Crowdestate: Update nach mehr als einem Jahr

Nach etwas mehr als einem Jahr des Investierens mit Crowdestate, kann ich nun ein Update geben, da mein erstes Investment (vorzeitig) zurückgezahlt wurde. Gestern erhielt ich die entsprechende Meldung, dass mein Projekt früher zurückgezahlt wird, die Verkäufe der Appartements waren wohl besser als antizipiert. Auf meinen 100 Euro (= Mindestinvestment) habe ich 17.04 Euro Zinsen erhalten, das entspricht einer XIRR von 15.22%. Ich bin vollends zufrieden mit diesem Projekt. Von der Gestaltung der Projektunterlagen bis zu den regelmässigen Updates war alles bestens. Ich hoffe nun, dass meine weiteren Investments einen ähnlichen Verlauf nehmen 😉 Die kommenden Wochen und Monate werden es zeigen. Hier könnt ihr meinen ersten Artikel zu Crowdestate lesen, meine Erwartungen wurden erfüllt.

Wer kann investieren?

Die Investitionen sind nicht auf EU Bürger beschränkt, sondern es kann aus der ganzen Welt aus investiert werden. Das Geld muss einfach per Überweisung auf das Estnische Konto von Crowdestate überwiesen, geht das nicht per Banküberweisung, schlage ich Transferwise oder Currencyfair (gibt noch 40 Euro Bonus bis zum 1.4, falls mindestens 1’000.- EUR transferiert werden) vor. Einzige Einschränkung: man muss mindestens 18 Jahre alt sein, respektive volljährig in seinem Wohnland.

Neu mit Autoinvest – ist auch nötig

Als ich begonnen hatte zu investieren, war der AI noch kein Thema. Man hatte zuerst 24 Stunden Zeit sich das Projekt anzusehen und dann einen beschränkten Betrag zu investieren. Nach weiteren 24 Stunden wurden die Schranken aufgehoben und man konnte so viel investieren wie man wollte (bis zum maximalen Projektbetrag natürlich).

Die letzten Projekte waren innert Minuten ausverkauft so wie ich das sehe. Das muss also über den Autoinvest gelaufen sein. Man kann diesen grob oder fein einstellen. Grob: Projektart, Zinssatz und Laufzeit. Bei den Feineinstellungen kann man viele Ebenen tiefer gehen und verschiedene Finanzierungs- und Besicherungsformen ein- oder ausschliessen. Das ganze ist meines Erachtens selbsterklärend. Ich werde wohl meinen AI einfach auf der obersten Stufe (Projektart, Zinssatz und Laufzeit einstellen).

Gemäss der Plattform sollten wir in den nächsten Wochen ein viel höheres Angebot an neuen Projekten sehen, als das in der Vergangenheit der Fall war (das Angebot hat gefühlt schon in den letzten Wochen zugenommen).

Fazit

Mir gefällt die Plattform wirklich gut, auch wenn die Risiken nicht zu unterschätzen sind (sieht man auch an den Zinsen). Bei Bauprojekten und/oder Finanzierungen kann immer mal etwas passieren. Aufgrund der verfügbaren Projektunterlagen bin ich aber der Ansicht, dass diese sauber geprüft werden und gibt mir Vertrauen. Ihr könnt euch die alten Projekte in eurem Account anschauen um euch selbst ein Bild zu machen. Schlussendlich seid ihr bei den meisten Projekten von Crowdestate eher Aktionär als Gläubiger, also im Problemfall schlechter gestellt. Das sollte euch einfach bewusst sein. Hier geht es zu Crowdestate.

Fragen einfach posten oder das Kontaktformular benutzen.

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Viainvest mit solidem Jahresergebnis 2017

Viainvest, oder besser gesagt der Mutter Konzern Via SMS Group, hat ihren noch nicht geprüften Jahresbericht für 2017 veröffentlicht. Ungeprüft bedeuted, dass dieser noch nicht von einer Revisionsgesellschaft wie PWC, E&Y oder so geprüft wurde. Gehen wir mal davon aus, dass die Zahlen korrekt sind 😉 Mein erster Gedanke: Sind die nicht fähig eine schöne Kopie des Geschäftsberichts hochzuladen? Oder zumindest gerade einscannen? Ändert an dem Zahlenmaterial nichts, aber der erste Eindruck ist halt eher dilletantisch. Ich persönlich würde mir als Firma grosse Mühe geben, solche Berichte in einer schöneren Form zu präsentieren.

Tieferer Reingewinn aufgrund der Expansion

Der Reingewinn sank von über 1.1 Millionen Euro im Jahr 2016 auf etwas über 838k für 2017. Das war zu erwarten, denn im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde Geld investiert für die Viainvest Plattform und weitere Märkte wurden erschlossen. Um Geld zu verdienen, muss man halt Geld investieren ;). Die Zahlen wirken solide und ich möchte auch nicht zu sehr ins Detail gehen damit, denn für Aussenstehende ist die Interpretation relativ schwierig. Buchhalterisch ist es immer möglich Sachverhalte zu beschönigen. Am Ende sehen wir sowieso nur die Oberfläche.

Was mir ins Auge sticht

Bei der Durchsicht des Berichts fand ich es relativ spannend zu sehen, dass die Via SMS Gruppe über Liquidität von mehr als 2 Millionen Euro verfügt. Fehlende Liquidität wäre ein Warnzeichen. Man sollte die Lage aber auch nicht als zu rosig anschauen, sollte es mal zu einer Rezession kommen und somit die Ausfälle steigen, wird die Kapitaldecke automatisch dünner. Viel Verwertbares im Sinne von Immobilien oder sonstigen Sachanlagen, welche gewisse Sicherheit bieten, kann die Via SMS Gruppe nicht vorweisen. Die Hauptanlage sind die ausstehenden Kredite, was wenig verwundert. Die Bilanz findet ihr auf Seite 9 des oben verlinkten pdf’s.

Richtig interessant wird es ab Seite 18…

..denn da seht ihr eine Aufstellung der Kreditquoten in den jeweiligen Verzugsstadien. Etwas mehr als ein Fünftel ist im Bereich von 90 und mehr Tagen Verspätung, und dieser Wert wird daher auch vom Gesamtportfolio abgezogen. Das ist etwas besser als 2016, wie ihr auf Seite 19 sehen könnt. Man kann also sagen: Die Ausweitung des Kreditvolumens hat nicht zu einer Verschlechterung der Nichtzahlquote geführt. Schon mal gut, in einem Jahr wissen wir, ob das eine nachhaltige Entwicklung sein wird. Zudem seht ihr auf Seite 19 noch die Verteilung der Kredite nach Land. Auf Seite 23 sind die einzelnen Subunternehmen der Gruppe aufgeführt, beinahe alle sind in komplettem Besitz der Gruppe.

Viainvest scheint 2018 auch noch in neue Geschäftsfelder vorzudringen, denn es wurde in Litauen ein Zahlungsprovider (e-money wie zum Beispiel Paysera) gegründet. Auch im Bereich Kredite mit Kryptowährungen tut sich etwas.

Fazit

Wie gesagt, ein solides Ergebnis. Viainvest ist sicherlich, zusammen mit Peerberry, aus finanzieller Sicht eine der solidesten baltischen p2p Plattformen. Man darf einfach nicht vergessen, dass die Karten in einer Rezession neu gemischt werden. Auch möchte ich noch zum Ausdruck bringen, dass auch wenn sich 839k Euro Reingewinn sehr gut anhören, Gewinnzahlen immer mit Vorsicht zu geniessen sind. Gewinne sind nicht Liquidität auf dem Konto, und die braucht es zum Überleben. Gewinne können auf illiquiden Buchpositionen basieren, welche man vielleicht nicht ins Trockene bringen kann (jaja ich weiss, es gibt Buchhaltungsstandards etc die genau das verhindern sollen. Die Vergangenheit hat einfach gezeigt, dass dies nicht immer funktioniert ;). Ich will den Jahresabschluss überhaupt nicht madig machen, aber ich finde eine gesunde Portion Skepsis und gesunder Menschenverstand ist nie fehl am Platz ;). Alles in allem aber: Well done Viainvest!

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Insolvenz einer britischen p2p Plattform und weitere News

Heute gib es nur einige News aus der P2P Welt sowie Hinweise auf aktuelle Cashback Programme.

Collateral stellt den Betrieb ein

Diese Woche ist es passiert, Collateral war nicht mehr zu erreichen. Die Plattform scheint insolvent (?) zu sein und wird abgewickelt. Es scheint so, als ob die Plattform keine definitive Betriebserlaubnis erhalten hatte (von der FCA = Regulator in UK) als die temporäre Lizenz ausgelaufen ist. Scheinbar hat man dann trotzdem noch weitergemacht…. Auf jeden Fall werde ich die Geschichte detailliert aufrollen in den nächsten Wochen. Aktuell ist nicht viel zu machen, da ein Verwalter eingesetzt wurde, welcher jetzt die Geschichte abwickelt. Ich selber bin auch betroffener Anleger. Sofern die ausstehenden Kredite weiter bedient werden oder die Sicherheiten verwertet werden können, ist es möglich, dass die Anleger schadlos aus der Nummer rauskommen. Jetzt ist einfach Geduld gefragt, denn auch wenn es keine Verluste geben sollte, das Geld ist jetzt sicherlich Monate unereichbar. Es erstaunt mich, dass so etwas im europäischen Ursprungsmarkt Grossbritannien passiert. Das zeigt uns wieder einmal: Diversifikation ist alles, und kein Geld einsetzen, welches man kurzfristig braucht!

Viventor bietet 10 Euro Cashback

Ab sofort bietet Viventor Neukunden 10 Euro Cashback, sofern diese 500 Euro für mindestens 30 Tage anlegen. Solltet ihr via diesen Blog zu Viventor gelangt sein in den letzten Wochen, dann kommt ihr auch in den Genuss des Cashbacks, sobald 30 Tage vorbei sind bei euren Anlagen (sofern ihr mehr als 500 Euro angelegt habt). Neukunden können sich hier registrieren.

Currencyfair bietet aktuell 40 Euro Cashback bis zum 1. April

Solltet ihr Währungen tauschen wollen, bietet Currencyfair aktuell 40 Euro Cashback, wenn ihr mindestens 2k Euro wechseln wollt. Dies kann über mehrere Transaktionen geschehen. Bedingung ist einfach, dass ihr diesen Link zur Registrierung nutzt. Die Funktionsweise von Currencyfair könnt ihr hier nachlesen.

Estateguru neu auch mit spanischen Krediten

Vorletzte Woche wurde der erste spanische Kredit auf Estateguru platziert und gleich vollumfänglich investiert. Die Immobilie steht in Spanien, wurde aber von einer estnischen Firma belehnt. Ich denke daher nicht, dass wir allzuviele spanische Kredite sehen werden. Ich bleibe sowieso vorerst bei den baltischen Krediten, ausser es gibt „gute“ Finnen. Aktuell gibt es für Neuinvestoren noch 1% Cashback auf die Investitionen der ersten 3 Monate. Die Aktion endet sobald 11’000 Investoren bei Estateguru registriert sind, was in 2 bis 3 Wochen der Fall sein dürfte.

Was könnt ihr in den nächsten Wochen auf diesem Blog erwarten?

Ich werde bei vielen neueren Plattformen ein Fazit nach einem Jahr anlegen ziehen können (wie bei Robocash beispielsweise). Zudem kommen neue Plattformen dazu. Wie versprochen, werde ich versuchen die Collateral Insolvenz aufzuarbeiten. Und news gibt es immer wieder mal dazwischen. Möchtet ihr speziellere Themen behandelt haben? Lasst es mich wissen, ich bin immer auf Anregungen gespannt.

Ein Jahr Robocash und 14.44% Rendite

Robocash feierte Gestern am 21. Februar sein einjähriges Jubiläum. Ich wusste, dass ich einer der ersten fünf Investoren war damals, aber ich hatte keine Ahnung mehr, ob ich bereits am ersten Tag investiert hatte. Ein Blick auf den Kontoauszug bestätigt mir, dass ich meinen Account am 21. Februar mit meiner Einlage aufgefüllt hatte. Mein erstes Investment wurde am 22. Februar 2017 gemacht, somit habe ich heute mein einjähriges Robocash Jubiläum. Ich glaube mich zu erinnern, dass ich am 21. Februar versucht hatte in 16 oder 17 prozentige Darlehen zu investieren, da damals Zinsen von 14 bis 17 Prozent angekündigt waren. Es hatte jedoch immer nur 14%er (was ja toll ist). Daraufhin habe ich meine Ansprüche gesenkt und auch 14er zugelassen ;). Das erklärt wohl, warum ich erst heute ein Jahr investiert bin.

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In einem Jahr ist viel passiert, aber auch irgendwie nichts

Ein Blick auf meinen Kontostand zeigt mir einen Totalwert von 1’144.40 Eurorobocash robot an (wobei 1’360 investiert sind und 84.4 aufgelaufene Zinsen darstellen). Da ich nach der Einzahlung von EUR 1’000 mein Konto einfach laufen liess, ist die Renditeberechnung sehr einfach 1’144.40 / 1000 = 14.44%, ich brauche mir Heute also keine Gedanken zur XIRR Berechnung zu machen 😉 Interessant finde ich die Rendite allemal, denn wenn ich von 14% ausgehe und diese monatlich verzinst und wiederangelegt kriege, sollte ich dank Zinseszins auf 14.93% kommen (theoretisch). Ich will überhaupt nicht klagen, 14.44 Prozent ist super, mit quasi null Aufwand (aber nicht wirklich einschätzbarem Risiko). Ich frage mich einfach woher die Differenz kommt, und die ist erklärbar damit, dass während einer Phase die Gelder nicht immer taggleich reinvestiert wurden. Ich liess das Geld liegen und schaute ab und an ob es investiert wurde. Ich konnte mal eine zweiwöchige Phase ausmachen, wo praktisch alles rumlag, danach war immer mal wieder ein wenig Geld auf dem Konto. Wie ich jetzt sehe, hat mich die ganze Geschichte nur 0.49% Rendite gekostet (ok, das stimmt nicht ganz, denn die Robocash Darlehen laufen eigentlich weniger als 30 Tage – sofern kein Buyback passiert – somit wäre meine theoretische Rendite etwas höher als 14.93 Prozent. Aber der Einfachheit halber lassen wir das ;)).

Robocash hat seine Funktionalitäten verbessert, jedoch sieht die Oberfläche noch recht ähnlich aus. Das meine ich mit irgendwie ist fast nichts passiert, obwohl eben doch vieles gemacht wurde.

Die Geschichte mit der Maximaleinlage von 10k Euro

Das Einzahlungslimit war auf 10k Euro festgesetzt worden pro Investor. Mehr einzahlen ging nicht. Jetzt ist es scheinbar so, dass dieses Limit pro Jahr gesetzt ist. Das heisst nach und nach können Investoren ihre Einlage über 10k erhöhen, auf maximal 20k.

Wenn jetzt so noch viel Geld von bestehenden Investoren nachfliesst, welche bisher limitiert waren, könnte das zu Engpässen führen bei den Krediten. Theoretisch zumindest, praktisch glaube ich es nicht. Aktuell sind etwa 1’800 Investoren registriert, welche etwa 3 Millionen Euro investiert haben. Das macht gut 1’667 Euro pro Investor. Zudem sind in den 3 Millionen wohl noch Reinvestments mit drin (weiss ich aber nicht), so dass der durchschnittlich angelegte Betrag pro Investor noch tiefer sein dürfte. Die Limitierung hat meiner Ansicht nach nur sehr wenige Investoren eingeschränkt, so dass ich denke, dass hier keine Gefahr für das Kreditangebot von dieser Seite besteht. Wissen tue ichs aber auch nicht 😉

Fazit

Robocash hat mir eine schöne Rendite beschehrt, ohne dass ich nur einmal etwas verstellt hätte. Dies kommt passivem Investieren sehr sehr nahe, der Roboter macht seinen Job wirklich gut. Nicht verwunderlich, dass Robocash in meiner Top 10 weit vorne ist. Es bleibt zu hoffen, dass das Kreditangebot weiter ausgebaut werden kann um die Investoren zu bedienen. Auch hoffe ich, dass die ersten tausend Investoren jetzt im 2018 in den Genuss des versprochenen Loyalitätsprogrammes kommen, welches schon lange versprochen wurde.

Crowdestor: neue Plattform mit erstem Projekt (17% Zinsen)

Vor einigen Tagen bin ich über die neue Plattform Crowdestor mit Sitz in Talinn, Estland gestolpert. Man kann auf der Homepage bereits zwei Projekte sehen, eines ist nun live (mehr dazu weiter unten). Die Plattform ist von zwei Unternehmern gegründet worden, welche ihre Erfahrung im Energie- und Immobilienbereich gesammelt haben. Daher erstaunt es nicht, dass über diese Plattform Projekte aus diesen Sektoren finanziert werden sollen. Zudem crowdestor logosollen auch Projekte aus dem Transportbereich kommen und sich auch Startups finanzieren können. Es sieht also so aus, als ob die Plattform sowohl Kredite vergeben wird, wie auch Eigenkapital (Aktien) an den Investor bringen wird.

Rahmenbedingungen und Registrierung

Investieren kann jeder, welcher mindestens 18 Jahre alt ist und über ein Bankkonto verfügt. Es sieht so aus, dass Investoren aus beinahe allen Ländern der Welt willkommen sind (ist bei Mintos übrigens auch so). Sicher ist auf jedenfall, dass Investoren aus dem EU Raum sowie der Schweiz investieren können. Die Mindestanlage liegt bei EUR 100 pro Gebot und kann nach Gebotsabgabe auf das Investorenkonto überwiesen werden.

Die Anmeldung geht rasch, Emailadresse bestätigen und schon hat man seinen Account. Bevor man aber Gebote abgeben kann, muss das Profil ausgefüllt sowie ein Identifikationsdokument hochgeladen werden. Die Angaben werden dann innerhalb von 24 Stunden überprüft und der Account für Gebote freigeschaltet. Dauerte bei mir nur 3 Stunden. Danach kann man die Überweisungsdaten anfordern indem man auf add funds klickt, es geht ein pop-up auf und ihr seht die Angaben. Diese werden euch noch separat per Email zugestellt.

Das Tesla Taxi Projekt

Crowdestor startet mit seinem ersten Projekt, bei welchem ein Taxiunternehmen aus Riga eine Finanzierung sucht um drei gebrauchte Teslas (mit niedrigem Kilometerstand) zu erwerben. So wird die bestehende Flotte erweitert. Gesucht werden minimal 45k bis maximal 80k Euro. Verzinst wird das Ganze mit 17%, wobei die Zinszahlungen monatlich geleistet werden. Die Laufzeit beträgt 12 Monate.

crowdestor tesla first project

Grundsätzlich finde ich die Idee mit den Elektrotaxis gut, aber ich frage mich warum man 3 Teslas und nicht 6 günstigere Elektroautos kauft? Ich bin jetzt nicht so der Kenner der Elektroautos und Teslas haben sicher ihren Reiz, aber macht das Sinn? Gut, die Batterie der Teslas ist stark, aber für den Taxibetrieb gibt es sicher auch günstigere geeignete Autos (Nissan LEAF ist ja schon in der Flotte). Man betreibt seine Flotte mit der Taxify app, was ein Uber Konkurrent aus Estland ist. Das kann irgendwie von der Preisstruktur her nicht gewinnbringend sein. Wie gesagt, meine Meinung, ohne viel Ahnung zu den lokalen Gegebenheiten noch vom Business an sich zu haben.
Die Finanzierung finde ich auch etwas speziell: Das Unternehmen holt sich via Crowdfunding Eigenkapital, least 3 Teslas (und holt sich die Restfinanzierung via Kredit bei der Plattform, also ist es kein 100% Leasing). Auch sieht mir die Firma irgendwie nach Flickwerk aus. Man ist scheinbar noch ins Logistikbusiness eingestiegen nebenbei. Ok, Taxi und Logistik sind verwandte Bereiche und können sicher Synergien schaffen. Ich stelle aber hier ein Fragezeichen dahinter.

Fazit -> ich investiere

Ihr seht, mich reisst das Projekt jetzt nicht aus den Socken und ich habe viele Fragezeichen, ob das wirklich funktioniert. Schlussendlich siegt hier jedoch mein Testergen und ich gehe mit dem Mindestgebot von EUR 100.- rein. Die monatlichen Zinszahlungen sowie die Tatsache (oder Hoffnung), dass crowdestor ihr erstes Projekt hoffentlich nicht vergeigt, stimmen mich etwas positiv. Falls hier schon bei den monatlichen Zahlungen Verzögerungen auftreten, werde ich mir die nächsten Projekte nicht mehr ansehen. Obwohl bald ein Immobilienprojekt in Riga mit 15% Verzinsung kommen wird (könnt ihr euch übrigens schon ansehen auf der Homepage).

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Wiedermal ein Kurzrückblick – es ist so einiges passiert

Estateguru ändert die Kreditstruktur nach Investitionsschluss

Ich hatte ja hier bereits über den ersten finnischen Kredit berichtet und meine Analyse dazu verlinkt. Nachdem der Kredit vollständig finanziert war, kam am Wochenende die Meldung, dass die Kreditstruktur angepasst wird. Ich dachte mir nur, dass kann doch nicht sein, dem habe ich nicht zugestimmt. Daher habe ich eine Email geschrieben, dass dies doch nicht geht. Mein Gebot wurde kurzerhand gelöscht, Estateguru hat meinen Kreditanteil übernommen. Eigentlich war das nicht die Meinung, denn ich hätte in den Kredit auch investiert, wenn diese Struktur klar gewesen wäre. Triin von Estateguru hat mir dann ausführlich erklärt, dass die Situation erst nach der Finanzierung des Projekts aufgetaucht ist, als man die letzten Vorbereitungen zu den Verträgen abschliessen wollte. Daher hat man entschieden weiterzumachen und die Investoren über den Umstand im Nachgang zu informieren. Objektiv betrachtet sehe ich die Vorgehensweise von Estateguru, denn die Situation der Investoren wird nicht wirklich schlechter durch die Strukturänderung (soweit ich das sehe). Subjektiv betrachtet passt es mir nicht, dass Projekte abgeändert werden können, nachdem ich geboten hatte. Glücklicherweise ist Estateguru in solchen Fällen kulant und lässt die Investoren raus. Ich frage mich nur, was passiert wäre, hätte ich einen grossen Kreditanteil… Ich werde auf jedenfall das Projekt weiterverfolgen, ich bin immernoch davon überzeugt, dass es gut kommt. Und das Estateguru an der Kommunikation arbeiten muss, ist ja nichts neues. Wer damit nicht umgehen kann, sollte die Finger von der Plattform lassen.

Im Statistikteil der Plattform sieht man nun, dass 2 Kredite im Status default sind und einer recovered wurde (es waren also bisher 3 Kredite die im Status ausgefallen waren.). Der Kapitalverlust steht immernoch bei 0, es ist also noch kein Investor zu schaden gekommen. Momentan hat es etwas mehr als 10’200 Investoren, bis dies 11’000 sind bietet Estateguru Neuinvestoren 1% Bonuszinsen auf alle Gebote während der ersten drei Monate. Um davon zu profitieren, meldet euch mit diesem Link an.

Mintos führt die Graceperiod ein

An sich ist das nichts neues, da die Kredite auch schon früher erst einige Tage (je nach Kreditvermittler) als verspätet gelistet wurden. Einen besonderen Status hatten die Kredite aber nicht, was jetzt geändert wurde. Im Geiste der Transparenz ist dies sicherlich ein Fortschritt. Ändert aber an der Tatsache nichts, dass für die Graceperiod keine Zinsen gezahlt werden ;). Die vielen Cashback Angebote machten auch bei der Darstellung der Kontenübersicht eine Anpassung notwendig. Neu weist Mintos die erhaltenen Boni in der Übersicht aus und deklariert diese im Kontoauszug nicht mehr als Deposit. In die Renditeberechnung fliessen diese aber glücklicherweise nicht ein (ja, wenn ihr aufgrund der Cashback Angebote sehr aktiv wart am Zweitmarkt, dann ist das ein Nachteil für euch). Man sollte der Renditeberechnung von Mintos aber ohnehin nicht zuviel Gewicht schenken und die Rendite nach XIRR berechnen in Excel.

Weitere Neuerungen bei den Anzeigeoptionen werden gerade implementiert, plus gibt es neu den ersten Kreditvermittler aus Südamerika (Kolumbien). Die Kredite sind leider in EUR gelisted, und nicht in USD.

V wie Viainvest oder doch besser Viventor?

Die Meldungen häufen sich, dass der autoinvest bei Viainvest die Gelder nicht mehr investiert. Es hat scheinbar einfach zu wenige Kredite. Schaut euch mal meinen aktuellen Artikel zu Viventor an, da gibt es genügend Kredite zu gleichen Kriterien wie bei Viainvest und das Ansässigkeitsformular für die Steuern habt ihr ja schon 😉 Neu brauchts keine Ansässigkeitsbestätigung mehr, nur noch Identifikationsdokument plus Wohnsitzbestätigung (= Stromrechnung oder Ähnliches. Ab jetzt gibt es 10 Euro Cashback, wenn ihr mindestens 500 Euro während 30 Tagen investiert. Registriert euch via diesem Link.

Brickowner

Ich habe ja das Entwicklungsprojekt von Brickowner bereits vorgestellt. Man kann dort übrigens auch ohne GBP Konto investieren und einfach per Kreditkarte zahlen. Warum ich immer nur auf ein Transferwise oder Revolut Konto hingewiesen habe? Ganz einfach: Will man das Geld nach Beendigung des Kredits wieder zurücküberweisen, fallen hohe Überweisungsspesen an, wenn man es sich auf sein Girokonto überweisen lässt. Dies nur so als Input am Rande.

Viventor ist wieder da

Wirklich verschwunden war die Plattform ja nie, ich hatte sie einfach aus meinem Investitionsuniversum verbannt, da mein Geld nicht investiert wurde, und das über einen längeren Zeitraum. Die Plattform hat nie versucht so schnell wie möglich zu wachsen, sondern hat hier in weiser Vorraussicht gehandelt. Interessante Einblicke in die Vorgehensweise gibt es hier. Mir hat Viventor immer zugesagt, aber eben, was soll ich mein Geld Wochen uninvestiert rumliegen lassen, wenn es doch Alternativen gibt? So wie sich die Lage aktuell darstellt, ist Viventor nun zu einer Alternative zu Viainvest oder auch Swaper geworden, wo es doch einige Berichte gibt über zuviel Cash das rumliegt. Bei mir hält sich das noch in vertretbarem Rahmen (10 bis 15% Cash), sollte die Quote aber höher werden, werde ich Umschichten.

Welche Kredite gibt es?

Aktuell gibt es über tausend Kredite mit Buyback zu 12%, das Volumen dürfte eine Million Euro locker übersteigen. Die Kredite haben Laufzeiten von bis zu 3 Jahren, werden aber monatlich amortisiert, was die effektive Kapitalbindungsdauer reduziert. Zudem glaube ich nicht, dass viele dieser Kredite die volle Dauer laufen werden, ich halte ein Buybackevent für wahrscheinlicher während der Laufzeit. Es gibt manchmal auch Kredite mit 14% Rendite, die sind aber eher selten, und ich würde eher nicht damit rechnen, solche zu erhalten. Lustig finde ich auch, dass die meisten Kredite von alten Bekannten Kreditvermittlern wie Aforti oder Mybucks kommen. Na klingelt es bei diesen Namen? Genau, diese Kreditvermittler finanzieren sich auch bei Mintos. Ich vermute die Vermittler wollen einfach mehrere Anlaufstellen für die Kapitalfinanzierung haben, falls mal bei einer Plattfrom Ebbe herrscht. Ich glaube so einen Fall haben wir momentan, da Mintos aktuell eine agressive Cashbackaktion fährt bei den Payday Krediten und natürlich werden da die Eigengewächse Lendo etc bevorzugt.

Viventor Primaermarkt Kredite
Aktuelle Übersicht von 12 Prozent Krediten

Was gilt es zu beachten?

Ich habe die Situation mit dem Kreditvolumen nun einige Wochen beobachtet und denke, dass diese stabil ist. Das kann sich natürlich schnell wieder ändern. Ich glaube aber, dass Viventor hier eine nachhaltige Strategie verfolgt und langsam noch weitere Kreditvermittler auf die Plattform lassen wird. Und jetzt kommt etwas mühsameres: Viventor verlangt eine Ansässigkeitsbestätigung vom Steuersitz, die Viainvest Investoren kennen das schon. Investieren kann man auch ohne diese Bestätigung, es werden einfach Zinsen zurückbehalten, welche aber bei Vorlage des Steuerzertifikats vergütet werden. Dies ist zumindest mein letzter Stand. Neuerdings braucht es keine Ansässigkeitsbestätigung mehr!

Fazit

Wie ich bereits geschrieben habe, mag ich die von Viventor gefahrene Strategie. Diese ist wohlüberlegt und nicht hektisch. Man will nicht jeden Kreditvermittler auf der Plattform haben und ist dafür gewillt auf Volumen zu verzichten. Technisch läuft die Plattform sehr schnell und der autoinvest ist sehr gut. Wenn das Volumen stimmt, ist Viventor für mich eine Top 10 Plattform. Der einzige Grund warum die Plattform nicht dabei war, ist dass es bis etwa Oktober letzten Jahres schier unmöglich war sein Geld dort unterzubringen. Registrieren könnt ihr euch über diesen Link und kriegt 10 Euro Cashback, wenn ihr mindestens 500 Euro investiert

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Ein Zwischenfazit nach einem halben Jahr Housers

Nach bald einem halben Jahr mit Housers ist es an der Zeit mal ein Zwischenfazit zu ziehen. In meinem Investitionszeitraum hat sich einiges getan bei der Plattform. Man hat beispielsweise die ersten Projekte in Portugal finanziert bekommen, neue Städte in Italien erschlossen und nebenbei ein Hotel finanziert. Zudem wurde das Dashboard überarbeitet und man findet jetzt Daten und Übersichten zu allen Investments. Ich kriege detaillierte Einnahmenübersichten, Aufsplittung der Einnahmen und noch vieles mehr. Auch zeigt mir der Diversifikationsindex (siehe Bild), dass ich nur mittelmässig diversifiziert bin (66 von 100 Punkten).Housers Portfolio Shame on me 😉 Nur muss man dazu sagen, dass es relativ schwierig ist sich zu verbessern, denn einige Parameter sind von Natur aus limitiert (Art des Investments/Geographische Verteilung etc). Es gibt halt nicht mehr Optionen als in Vermietungsobjekte (BTL), Verkaufsobjekte (BTS) oder Entwicklungsprojekte (development loans) zu investieren. Von daher sehe ich mich also doch recht gut aufgestellt ;). Ich nehme an die Spinnennetzgraphik ist ihrer Zeit schon etwas voraus und wir werden noch neue Möglichkeiten sehen. Bei all den Daten sehe ich aber keine Renditezahl und das bringt mich auch schon zu meinem nächsten Punkt.

Daten, und noch mehr Daten

Die Fülle der Daten ist enorm, nur handelt es sich dort meistens um Schätzungen. Das alleine ist mir ja noch egal, nur ist es relativ mühsam nachzuvollziehen ob die Projekte wirklich so rentieren, wie sie sollten. Es geht schon zum Beispiel über die Transaktionsliste, welche man auch exportieren und in Excel weiterbearbeiten kann. Ich muss aber auch dazu sagen, dass mein Anlagehorizont noch zu kurz ist mit 6 Monaten, denn die Verkaufsprojekte haben eine Zeitdauer von 12 Monaten vorgesehen, das heisst noch keines dieser Objekte wurde verkauft. Man kann übrigens die Fortschritte auf Projektebene sehen, es gibt detaillierte Bilder dazu. Einige meiner Verkaufsprojekte sind jetzt aus der Renovationsphase raus und werden aktiv im Markt angeboten. Mal sehen wann das erste verkauft wird, und ob die erwartete Rendite erzielt werden kann. Bei den Entwicklungsprojekten ist es einfach, da haben wir einen fixen Zinssatz, und der wird pünktlich gezahlt (Abzug von 1/10 als Kommission für die Plattform). Auch die Vermietungsprojekte zahlen pünktlich ihre «Miete», da habe ich mich aber gefragt, woher denn das Geld kommt, denn die Immobilien sind erst gerade fertig renoviert worden und erst zur Vermietung ausgeschrieben. Das Geld kommt scheinbar aus dem Finanzierungsbetrag des Projekts, also haben die Investoren die Miete des ersten Jahres quasi bevorschusst. Das System nennt sich «instant yield» und die Mieteinahmen/Zinsen für das erste Jahr sind garantiert. Der Support hat mir jedoch noch nicht meine Frage beantwortet, in welcher Position des Business/Finanzplans das ersichtlich ist. Ich habe jetzt schon 4 Mal gemailt und noch keine befriedigende Antwort erhalten. Schlussendlich spielt es nicht so eine grosse Rolle, interessant wird es später, sobald die Immobilien vermietet sind. Dann sehen wir ob die Einnahmen steigen oder sinken, also können wir dann prüfen ob die Schätzungen einigermassen zutreffend waren seitens Housers.

Steigende Zinsen und Immobilienpreise

Aus aktuellem Anlass, da die Börsen verlieren, weil die Zinsen steigen, habe ich mir mal die Hauspreisentwicklung in Deutschland angesehen und der Renditeentwicklung von 10jährigen deutschen Staatsanleihen gegenübergestellt (siehe Bild unten). Es ging mir um den grundsätzlichen Zusammenhang zwischen Zinsen und Immobilienpreisen.

Hedonische Immobilienpreise Renditen Staatsanleihen
Entwicklung hedonischer Hauspreisindex Deutschland versus Renditeentwicklung Bundesanleihen

Man liest eigentlich immer davon, dass niedrigere Zinsen mit höheren Immobilienpreisen einhergehen. Gemäss der Graphik (und den gewählten Instrumenten) kann man den Zusammenhang so ab 2011 schön beobachten. Während die blaue Linie (Häuserpreise, linke Skala) anzieht, gehen die Renditen (=Zinsen, rote Linie, rechte Skala) kontinuierlich nach unten. Es sieht also so aus als wenn die Zinsen unter 2% fallen, die Immobilienpreise stark anziehen. Das würde insofern Sinn ergeben, als viele Leute mehr Rendite als die ominösen 2% haben wollen, aber das ist alles Spekulation.

Auf was will ich hinaus?

Wenn wir davon ausgehen, dass die Zinsen steigen und so das Interesse an Immobilien abnimmt, drückt das automatisch die Preise. Das wäre dann besonders für meine Verkaufsprojekte bei Housers nicht so ideal, da die erwarteten Verkaufspreise wohl nicht realisiert werden könnten. Auch auf die Vermietungsobjekte hätte das einen negativen Einfluss, tiefere Mieten müssten wohl akzeptiert werden. Aber soweit sind wir ja noch nicht. Man sollte sich dessen einfach bewusst sein. Ich glaube auch nicht, dass die Zinsen massiv steigen werden in den nächsten 1 bis 2 Jahren. Aber was weiss ich schon 😉
Fazit
Ich bin zufrieden wie es bei Housers läuft. Ob das so bleibt hängt stark davon ab wie gut die Verkaufserlöse werden. In wenigen Monaten werde ich mehr wissen. Neukunden kriegen übrigens EUR 25 Bonus, wenn ihr diesen Link nutzt und mindestens 50 Euro investiert. Die 25 Euro müssen jedoch investiert werden, damit diese euch gehören. Da das Mindestinvestment bei 50 Euro liegt, solltet ihr mindestens 75 Euro einzahlen. So könnt ihr in zwei Projekte investieren.

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Einige News aus der p2p Welt

Estateguru bietet neu auch Kredite für finnische Projekte an

Diese Woche kam mit EUR 1.65 Millionen das bislang grösste Projekt bei Estateguru auf die Plattform. Speziell an der Geschichte ist, dass es kein estnisches, sondern ein finnisches Projekt ist. Ich bin ja kein Fan von Auslandsexpansionen, aber diesem Kredit stehe ich eher positiv gegenüber. Ich habe meine Gedanken im p2p Kredite Forum festgehalten und werde dort weiterberichten, ob die Zahlungen pünktlich kommen.

Flender aktuell mit 4 offenen Krediten

Jetzt wäre wohl eine gute Gelegenheit um einzusteigen, man kann gleich 4 Kredite ins Portfolio aufnehmen. Es hat auch einige kleinere darunter, welche sich schnell füllen sollten. Bei grösseren Krediten konnte ich schon feststellen, dass diese früher geschlossen werden (zum Beispiel bei 40k von 100k) und dann in einer zweiten Tranche wieder auf die Plattform gestellt werden. Bis jetzt ist noch keiner Meiner Kredite eine Zahlung schuldig geblieben, es wurde immer pünktlich bezahlt. Hier geht’s zu Flender (aktuell mit 5% cashback).

Seedrs – Zweitmarkt wird weiter geöffnet

Als der Seedrs Zweitmarkt eingeführt wurde, konnte man nur Anteile von Firmen auf dem Zweitmarkt kaufen, in welche man selbst bereits investiert war. Seit heute kann man jegliche Anteile erwerben und so auch bei Projekten einsteigen, die man verpasst hat. Hierdurch werden die eher illiquiden Startup Aktien verkäuflicher. Es gibt jedoch keine Auf- oder Abschläge, es wird jeweils zum Fair Value (fairer Wert gemäss aktueller Bewertung, meistens die des letzten raises) verkauft und gekauft.

Brickowner – das Immobilienentwicklungsprojekt füllt sich stetig

Vor einigen Tagen habe ich euch ja von diesem Projekt berichtet.Brickowner Regen House project Aktuell sind bereits über 220k der benötigten 1.7 Mio GBP zugesagt worden. Ihr könnt euch also noch beteiligen, falls ihr wollt. Bezüglich der Fremdwährungsentwicklung habe ich hier etwas geschrieben im 10 Jahresvergleich. Für die GBP Überweisung nehmt ihr am besten das Transferwise borderless Konto, oder nutzt Revolut (als Investor mit Wohnsitz EU kriegt ihr ein personalisiertes GBP Konto bei beiden Anbietern, kostenlos. Für Schweizer geht das nur bei Transferwise). Currencyfair geht auch, aber ohne personalisiertes Konto.

Iuvo näher unter der Lupe / guter Autoinvest

Ich war ja nicht immer so glücklich mit Iuvo und habe meinen Versuch mit der Plattform vor einem Jahr einmal abgebrochen. Neben der etwas anderen Umgangsart mit Verzugszinsen, war mir die Plattform auch etwas zu mühsam (Fehler, kein solider AI). Mittlerweile muss ich sagen bin ich vom Handling der Plattform her mehr angetan als auch schon (von der deutschen Übersetzung aber weniger ;)). Die Plattform läuft flüssig, der AI tut was er soll, und meine Rendite wird auch besser.

Die Handhabung von überfälligen Krediten bei Iuvo

Stand Heute sind alle Darlehen mit Buyback nach 60 Tagen abgesichert, jedoch nur das Kapital, nicht die aufgelaufenen Zinsen (die kriegt ihr nur, wenn der Kreditnehmer vor dem Buyback noch zahlt, dafür mit Strafzinsen). Das heisst ihr kriegt «nur» euer Kapital zurück, ohne Zinsen, wie das bei den meisten anderen Buyback Plattformen üblich ist. Dessen muss man sich vor einer Investition im Klaren sein. Auf der anderen Seite könnt ihr aber auch verspätete Darlehen kaufen und falls der Kreditnehmer noch zahlt, kriegt ihr die ganzen aufgelaufenen Zinsen und nicht nur die auf eure Haltefrist beschränkten. Ich habe es eine Zeit lang probiert und nur verspätete Kredite gekauft, das Ergebnis war jetzt nicht so toll 😉 Aber vielleicht erkennt ihr ein Muster, mit dem ihr vom Setup profitieren könnt.

Der Autoinvest hat viele Einstellungsmöglichkeiten

Ihr könnt bei Iuvo entweder manuell investieren (so wie ich das zu Testzwecken gemacht habe), oder einen Autoinvest konfigurieren. Der AI hat viele Einstellungsmöglichkeiten und so könnt ihr sehr genau investieren, wie ihr wollt. Dazu müsste man aber eine genaue Vorstellung haben, was am besten läuft (oder man probiert einfach aus, was einem am besten passt). Meine Tests haben für mich ergeben, dass ich wohl am besten fahre mit Krediten, welche kurze Ratendauern haben (7 bis 15 Tage) und Zinsen von mehr als 12% bezahlen. Ich gebe hier zu bedenken: Das lief bei meinen Tests gut, aber das muss noch nichts heissen. Es waren einfach zu wenige Kredite bisher in welche ich mit den genannten Kriterien investiert habe. Das Resultat kann also pures Glück sein, ich werde in den nächsten Monaten sehen, ob ich Recht hatte oder nicht.

Meinen AI habe ich wie folgt konfiguriert:

Schön finde ich auch, dass gleich angezeigt wird, wie viele Kredite mit meinen Kriterien übereinstimmen. Hier würde man also Fehler in den Einstellungen bemerken. Meine Rendite liegt aktuell zwischen 10 bis 11 Prozent, wobei ich mittlerweile zuversichtlich bin, über 12% zu kommen. Ich habe schon Renditen von anderen Investoren gesehen, welche über 12% kommen. Es ist also möglich. Noch etwas: Die Rendite, welche im Account angezeigt wird ist der durchschnittliche Zinssatz aller im Portfolio befindlichen Kredite und hat somit null Aussagekraft.

Fazit & Cashback Bonus

Ich bin einiges zuversichtlicher, was die Plattform betrifft als auch schon. Sollte meine Strategie aufgehen, habe ich hier eine valable Alternative und komme sogar noch ein bisschen Weg von Lettland, da Iuvo in Estland angesiedelt ist (ursprünglich Bulgarien). Wenn ihr euch darüber aufregt, dass ihr im Buyback Fall nur das Kapital zurück erhaltet, dann lasst die Finger von Iuvo. Nach meiner Auffassung macht dieser Umstand die Plattform sicherer als eine, welche für Kapital und Zinsen geradestehen muss. Dies kann natürlich zu Lasten der Rendite gehen.

Zum Schluss: Für Neuinvestoren gibt es ein interessantes Angebot: 30 Euro Cashback (entspricht 3%) bei EUR 1’000 Investition, oder sogar 90 Euro Cashback bei 2’500 Euro Investment (entspricht 3.6% Cashback). Nachdem ihr die ersten tausend Euro investiert habt, bleibt euch ein Zeitfenster von 60 Tagen um auf 2’500 zu erhöhen und so die Cashback Differenz einzusacken. Falls ihr von diesem Angebot profitieren möchtet, meldet euch bei mir via Kontaktformular. Ich muss dann eure Emailadresse (mit der ihr euren Account registrieren werdet) bei Iuvo hinterlegen in meinem Account. Erst danach könnt ihr euren Account erstellen (registriert ihr euch vorher, ist alles hinfällig). Sobald ich das getan habe, melde ich mich und ihr könnt loslegen. Es ist selbstredend, dass auch ich davon profitiere -> ich erhalte die gleichen Bonus Gutschriften wie ihr. Ihr unterstützt also so meinen Blog, das Ganze ist natürlich kostenlos für euch.

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