beispiel bei Mintos die deutschen Anleger am häufigsten vertreten sind.

Das Bonusprogramm für Neukunden läuft weiter

Scheinbar sind mehr als sieben tausend Investoren noch nicht genüg 😉 und daher wird das Bonusprogramm weitergeführt. Zur Erinnerung: Wenn ihr euch über einen Estateguru Link auf diesem Blog registriert, oder meinen referral code (EGU36099) bei der Anmeldung angebt, dann kriegt ihr 0.5 Prozent cashback auf eure Investitionen der ersten 3 Monate. Wenn bei der Anmeldung der Code schon ersichtlich ist, oder ihr diesen manuell eingebt, ist alles gut und ihr seid dabei 😉

So, das war’s für Heute, ich melde mich nächstens wieder, wenn ich mehr zum potentiellen Ausfall weiss.

Einige Neuigkeiten aus der p2p Welt

Heute habe ich nur einige Kurznews und Updates für euch.

Swaper

Bei Swaper scheint es immer so als ob keine Kredite verfügbar wären. Das stimmt nicht ganz, denn es kommen laufend neue Kredite, welche dann von den Autoinvests aufgesogen werden. Mein Geld ist meistens komplett investiert. In etwa 4 bis 6  Wochen sollen Kredite aus einem neuen Land auf die Plattform gestellt werden und so das Angebot erhöhen. Ich darf jedoch noch nicht verraten um welches Land es sich handelt. Es wird aber nicht Dänemark sein, denn dort wird erst noch Personal gesucht. Dänemark wird dann später folgen. Freuen wir uns also auf neue Angebote. Hier geht es zu Swaper.

Saving Stream heisst zukünftig Lendy 

Wie ich hier bereits erwähnt hatte, heisst die Firma hinter der Plattform Saving Stream, Lendy ltd. Diesen Namen wird bald auch die Plattform annehmen. Es wird vermutet, dass die englische Regulierungsbehörde FCA (Bafin in DE, Finma in der Schweiz) dies zur Bedingung gemacht hat, dass Saving Stream eine Vollauthorisation erhält. Ansonsten ändert sich vorderhand nichts, ausser das es wohl zu Verwechslungen mit der litauischen Plattform Lenndy kommen könnte 😉

Twino wird Kredite mit Zahlungsgarantie anbieten

Twino hat eine gross angekündigt eine neue Kreditart erfunden zu haben: Kredite mit Zahlungsgarantie. Diese Kredite werden immer pünktlich bedient, und man muss keinen Buyback abwarten. Das gibt den Investoren Planungssicherheit für ihre Liquidität. Schön und gut, aber dieses Verfahren ist nicht neu, und wird schon seit längerem von Omaraha bei den Secured Loans und bei Lenndy bei den Buyback Krediten genau so angewendet. Hier wurde wohl der Sachverhalt ein wenig geschönt dargestellt 😉

Estateguru nervt mich ein wenig, aber das Angebot steigt

Nicht wirklich offizielle News, aber ich muss es loswerden. Estateguru ist in Sachen Kommunikation einfach bescheiden, denn Emails werden erst nach Tagen beantwortet und es hat den Anschein, dass säumige Zahler mit Samthandschuhen angefasst werden. Es gibt immer wieder Kredite, die notorisch die Zinszahlungen zu spät leisten. Estateguru scheint das zu tollerieren. Schlussendlich muss man jedoch eingestehen, dass noch kein Kredit ausgefallen ist und alles immer schön nachbezahlt wurde. Als Investor kann man sich seit einigen Wochen auch nicht mehr über ein fehlendes Angebot beklagen. Es gab jetzt fast jeden Tag ein neues Projekt (und auch da waren viele grosse dabei mit 400k Euro). An manchen Tagen gab es sogar mehrere. Estateguru wäre eine so tolle Plattform, würde man ein wenig besser und mehr mit den Investoren kommunizieren.

Monatsrückblick: Und wieder ist viel passiert

Auch wenn der Januar noch nicht ganz vorbei ist, gibt es jetzt einen ersten Rückblick. Es ist viel passiert!

Estateguru lanciert den auto invest

Lange mussten wir Investoren auf diese Neuerung warten, aber endlich ist sie da. Endlich alles gut? Nicht ganz, da der Auto Invest leider erst ab einer Gebotsgrösse aktiviert wird. Zudem gibt es keine Feineinstellung mit der man nachranige Besicherungen ausklammern könnte. Die Richtung die Estateguru eingeschlagen hat stimmt, es gibt aber noch viel zu verbessern.

Die Lage bei Mintos entspannt sich 

Ich hatte ja vor einigen Wochen geschrieben, dass es nicht genügend Angebote an Konsumkrediten zum investieren gibt. Langsam scheint sich die Lage zu entspannen und man kann wieder zu 12.1 Prozent (maximal) investieren. Sollte sich das Angebot weiter ausweiten, werden auch die Zinsen wieder steigen. Davon bin ich überzeugt. Etwas unübersichtlich wurde es, da man jetzt auch Kredite in anderen Währungen als Euro anlegen könnte. Es stehen Polnische Zloty (PLN), Georgische Lari (GEL), Dänische Kronen (DKK) sowie Tschechische Kronen (CKR) zur Verfügung. Das Geld kann man direkt via Support bei Mintos wechseln. Mintos sagt, dass keine Kosten dafür anfallen. Das ist nur die halbe Wahrheit, denn bei einem Währungswechsel fallen immer Gebühren in vorm von leicht schlechteren Wechselkursen im Vergleich zum Interbankenkurs an. Dies nennt sich Spread und wird auf allen Währungschanges belastet. Ich weiss nicht wie hoch die Spreads sind, aber behaltet diese Info im Hinterkopf.

Swaper macht vorwärts

Im Interview hat die CEO und Gründerin von Swaper schön dargelegt wie gut es läuft mit Swaper. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, aus Investorensicht läuft es sehr gut. Ich bin VIP Investor (wird man automatisch, wenn man EUR 5k eingezahlt hat) und der auto invest funktioniert einwandfrei. Mein Geld wurde immer gleichentags wieder angelegt. Dies auch, wenn keine Kredite verfügbar waren. Bei Swaper tröpfeln die Kredite immer wieder durch den Tag ein und mein AI hat immer schön zugeschlagen. Der Nachschub an Krediten ist auch gesichert.

Bei Lendix sind meine ersten Rückzahlungen eingetroffen

Diesen Monat sind meine ersten Rückzahlungen bei Lendix eingetroffen. Alle fälligen Kredite haben bezahlt, eine super Quote also. Zudem wurden auch wieder zahlreiche neue Kredite auf die Plattform gestellt, so dass ich meinem Ziel von 25 Krediten immer näher komme.

ViaInvest mein Wiedereinstieg

Nachdem ich bei ViaInvest ausgestiegen war, musste ich notgedrungen wieder einstiegen, da ich bei Viventor nach wie vor mein Geld nicht weiter unterbringen konnte. Ich hatte noch Bedenken, ob mir dies auch mit Mintos blüht, aber dort sieht es gut aus. Daher habe ich Viainvest wieder aufgenommen und bin zufrieden. Es hat mehr als genügend Kredite verfügbar und der AI bedient sich gnadenlos 😉 Zudem sollten in den nächsten Wochen weitere Länder mit neuen Krediten folgen. Aktuell gibt es nur spanische sowie tschechische. Ich bin gespannt.

45 Euro Bonus für Neukunden bei currencyfair

Ihr erhaltet 45 Euro Bonus, (plus eine Gratisüberweisung) wenn ihr euch über diesen Link bei Currencyfair anmeldet, und mindestens 400 Euro transferiert und in eine andere Währung tauscht. Dann müsst ihr das Geld nur noch auszahlen. Das wäre also eine gute Gelegenheit zum Beispiel in UK bei Saving StreamRebuilding SocietyCollateralAblrate oder einer anderen Plattform einzusteigen. (Anmerkung p2phero: falls es mit dem Bonus nicht automatisch klappt, bitte mich kontaktieren. Der Bonus kann via Support eingefordert werden.)

Bei Omaraha habe ich die erste Rückzahlung erhalten

Omaraha gefällt mir mittlerweile ganz gut, auch wenn ich noch nicht den Durchblick habe. Auf jedenfall erwähnenswert finde ich, dass mein erster Kredit die erste Rate pünktlich bezahlt hat. Nachdem ich hier eine erste Anleitung publiziert habe, wird eine weitere folgen, da ich noch mehr entdeckt habe.

Ausblick

Ihr dürft euch freuen. Ich habe wieder neue Plattformen für euch getestet und eine davon hat mich begeistert. Die Berichte folgen in den nächsten Tagen. So stay tuned 😉