Wiedermal ein Monatsrückblick aka das Wort zum Sonntag ;)

Auch wenn heute Samstag ist, nenne ich den Monatsrückblick mal das Wort zum Sonntag , da die Sendung immer am Samstag Abend ausgestrahlt wurde 😉 Zudem habe ich diese Woche, ja eigentlich den ganzen Monat, soviele geschrieben, dass es an der Zeit ist mal eine Pause einzulegen 😉 Morgen schreibe ich bestimmt nichts, versprochen.

Was war das für ein Monat, neue Plattformen, neue Kredite und mehr. Alles der Reihe nach

Housers – 25 Euro cashback bis 31. Oktober

Diesen Monat habe ich die spanische Immobilien crowdfunding Plattform Housers entdeckt, hier geht es zum Artikel. Es hat wirklich genügend Angebote auf der Seite, was das ganze natürlich vereinfacht und man schnell eine Diversifikation hinbekommt. Leider sind die meisten Projekte in Madrid angesiedelt, so dass eine regionale Diversifikation schwieriger, aber nicht unmöglich wird. Wenn ihr euch mit diesem Link registriert und bis zum 31. Oktober 50 Euro anlegt, kriegt ihr 25 Euro casback als Willkommensgeschenk. Das Geld müsst ihr aber in ein Projekt investieren, bevor ihr es auszahlen lassen könnt. Zudem gibt es für Zahlungen per Kreditkarte 1% cashback auf die Zahlung (bis zum 31.08).

Flender – 10% Cashback noch bis Ende August

Mittlerweile bin ich in 4 Kredite bei Flender investiert, wobei einer bereits pünktlich bezahlt hat, die restlichen sind noch nicht fällig. Bei Flender gibt es übrigens nur einen Kredit, wenn man nachweisen kann, dass man über die liquiden Mittel verfügt um die nächsten 3 Raten zu begleichen. Das gibt schonmal etwas Sicherheit. Neue Investoren kriegen 10 Prozent cashback, wenn mehr als 2.5k Euro auf die Plattform eingezahlt werden bis Ende August. Ihr habt danach 60 Tage Zeit, um das Geld zu investieren. Das gibt gute 250 Euro für euch obendrauf, und das Angebot ist nicht gedeckelt, ihr könntet auch 100k investieren und kriegt 10k. Hier könnt ihr euch anmelden. Aktuell hat es 4 bis 5 Kredite verfügbar mit Zinsen um die 10 Prozent.

Bulkestate erwacht aus dem Dornröschenschlaf

Bulkestate hat im August ein sehr gutes Projekt lanciert und finanziert bekommen. Nachdem die Plattform nach Estland umgezogen ist, startet man neu und voller Elan. Wir dürften in nächster Zeit einige lukrative Projekte vorgelegt bekommen, denn der Plattform ist die Qualität der Projekte für Investoren viel wichtiger als Volumen zu generieren. Das sind ja mal gute Vorraussetzungen.

Grupeer bringt neue Kredite mit 15% Zinsen

Erst Gestern habe ich hier über die neue Kreditart berichtet. Am Dienstag soll es soweit sein und wir kriegen die ersten Testkredite.

Monestro – eine weitere p2p Plattform in Estland

Die sehr junge und unbekannte Plattform Monestro wurde von mir auch diese Woche vorgestellt.

Einige gute Deals vor dem Wochenende

Hallo zusammen. Heute keine neue Plattform, aber Infos zu aktuell (in meinen Augen) lohnenswerten Investitionsprojekten.

Bulkestate mit einem Top Projekt

Ich hatte ja vor einigen Tagen erstmalig über Bulkestate berichtet. Jetzt legt die Plattform gleich nach mit einem neuen Projekt, dass ich aus zweierlei Gründen spannend finde. Erstens ist die Belehnungsquote mit unter 20 Prozent sehr tief und gleichzeitig die Verzinsung mit 13.4 Prozent ansprechend hoch. Aus Risiko- und Renditeüberlegungen ein optimales Projekt wie es auf den ersten Blick scheint. Zweitens war ich vor Jahren mal in Jurmala und hätte nicht im Traum daran gedacht im Baltikum einen solchen Strand zu sehen. Dieses Projekt wird sicher sehr rasch finanziert, also schnell sein, hier registrieren (Klick auf Login Button und dann unten als neuer User registrieren).

Brickowner mit neuem Projekt und GBP 50 Cashback

Etwas speziellere Zusammensetzung: Ein Hotel und ein Lagerhaus. Das Immobilienportfolio wird von einem erfahrenen Immobilienverwalter gemanaged. Interessant dabei finde ich, dass es eine etwa 5 prozentige, jährliche Ertragsausschüttung geben soll und man dem Projekt noch eine 10 prozentige (per annum) Wertsteigerung beimisst. Zumindest durch den Hotelbetrieb sollte es zu regelmässigen Cashflows kommen, was als eine kleine Absicherung dienen könnte. Zudem gibt es 50 GBP cashback, wenn ihr euch über diesen Link registriert und mindestens GBP 1’000.- investiert.

Currencyfair hat den Neukundenbonus angepasst

Besser gesagt, die Schwelle von 1k auf 2k Euro angehoben, um in den Genuss von 30 Euro Neukundenbonus zu kommen. Leider habe ich das erst jetzt bemerkt, denn ich habe keine Info dazu erhalten seitens Currencyfair. Daher findet ihr teilweise noch die Info auf diesem Blog, dass man 1k Euro überweisen muss, um den Bonus zu erhalten. Ich werde das anpassen. Das Gute daran ist aber, dass man nicht auf einen Schlag 2k überweisen muss, sondern das über mehrere Transfers verteilen kann. Wolltet ihr also schon immer bei mehreren Plattformen anlegen (zB in UK), dann könnt ihr euch den Currencyfair Bonus ergattern und noch von den cashback Angebote der Plattformen profitieren (beispielsweise Brickowner, Property Partner etc). Um den Bonus zu erhalten, müsst ihr euch via diesen Link registrieren.

Flender verlängert sein 10 Prozent cashback Angebot

Das wohl lukrativste Cashback Angebot bietet momentan Flender, und es wurde bis Ende August verlängert. Ihr kriegt 10 Prozent Rückerstattung auf eure Investments, die einen Betrag von 2.5k Euro übersteigen. Investiert ihr während 30 Tagen nach eurer Registrierung zum Beispiel 5k, dann kriegt ihr 500 Euro retour auf euer Konto. Dies aber nur, wenn ihr euch mit diesem Link registriert (auf der Homepage, Klick auf get started oben rechts).

Weitere Cashback und Bonus Angebote findet ihr hier. Bei Fragen kontaktiert mich ungeniert.

Meine Top 10 Plattformen 2017 (Stand 30.06.17)

Bereits Ende letzten Jahres habe ich eine persönlich Auswahl meiner 10 Lieblingsplattformen getroffen und mit euch geteilt. Gerne ziehe ich nun nach dem ersten Halbjahr 2017 eine Zwischenbilanz. Die Auflistung ist meine persönliche Präferenz, darf aber von jedem Leser freilich anders gesehen werden. Ich werde meinem Schema treu bleiben und zuerst die top 5 präsentieren, und dann unter der Tabelle eine Kurzerklärung abgeben.

RangPlattformRendite (XIRR)Link zu den Berichten
1Robocash14.21%Robocash
2Grupeer13.87%Grupeer
3Lenndy13.69%Lenndy
4Mintos18.21%Mintos
5Viainvest12.88%Viainvest

Robocash

Eventuell mag die Wahl etwas erstaunen, da die Plattform ja erst im Februar gestartet ist, aber gerne möchte ich meine Beweggründe darlegen. Erstens sehe ich einen stetigen Verbesserungswillen seitens Robocash. Zweitens ist das Zinsniveau mit 14 Prozent wirklich attraktiv. Und drittens muss ich beim investieren nicht eingreifen. Ich kann den AI laufen lassen und gut ist. Ich checke alle 2 Wochen mal ab wie es aussieht, und merke, ich muss nichts machen. Das Anlegen ist wirklich passiv. Einziges Manko ist die selbstauferlegte Einlagenbeschränkung von 10’000.- Euro pro Investor.

Grupeer

Auch diese Wahl ist wohl etwas überraschend, aber ich mag die Plattform und sehe sie als ein (ok nicht ganz so geheimer 😉 ) Geheimtipp. Ich denke die Plattform wird oft übersehen, was eigentlich gut ist für mich, so kann ich von den laufenden Cashback Angeboten profitieren. Die Plattform ist schnell und mit Zinsen bis 14 Prozent spielt Grupeer in der Oberliga. Mankos sind der fehlende AI sowie Zweitmarkt. Aber das wird noch kommen.

Lenndy

Wieder eine neue Plattform in den Top 3. Leider gibt es bei Lenndy keinen AI oder Zweitmarkt (vom VIP Club abgesehen). Das Zinsniveau mit bis zu 15 Prozent und Buyback ist top. Viele Investoren haben ein Problem mit der Plattform, da die Geldverwaltung über Paysera läuft. Paysera war etwas mühsam um einen Account zu erstellen und den verifiziert zu kriegen. Danach lief alles top und die Überweisungen gehen einiges schneller als von meinem Bankkonto. Auch auf die Gefahr hin mich unbeliebt zu machen: Ich finde Paysera gut (duck und weg ;)). Ernsthaft, ich denke Paysera ist besser als sein Ruf.

Mintos

Die letztjährige Top Plattform hat einige Ränge eingebüsst. Dies vorallem wegen einem Faktor: Inkonsistenz bei den Zinsen und dem Kreditangebot. Das erste Halbjahr 2017 war geprägt von Zinsauf- und Abschwüngen, sowie von Nachfrage wie auch Angebotsüberhängen. Daher meine Kritik: Was nützt mir ein AI, wenn ich die Konditionen ständig anpassen muss? Momentan sieht es so aus, als ob die Situation bei Mintos nun stabil ist und man verstanden hat, dass Investorengeld abfliesst, wenn die Zinsen nachhaltig unter 12 Prozent sinken, oder Geld herumliegt. Ich hoffe auf ein weniger volatiles zweites Halbjahr. In diese Bewertung ist übrigens die Tatsache, dass der Kreditgeber Eurocent mit Problemen konfrontiert ist, nicht eingeflossen, aber ich möchte diesen Umstand nicht unerwähnt lassen. Es war klar, dass bei den vielen Kreditgebern auf Mintos, einer irgendwann mal Probleme kriegen wird. Was mich aber erstaunt ist die Geschwindigkeit mit der das passiert ist. Der Kreditgeber ist nach nur etwa 3 Monaten auf Mintos in Probleme geraten, da frage ich mich, wie gut die Zulassungsprüfung von Mintos hierbei war….

Viainvest

Eigentlich ist Viainvest eine Anwärterin auf den ersten Platz. Warum dann nur Platz 5? Erstens ist mir die Plattform etwas zu bürokratisch. Man brauchte zu Anfang ein Zertifikat, welches das Steuerdomizil bestätigt, ansonsten wurde ein Teil der Zinsen zurückbehalten, ohne Chance auf Gegenrechnung etc. Das war ja ok, Steuerzertifikat einholen und gut ist. Nicht ganz, denn plötzlich gab es polnische Kredite, auf welchen es Zinsrückbehalt gibt. Diesen kann man theoretisch bei der Steuererklärung gegenrechnen, aber das ist aufwändig. Dann war kurzzeitig das Kreditangebot eingeschränkt, was aber wieder gebessert hat. Mein Geld ist nahtlos reinvestiert worden. Der AI funktioniert bestens, also doch noch was positives zum Schluss 😉

RangPlattformRendite (XIRR)Link zu den Berichten
6Estateguru10.25%Estateguru
7Lendix7.38%Lendix
8Collateral12.78%Collateral
9Lend5.67%Lend
10Linked Finance8.95%Linked Finance

Estateguru

Estateguru verbessert sich um einen Platz und kratzt an den Top 5. Mich hat die Entwicklung der Plattform in vielen Bereichen positiv überrascht. Zuerst wurde das Kreditvolumen gesteigert. Viele Kredite wurden nach Ende der Laufzeit zurückbezahlt, was mir insgesamt ein gutes Bild vermittelt. Es gibt Kredite, welche etwas länger brauchen, aber das liegt in der Natur der Überbrückungskredite. Immobilienplanung- und Entwicklung ist nunmal keine exakte Wissenschaft. Es kann immer etwas unvorhergesehenes passieren. Was mich am meisten freut ist die Tatsache, dass Estateguru jetzt ein Updatetab bei den Krediten eingeführt hat. So können wir Investoren sehen, was Stand der Dinge ist, und welche Massnahmen Estateguru ergreift. Hier kann man noch einiges verbessern, aber man ist auf dem richtigen Weg denke ich.

Lendix

Lendix verliert einen Platz, ist aber immernoch sehr gut klassiert mit dem siebten Platz. An der Kreditqualität (ich investiere bisland nur in Franzosen) kann ich überhaupt nicht klagen. Aktuell hatte ich bei meinen 32 Projekten noch keinen einzigen Zahlungsausfall, geschweige denn eine Verzögerung. Der Hauptgrund für die niedrigere Klassierung ist, dass bis etwa im März praktisch keine neuen Kredite gelistet wurden. Ab März/April sah es dann besser aus. Insgesamt würde ich mir noch etwas mehr Kreditprojekte wünschen. Mit der Auslandsexpansion nach Spanien und Italien wurde das Angebot ausgeweitet. Gemäss Statistiken sieht es dort auch gut aus, aber mir ist es noch zu früh um dort zu investieren.

Collateral

Collateral mag ich wirklich. Die Zinsen werden immer am 1. des Folgemonats gezahlt, der Support ist sehr schnell und die Zinssätze wirklich gut mit bis zu 14 Prozent. Die Plattform kommt aber nicht weiter nach vorne, da nun auch viele Immobilienkredite gelisted werden und man sich soch von seinen Wurzeln mit den Juwelen, Autos etc entfernt. Wenn ich Immobilienkredite möchte, gibt es für mich genügend Alternativen. Scheinbar kam es bei Autokrediten zu Ausfällen, aber scheinbar sind die ersten bereits verwertet und die Investoren ausbezahlt und verlustfrei gehalten worden.

Lend

Auf dem neunten Platz eine Schweizer Plattform. LEND hat seinen Betrieb im 2015 aufgenommen und konnte stattlich wachsen. Ich durfte die LEND Gründer bereits persönlich kennenlernen und habe einen durchwegs positiven Eindruck. Meine Investitionen laufen, die Rendite ist für Schweizer Verhältnisse überragend (wenn man mit 10 jährigen Staatsanleihen vergleicht, welche 0 rentieren). Ich bin mir sicher, dass ich von LEND noch viel positives berichten kann in Zukunft.

Linked Finance

Bei Linked Finance überzeugt mich die Kreditqualität. Bis jetzt habe ich noch keine Verzögerung. Was mich stört ist, dass die Plattform den Investoren eine Gebühr von 1.2 Prozent pro Jahr aufbürdet. In den letzten Wochen ist scheinbar auch das Kreditangebot kleiner geworden, ob das an Flender liegt?

On the outside looking in….

Hier noch einige Plattformen, welche ich zwar mag, aber noch nicht in die Top 10 aufnehmen konnte. Allen voran Flender, welche mir einen top Eindruck macht, aber ich noch zu wenige Erfahrung sammeln konnte. Ich denke, ceteris paribus, dass wir Flender Ende Jahr in den Top 10 sehen werden.

Aufmerksame Leser haben bemerkt, dass Lendy (vormals Saving Stream) und Finbee aus den Top 10 geflogen sind. Das hat mit vielen Änderungen seitens der Plattformen zu tun. Genaueres werde ich in den nächsten Wochen publizieren. Viventor flog raus, da es mir nicht mehr möglich war mein Geld zu investieren. Swaper finde ich immernoch gut und ist sehr rentabel, aber der Fokus auf die App Anwendung passt mir nicht so ganz. Oder ist zumindest sehr gewöhnungsbedürftig. Auch die Ankündigung von neuen Kreditländern, die dann doch ewig nicht kommen, haben zu diesem Entscheid geführt. Von der Rendite her, spielt Swaper weiter oben mit.

So, dass war’s mit meiner Einschätzung vom ersten Halbjahr 2017. Ich hoffe, ihr konntet etwas davon profitieren. Gegenteilige Meinungen dürft ihr gerne hier posten. Eine rege Diskussion unter Gleichgesinnten schätze ich immer sehr.

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Kurzupdates und cashback Angebote

Grupeer bietet 1% cashback auf bestimmte Kredite

Momentan bietet Grupeer 1% cashback auf die Kredite von der Kurtour GmbH, welche mit 13% verzinst werden. Ihr erkennt den Cashback am blauen Symbol im Beispielbild. Daneben hat es noch einen Kredit von Solut, welcher 5 Monate läuft und mit 14 Prozent verzinst wird. Ihr seht also, einige gute Angebote sind vorhanden.

Flender bietet 10% Cashback

Die Aktion wurde von Flender (Klick auf den Link, und dann gleich registrieren, so könnt ihr das Angebot nutzen) verlängert und läuft bis Ende Juli. Ihr erhaltet 10% Cashback, wenn ihr eine Gesamtsumme von mehr als ein tausend Euro anlegt. Das Angebot ist nicht nach oben begrenzt. Die Investitionen müssen einzig und allein während 30 Tagen nach der Registrierung erfolgen. Das heisst, wenn ihr euch am 20. Juli registriert (und obigen Flender Link nutzt), kriegt ihr 10 Prozent Cashback wenn ihr mehr als 1k Euro anlegt, und das bis spästestens 19. August tut. Es hat aktuell nur wenige öffentlich sichtbare Kredite verfügbar. Ihr könnt aber dem Support schreiben, dann kriegt ihr eine grössere Auswahl um euer Geld auf mehrere Kredite streuen zu können. Hier noch einige Infos zu Flender.

Lenndy bietet bis zu 15% auf Autokredite mit buyback

Seit die Plattform ihren Sitz von Litauen nach Lettland verlegt hat, habe ich keine News mehr dazu veröffentlicht. Ich wollte abwarten, wie es so weitergeht. Mittlerweile ist alles wieder beim Alten. Ausser, dass es jetzt buyback gesicherte Kredite im Angebot, welche sogar mit 15 Prozent verzinst werden. Die Laufzeit ist deshalb etwas höher als gewohnt, aber mit 36 Monaten vertretbar. Hier geht’s zu Lenndy.

Viainvest läuft bestens und erweitert Kreditangebot auf Polen

Kurzzeitig sah es so aus, als ob die Nachfrage grösser als das Angebot bei Viainvest war. Das wurde aber behoben und es hat soviele Kredite wie noch nie. Dies hat aber auch damit zu tun, dass jetzt polnische Kredite angeboten werden. Ich rate aber von einer Investition in diese ab, da Viainvest hier 5 Prozent Steuerrückbehalt geltend macht. Ihr kriegt die Zinsen auch nicht zurück, wenn ihr das Steuerformular eingereicht habt. Es gibt genügend andere Kredite, also Finger weg. Die Zurückgehaltenen Zinsen sollte man theoretisch mit der Steuererklärung verrechnen können, aber das kann durchaus eine langwierige Geschichte werden, und ob es am Schluss wirklich klappt, weiss ich nicht. Hier geht es zu Viainvest.

Kreditvermittler bei Mintos in Schwierigkeiten

Vor einigen Monaten stiess der polnische Kreditvermittler zu Mintos. Ende Juni hat Mintos keine neuen Kredite von Eurocent zugelassen, da sich die Firma in Liquiditätsschwierigkeiten befindet. Seither wurden die Kredite aber weiterbedient und das ausstehende Kreditvolumen verringert sich täglich. Es sieht so aus, als ob es gut kommt. Ich möchte hier aber erst etwas detailliertes veröffentlichen, sobald man etwas konkretes weiss. Alles andere wäre voreilig. Das ist einfach ein schönes Beispiel dafür, dass der Buyback halt nur so sicher ist, wie derjenige der ihn gewährt (aber das habe ich ja schon oft erzählt).

Einige Neuigkeiten aus der p2p Welt

Heute habe ich nur einige Kurznews und Updates für euch.

Swaper

Bei Swaper scheint es immer so als ob keine Kredite verfügbar wären. Das stimmt nicht ganz, denn es kommen laufend neue Kredite, welche dann von den Autoinvests aufgesogen werden. Mein Geld ist meistens komplett investiert. In etwa 4 bis 6  Wochen sollen Kredite aus einem neuen Land auf die Plattform gestellt werden und so das Angebot erhöhen. Ich darf jedoch noch nicht verraten um welches Land es sich handelt. Es wird aber nicht Dänemark sein, denn dort wird erst noch Personal gesucht. Dänemark wird dann später folgen. Freuen wir uns also auf neue Angebote. Hier geht es zu Swaper.

Saving Stream heisst zukünftig Lendy 

Wie ich hier bereits erwähnt hatte, heisst die Firma hinter der Plattform Saving Stream, Lendy ltd. Diesen Namen wird bald auch die Plattform annehmen. Es wird vermutet, dass die englische Regulierungsbehörde FCA (Bafin in DE, Finma in der Schweiz) dies zur Bedingung gemacht hat, dass Saving Stream eine Vollauthorisation erhält. Ansonsten ändert sich vorderhand nichts, ausser das es wohl zu Verwechslungen mit der litauischen Plattform Lenndy kommen könnte 😉

Twino wird Kredite mit Zahlungsgarantie anbieten

Twino hat eine gross angekündigt eine neue Kreditart erfunden zu haben: Kredite mit Zahlungsgarantie. Diese Kredite werden immer pünktlich bedient, und man muss keinen Buyback abwarten. Das gibt den Investoren Planungssicherheit für ihre Liquidität. Schön und gut, aber dieses Verfahren ist nicht neu, und wird schon seit längerem von Omaraha bei den Secured Loans und bei Lenndy bei den Buyback Krediten genau so angewendet. Hier wurde wohl der Sachverhalt ein wenig geschönt dargestellt 😉

Estateguru nervt mich ein wenig, aber das Angebot steigt

Nicht wirklich offizielle News, aber ich muss es loswerden. Estateguru ist in Sachen Kommunikation einfach bescheiden, denn Emails werden erst nach Tagen beantwortet und es hat den Anschein, dass säumige Zahler mit Samthandschuhen angefasst werden. Es gibt immer wieder Kredite, die notorisch die Zinszahlungen zu spät leisten. Estateguru scheint das zu tollerieren. Schlussendlich muss man jedoch eingestehen, dass noch kein Kredit ausgefallen ist und alles immer schön nachbezahlt wurde. Als Investor kann man sich seit einigen Wochen auch nicht mehr über ein fehlendes Angebot beklagen. Es gab jetzt fast jeden Tag ein neues Projekt (und auch da waren viele grosse dabei mit 400k Euro). An manchen Tagen gab es sogar mehrere. Estateguru wäre eine so tolle Plattform, würde man ein wenig besser und mehr mit den Investoren kommunizieren.

45 Euro Bonus (Angebot läuft am 14.02.17 ab, danach 30 euro) bei Currencyfair!

NOCH EIN REMINDER: wer profitieren will, muss Gas geben, das Angebot läuft noch bis zum Valentinstag 14. Februar. Mit dem Bonus könntet ihr euren Frauen ja was schenken 😉 Und versprochen, das ist der letzte Reminder auf diesem Blog. 

Hallo Zusammen, ich mache euch gerne auf einen zeitlich begrenzten Sonderbonus bei Currencyfair aufmerksam. Ihr erhaltet 45 Euro Bonus, (plus eine Gratisüberweisung) wenn ihr euch über diesen Link bei Currencyfair anmeldet, und mindestens 400 Euro transferiert und in eine andere Währung tauscht. Dann müsst ihr das Geld nur noch auszahlen. Das wäre also eine gute Gelegenheit zum Beispiel in UK bei Saving Stream, Rebuilding Society, Collateral, Ablrate oder einer anderen Plattform einzusteigen. (Anmerkung p2phero: falls es mit dem Bonus nicht automatisch klappt, bitte mich kontaktieren. Der Bonus kann via Support eingefordert werden.)

Ich nutze Currencyfair (klick für eine Kurzbeschreibung von CF) regelmässig für grössere Transaktionen ab etwa 800 bis 1’000 Euro, da dies meistens günstiger ist als bei Transferwise (und ich ein Wunschlimit für den Währungswechsel setzen und abwarten kann). Transferwise nutze ich für die kleineren Beträge, da dies dort günstiger ist.

Für Schweizer ist Currencyfair zudem auch interessant, da Schweizer Banken auf einem Währungswechsel von CHF auf EUR etwa 1.5% Gebühren auf den mittleren Wechselkurs nehmen. Es lohnt sich also auch CHF zu überweisen (einfach im Wert von 400 Euro, ich würde also etwa 450 CHF überweisen um auf der ganz sicheren Seite zu sein).

Swaper – ein Update zu meinen Erfahrungen

Letzten Monat hatte ich schon von der neuen p2p Plattform Swaper berichtet. Es ist nun schon einige Zeit ins Land gestrichen, und ich kann wieder etwas von meinen Benutzererlebnissen berichten.

Was noch nicht besser ist

Leider werden die Zinsen bei Swaper noch nicht beim Verkauf eines Kreditanteils dem Investor gutgeschrieben, sondern erst wenn der Kredit durch Rückzahlung oder Buyback abgelöst wird. Nunja, ich kann damit leben, und hoffe, dass dies wie versprochen bald geändert wird. Man kann sich ja vorstellen, dass es bei einer neuen Plattform zu Beginn etwas hektisch ist. Ich übe mich in Nachsicht, auch wenn das nicht meine Stärke ist 😉

Die App wurde ja in einem relativ rudimentären Zustand/Version den Investoren zugänglich gemacht. Es scheint mir, als seien hier Verbesserungen im Gang, aber vollumfänglich zufrieden bin ich noch nicht. Was mich auch gestört hat: Mit der mobile Ansicht ist man beinahe gezwungen worden, die App runterzuladen, oder auf den Desktop Modus zu wechseln. Ich denke, Swaper hat hier versucht, viele Investoren zur App zu „überreden“. Von den Vorhaben sind sie zum Glück wieder ein wenig abgerückt.

Was mir noch nicht gefällt

Die Ansicht bei my Investments ist – so finde ich jedenfalls – noch nicht so gelungen. Was mich am meisten stört, ist dass ich dort auch die verkauften oder zurückbezahlten Kredite sehen kann. Diese sind einfach grünlich gefärbt. Das trägt doch eher zur Unübersichtlichkeit bei, als es einen Informationsvorteil bringen würde. Aber seht selbst:

Auszug aus my Investments bei Swaper
Auszug aus my Investments bei Swaper

Was sich aber verbessert hat

Gerne möchte ich diesen Beitrag zu Swaper mit einer positiven Note beenden, denn die Plattform gefällt mir, auch wenn diese noch viel Arbeit vor sich hat und Verbesserungen implementieren muss.

Die Erreichbarkeit und Geschwindigkeit hat sich meiner Meinung nach verbessert. Zu Anfangszeiten hatte ich ein paar Mal das Gefühl, dass die Plattform langsam reagiert. Dies konnte ich in der letzten Zeit nicht mehr feststellen. Auch einige Designpunkte wurden überarbeitet.

Fazit

Die leichten Fortschritte von Swaper sagen mir zu. IT technische Änderungen an der Plattform benötigen einfach ihre Zeit, aber ich erlebe die Mitarbeiter von Swaper als zielstrebig und mit Freude an der Arbeit. Da kann ich auch gerne einmal über kleine Unzulänglichkeiten hinweg sehen.

 

 

 

 

Collateral – eine spannende UK p2p Plattform

Und wieder habe ich eine neue Plattform entdeckt und gerne berichte ich darüber. Es handelt sich um Collateral, eine Plattform welche es erst seit diesem Jahr gibt, sich aber einer grossen Beliebtheit erfreut. Ich selbst lege seit etwa zwei Monaten dort an. Collateral bedeutet zu deutsch: Pfand, Sicherheitsgegenstand. Warum ich euch das erzähle, lest ihr weiter unten.

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Was und wer ist Collateral?

Wie eingangs erwähnt ist Collateral neuartige p2p Plattform, welche in Manchester, England, domiziliert ist. Gegründet wurde diese Plattform erst dieses Jahr von Peter Currie. Die Geschäftsidee war, den herkömmlichen Pfandleiher ins digitale Zeitalter zu holen. Collateral ist also ein moderner Pfandleiher. Pfandhäuser sind im angeslächsischen Raum stark verbreitet, und werden dort Pawn Shops genannt. Man kann dort hingehen, einen Gegenstand verleihen und kriegt dafür einen Betrag für welchen man Zinsen bezahlen muss. Läuft die Leihzeit aus, können die Leute gegen Zahlung der Zinsen sowie der Rückzahlung des Schuldbetrags Ihre Wertgegenstände wieder auslösen. Werden die Sachen nicht abgeholt und ausgelöst, werden die Gegenständer veräussert. Und in dieser Art funktioniert auch die Collateral.

Zinsen, Laufzeiten und Kreditgegenstände

Die Zinsen belaufen sich gemäss Plattform auf „up to 12%“, also bis zu 12%, aber ich habe noch keinen Kredit gesehen, welcher weniger Zinsen abgeworfen hätte. Die Laufzeiten bewegen sich im Bereich von 3 bis 12 Monaten, wobei die meisten 6 bis 12 Monate laufen.

Als Sicherungsgegenstand (Collateral) für den Kredit, können Gegenstände aller Art beleiht werden: Schiffscontainer, Autos, Pferdeboxen sowie Schmuck und Juwelen. Wobei Diamanten und teure Uhren den Hauptanteil der Kredite ausmachen, viele Kreditnehmer sind professionelle Juweliere, welche ihr Umlaufvermögen (working capital) so liquieder machen wollen. Es können auch Immobilien als Sicherheiten herangezogen werden, aber das war bisher eher die Seltenheit. Die Belehnung der Gegenstände wird nie höher als 70% des Schätzwerts ausfallen. Die Kreditnehmer müssen die Zinsen im Voraus zahlen.

Die Zinsen werden täglich berechnet und immer am ersten eines Monats gutgeschrieben. Das passiert immer sehr schnell, wofür ich dankbar bin. Unten seht ihr eine kleine Teilübersicht von meinem Portfolio. Meine Restlaufzeiten sind alle grösser als 100 Tage.

Ausschnitt meines Collateral Portfolios
Ausschnitt meines Collateral Portfolios

Investieren

Die Plattform erfreut sich grosser Beliebtheit, so dass auch hier ein Nachfrageüberhang besteht. Collateral tritt dem entgegen, in dem dass sie für die ersten 3 Stunden in welchen ein neuer Kredit auf die Plattform kommt, ein Gebotslimit eingeführt haben. Das heisst die Investoren können während der ersten 3 Stunden nur bis zum Limit bieten können. Das Limit ist meistens etwa ein 150gstel des Kreditvolumens, so ist garantiert, dass mindestens 150 Investoren zum Zug kommen. Wer halt nur Abends ins Internet gehen kann, ist hier im Nachteil und kann sich nur via Zweitmarkt eindecken.

Ausfälle/Defaults

Bis dato ist es noch zu keinem Ausfall gekommen, aber der Dezember wird ein spannender Monat werden, da viele Kredite das Ende der Laufzeit erreicht haben werden. Da gibt es für die Kreditnehmer die Möglichkeit den Gegenstand auszulösen, oder den Kredit zu verlängern in dem die Zinsen wieder voraus gezahlt werden.

Fazit nach 2 Monaten

Die Macher von Collateral haben viel überlegt, als sie die Plattform aufgesetzt haben, leider kommt es bei grossem Investorenansturm teilweise zu technischen Problemen und es ist manchmal nicht möglich zu Investieren (ist mir 1mal passiert). Die Mitarbeiter sind aber bestrebt solche Widrigkeiten zu vermeiden. Mein Geld habe ich übrigens via Kreditkarte und Currencyfair (gibt Willkommensbonus von EUR 30) eingezahlt. Dazu weist man das Geld an, danach geht man in seinen Account und meldet die Einzahlung. Ich weiss nicht wie, aber Collateral findet die Einzahlung so sehr schnell und das Geld wird gutgeschrieben.

Mal schauen was die Zukunft bringt, aber ich bin positiv eingestellt und werde noch viel Freude an Collateral haben.