Peerberry im live Test (inkl. Autoinvest)

Letzte Woche hatte ich euch über die neue Plattform Peerberry der aventus group berichtet. Mittlerweile ist mein Geld dort angelegt, also denke ich, kann ich ein kleines Update durchgeben. Die Plattform steht übrigens nicht nur Investoren aus Europa (+Schweiz, Russland, Ukraine) offen, sondern auch noch vielen weiteren aus Südamerika (Brazilien), Asien (China, Thailand, UAE und vielen weiteren). Auch Investoren aus beispielsweise Südafrika sind willkommen. Ganz ehrlich, das erstaunt mich ein wenig, aber ist bei zum Beispiel Mintos auch so, dort kann man von beinahe überall in der Welt anlegen.

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Einzahlung

Meine Einzahlung habe ich morgens losgeschickt und eigentlich nicht mehr damit gerechnet, dass diese noch am gleichen Tag ankommt. Um etwa 22 Uhr hatte ich jedoch eine Eingangsbestätigung in meinem Postfach. Das Geld war sicherlich schon vorher da, die Plattform wird aber wohl nur gesammelt die Meldungen verschickt haben. Anders kann ich mir das nicht erklären. Wenn ich um 19.00 Uhr geschaut hätte, bin ich überzeugt, dass ich das Geld schon erblickt gehabt hätte. Ausser die Plattform benötigt einige Zeit für die Verbuchung. Möglich, aber nur Spekulation und eigentlich auch egal 😉

Investieren und Autoinvest

Ich habe zuerst einen Kredit manuell gekauft, das ging ganz fix und ohne Probleme. Danach habe ich einen Autoinvest angelegt (siehe

Peerberry Autoinvest Settings

Bild). Ich dachte der Autoinvest wird gleich alles investieren, es tat sich aber nichts in den nächsten Minuten. Da habe ich die Einstellungen nochmals überprüft und konnte keinen Fehler entdecken. Ich habe mir dann gedacht ich warte mal den nächsten Tag ab um zu schauen obs troztdem funktioniert hat. Am nächsten Morgen konnte ich feststellen, dass alles Cash investiert wurde am Tag davor. Der Autoinvest muss also zwischen circa 22.15 und 24.00 zugeschlagen haben. Einen genauen Zeitpunkt kann ich aber nicht ersehen. Der Autoinvest funktioniert also wie er soll. Einzig ist es mir nicht gelungen mehrere Optionen anzuwählen bei den Ländern (konnte nur Tschechien oder Polen auswählen), und den Kreditstati (nur current oder delayed). Das heisst, man muss wohl für jedes Kreditland einen separaten Autoinvest anlegen, zumindest momentan. Wie man beim Beispiel Swaper sieht, ist es vielleicht gar nicht mal das dümmste, wenn man mehrere AI’s am laufen hat. OK, es hat mehr als genügend Kredite momentan, aber könnte ja noch wichtig werden für die Zukunft.

Gesamteindruck

Grundsätzlich bin ich positiv beeindruckt von der Plattform. Es ist alles relativ leicht verständlich und umgänglich. Das Layout finde ich schön dezent und modern. Einige Sachen stimmen aber noch nicht ganz. Wenn ich zum Beispiel etwas an meinen Daten ändere erscheint eine Meldung in der Art von „Danke, dass Sie investieren“. Das passt noch nicht ganz, aber wird sicherlich angepasst werden. So, in einigen Wochen werde ich mehr berichten können über Rückzahlungen etc. Hier geht es zur Anmeldung bei Peerberry.

Und weiter geht’s mit Omaraha….

Wie ich bereits berichtet hatte, viel es mir in der letzten Zeit schwer bei Omaraha mit meinen voreingestellten autoinvests estnische Kredite abfischen zu können. Ich hatte mir dann zwei Massnahmen überlegt, um der Situation Herr zu werden. 1) Den gewünschten Zinssatz senken, und 2) den Bonus erhöhen oder eine Kombination davon. Ich habe mit der Kombination gestartet, und als ich einige Stunden später nachgeschaut habe, war mein Geld bereits investiert. Im Nachgang habe ich dann den Bonus wieder auf 0 Prozent gesetzt. Das Resultat war wie erwartet, ich habe zwar Kredite gekriegt, aber erst viel später. Es dauerte also länger bis das Geld investiert wird, aber das ist es mir momentan Wert. Nachfolgend könnt ihr meine aktuelle Einstellung bei den Esten sehen:

Die Finnen

Seit einigen Tagen, oder Wochen sind auch finnische Kredite verfügbar. Viele davon habe ich nicht gesehen, und diejenigen die ich erlickte, waren eher uninteressant. 9 Prozent Zinsen für 2 Jahre sind mir deutlich zu wenig, und das noch in einem neuen Markt. Da lasse ich euch gerne den Vortritt 😉 Ich muss natürlich differenzieren, denn ich denke, die meisten Kredite gingen mit den Autoinvests weg. Sicher sein kann ich aber nicht, denn in den Statistiken sehe ich praktisch nichts davon. Vielleicht noch zu früh?

Die Slovaken

In meinem letzten Post habe ich ja mit mir gerungen, ob ich mich komplett aus den slovakischen Loans zurückziehen soll. Bis Dato habe ich ja nur beschlossen, dass ich keine slovakischen Kredite mit tiefer Bonität mehr ins Portfolio nehme. Da mir diese Woche auch ein Kredit mit dem maximal Score von 1000 ausgefallen ist (ok, wenigstens wurde ein bisschen abgezahlt, aber nicht viel), habe ich mich entschieden, komplett aus den Slovaken auszusteigen, respektive kein neues Geld mehr in den slovakischen Investment Account einzuzahlen. Dies wohlwissend, dass gemäss Statistik mit den guten Bonitäten scheinbar doch Geld verdient werden kann. Von daher ist es eher ein Bauchentscheid, aber ich bin momentan nicht bereit Geld in die Hand zu nehmen um eine gute Diversifikation bei den Slovaken zu erreichen. Bei meinem Selbstversuch zeigt sich wieder wie wichtig eine breite Streuung beim Anlegen in p2p Kredite ist.

An meine slovakischen Leser: Bitte nehmt die Äusserungen nicht persönlich, ich glaube nicht, dass Slovaken generell schlechte Schuldner sind, ich denke nur, hier wird ein subprime Segment bedient, und daher die hohen Ausfälle. Wenn ich von Slovaken rede, sind die Kredite auf den Plattformen gemeint 😉

DoFinance – eine etwas speziellere p2p Plattform

Und wieder gibt es eine taufrische neue p2p Plattform. Mit DoFinance wagt ein weiterer baltischer Kreditanbieter (Alfa Finance Group, 2015 gegründet) den Versuch mit einer eigenen Plattform zur einfachen Kapitalbeschaffung. Vom Setup her ist das beispielsweise mit Swaper und Viainvest vergleichbar (alles Kreditanbieter mit eigener Plattform). Alle Kredite werden mit buyback (aber in einer etwas spezielleren Ausführung wie gewohnt, mehr dazu weiter unten) angeboten.

Alfa Finance hat gemäss Statistik im Februar 2016 die ersten Kredite gesprochen und seitdem ein beachtliches Wachstum hingelegt (siehe Graphik unten). Zudem kriegt man ein gutes Bild wer die Kreditnehmer sind (Alter etc) wenn man sich die über uns Seite anschaut.

Buyback der etwas spezielleren Natur

So, wie oben angekündigt, geht’s jetzt um den buyback Mechanismus, der wohl einzigartig (oder eigenartig ;)) ist. Man hat die Wahl zwischen Krediten mit Zinssätzen von 6, 8 oder 12%. Was sind die Unterschiede? Das ist schnell erklärt, die Mindestlaufzeit bei 6% Krediten ist 1 Monat, bei 8%ern zwei Monate und die 12er beginnen mit 6 Monaten. Die maximale Laufzeit ist bei allen Krediten gleich und bei 60 Monaten gedeckelt. Alle Kredite sind endfällig (Kapital und Zinsen), das heisst während der ordentlichen Kreditlaufzeit gibt es keine Cash Flows (werden aber trotzdem stetig verzinst und man kann somit vom Zinseszinseffekt profitieren -> ich weiss hier aber nicht mit welcher Periodizität gerechnet wird). Es gibt keinen Zweitmarkt, ein vorzeitiger Ausstieg ist aber dennoch möglich, denn man hat die Möglichkeit den Kredit zu kündigen. Alles gut, oder? Ja, ABER mit der vorzeitigen Kündigung verzichtet man je nach Kredit vollständig auf die Zinsen! Bei den 6% Krediten kann man mit einer 14tägigen Kündigungsfrist aussteigen und kriegt die Zinsen plus Kapital für die Laufzeit ausgezahlt. Bei den 8%ern kann man wählen ob man sein Geld nach 14 Tagen ohne Zinsen, oder nach 28 Tagen mit Zinsen erhalten möchte. Bei den 12% Krediten kriegt man bei vorzeitiger Kündigung sein Geld auch nach 28 Tagen, aber OHNE Zinsen…. Mir ist kein anderer p2p Anbieter bekannt, welcher nach diesem Mechanismus vorgeht.

Allgemeiner Eindruck / Risiko

Schlussendlich macht die Plattform eine gute Figur, auch wenn der autoinvest noch nicht wie gewünscht funktioniert. Man kann einfach den Betrag und die Anlagedauer wählen, dann wird investiert, siehe Screenshot links. Oder man investiert alles manuell. Die Seite lädt schnell und ist in schlichtem Design gehalten, was mir sehr gut gefällt. Wie immer bei buyback Plattformen steht und fällt das Risiko mit der Finanzkraft des Buybackgebers. Diese konnte ich bis jetzt noch nicht detailliert anschauen (ist auch noch eine junge Plattform), aber ich hoffe ich werde da in den nächsten Wochen etwas liefern können.

Fazit

Schlussendlich kann DoFinance als Alternative oder Beimischung mit ins p2p Portfolio genommen werden. Man muss sich einfach bewusst sein, dass bei vorzeitiger Kündigung der Kredite (12er) die Zinsen futsch sind, und man trotzdem noch 28 Tage warten muss. Es ist also klar, dass hier kein Geld investiert werden sollte, welches bald gebraucht werden könnte (was man ja bei p2p Anlagen sowieso nicht machen sollte).

Vielleicht hat hier einer der Leser bereits Erfahrung mit DoFinance? Gerne posten und Erfahrungen teilen.

Savy – meine Erfahrung mit Savy (p2p aus Litauen)

Heute wieder ein Blick zurück ins Baltikum, genauer gesagt schauen wir nach Litauen. Neben Finbee und Lenndy, existiert dort noch eine weitere Plattform: Savy. Es gibt noch eine vierte grosse p2p Plattform in Litauen, über diese werde ich aber bald berichten (keine Sorge, euch entgeht nichts, die Plattform ist zwar für EU Investoren geöffnet, aber komplett in litauisch…) Savy ist eher Savy p2p plattformmit Finbee vergleichbar, da auch hier ein richtiges p2p Modell betrieben wird. Die Plattform ging bereits im Juli 2014 online und kann seither steigende Kreditvolumina verzeichnen. Aktuell werden etwas mehr als 200k Euro Kredite pro Monat finanziert.

Registrierung (Paysera)
Die Plattform ist offen für Anleger aus der EU und der Schweiz. Die Registrierung ist schnell gemacht, wenn man über ein Paysera Konto verfügt. Diejenigen von euch, welche bereits bei Lenndy investieren, wissen wo von ich rede. In diesem Fall müsst ihr euch nur mit eurer Emailadresse registrieren und dann euren Savy Account verlinken. Voila, ihr seid bereits verifizierter Investor. Bei mir dauerte es keine Minute. Anders, wenn ihr zuerst einen Paysera Account erstellen müsst (hier mehr dazu bei Lenndy).

Kredite und Investitionen
Die Kreditbeträge belaufen sich von wenigen hundert bis gegen zehntausend Euro. Die Zinssätze bewegen sich von 10 bis etwa 40%. Laufzeiten gibt es von wenigen Monaten bis zu fünf Jahren. Das Mindestgebot liegt bei 5 Euro.

Das investieren ist mir nur wenige Male manuell geglückt, ansonsten muss ich mich auf meinen Autoinvest verlassen. Diesen kann man mit sehr vielen Parametern feinjustieren. Zuerst war ich etwas überfordert damit, aber mit ein wenig Übung kriegt man es gut hin. Da es nur eher wenig Kredite gibt, dachte ich, mein AI funktioniert nicht, aber das war falsch, er war einfach zu langsam 😉 Ich denke, mein AI kommt etwa bei jedem 4. Kredit zum Zug, welcher meinen Kriterien entspricht. So komme ich auf etwa einen neuen Kredit pro Tag. Entsprechend schleppend läuft es, bis ich mal meine angepeilten 50 Kredite investiert habe.

Buyback aka insurance fund

Einen buyback gibt es im weiteren Sinne. Man kann bei jedem Kredit wählen, ob man via Versicherungsfonds (Insurance Fund) investieren will, dabei wird ein Kredit nach 90 Tagen Überfälligkeit zurückgekauft (inkl. Zinsen). Der Zinssatz wird aber bei dieser Option (sofern gewählt) auf 10% runtergeschraubt für die gesamte Zeitdauer. Diese Entscheidungsfreiheit hat man nur bevor man ein Gebot abgegeben hat.

Fazit

Ich bin nun einige Wochen bei Savy dabei und habe bereits die ersten Rückzahlungen erhalten. Ein Kredit ist verspätet, mal sehen wie das weitergeht. Wenn sich die Ausfälle in Grenzen halten, werde ich noch etwas mehr investieren. In einigen Wochen gebe ich euch einen weiteren Überblick zur Entwicklung meiner Anlagen.

Bei Fragen einfach posten.

Fixura – eine altgediente finnische p2p Plattform

Wir bleiben heute ganz in der Nähe des Baltikums, befinden uns aber mit Fixura in Finnland. Das ist die zweite finnische Plattform neben Fellow Finance, welche ich euch vorstelle. Fixura besteht seit 2010 und hat bis Heute mehr als 68 Millionen Euro an Krediten finanziert. Nach Ausfällen und Gebühren (dazu mehr weiter unten) sind die Investoren historisch betrachtet mit einer Rendite von 10.2% sehr gut gefahren (es ist aber nicht garantiert, dass bei jetzigem Einstieg, das Resultat auch so sein wird). Anleger aus der EU sowie der Schweiz sind willkommen und können sich registrieren.

Ich bin nicht dabei…

Um es gleich vorweg zu nehmen: Ich habe mich bei Fixura nur registriert, aber kein Geld eingezahlt (und das werde ich wohl vorläufig auch nicht tun). Warum? Einerseits die Gebühren (man zahlt 2% Gebühr für Investments unter 100k und 1% für Investments über 100k). Dazu kommt noch eine Investitionspauschale (Transaktionsgebühr) von 0.9% des Investmentbetrags. Macht schon 2.9% an Gebühren, und dann kostet jede Auszahlung auf das Referenzkonto nochmals 4 Euro. Dies allein reicht mir als Investor schon mal aus, um mit der Einzahlung zu warten (übrigens, die Mindesteinzahlung beträgt EUR 1’000).

Registrierung

Falls ihr euch trotzdem die Plattform mal ansehen wollt, dann müsst ihr euch registrieren. Das geht eigentlich recht fix, das Identifikationsdokument kann gleich hochgeladen werden. Ihr müsst euer Wohnland sowie den Steuersitz angeben. Zudem müsst ihr zur Verifikation des Kontos noch eure Handynummer angeben, auf welche ihr eine SMS mit Aktivierungscode erhaltet. Wenn dann alles eingegeben und aktiviert ist, muss euer Investorenkonto noch vom Support aktiviert werden. Das war bei mir gleich nach wenigen Stunden der Fall.

Wie investieren?
Tja, leider weiss ich das auch nicht 😉 Ich sehe nur, dass es scheinbar einen Autoinvest gibt (und keine manuellen Gebote). Ich nehme stark an, dass man die Investitionsmöglichkeit erst hat, wenn man Geld einzahlt. Das wird mir aber zu teuer, das auszuprobieren…

Fazit
Wie schon gesagt werde ich momentan nicht investieren. Die Unsicherheiten sind mir zu gross aufgrund der Gebührensituation. Denn knapp 3% Gebühren müssen erstmal erwirtschaftet werden. Nimmt man die gemäss Statistik durchscnittliche Rendite von 10.2%, plus 2.9% Gebühren, kommt man auf 13.1% Bruttorendite. Das entspricht etwa meiner Rendite bei Fellow Finance nach Ausfällen. Das Experiment werde ich aber trotzdem nicht wagen, ich hätte hier gerne mehr Kontrolle und weniger Gebühren.

Falls jemand Erfahrungen mit Fixura hat, wäre ich froh, wenn derjenige diese mit mir teilen könnte (posten oder Kontaktformular). Vielleicht verteufel ich die Plattform ja zu Unrecht.

Swaper mit neuen Krediten und Autoinvest Einstellungen

Nachdem es einige Tage keine neuen georgischen Kurzläufer mehr auf Swaper gab, wurden jetzt lang laufende Kredite auf die Plattform gestellt. Diese Kredite haben eine monatliche Teilrückzahlung vorgesehen, kommt diese nicht wie erwartet, geht der Kredit in den Buyback. Scheinbar machte es eine Regulierungsänderung in Georgien notwendig, von den Monatskrediten abzusehen und jetzt länger laufende Kredite anzubieten. Der Zinssatz beträgt 12 (respektive 14 für VIP) Prozent, also wie gehabt. VIP werdet ihr automatisch, sofern ihr mindestens 5’000 Euro einzahlt.

VIP bei Swaper werden

 

Der Autoinvest muss angepasst werden

Früher gab es ja nur 30 tägige Kredite und daher musste auch keine Laufzeit hinterlegt werden in den Einstellungen des Autoinvests. Dies hat natürlich mit den neuen Krediten geändert. Standardmässig sind die Autoinvests nun auf Laufzeiten von 0 bis 1 Monat eingestellt, länger laufende Kredite bleiben so aussen vor. Das heisst man sollte (um seine Chance auf mehr Kredite zu erhöhen) die Laufzeiten ausweiten. Unten rechts auf dem Bild seht ihr, dass nun Laufzeiten von 0 bis 24 Monate gewählt werden können. Hier müsst ihr entscheiden, was ihr möchtet. Sollte das Kreditangebot eher knapp bleiben, liessen sich länger laufende wohl in Sekunden verkaufen. Wenn das Angebot aber sehr stark ausgeweitet wird, könnte es sein, dass man nur eher langsam aus den Krediten rauskommt. Das muss hier jeder Investor für sich selber entscheiden, was für ihn (und sie ;)) akzeptabel ist. Schlussendlich sollte man aber bedenken, dass ein Kredit auf 2 Jahre wohl meistens eher nie die ganzen 2 Jahre laufen wird. Denn der Buyback greift entweder bei Verzug von 30 Tagen oder wenn der Kredit angepast wurde (Refinanzierung, Verlängerung etc). Somit relativiert sich die Laufzeit doch erheblich.

Swaper Autoinvest Einstellungen
Swaper Autoinvest Einstellungen

und noch ein Tipp zum Investieren

Dass die Kredite auf Swaper eher knapp bemessen sind, ist kein Geheimnis, und man sieht auch nur selten einen investierbaren Kredit auf der Plattform. Das heisst aber nicht, dass man sein Geld nicht unterbringen kann, denn es kommen täglich neue Kredite (und nicht zu knapp), welche dann gleich von den AI’s absorbiert werden. Und hier kommt der Tipp: Mehrere AI’s anlegen! und diese mit unterschiedlichen Gebotsbeträgen. Dadurch erhöht ihr die Chancen, dass einer zuschlägt. Was bringt denn ein AI mit dem Mindestgebot von 50 Euro, wenn es Kredite gibt, welche kleiner als 50 Euro sind? Richtig, gar nichts. Seit ich mit dieser Strategie anlege, bin ich meistens voll investiert.

Und zum Schluss ein kleines Rechenbeispiel

Auch wenn bei Swaper manchmal etwas Geld rumliegt, ist dies nicht weiter schlimm, wie folgendes Beispiel zeigt: (Annahmen: man ist VIP = 14% Zins, ständige Casquote von 10% an jedem Tag.). Wir sind also nur mit 90 Prozent des Kapitals unterwegs, das heisst wir kriegen auch nur 90 Prozent der Zinsen (14%) = 0.9 x 0.14 = 12.6%, was ja schon mal ganz passabel wäre. Da wir aber die Erträge reinvestieren, können wir vom Zinseszinseffekt profitieren. So kommen wir auf eine Rendite von etwa 13.35%. Das ist aber nur ein Beispiel. Ich hatte vielleicht an einem Tag 10 Prozent cash, im Schnitt aber vielleicht ein Prozent. Das heisst meine Rendite ist annualisiert deutlich höher als 14%! Ich wollte euch hiermit nur ein wenig die Angst vor Cashbeständen nehmen 😉

Hier geht’s zur Swaper Anmeldung

Bei Fragen einfach posten. Happy investing.

 

Viainvest läuft gut & autoinvest Einstellungen

Meine aus der Not gedrungenen Anlagen bei Viainvest laufen sehr gut und ich bin der Plattform gegenüber wieder positiv eingestellt. Gerne halte ich euch daher etwas auf dem Laufenden, wie sich das bei mir so verhält.

Zur Viainvest Anmeldung

Ein Überblick

Unten seht ihr den Überblick meines (2.)  Accounts (ja ich habe mehrere) bei Viainvest. Ich hatte Mitte Februar dort EUR 1’000 eingezahlt und zu Testzwecken einfach mal laufen lassen per autoinvest. Ich hatte mich seitdem nicht eingeloggt, nur sporadisch die tägliche Übersicht, welche ich per Email erhalten, angeschaut. Es lief alles tadellos, bis auf ein Wochenende, da spukte der autoinvest. Danach und bis jetzt lief alles glatt. So weit so gut, aber es gibt doch einen Punkt, den man verbessern könnte….

….und zwar beim Autopilot

Wenn ihr nochmals auf die Übersicht schaut, dann seht ihr, dass EUR 5.66 brach liegen, eine mittlere Katastrophe ;). Scherz beiseite, ich könnte das getrost ignorieren, aber meine Charakterschwäche lässt das leider nicht zu 😉 Vorallem wenn man sich die letzten Käufe anschaut, frage ich mich ja wirklich, warum hier nicht einfach 4 x 20er Stückelungen gekauft wurden, denn Kredite waren genügend verfügbar. Solche Situationen habe ich in kleinerem Rahmen öfters beobachtet. Spätestens nach 1 bis 2 Tagen nach erneuten Rückflüssen und Investitionen war mein Konto bis auf wenige Cent eigentlich immer leergeräumt.

Ich versuche der Lage jetzt Herr zu werden in dem ich zusätzliche autoinvests miteinbeziehe (10 & 15 Euro). Daher nutze ich gleich die Gelegenheit und zeige euch weiter unten, wie man einen autoinvest bei Viainvest konfiguriert. Das Hauptproblem hier liegt wohl in der Definition, dass es sich bei der Gebotshöhe um das maximum Investment handelt, und das nicht sauber funktioniert. Ich hatte meinen AI auf 20 Euro gestellt, da ich angenommen habe, dass dieser dann schön im Bereich zwischen dem Mindestgebot von EUR 10 und dem Maximum Gebot von 20 EUR investiert. Das läuft meistens eben nicht ganz so wie gewünscht, daher die weiteren AI’s 😉 Ihr könnt mich gerne für verrückt erklären, aber solche Sachen rauben mir den Schlaf! Nicht wirklich, aber beschäftigen tut es mich schon, ja mir ist gerade langweilig 😉

Wie man einen autoinvest konfiguriert

So, nachdem ich euch mein Leid mitgeteilt habe, geht es mir besser und ich kann euch gerne zeigen wie ich einen Autopiloten erstellt habe. Dafür geht ihr in eurem Account auf die Schaltfläche Invest -> autoinvest – create new. Schon solltet ihr auf die Detailansicht eures neuen AI’s kommen. Ausgefüllt sieht das dann in etwa so aus:

Eigentlich ist alles relativ selbsterklärend und bereits vorausgefüllt, daher beschränke ich mich auf die Details. Bei Portfolio size habe ich 100k eingegeben, nicht weil ich soviel investieren könnte, sondern weil der AI schaut, dass dort investiert wird, bis die Grenze erreicht wird. Das heisst wenn dort 1’000 steht, und ich 1’000 eingezahlt habe, schaut der AI, dass immer 1’000 investiert ist und nicht mehr. Das heisst die Zinsen würden immer auf dem Konto bleiben. Auch wenn ich mich entschliesse nochmals etwas Geld einzuschiessen, bleibt das uninvestiert, wenn ich nicht an den AI denke. Daher der hohe Betrag. Die Zinsen habe ich von 12.2 bis 15 Prozent eingestellt, am liebsten hätte ich das „bis“ Feld leergelassen, das funktioniert aber nicht und gibt eine Fehlermeldung. Die Laufzeit habe ich hier bis 2 Monate eingegeben, einfach um den Fall abzudecken, wenn mal etwas längere Kredite als nur solche mit 30 Tagen Laufzeit kommen sollten. Es gibt noch die Funktion „Minimum Balance“, das Kästchen dort habe ich leer gelassen, da ich will, dass alles verfügbare Geld reinvestiert wird. Schlussendlich müsst ihr noch ein Häckchen bei den Bedingungen ganz unten (nicht auf dem Bild) setzten und auf save klicken. Voila, euer AI ist bereit. In der Übersicht seht ihr dann beim AI einen grünen Haken.

 Hier geht es zur Anmeldung bei Viainvest

Kurzfazit

Viainvest läuft wirklich gut und ich hoffe mit meinen Massnahmen das automatische Investieren noch etwas besser hinzukriegen. Ich gebe gerne bald Bescheid, ob das funktioniert hat wie gewünscht. Bei Fragen könnt ihr gerne Posten oder mich per Kontaktformular kontaktieren.