Collateral – eine spannende UK p2p Plattform

Und wieder habe ich eine neue Plattform entdeckt und gerne berichte ich darüber. Es handelt sich um Collateral, eine Plattform welche es erst seit diesem Jahr gibt, sich aber einer grossen Beliebtheit erfreut. Ich selbst lege seit etwa zwei Monaten dort an. Collateral bedeutet zu deutsch: Pfand, Sicherheitsgegenstand. Warum ich euch das erzähle, lest ihr weiter unten.

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Was und wer ist Collateral?

Wie eingangs erwähnt ist Collateral neuartige p2p Plattform, welche in Manchester, England, domiziliert ist. Gegründet wurde diese Plattform erst dieses Jahr von Peter Currie. Die Geschäftsidee war, den herkömmlichen Pfandleiher ins digitale Zeitalter zu holen. Collateral ist also ein moderner Pfandleiher. Pfandhäuser sind im angeslächsischen Raum stark verbreitet, und werden dort Pawn Shops genannt. Man kann dort hingehen, einen Gegenstand verleihen und kriegt dafür einen Betrag für welchen man Zinsen bezahlen muss. Läuft die Leihzeit aus, können die Leute gegen Zahlung der Zinsen sowie der Rückzahlung des Schuldbetrags Ihre Wertgegenstände wieder auslösen. Werden die Sachen nicht abgeholt und ausgelöst, werden die Gegenständer veräussert. Und in dieser Art funktioniert auch die Collateral.

Zinsen, Laufzeiten und Kreditgegenstände

Die Zinsen belaufen sich gemäss Plattform auf „up to 12%“, also bis zu 12%, aber ich habe noch keinen Kredit gesehen, welcher weniger Zinsen abgeworfen hätte. Die Laufzeiten bewegen sich im Bereich von 3 bis 12 Monaten, wobei die meisten 6 bis 12 Monate laufen.

Als Sicherungsgegenstand (Collateral) für den Kredit, können Gegenstände aller Art beleiht werden: Schiffscontainer, Autos, Pferdeboxen sowie Schmuck und Juwelen. Wobei Diamanten und teure Uhren den Hauptanteil der Kredite ausmachen, viele Kreditnehmer sind professionelle Juweliere, welche ihr Umlaufvermögen (working capital) so liquieder machen wollen. Es können auch Immobilien als Sicherheiten herangezogen werden, aber das war bisher eher die Seltenheit. Die Belehnung der Gegenstände wird nie höher als 70% des Schätzwerts ausfallen. Die Kreditnehmer müssen die Zinsen im Voraus zahlen.

Die Zinsen werden täglich berechnet und immer am ersten eines Monats gutgeschrieben. Das passiert immer sehr schnell, wofür ich dankbar bin. Unten seht ihr eine kleine Teilübersicht von meinem Portfolio. Meine Restlaufzeiten sind alle grösser als 100 Tage.

Ausschnitt meines Collateral Portfolios
Ausschnitt meines Collateral Portfolios

Investieren

Die Plattform erfreut sich grosser Beliebtheit, so dass auch hier ein Nachfrageüberhang besteht. Collateral tritt dem entgegen, in dem dass sie für die ersten 3 Stunden in welchen ein neuer Kredit auf die Plattform kommt, ein Gebotslimit eingeführt haben. Das heisst die Investoren können während der ersten 3 Stunden nur bis zum Limit bieten können. Das Limit ist meistens etwa ein 150gstel des Kreditvolumens, so ist garantiert, dass mindestens 150 Investoren zum Zug kommen. Wer halt nur Abends ins Internet gehen kann, ist hier im Nachteil und kann sich nur via Zweitmarkt eindecken.

Ausfälle/Defaults

Bis dato ist es noch zu keinem Ausfall gekommen, aber der Dezember wird ein spannender Monat werden, da viele Kredite das Ende der Laufzeit erreicht haben werden. Da gibt es für die Kreditnehmer die Möglichkeit den Gegenstand auszulösen, oder den Kredit zu verlängern in dem die Zinsen wieder voraus gezahlt werden.

Fazit nach 2 Monaten

Die Macher von Collateral haben viel überlegt, als sie die Plattform aufgesetzt haben, leider kommt es bei grossem Investorenansturm teilweise zu technischen Problemen und es ist manchmal nicht möglich zu Investieren (ist mir 1mal passiert). Die Mitarbeiter sind aber bestrebt solche Widrigkeiten zu vermeiden. Mein Geld habe ich übrigens via Kreditkarte und Currencyfair (gibt Willkommensbonus von EUR 30) eingezahlt. Dazu weist man das Geld an, danach geht man in seinen Account und meldet die Einzahlung. Ich weiss nicht wie, aber Collateral findet die Einzahlung so sehr schnell und das Geld wird gutgeschrieben.

Mal schauen was die Zukunft bringt, aber ich bin positiv eingestellt und werde noch viel Freude an Collateral haben.

 

Viainvest – neue p2p Plattform (mit buyback)

Es tut sich einiges am p2p Himmel, besonders im Baltikum (allen voran Lettland). Viainvest ist eine lettische Plattform und wurde erst gerade gelauncht. Zuerst habe ich gedacht, ja super, das ist wieder so eine 0815 p2p Plattform. Aber? Nichts aber, viainvest sieht für mich aus wie twino und swaper. Auch die Bedingungen sind ähnlich bis identisch, aber dazu später mehr. Was ich noch beachtlich finde: Viainvest stellt den Anspruch, eine der führenden p2p Plattformen zu werden. Ambitionen sind ja gut und notwendig um erfolgreich zu sein, aber ich sehe das eher kritisch. Es gibt viele p2p Plattformen die deutlich länger am Markt sind. Zudem sehe ich bei dieser Plattfom momentan noch nichts, was andere Plattformen nicht auch schon haben. Ein Alleinstellungsmerkmal fehlt mir hier, aber mal schauen, vielleicht kann mich Viainvest noch überraschen. Als Vorteil sehe ich nur, dass Viainvest eine Tochterfirma von der Via SMS Group in Lettland ist, welche Kreditvermittler in vielen Ländern betreibt, darunter auch in Schweden mit Via Conto. Aha, der Name sagt euch was? Ja, bei Viventor finanziert sich Via Conto momentan die schwedischen Kredite, ich nehme stark an, dass sie sich bald bei Viainvest eindecken werden… Es wird spannend, diesen Zusammenhang habe ich bei Viainvest nachgefragt, mal schauen, was ich da als Antwort kriege.

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Wer kann investieren?

Investieren kann jede Person über 18 Jahren, mit einen Bankkonto in der europäischen Wirtschaftszone, welche auch die Schweiz mit einschliesst. Es können aber auch Firmen (legal entities) investieren, welche Dokumente da aber benötigt werden, entzieht sich meiner Kenntniss.

Zinsen und Buyback

Die Zinsen sind momentan bei 12% angesetzt und die Laufzeiten sind mit bis zu 30 Tagen eher Kurzläufer, was mir aber am besten bekommt. Der Buyback greift, wenn ein Kredit 30 Tage überfällig ist und man kriegt die Zinsen plus Kapital. Momentan gibt es nur tschechische Kredite, siehe unten. Die Darstellung erinnert stark and Swaper und Twino.

Darstellung der Kredite auf Viainvest
Darstellung der Kredite auf Viainvest

Fazit

Ich habe mir einen Account bei viainvest eröffnet und werde mal einen kleinen Betrag einzahlen um die Plattform zu testen. Auch wenn mir die Plattform im Moment nichts bringt bei der Länderdiversifikation, habe ich jedoch eine weitere Plattform in meinem Fundus. Wer weiss, vielleicht ist Viainvest the next big thing und da wäre ich gerne dabei. Zudem weiss man nie, wenn auf anderen Plattformen die Zinsen sinken, oder sonst etwas passiert, was einem veranlasst sein Geld abzuziehen. In solchen Situationen bin ich dann froh, wenn ich eine Ausweichmöglichkeit habe. Und am allermeisten bin ich ein begeisterter p2p Anleger, und darum verspühre ich einen inneren Drang, immer weitere Plattformen zu testen 😉 Ich berichte in einigen Wochen von meinen Erfahrungen.

Monatsrückblick: Viventor und der Nachfrageüberhang / Die Welt von Estateguru steht Kopf / neue Plattformen und Ausblick

Liebe Leser, das war wiedermal ein Monat, gerne fasse ich die aus meiner Sicht wichtigsten Erkenntnisse zusammen:

Viventor kämpft mit Nachfrageüberhang

Für Viventor eigentlich ein gutes Zeichen, die vorhandenen Kredite (ich beschränke mich mal auf die 12% payday loans und die 11% secured car loans) werden immer sofort vollständig investiert. Nur blöd, dass trotztem noch Investorengeld auf den Konten liegen bleibt. Viventor hat mit einem Nachfrageüberhang zu kämpfen, da der Plattform in den letzten Wochen massiv Mittel zugeflossen sind. Ich habe mich telefonisch mit dem Marketing Manager von Prestamos Prima (Rohan Saraf) unterhalten. Er hat mir zugesichert, dass in kurzer Frist das Volumen stark erhöht werden wird. Das hat mir auch Toms Niparts (Head of Operations, Viventor) zugesichert.

Als neuer Investor würde ich abwarten, und noch kein Konto eröffnen im Moment. Ich werde hier informieren, wenn wir uns wieder in einem Angebotsüberhang befinden sollten. In der Zwischenzeit könnt ihr ja meine früheren Berichte zu Viventor lesen.

Die Welt von Estateguru steht Kopf

Auch das ist wieder eine positive Nachricht, aber dieses Mal eher für die Investoren. Wer meinen Blog schon etwas länger verfolgt, weiss dass ich „Verhaltensregeln“ zum Vorgehen beim Investieren bei Estateguru vorgegeben habe. Diese kann man momentan getrost in die Tonne kippen, denn Estateguru ist von einem Angebotsüberhang betroffen. Das heisst, es gibt zuviele Projekte (da Estateguru viele neue Geschäfte an Land ziehen konnte) und zu wenig Geld das zufliesst. Daher hat sich Estateguru veranlasst gesehen, Bonuszinsen zu zahlen. Eine gute Sache also für neue Investoren, zudem gibt es noch 0.5 Prozent Cashback auf die Investitionen der ersten 3 Monate, wenn man sich über einen referral link anmeldet (link nutzen und vom Angebot profitieren, ich kriege übrigens die gleiche Gutschrift).

Vor einigen Wochen hat das noch ganz anders ausgesehen, da wurden teilweise Projekte in der Höhe von einer Million Euro innerhalb von 10 Stunden investiert. Da hatten viele Investoren noch das Nachsehen, jetzt ist die Bahn aber frei zum Investieren.

Zwei neue Plattformen wurden vorgestellt: Swaper und Lendix

Swaper bietet 30 tägige Kredite zu 12% an, welche mit buyback nach 30 Tagen ausgestattet sind. Die Plattform wirbt mit 100% risk-free, dazu muss ich sagen, dass ist Marketinggewäsch. Eine Anlage frei von Risiko gibt es nicht, und schon gar nicht zu 12%, oder sogar 14% wenn ihr 5k investiert und so den VIP Status kriegt. Eine als sicher angesehene Bundesanleihe mit 10 Jahren Laufzeit rentiert momentan (Schwankungen unterliegend) bei 0 bis 0.5% Verfallsrendite. Das ist also ein Spread zu Swaper von 12%! Ich will die Plattform nicht schlecht machen, die ist schon ok, aber solche Versprechungen, welche eine quasi Komplettsicherheit suggerieren, da habe ich meine Probleme damit. Hier geht es zu meinen Berichten. 

Lendix habe ich diesen Monat neu entdeckt (hier gehts zu den Artikeln). Die Plattform finde ich spannend, da ich so in französische KMU investieren kann, und dazu noch die Rechtssicherheit Frankreichs auf meiner Seite habe. Die Kreditprüfung hat bisher phenomenal gearbeitet, und die Ausfallrate ist sehr tief. Zudem gibts einen Willkommensbonus, aber das steht alles in meinem Artikel.

Ausblick

Was kommt auf euch zu? Ich werde euch zwei weitere Plattformen aus Grossbritannien vorstellen und eine sehr gute Plattform: Saving Stream wiedermal aufgreifen. Dann sollte diesen Monat noch Lendico Schweiz im joint-venture mit Postfinance an den Start gehen. Davon werde ich gerne berichten, ich plane Lendico persönlich zu besuchen. Ich hoffe, ich komme dann noch dazu einen Blick auf weitere Schweizer Plattformen wie cashare, advanon, lend und creditgate24 werfen zu können. Vielleicht kommt auch noch creditworld.ch dazu, mal schauen, was ich so alles schaffe diesen Monat 😉 Jetzt habe ich die Latte aber hochgesetzt, ja nu, ohne Druck kein Fortschritt 😉 und Stillstand ist sowieso Rückschritt 🙂

Lendix – ein Blick auf die Zahlen (und Statistiken)

Vor einigen Tagen habe ich euch die französische p2p Plattform Lendix (hier klicken um zum Bericht zu gelangen) vorgestellt. Ich war und bin immernoch sehr angetan von der Plattform, vorallem als ich die veröffentlichten Statistiken gesehen habe. Gerne bringe ich euch die Zahlen näher und erläutere meine Gedanken dazu.

Nackte Tatsachen (Statistiken)

Hier kann man einiges an Zahlenmaterial zu den vergebenen Krediten und deren Rückzahlungsmoral einsehen.  Etwa 48.5 Mio Euro wurden bereits an Kreditnehmer ausbezahlt, das ist die Zahl gemäss Hauptseite, auf der Statistikseite ist diese etwas tiefer. Rückbezahlt wurden bereits mehr als 6 Millionen Euro. Das sind schonmal gute Werte, es gibt viele Plattformen, die können noch kein so hohes Kreditvolumen vorweisen.

Richtig interessant ist aber die Zahl zu den Verzügen und den Ausfällen. Wobei man hier eher in der Einzahl anstatt der Mehrzahl schreiben müsste.

Erstaunlich finde ich auch die Zahl der geprüften Kreditanträge, das sind beinahe 15 Tausend Stück, davon wurden nur 156 als gut empfunden und auf die Plattform gestellt. WOW, das sieht nach rigorosem Kreditmanagement aus.

Und genau dieses Kreditmanagement trägt meiner Meinung nach stark dazu bei, dass es praktisch keine Verzüge oder Ausfälle gibt Lendix. Volumengewichtet sind gerade einmal 0.15 Prozent also praktisch nix ausgefallen. Wenn ich durchschnittlich zu sagen wir 7 Prozent ausleihen kann und eine gute Diversifikation hinkriege, dann sollte ich in der Lage sein, beinahe 7 Prozent Rendite per Annum zu erzielen. Das ist doch gar nicht schlecht. Klar ist das weniger als im Baltikum mit 12% und buyback, aber hey, warum gibt es dort buyback? Die Frage lasse ich mal so stehen, ihr wisst es schon…

Hier seht ihr die Zahlen zu den Verzügen und Ausfällen. Ich nehme an es handelt sich nur um ein Projekt.

Lendix Ausfallraten
Lendix Ausfallraten

Wenn ich mir die Zahlen so ansehe, muss ich gestehen, ich ziehe meinen Hut vor den Kreditprüfern. Erstens haben die wohl eine heiden Arbeit, aber machen diese sehr gut.

Man muss die Zahlen aber auch in Relation stellen, denn Lendix hat erst 2014 gestartet, und das Volumen zieht erst an. Aus meiner Erfahrung sage ich, dass wenn ein Kredit die ersten 6 bis 12 Monate regelmässig zahlt, dann kann man davon ausgehen, dass der Kredit problemlos bedient wird. Da viele Kredite noch nicht mindestens 6 Monate laufen, wissen wir in einigen Monaten wohl mehr über die Kreditqualität. Wäre die Qualität schlecht, dann würden wir das bereits in den Zahlen sehen.

In einigen Wochen folgt ein weiterer Artikel zu meinem Anlageerfolg. Falls ihr die Plattform ausprobieren wollt: Lendix zahlt 20 Euro Willkommensbonus, wenn ihr mit 500 Euro startet und euch über diesen Link anmeldet.

Ein ungewohntes Bild bei Estateguru

Ich habe mich ja schon mehrfach als Fan von Estateguru geoutet. Ich habe euch auch schon mit diversen Investmentstrategien versorgt. Momentan könnt ihr die gutgemeinten Tipps alle ignorieren, denn auf der Estateguru Plattform trifft man ein unbekanntes Bild an. Es hat zum Zeitpunkt des Posts drei investierbare Projekte bei Estateguru, alle mit einem Zinssatz von 10 Prozent. Es stehen noch mehrere 100k Euro aus, also ein guter Zeitpunkt einzusteigen.

Wie ist es zu dieser Situation gekommen?

Die ganze Situation ist wohl dadurch entstanden, dass Estateguru weiter an Fahrt aufgenommen hat und die Plattform im November regelrecht mit neuen Projekten „überschwemmt“ hat. Ein gutes Zeichen eigentlich, aber es offenbart wohl auch, dass die Inestoren auf der Plattform ihr Geld bereits investiert haben. Estateguru braucht also neue Investoren, daher bietet die Plattform neuen Investoren auch 0.5% Gutschrift auf das investierte Kapital der ersten drei Monate an. Um vom Bonus profitieren zu können, müsst ihr euch einfach über einen Estateguru Link auf dieser Seite registrieren. Der Bonuscode wird der Anmeldung dann automatisch beigefügt. Die gleiche Gutschricht erhalte ich im Übrigen auch, ihr unterstützt mich also in meiner Arbeit euch die p2p Welt näher zu bringen. Das ganze hat keinen Nachteil für euch und ist kostenlos.

Liegt es an der Qualität der Projekte?

Meiner Meinung nach hat die Qualität der offenen Projekte nichts damit zu tun (es besteht scheinbar einfach ein Angebotsüberhang) , dass diese noch nicht gefüllt sind. Das heisst nicht, dass jedes neue Projekt über die gleicheh Qualität verfügt, man sollte auch bei Estateguru und im allgemeinen beim Investieren selektiv bleiben. Mit selektiv meine ich, dass man sich den Projektsbeschrieb durchliest und sich fragt, ob das Projekt (seiner eigenen Meinung nach) gelingen kann.

Ich investiere jedenfalls weiter bei Estateguru und erhöhe meine Einlage ein wenig.

Lendix – eine französische p2p Plattform

Wenn ihr diesen blog häufiger lest, dann wisst ihr, dass ich gerne über verschiedene Kreditarten und Länder diversifiziere. Daher bin ich sehr erfreut, dass ich eine neue Plattform ausprobieren kann, deren Sitz nicht im Baltikum ist, sondern in Frankreich. Zuerst dachte ich mir, Frankreich hmm ich glaube nicht, dass es dort eine gute p2p Plattform geben kann. Nach diesem Artikel war meine Neugier aber geweckt, denn ich konnte mir nicht vorstellen, dass eine minderwertige Plattform solches Geld anziehen könnte. Und siehe da, ich fand eine auf den ersten Blick durchdachte und technologisch fortgeschrittene Plattform. Ich hatte etwas Bedenken, dass meine französisch Kenntnisse nicht ausreichen, aber praktisch alle Seiten sind auch in englisch verfügbar, sowie auch der Support (welcher sehr sehr schnell und kompetent ist).

Was macht Lendix?

Lendix bietet KMU (kleinere und mittlere Unternehmen, Abkürkung PME in französisch) Kredite an, die durch Privat- und institutionelle Investoren gefüllt werden. Die institutionellen Investoren (Pensionskassen etc) sind ein Segen für die Privatinvestoren. Warum erkläre ich weiter unten. Momentan sind die Kredite auf Frankreich und Spanien begrenzt. Es sollen aber weitere Länder folgen.

Registrierung und Freischaltung (+ 20 Euro Willkommensbonus)

Zuerst gibt man bei der Registrierung nur Name und Email an, sowie (wenn vorhanden) den Code für den Willkommensbonus (Hier gehts zur Anmeldung, code wird dabei gleich eingetragen in die Anmeldung). Ihr kriegt 20 Euro Gutschrift (die gleiche kriege ich auch), wenn ihr Euro 500 und mehr einzahlt, das habe ich auch gleich gemacht. Ich finde 500 Euro eine gute Startbasis, da ich damit in 25 Kredite zu 20 Euro (Mindestinvestment) investieren kann und so eine gute Diversifikation erreichen kann.

Als Auslandsinvestor muss man zuerst die folgenden Belege einreichen:

  1. Bankbeleg mit Kontonummer (dieses Konto wird hinterlegt)
  2. Internet, Handyabrechnung, die nicht älter als 3 Monate alt ist
  3. Scan von einem Personalausweis

Mit diesen Dokumenten prüft Lendix eure Identität und euren Wohnsitz. Diese Dokumente werden dann zur weiteren Prüfung auch der Partnerbank weitergegeben, wo Lendix die Einlagen der Kunden verwaltet. Die ganze Prüfung dauert aber nicht länger als einen Arbeitstag.

Erst dann kann man Geld auf sein Konto einzahlen. Wem das dann zu lange dauert, kann auch per Kreditkarte bis zu 1000 Euro einzahlen (Mindestens aber 50 Euro). Diese Variante habe ich noch nicht getestet.

Kredite und Informationen

Die Kreditinformationen zu den Projekten kann man schon gleich nach der Kontoerstellung einsehen. Man sieht dort Kennzahlen der letzten Jahre, eine Kreditbeschreibung und eine Analysteneinschätzung. Die Zinssätze gehen von 4.2% bis auf 9% hoch, was ich als in Ordnung erachte, da wir uns hier in Frankreich bewegen und so eine höhere Rechtssicherheit haben, als beispielsweise im Baltikum.

Was mich an den Krediten am meisten erstaunt hat, war dass die Beträge meistens mehrere hundertausend Euro betrugen, oder sogar bis zu 1.5 Millionen betragen können. Ich habe bisher einige Kredite beobachtet, welche erst in den letzten Stunden gefüllt wurden. Die Erklärung ist denkbar einfach: Die restlichen Investitionen übernehmen institutionelle Anleger, und das ist von mehrfachem Vorteil für Privatanleger. Denn wenn institutionelle Anleger im Spiel sind, die schnell 100k Euro oder mehr investieren, dann heisst das, dass diese Anleger die Kredite einer sehr genauen Prüfung (due dilligence) unterzogen haben. Das gibt dem Privatanleger mehr Sicherheit. Weiter ist es gut zu wissen, dass die Kredite immer gefüllt werden und dass man als kleiner Privatanleger nicht von institutionellen weggedrängt wird.

Fazit

Alles was ich bis jetzt gesehen habe, stimmt mich sehr positiv für die Plattform. Ich bin von derer Professionalität wirklich schwer beindruckt. Ich hoffe die Kreditprüfung wird auf gleichem Niveau ausgeführt wie alles andere. Eigentlich müsste das so sein, sonst würden institutionelle Anleger nicht investieren. Ich freue mich wirklich, euch in Zukunft meine Erfahrungen mitzuteilen. Falls ihr euch auch anmelden wollt: hier gehts zur Anmeldung (inkl. Bonus).

 

 

 

Finbee – meine bisherige Rendite 27.14% (XIRR) 27.14%

Ich investiere nun schon etwa ein halbes Jahr bei Finbee und habe dies zum Anlass genommen meine XIRR auszurechnen (funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie bei Mintos im Beispiellink), da ich auf der Plattform keine verlässliche Renditeangabe erhalte.

Laut meinen Berechnungen komme ich auf eine wirklich sehenswerte XIRR Rendite von 27.14%, ich bin also sehr zufrieden. Ich musste gestaffelt einsteigen, da es vor einigen Monaten nur wenige Kredite pro Woche zum investieren gab. Seit einigen Wochen hat sich das Blatt gewendet und es hat sehr viele investierbare Kredite verfügbar.

Ausfälle und der Compensation Fund

Ich habe insgesamt in 63 Kredite investiert, davon sind 0 im Status late, 2 im Status arrears und 2 in der Kategorie default, also Ausfall. Als Ausfall wird ein Kredit bezeichnet, der mit 2 Raten in Verzug ist, 3 Tage danach zahlt der Compensation Fund (CSF).

Der Compensation Fund ist eine Art Absicherung die Finbee den Investoren zur Verfügung stellt. Jeder Kreditnehmer muss auf den Kreditbetrag noch zwischen 0.5 bis 1% zusätzlich in den Compensation Fund (CSF) einzahlen.  Der Compensation Fund zahlt bis etwa 10% aller Kredite ausgefallen sind, oder sobald er leer ist (was zuerst eintrifft).  Aktuell beträgt der Wert des Compensation Funds beinahe 23’000 Euro, und legt täglich um 50 bis 100 Euro zu. Dies ist möglich dank dem stark wachsenden Kreditvolumen von Finbee. Solange das Volumen steigt, sollte es keine Probleme mit Ausfällen geben. Die Anlage ist trotzdem nicht risikofrei. Irgendwann kommt der Zeitpunkt, wo der CSF nicht mehr zahlen wird. Bis dahin sollten aber noch mindestens 6 Monate vergehen.

Wie kommt meine hohe Rendite zustande?

Meine Rendite setzt sich zusammen aus Investitionen in vornehmlich Kredite der Kategorie C und D (Ich habe aber auch etwa 10% in B Krediten angelegt). Ich bin ehrlichgesagt überrascht ob der eher geringen Ausfall- oder Verspätungsrate der unteren beiden Kategorien. Es scheint also eine sehr gute Kreditprüfung stattzufinden. Zusätlich habe ich diverse Kredite auf dem Zweitmarkt mit Aufschlägen von bis zu 10 Prozent verkauft (Achtung, hier wird eine Gebühr von 1 Prozent zu Gunsten von Finbee erhoben). Die Gelder habe ich immer stets reinvestiert. Das sind die Eckpfeiler meiner sehr guten Rendite.

Was gibt es noch zu sagen?

In Litauen gab es eine Regelung, wonach ausländische Investoren maximal 5’000 Euro in Litauen pro Jahr investieren durften. Das Parlament hat vor einigen Wochen diese Regelung aufgehoben und es gibt keine Eischränkungen mehr. Dies ist sehr gut für Finbee und ganz Litauen, denn Litauen ist das am wenigsten fortschrittliche Land des Baltikums. Die Löhne sind weitaus tiefer als in Lettland oder Estland. Daher ist es sehr wichtig, dass ausländische Investoren in Litauen investieren und Gelder ins Land fliessen. Stellt euch mal vor, nur Litauer mit einem Einkommen von vielleicht 400 Euro monatlch dürften investieren. Das Resulat ist klar, die Kreditvergabe wäre zu klein, um Investitionen finanzieren zu können. Und für uns Investoren hat es den Vorteil, dass wir hohe Renditen erzielen können.

 

 

Swaper – mehr Informationen zur neuen p2p Plattform

Vor einigen Tagen habe ich euch bereits von Swaper berichtet. Da ich bis dahin noch eher weniger Informationen hatte, habe ich Kontakt zu Swaper aufgenommen. Ich stehe jetzt in direktem Kontakt mit der CEO Iveta Bruvele. Gerne teile ich meine neuen Erkenntnisse mit euch.

Was ist die Verbindung zwischen Swaper und Wandoo Finance?

Swaper ist Teil der Wandoo Finance Group, und in in Lettland als Firma angemeldet.

Wer ist die Wandoo Finance Group?

Die Wandoo Finance Group ist ein Fintech, welches sich zum Ziel gesetzt hat, viele Prozesse zu automatisieren sowie Skaleneffekte zu nutzen. So weit nichts Neues für ein Fintech. Mehr Informationen Wandoo Finance sowie deren Mitarbeiter findet ihr hier: www.wandoofinance.com. Wandoo wurde im Januar 2016 von Iveta Bruvele gegründet. Über das Aktionariat ist mir bis jetzt nichts bekannt. Ich schätze Iveta wird einen grossen Teil daran besitzten.

Seit wann ist die Wandoo Finance Group aktiv?

Wandoo hat zuerst einen Ableger in Georgien (www.wandoo.ge) und danach einen in Polen (www.wandoo.pl) gegründet. Bis zum Launch von Swaper im Oktober 2016, hat Wandoo die Kredite mit Ihren eigenen finanziellen Mitteln vergeben.

Statistiken

Eine wichtige Frage betrifft natürlich die Statistik der Kredite. Man hat mir versprochen, dass im Dezember erste Statisiken veröffentlicht werden. Das ist nachvollziehbar, dass man im ersten Jahr des Betriebs erstmal einige Daten sammeln und auswerten muss. Ich erhoffe mir im Dezember Zahlenmaterial seit Januar 2016, denn für mich spielt es eine Rolle, ob der Kredit via wandoo oder swaper vermittelt wurde.

Swaper ist schnell und innovativ

Was mich an dieser Plattform überrascht, ist das Tempo das man vorlegt und die Qualität die man bringt. Wenn ich mir vorstelle, dass die Plattform erst gelauncht wurde, es einen auto invest gibt und erst gerade eine mobile App zur Verfügung gestellt wurde, dann verdient swaper meinen Respekt.

Anderes Thema: Zeitmarkt

Ich habe mich gefragt, wann die Zinsen den Investoren gutgeschrieben werden, falls man einen Kredit verkauft. Hier war die Antwort, dass dies passiert,  wenn der Kreditnehmer den Kredit zurückzahlt. Das ist ein Unterschied zu twino, wo man die Zinsen gleich bei verkauft bekommt. Mir wurde aber versichert, dass man diesen Mecano ändern wird.

Fazit

Nach meinen ersten Recherchen und Kontakten mit Swaper bin ich der Plattform gegenüber durchaus positiv gestimmt. Man darf aber nicht vergessen, dass die Plattform und der Kreditvermittler Wandoo Finance noch ganz junge Unternehmen sind, und noch keine Jahresberichte oder dergleichen veröffentlicht wurden. Aus dieser Sicht sage ich, dass die Plattform sich erst noch beweisen muss. Mal sehen wie sich das noch weiterentwickelt und ob die Versprechungen eingehalten werden, ich investiere weiter 😉

 

 

Estateguru – es kommt Bewegung in die Sache (Auslandsexpansion)

Es läuft auch im November rund für Estateguru. Diesen Monat könnten Projekte im Wert von circa 2 Millionen Euro oder mehr finanziert werden. Aber das ist nicht der Grund für diesen Bericht. Nachdem bereits zwei Projekte in Lettland realisiert wurden, steht die weitere Auslandsexpansion scheinbar vor der Türe. Das ist der Grund für diesen Bericht.

Expansion nach Lettland, Litauen und Irland

Wie bereits geschrieben, sind die ersten beiden lettischen Projekte über die Bühne gegangen. Es handelte sich hierbei um das gleiche Projekt, welches bisher in 2 Tranchen finanziert wurde, und eine dritte soll noch ausstehen. Leider gibt es bei diesem Projekt Zahlungsverzögerungen, aber mehr dazu lest ihr unten im Abschnitt „Es ist Zeit zur Kritik“.

Lettland und Litauen liegen als Nachbarländer auf der Hand für eine Expansion. Aber Irland? Woher kommt jetzt bloss diese Insel auf den Radar von Estateguru? Ich kann hier nur mutmassen, dass dies etwas mit dem Brexit Votum zu tun hat, denn vor dem Brexit Debakel hatte Estateguru pläne zur Expansion nach Grossbritannien. Diese wurden aber verworfen. Ich vermute, dass Irland gewählt wurde, da dieses Land gute steurliche Rahmenbedingungen hat und die Poltik den Firmen und der Gesamtwirtschaft wohlgesonnen ist. Zudem wird eine offene Kultur gepflegt, in der auch neue Geschäftsmodelle akzeptiert werden. Ich bin kein Irlandkenner, aber es gibt wohl gute Gründe dafür, dass sich dort viele Firmen niederlassen oder Ihre Europahauptniederlassungen dort ansiedeln.

Seien wir also gespannt darauf, wie sich Estateguru entwickelt, und ob wir in Zukunft mehr Projekte zur Verfügung haben werden. Im Moment hat es übrigens 2 Projekte, welche noch nicht vollständig finanziert wurden.

Es ist Zeit für Kritik

Wie oben beschrieben, hat das erste lettische Projekt Mühe mit pünktlichen Zinszahlungen. Die Erste Zahlung wäre am 9. Oktober fällig gewesen, und wurde am 20. Oktober beglichen. Die Novemberrate ist seit dem 9. auch immer noch ausstehend. Das ist eigentlich nicht mein Hauptproblem, denn mit solchen Sachen und Ausfällen muss bei zweistelligen Zinssätzen gerechnet werden. Was mich wirklich nervt ist, die Haltung vom Estateguru Support, der sich nicht die Mühe macht auf Anfragen zu Antworten, welche diesen Kredit betreffen. Ich hatte das letzte Mal angefragt wie der Status sei und kriegte nur nach mehrmaligem Nachfragen eine Antwort. Und jetzt schon wieder dasselbe. Am Sonntag Abend Nachgefragt und bis Mittwoch Mittag keine Antwort. Also habe ich nochmals geschrieben…. Mir ist bewusst, dass ich keine Antwort innerhalb von 12 Stunden erwarten kann, aber sorry, wenn es mehr als 2 Arbeitstage dauert, dann habe ich schon meine Zweifel an deren Support. Ich finde hier die Informationspolitik einfach schlecht. Viventor und Mintos als Beispiele machen das aus meiner Sicht besser, ich kriege Antworten innerhalb von einem Arbeitstag, was tip top ist. Mir ist auch klar, dass Estateguru in obigem Fall vielleicht auch keine Informationen hat, da sie den Schuldner nicht erreichen konnten, oder was auch immer. ABER eine kurze Rückmeldung an einen Investor wäre wohl das Mindeste. Eine Nachricht wie „wir sind dran und informieren Ende Woche“ würde aus meiner Sicht schon genügen. Ich habe das dem Support auch schon mehrfach mitgeteilt und erhielt die Bestätigung, dass sie das in Zukunft machen werden…. Fehlanzeige, bis jezt.

Ich hoffe mal unsere Gurus sind zu beschäftigt mit der Prüfung von neuen Projekten und Antworten darum nur spärlich. Ich mag die Plattform trotzdem, aber im Bereich des Supports besteht Luft nach oben.

So, jetzt habe ich meinen Ärger kund getan und hoffe auf Besserung 😉

 

 

 

Wieviel sollte man bei p2p investieren?

Ja liebe Leser, diese Frage höre ich des öfteren und für einmal werde ich keinen Bericht zu einer Plattform schrieben, sondern versuchen eine Antwort auf diese wichtige Frage zu geben.

p2p ist Hochrisiko

Zuerst muss man sich darüber im Klaren sein, dass p2p Anlagen in die Sparte Hochrisiko gehören. Zweistellige Renditen gibt es nicht ohne entsprechendes Risiko. Da ändert auch das vermeindliche Wundermittel namens buyback nichts daran. Der buyback ist nur soviel Wert, wie derjenige der in anbietet und ist eng an dessen finanzielle Gesundheit gebunden. Geht der Buybackgeber bankrott, ist die Garantie futsch.

Andererseits muss man sich auch vor Augen halten, dass die meisten Plattformen noch relativ jung sind, und eine entsprechende Regulierung in diesem Bereich seitens der Behörden noch viel zu tun ist. Man verfügt hier also noch über sehr wenig Langzeiterfahrung.

Die Asset Allocation ist das A und O der Vermögensanlage

Was ist eine Asset Allocation? So bezeichnet man die Verteilung seines Vermögens oder Investmentkapitals auf die verschiedenen Assetklassen (Renten, Aktien, Immobilien etc). Es gibt Studien die belegen, dass die Auswahl der Asset Allocation gegen 80 Prozent der Rendite eines Portfolios ausmachen. Die gewählte Strategie ist also immens wichtiger als taktische Spielereien (Aktienquotenübergewichtung etc).

Und wie kommt man jetzt zur richtigen Asset Allocation für einen selbst? Das ist eine gute Frage und hängt zu einem grossen Teil von 2 Faktoren ab:

  1. Risikofähigkeit
  2. Risikotoleranz

Und was heisst das nun auf deutsch? Unter Risikofähigkeit beantwortet die Frage wieviel Risiko mit seinen Anlagen tragen kann. Dies wird abgeleitet aus dem vorhandenen Vermögen und den laufenden Verpflichtungen gegenübergestellt. Das heisst, man schaut wieviel Geld man verlieren kann, ohne dabei in Probleme zu geraten.

Die Risikotoleranz beantwortet die Frage nach dem wieviel Risiko man tragen will. Wobei man hier natürlich von der Risikofähigkeit abhängig ist. Sollte man nur wenige Risiken eingehen, da man gemäss der Risikofähigkeit nur einen kleinen Spielraum hat.

Und was heisst das nun in Bezug auf p2p?

Und jetzt kommt die Antwort, auf die ihr lange gewartet habt: Das kommt darauf an! Ich weiss das ist jetzt die vage Antwort die ihr nicht möchtet, aber die Antwort ist zu individuell als das man eine allgemeingültige Antwort geben könnte. Ich versuch es trotzem:

Aufgrund der erhöhten Risiken würde ich maximal 20 Prozent des Vermögens in p2p Kredite investieren. Man sollte auch nicht gleich mit 20 Prozent beginnen, sondern diesen Wert (sofern man dieses Risiko überhaupt tragen kann/will) langsam aufbauen und die Plattformen erstmal erforschen. Eine gute Diversifikation über mindestens 5 Plattformen (eher mehr) ist hier anzustreben. So würde auch der Bankrott einer Plattform einen kleineren Einfluss auf die gesamte p2p Anlage haben.

Ich hoffe ich konnte euch hier wenigstens ein bisschen helfen, falls ihr weitere konkrete Fragen habt, dann nutzt das Kontaktformular.  Falls ihr euch jetzt fragt, welche Plattform man nutzen sollte, dann schaut euch mal meine Beiträge an, es hat sicher etwas für euch darunter.