Plattformen mit den aktuell höchsten Zinsen

Mir wurde vor einigen Tagen eine Leserfrage zugestellt und man wollte wissen, wo es aktuell die höchsten Zinsen gibt. Aber natürlich mit überschaubarem Risiko. Was ist überschaubares Risiko? Das weiss ich auch nicht, und ist wohl individuell bei jedem Investor. Wenn ich jetzt die Rendite von Deutschen Staatsanleihen als Beispiel heranziehe, dann stele ich it Erschrecken (naja nicht wirklich, denn ich wusste es bereits 😉 ), dass diese auf 10 Jahre etwa 0.2% negativ pro Jahr rentieren. Investiert man heute 1000 Euro, kriegt man in 10 Jahren 980 zurück. Aktuell der Preis für absolute Sicherheit. Obwohl absolute Sicherheit ist auch sowas was es nicht gibt. In der Finanzwelt trifft man bei Berechnungen oft den risikolosen Zinssatz an, welcher meistens die Rendite 10jähriger Staatsanleihen widerspigelt. In der Theorie zumindest können keine Staaten ausfallen, auch in der Realität ist der Ausfall deutscher Staatsanleihen sehr sehr unrealistisch, aber dennoch möglich.

Jetzt bin ich wieder etwas abgeschweift, aber ich finde das sind Informationen die es braucht. Stelle ich nun die theoretisch absolute Sicherheitsrendite von minus 0.2% pro Jahr ins Verhältnis zu den bestzahlenden Plattformen im p2p Bereich, welche bis zu 22% bezahlen, dann wird mir mein Risiko dort versus den Staatsanleihen um 22.2% besser verzinst. Das ist ein enormer Credit Spread und stellt wohl den oberen Rand des Risikospektrums dar. In diesem Kontext ist überschaubares Risiko wohl eher am unteren Rand angesiedelt (1 bis 2% vielleicht), aber sicher nicht im p2p Sektor und schon gar nicht im Bereich von über 20 Prozent Rendite. Wie gesagt, überschaubares Risiko ist für jeden Investor anders und hängt grundlegend an 2 Faktoren: 1) Die Riskofähigkeit, also die Antwort auf die Frage, ob es einem in Schwierigkeiten bringt, wenn das investierte Geld weg ist. 2) Die Risikotoleranz, die stellt sich sobald die Risikofähigkeit gegeben ist. Aber was nutzt es einem vorsichtigen Investor, wenn er zwar auf das Geld verzichten könnte, dafür aber schlaflose Nächte hat und ständig die Plattformen checkt um nachzusehen, ob das Geld noch da ist. Aber kommen wir nun zu der Übersicht.

Crowdestor zahlt aktuell am besten

Es sind jetzt einige Projekte gekommen bei Crowdestor, welcheh mit 21 Prozent verzinst wurden und akzeptable Laufzeiten von +/- 1 Jahr auf.. Am Montag (10. Juni) Abend um 20 Uhr kommt das nächste Immobilienprojekt, welches mit 21 Prozent verzinst wird. Ein Betrag von 730k Euro wird gesucht. Ich denke, dass Projekt wird innerhalb von 48 Stunden gefüllt sein.

Der nächste Streich von Crowdestor

Kuetzal – die jüngste Plattform in der Auswahl

Auch Kuetzal hat teilweise Projekte, welche mit 21 Prozent verzinst werden. Aber diese füllen sich nur schleppend (was für den Investor irrelevant ist am Anfang, da bereits nach dem Investieren verzinst wird). Daher hat Kuetzal auch einen Sign up Bonus für Neuinvestoren sowie Cashback eingeführt. Hier gibt es mehr zu Kuetzal.

Envestio – da geht alles schnell weg

Bei Envestio gehen die Projekte meistens weg wie warme Semmeln. Ein Projekt wie bei Crowdestor wäre innerhalb von 2 bi 3 Stunden komplett finanziert. Auch wenn Envestio weniger Zins zahlt momentan, also auch schon. Sum um die 17 bis 18 Prozent dürfte erwaret werden. Vor einem Investment sollte man sich vielleicht meine Artikel (hier, hier und hier) zur Platform durchlesen.

Und da wäre noch Bulkestate

Zuerst wollte ich Bulkestate nicht in diese Aufzählung aufnehmen. Aber mit 17% Zinsen, passt sie irgendwie schon noch rein. Kleinere Projekte werden in der Regel innerhalb von MInuten finanziert. Grössere Geschichten wie das 1.7 Millionen Projekt, welches aktuell in Zeichnung steht, dauert jetzt schon mehr als 2 Wochen. Etwas überraschend für mich. Aber schlussendlich wird auch dieses finanziert werden, da es wohl noch einige grosse Investoren gibt, welche am Schluss den Pott voll machen.

Zum Schluss….

Ich frage mich wirklich, warum die Projekte bei Envestio am schnellsten finanziert werden (liegt es am Cashback?). An dem Mindestinvest von 1 Euro kann es ja nicht liegen, sonst bräuchte es für diese Summen massiv viele Investoren, und sie haben gemässe Webseite etwa 7k Investoren aktuell. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es bei Crowdestor und Bulkestate länger dauert, weil das Mindestinvest 50 Euro ist. Bei Kuetzal liegt das Minimum noch bei 100 Euro, was für einige Anleger zu viel ist 😉 Ich glaube der Grund für die langsame Finanzierung dort ist eher, dass die Plattform relativ neu gestartet ist. Viele Fragen, keine Antworten, eigentlich solltet ihr meinen Blog nicht lesen 😉 hahaha. Scherz. Manchmal kann ich auch nur spekulieren. Für mich ist neben Bulkestate auch Crowdestor am vertrauenswürdigsten von allen 4 Plattformen. Das heisst aber nicht, dass sie weniger riskant sind. Früher oder später werden Ausfälle kommen, das ist sicher.

Auf jeden Fall ist bei den obigen Plattformen noch kein Projekt in Verzug. Zumindest ist es das, was die Plattformen mir kommunizierten. Oder habt ihr Verzögerungen?

Die Plattformen spüren den Frühling (und auch Sommer): Boni, Cashback und Infos

Momentan häufen sich die Frühlingsangebote für Neuinvestoren auf diversen Plattformen (und haben diese teilweise bis Ende Sommer verlängert) . Andere bieten keine Boni, jedoch haben diese viele neue lukrative Kredite und Projekte angekündigt.

Kuetzal mit Bonus für Neuinvestoren und Cashback

Über Kuetzal habe ich vor einigen Wochen meinen ersten Bericht veröffentlicht. Unterdessen habe ich die nächsten Zinszahlungen pünkltich erhalten. Von daher alles gut, aber es ist natürlich noch zu früh für eine richtige Einschätzung. Neuinvestoren kriegen 10 Euro Startbonus, sowie 0.5% Cashback auf die Investitionen der ersten 6 Monate. Um in den Genuss davon zu kommen meldet euch über diesen Link an, und drückt auf register. Beim Feld Promo Code gebt ihr P2PHERO ein. Nachdem ihr die ersten 100 Euro investiert habt, werden euch 15 Euro als Startbonus, sowie 0.5% eurer Investments direkt auf das Investorenkonto gutgeschrieben. Zusätzlich gibt es ab dem 1 . Juni noch extra Cashback ab 1000 Euro Investments. Ich verstehe das so, dass der Cashback pro Projekt berechnet wird, nicht kummuliert:

Kueztal Sommeraktion (zusätzlich zum Startbonus) #Cashbackmarathon

Lenndy mit Startbonus

Ich habe Lenndy eigentlich immer gemocht und habe auch gute Erfahrungen mit der Plattform gemacht. Leider gingen die Weiterentwicklungen nur schleppend voran und die Investitionen via Paysera haben einige Leute von der Plattform ferngehalten. Mittlerweile kann man sich den Umweg via Paysera schenken und direkt Geld auf das Lenndy Investorenkonto einzahlen. Falls ihr die Plattform nun in euer Repertoire aufnehmen wollt, kriegt ihr noch 10 Euro Startbonus, wenn ihr diesen Link zur Registrierung nutzt. Die Plattform bietet Kredite mit Buyback (aber nicht ausschliesslich) und einen Autoinvest. Der Autoinvest investiert aber nur in neu platzierte Kredite, nicht auf schon bestehende und noch nicht vollends finanziert (diese Info nur so am Rande). In den nächsten Wochen werde ich mal ein Update zu Lenndy veröffentlichen.

Bulkestate mit vielen neuen Projekten

Bulkestate bietet zwar keinen Cashback, dafür aber attraktive Zinsen auf ihre Immobilienprojekte. Und man hat mir für die nächsten Monate viele solcher Projekte angekündigt. Drei meiner bisherigen Projekte sind bereits zurückgezahlt (und viele der Plattform) und zwar pünktlich. Einige weitere folgen hoffentlich bald 😉 Ich bin zufrieden. Aktuell ist ein Projekt in Zeichnung, aber das wird bald voll sein, schätze ich. Bald folgen weitere mit attraktiven Zinsen. Hier geht es zu Bulkestate.

Crowdestor senkt Mindestinvestment

Auch kein Cashback, aber dennoch eine gute Nachricht. Das Mindestinvestment pro Kredit beträgt neu nur noch 50 Euro, anstelle von 100 Euro. Das heisst, jetzt könnt ihr euer Investment besser diversifizieren über mehr Projekte. Und Möglichkeiten bietet Crowdestor aktuell genug. In Sachen Zinsen ist Crowdestor aktuell top, 21 Prozent habe ich gerade gesehen. Und es folgen wöchentlich neue, aber man muss schnell sein. Daher Geld auf der Plattform deponieren, es wird schnell gebraucht 😉 Hier geht es zur Plattform.

Neuestes Crowdestorprojekt

Einsteigen bei Neofinance und 25 Euro erhalten

Die lithauische Plattform Neofinance, welche meines Erachtens sehr professionell agiert, bietet Neuinvestoren aus der EU 25 Euro Startbonus. Mit diesem Link registrieren.

News, Cashback und eine neue Plattform

Reinvest 24 mit Cashback Aktion

Es ging nicht allzu viel in der letzten Zeit bei Reinvest 24. Aber diese Woche kommt ein neues Projekt, der Sekundärmarkt wird aufgeschaltet und mit Glück auch noch die deutsche Version der Webseite. Cashback gibt es bis zum 11. März 2019 für alle Investoren (bestehende und neue), welche mehr als 500 Euro anlegen in dieser Zeit (0.5% ab 500, 1% ab 1000 Euro). Hier geht es zu Reinvest24.

Swaper mit ambitionierten Zielen

2018 hat Swaper nach eigenen Angaben 34 Millionen Euro an Neukrediten finanziert. Und trotzdem war es teilweise so, dass Cash bei vielen Investoren auf dem Konto liegen blieb. Swaper hat nun angekündigt, dass Kreditvolumen auf 54 Millionen Euro erhöhen zu wollen. Diese Woche sollte man das bereits spüren in der Kreditverfügbarkeit. Seien wir mal gespannt 😉

Crowdestor gibt weiter Gas und bietet hohe Zinsen

Wie angekündigt ist die Projektpipeline bei Crowdestor seit einigen Wochen sehr gut. Viele Projekte wurden auch binnen weniger Stunden komplett finanziert, vor allem bei Zinssätzen um 18 Prozent und mehr. Am Donnerstag Abend geht Saapio an den Start (Pflegeprodukte im teureren Segment), um die europäische Expansion zu finanzieren. Ich vermute, das Projekt wird noch am Donnerstag Abend vollständig finanziert, daher das Geld vorher hinschicken um nicht in die Röhre zu gucken. Hier geht es zu Crowdestor.

Neues Crowdestor Projekt ab Donnerstag Abend 28. Februar 2019

Kuetzal: eine neue (meistens) Hochzinsplattform

Vor einigen Wochen bin ich auf die Plattform mit dem doch eher speziellen Namen Kuetzal gestossen und habe dort mal investiert. Was es mit dem Namen auf sich hat und eine genauere Vorstellung der Plattform kommt noch diese Woche. So viel vorweg: Mindestanlage 100 Euro, wird sofort nach Gebotsabgabe verzinst. Projekte werden garantiert finanziert durch Kapitalgeber und die meisten Projekte haben jeweils eine sofortige Ausstiegsmöglichkeit, aber da werden 10 Prozent von eurem Kapital als Kosten fällig. Ist also ein quasi Sofortbuyback, zu 90 Prozent. Wir kennen diese Variante ja von Envestio beispielsweise. Die Projekte von Kuetzal könnt ihr euch hier ansehen.

So, das wars für jetzt, ihr hört diese Woche nochmals von mir. Gute Woche!

Drei neue Plattformen im Schnelldurchlauf

Heute habe ich gleich drei neue Plattformen für euch, welche ich gerne kurz vorstellen möchte. Ein Post ist natürlich zu wenig um alle Plattformen detailliert abzuhandeln (zumal ich mich selbst auch bei zweien davon erst heute angemeldet habe), daher gibt es nur eine Kurzvorstellung. Ein kompletter Bericht folgt dann in den nächsten Tagen und Wochen. Also, los geht’s:

Reinvest24 – Immobilien im Baltikum mit Mieteinahmen

Ich hatte mich immer gefragt, warum es im Baltikum keine Plattform gibt, mit welcher Investoren Immobilien kaufen und vermieten können. In Grossbritannien ist dieses Model häufiger anzutreffen, und Reinvest24 ist vom Prinzip her Property Partner sehr ähnlich. Es handelt sich hierbei um eine sehr junge Plattform, welche erst seit einigen Monaten für Investoren offen ist. Ich bin bereits in einem Projekt dabei und habe schon die ersten Mieteinnahmen erhalten. Beim Zweiten Projekt habe ich bereits geboten, aber bis dieses vollständig finanziert ist, dauert es noch eine Weile. Von dieser Plattform gibt es wohl nächste Woche den detaillierten Bericht (ist jetzt online).

Bondster – P2P aus Tschechien mit Buyback und Cashback

Wie gesagt, eine Tschechische Plattform bei welcher in Tschechischen Kronen und Euro angelegt werden kann (hier ein Bericht zu der Währungsentwicklung versus Euro). Es gibt verschiedene Arten von Krediten und auch Buyback wird angeboten in einer Kategorie. Eigentlich selbsterklärend, der Buyback greift nach 60 Tagen, aber es gibt auch die Möglichkeit vorzeitig auszusteigen aus dem Kredit (wie bei Envestio). Das kostet aber natürlich etwas. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, wem die Plattform gehört, aber ein bekannter Name taucht schon mal auf: ACEMA, ein Kreditvermittler, welcher auch auf Mintos Kredite finanziert hat in der Vergangenheit. Zudem wird die Plattform von der Tschechischen Nationalbank überwacht. Die Zinsen fallen mit 10 Prozent (ab sofort 12%) bei Buyback moderat aus. Nach 3 Monaten wird den Neuinvestoren auch eine Gebühr von 1 Prozent pro Jahr auferlegt, welche direkt von den Zinsen abgezogen wird. Wie gesagt, die ersten drei Monate sind davon befreit und obendrauf gibt es noch 1% Cashback auf das durschnittlich investierte Kapital (der ersten 3 Monate, jeweils monatlich ausbezahlt), wenn ihr euch mit diesem Code 4985 anmeldet (Der Code muss bei der Registrierung in das unterste Feld – referral code – eingetragen werden). Einen Steuerrückbehalt gibt es nicht. Hier geht es zu Bondster. Seite auf Englisch umstellen.

Debitum Network – P2P und Krypto made in Litauen

Auch hier habe ich mich heute angemeldet und blicke noch nicht so ganz durch. Man kann in Euro sowie Pfund, aber auch Kryptowährungen einzahlen. Der Kryptoteil ist erst nach einer Identitätsprüfung freigeschaltet. Man kann aber auch ganz normal mit Euro oder eben Pfund arbeiten. Aktuell sehe ich nur Kredite von Debifo (auch den kennen wir von Mintos, Rechnungsfinanzierung). Ich bin jetzt noch nicht wirklich so schlau geworden aus der Plattform, aber ich probiere diese mal mit einem geringen Betrag aus. Hier geht es zum Debitum Network.

Das wars für heute, bei Fragen einfach melden. Wie gesagt, Erfahrungsberichte werden folgen.

News aus der P2P Welt

Lendix nennt sich nun „october“

Am 31. Oktober hat Lendix verkündet nun unter dem Namen october zu firmieren. Ich dachte zuerst, dass können sie nicht ernst meinen, aber sie meinen es ernst ;). Der CEO hat den Schritt dann in einer Email kommentiert. In Frankreich wurde der Weg für p2p scheinbar im Oktober 2014 durch eine Gesetzesänderung geebnet. Lendix wurde im Oktober gegründet. Man will sich von der Konkurrenz differenzieren) und wollte sich mit „LEND“ix nicht mehr weiter Schubladisieren lassen im Finanzbereich. Und zu guter Letzt meinte er noch, der Name müsse ja mit dem Produkt nichts zu tun haben, sehe man bei Apple… aja und october ist verständlich in vielen europäischen Sprachen. Ich fand Lendix eigentlich einen coolen Namen, aber dann verleihe ich halt Geld via october.

Peerberry gehört nicht mehr zur Aventus Group

Das mag ein alter Hug sein mittlerweile, aber ich möchte es trotzdem gerne kurz erwähnt haben. Ausra, CEO von Peerberry, bestätigte in einem Interview (so um 3m 15s), dass die Plattform an zwei Privatinvestoren (EU Bürger) verkauft wurde. Finde ich jetzt einen etwas komischen Move. Muss ja nichts Negatives sein, aber ich wüsste schon gerne warum. Ich sehe momentan noch davon ab mein Geld weiter zu transferieren.

Estateguru hat eine neue Webseite

Estateguru hat sich zum (bald) 5 jährigen bestehen einen neuen Web- und Markenauftritt gegönnt. Die Webseite ist noch nicht fehlerfrei und reagiert manchmal etwas behäbig. Das wird wohl in den nächsten Tagen noch verbessert. Schön ist, dass man nun eine bessere Übersicht hat zu seinen Krediten und generell mehr Informationen hat. Das ganze lenkt nun natürlich nicht davon ab, dass doch einige Kredite in Verzug und in Verwertung sind. Aber das liegt in der Natur der Sache. Abwicklungen dauern halt lange und türmen sich über die Jahre auf. Ich habe aktuell einen Kredit für den es nicht gut aussieht, mal sehen was hier passiert. Meine Rendite könnte einen Ausfall verkraften, aber wäre trotzdem unschön. Mal sehen wieviel Geld da noch kommt und vor allem wann.

Grupeer kündigt viele neue Kredite für November an

Grupeer ist aktuell ein Opfer seines Erfolgs. Grossartige Wachstumszahlen bei Neuinvestoren haben so langsam zu einem Austrocknen der Kreditverfügbarkeit geführt. Es kommen immer wieder einige neue, aber nicht genug für alle Investoren. Im November soll sich die Lage entspannen mit vielen neuen Krediten. Seien wir also gespannt, was Grupeer für uns bereit hält.

Haben wir die (p2p) Risiken im Griff?

Haben wir die Risiken beim p2p und / oder crowdlending im Griff? Diese Frage stelle ich mir immer mal wieder, denn die hohen Renditen, die Buyback Versprechen sowie die immer wiederkehrenden Platitüden von „Fintech“, „Finance 2.0“ und die meistens super einfachen Autoinvests…. wiegen mich teilweise in Sicherheit. Daher habe ich mal einige Plattformausfälle der kürzeren Vergangenheit zusammengetragen. Ich will damit niemandem den Spass am p2p oder der Anlage mit Buyback verderben. Es geht mir nur darum, die (durchaus) vorhandenen Risiken in Erinnerung zu rufen, damit man diese vor Augen hat, bevor man investiert oder während man seine Investments überwacht. Ein Ausfall eines Kreditvermittlers oder sogar einer ganzen Plattform sind keine Räubergeschichten, das hat es alles bereits gegeben und wird es wieder geben. Es ist nur eine Frage der Zeit.

Collateral – eine üble Geschichte

Beginnen wir doch dort, wo p2p in Europa seinen Ursprung hat, nämlich Grossbritannien. Zopa, als erste Plattform in Europa nahm ihre Tätigkeit bereits vor 13 Jahren auf. Man sollte also davon ausgehen können, dass sich der p2p Markt dort bereits gut entwickelt hat und sich langsam der Kinderschuhe entledigt. Dachte ich auch, vorallem da die Regulierung in UK schon weit fortgeschritten erscheint und dem p2p Sektor wohlgesonnen ist. Und genau dort passiert es, Collateral geht unter und die englische Finanzmarktaufsicht FCA (vergleichbar mit BAFIN oder FINMA) macht keine gute Figur beim Handling. Hier gibt es eine spannende Diskussion zum chaotischen Verlauf…

Weitere Problemfälle…

Comunitae, eine Plattform aus Spanien geht durch einen Insiderbetrug in die Knie. Das Schweizer p2p/Fintech Aushängeschild Advanon hat mit einem massiven Betrugsfall alle Hände voll zu tun. Und im Reich der Mitte (oder sollen wir lieber vom Reich der Schattenbanken und so weiter reden), gibt es zahlreiche geprellte p2p Investoren. Nehmen wir dann noch den Eurocent Ausfall bei Mintos dazu, sehen wir, dass p2p Anlagen insgesamt doch sehr riskant sein können.

Was mich ehrlich gesagt noch etwas erstaunt ist die Tatsache, dass im Baltikum noch keine Plattform untergegangen ist (zumindest meines Wissens nicht). Erstaunlich erstens, da es dort viele junge p2p Plattformen gibt, und die sich zudem noch in einem eher unregulierten Raum bewegen. Ich könnte mir vorstellen, dass der Geldwäscherei Skandal der Danske Bank in Estland dazu führen könnte, dass auch im p2p Markt härter durchgegriffen wird, oder genauer hingeschaut wird. Ich bin mir sicher, dass das Baltikum nun unter verstärkter Beobachtung der EU steht. Das wird auch den p2p Sektor treffen, auch wenn der Fall der Danske Bank höchstwahrscheinlich nichts mit p2p zu tun hat.

Schlussbemerkung

Wie gesagt, ich möchte hier niemandem die p2p Suppe versalzen, die Berichte zeigen aber meines Erachtens auf, dass die hohen Renditen mit hohen Risiken einher gehen. Wenn ein Kreditvermittler ausfällt, weil schlecht gewirtschaftet wurde, dann stösst mir das etwas sauer auf, aber damit muss man als Investor leben können, auch wenn es natürlich schmerzt. Es wird immer mal etwas passieren, wo man Geld verliert. Daher nichts investieren, was man nicht bereit ist zu verlieren. Bei Betrugsfällen könnte ich jedoch Kotzen, erstens weil es ein Verbrechen ist und zweitens weil in den meisten Fällen unsauber gearbeitet wurde und Kontrollen versagt haben (wenn solche überhaupt existierten). Ich glaube trotz allen genannten Problemen weiter an den p2p Sektor, sowie auch an das Baltikum als Standort, aber es wird eine Bereinigung stattfinden müssen.

Die Zinsen bei Mintos sind gefallen, was tun?

Diese Frage wurde mir von einem Leser gestellt, und ich versuche diese nun hier zu beantworten, da der Zinsrückgang bei Mintos wohl so einige betreffen wird (inklusive mir, der schon betroffen ist und cash auf dem Konto liegen hat). Also, erstmal ruhig durchatmen und die Situation analysieren. Paydaykredite und Mogo Auto Loans rentieren jetzt so um die 10 bis 11% wie es scheint. Also das ist zumindest das, was ich in den letzten Tagen beobachten konnte. Vor einigen Wochen sah es noch prekärer aus. Man hat jetzt zwei Möglichkeiten: Entweder man arrangiert sich mit der Situation und kann damit leben einige Prozent Rendite abzugeben (10% ist immernoch sehr viel), da man im Gegenzug bei einer der etabliertesten p2p Buybackplattformen anlegt, welche mittlerweile schwarze Zahlen schreibt. Oder man sucht alternative Anlagemöglichkeiten. Einige Möglichkeiten (nicht abschliessend) stelle ich gerne kurz vor.

Peerberry hilft aktuell nur bedingt

Viele Investoren scheinen ihr Geld bereits zu Peerberry umgeschichtet zu haben. Meine Rückflüsse werden mit ein bis zwei Tagen Verzögerung aktuell noch reinvestiert. Alternativ kann man in ein Immobilienprojekt investieren, welches mit 11 Prozent verzinst wird. Ich erwarte hier aber eher noch eine Verschärfung der Kreditknappheit. Aber aktuell funktionierts noch ganz gut, hier geht’s zu Peerberry und ich führe euch zu einem älteren Peerberry post.

Grupeer zur Rettung?

Bei Grupeer kriegt ihr aktuell euer Geld zu 14 bis 15 Prozent unter und das bei Laufzeiten von einigen Monaten bis zu einem Jahr, mit monatlichen Zinszahlungen und Buyback versteht sich. Man hat bei Grupeer schon gesehen, dass die Kredite knapper wurden, aber die Plattform schafft es das Angebot zu erhöhen. Hier könnt ihr mehr über Grupeer lesen, oder direkt zur Plattform gehen. Ach ja, einen tollen Autoinvest gibt es auch 😉

Iuvo funktioniert bestens

Iuvo bietet attraktive Zinsen, aber der Buyback zahlt nur das Kapital zurück, nicht die aufgelaufenen Zinsen. Tönt etwas unattraktiv, muss es aber nicht sein, ich habe mal den Effekt genauer unter die Lupe genommen. Zudem bietet Iuvo einen 90 Euro Cashback, wenn man mindestens 2.5k Euro investiert (ab 1k gibt es 30 Euro), das würde im ersten Jahr für relativ viele Zinsausfälle entschädigen. Mehr dazu in obengenanntem Bericht. Der Autoinvest läuft übrigens auch tadellos.

Crowdestor hat gerade ein neues Projekt aufgeschaltet…

… welches 13 Prozent an Zinsen abwirft, und diese auch noch monatlich bezahlt. Das beste daran ist, dass die Zinsen ab dem ersten Tag des Investments bezahlt werden. Also auch wenn die Finanzierung etwas länger dauert, kann euch das egal sein. Alle vergangenen Crowdestor Projekte sind im Zahlungsplan oder haben bereits zurückgezahlt. Ich war ja zu Anfang nicht derart begeistert, aber meine Erfahrung mit der noch sehr jungen Plattform ist durchwegs positiv. Man erhält auch viele Detailinformationen zu den Projekten, was ich immer spannend finde. Hier geht es zu Crowdestor.

Bulkestate mit 17 Proezent Kredit, mit 3 Monaten Laufzeit

Bulkestate wird am Dienstag 28. August ein 800k grosses Zwischenfinanzierungsprojekt mit drei Monaten Laufzeit aufschalten. Bei grösseren Geboten liegen auch 2 Prozent extra drin, was dann 19% macht. Aber schaut es euch doch selbst an bei Bulkestate.

Es gibt natürlich noch weitaus mehr

Envestio ist eine relativ neue Plattform (und zahlt bei Anmeldung via vorangegangenem Link 0.5 Prozent Cashback für die ersten 9 Monate), mit der ich mich schon vor Monaten auseinandergesetzt habe und erst letzten Monat genügend Vertrauen gefasst hatte, um einen Test zu starten. Ich werde dieser Plattform bald einen separaten Post widmen (soviel vorab, es gibt enorme Zinsen, aber wohl auch ebenso grosse Risiken). Dann gibt es für Fortgeschrittene Anleger auch noch so eine Plattform, die nennt sich Bondora 😉 Ist natürlich sehr bekannt, da es die älteste p2p Plattform Kontinentaleuropas ist. Man kann dort einfach einen AI auswählen und investieren lassen oder man macht es manuell oder per API. Falls ihr dort anlegen wollt, nehmt euch bitte diese Infos zu herzen: Die Rendite sieht zu Anfang sensationell aus, mit der Zeit kommen einige Ausfälle hinzu und die erwartete Rendite sinkt. In dieser Situation solltet ihr eure laufenden Kredite nicht abstossen und liquidieren. Das führt meistens dazu, dass ihr weniger Rendite aus den guten Krediten holt und die schlechten Kredite zu billig verkauft, was in einem Verlust resultieren wird. Die bessere Variante ist das ganze laufen zu lassen, auch wenn es schwierig ist. Falls ihr manuell investiert, nur in Estnische Kredite investieren und nicht immer nur die mit den höchsten Zinsen nehmen. Für die ganz bequemen gibt es auch ein neues Produkt, welches sich go und grow nennt… ich bin noch immer kein grosser Fan der Plattform, aber vielleicht seht ihr das anders. Gibt übrigens mit diesem Link auch 5 Euro Startbonus.

Und zum Schluss..

Ich hoffe ich konnte euch einige Alternativen aufzeigen, was keine Aufforderung sein soll, das Geld von Mintos weiterzuverschieben. Ich bin kein Fan dieser hin und her Aktionen, zudem finde ich Mintos gerade für Einsteiger eine sehr gute Plattform. Und natürlich gibt es noch viel mehr Alternativen, ihr dürftet auf diesem Blog durchaus fündig werden.

Update zu Risiken mit Fremdwährungen

So, wie im Januar bereits angedroht, kommt nun das Quartalsupdate zu den Währungsentwicklungen. Der Euro ist über die ersten 3 Monate des ersten Quartals 2018 gegenüber den meisten Währungen im Vergleich erstarkt. Begründet liegt das wohl zum Einen in der gut laufenden Konjunktur in der Eurozone, der aktuellen politischen Stabilität in Europa sowie aber auch Unsicherheiten aus den USA (was den USD schwächt und andere Währungen zB EUR stärkt).

Ich habe wiederum die 10 Jahresperiode angeschaut, einfach ein Quartal nach vorne gerollt. Das heisst wir sehen nun hier die 10 Jahresperiode vom 31. März 2008 bis 30. März 2018 (der 31. März fiel auf einen Samstag, daher schliesst die Periode am Freitag). Es gab einige Veränderungen, welche ihr in der untenstehenden Grafik sehen könnt. Bitte beachtet, dass dies die jeweiligen Renditen der 10 Jahresperioden sind. Es wird also 31.12.2007 bis 30.12.2017 mit 31.03.2008 bis 30.03.2018 verglichen.

Quelle: Bloomberg / eigene Berechnungen

Wie ihr seht, konnte der Euro gegenüber dem Schweizer Franken, dem Britischen Pfund, dem Georgischen Lari sowie dem Australischen Dollar, teilweise beachtlich, zulegen. Gegenüber dem Polnischen Zloty und der Tschechischen Krone resultierten Verluste in der Vergleichsperiode. Aufgrund der Koppelung der Dänischen Krone an den Euro ist bei diesem Währungspaar keine Änderung eingetreten. Graphisch sieht dass dann so aus:

Quelle: Bloomberg/eigene Berechnungen (31.03.2008 – 30.03.2018)

Am eindrücklichsten sind natürlich die Bewegungen vom Euro gegenüber dem Schweizer Franken und dem Britischen Pfund. Während der Franken gegenüber dem Euro eingebüsst hat, ist das Pfund gegenüber dem Euro erstarkt. Pfundanlagen haben also gegen 8% an Wert gewonnen im verflossenen Quartal. Das hat sicherlich den einten oder anderen Euro Anleger in die Gewinnzone gebracht. Dies zeigt einfach schön, dass Währungen in nur wenigen Monaten locker zweistellig schwanken können. In Krisenzeiten können die Ausschläge natürlich noch heftiger ausfallen (siehe Jahrestabellen unten). Man sollte sich also daher zweimal überlegen, ob man wirklich Fremdwährungen ins Portfolio nehmen will. Es kann sich lohnen, aber auch nicht 😉 Im Sinne der Diversifikation wäre es natürlich angezeigt, auch etwas in den Währungen zu diversifizieren. Grossbritannien bietet da ja sehr viele Möglichkeiten im p2p Bereich. Schaut einfach, dass ihr keine zweite Collateral erwischt ;). Entschliesst man sich zum Währungswechsel, sollte man auf die Kosten achten. Die meisten Banken bieten relativ schlechte Wechselkurse. Meistens ist man mit Transferwise, Currencyfair (gibt 40 Euro Bonus für Neukunden, sofern mindestens 1K Euro getauscht werden, und mein Link genutzt wird) oder Revolut besser bedient.

Quelle: Bloomberg/eigene Darstellung; Jahresrenditen

und hier noch die anderen Währungen in tabellarischer Form:

Quelle: Bloomberg/eigene Darstellung; Jahresrenditen

Fazit

So, das wars mit einem kurzen Update zu den Währungen. Solltet ihr weitere Währungen wünschen, lasst es mich wissen. Ich nehme diese gerne in die Betrachtung auf. Das nächste Update folgt im Juli mit Daten per 30.06.2018. Entschuldigt bitte die lange Wartedauer seit meinem letzten Post, ich hatte mit technischen Unannehmlichkeiten zu kämpfen….

Insolvenz einer britischen p2p Plattform und weitere News

Heute gib es nur einige News aus der P2P Welt sowie Hinweise auf aktuelle Cashback Programme.

Collateral stellt den Betrieb ein

Diese Woche ist es passiert, Collateral war nicht mehr zu erreichen. Die Plattform scheint insolvent (?) zu sein und wird abgewickelt. Es scheint so, als ob die Plattform keine definitive Betriebserlaubnis erhalten hatte (von der FCA = Regulator in UK) als die temporäre Lizenz ausgelaufen ist. Scheinbar hat man dann trotzdem noch weitergemacht…. Auf jeden Fall werde ich die Geschichte detailliert aufrollen in den nächsten Wochen. Aktuell ist nicht viel zu machen, da ein Verwalter eingesetzt wurde, welcher jetzt die Geschichte abwickelt. Ich selber bin auch betroffener Anleger. Sofern die ausstehenden Kredite weiter bedient werden oder die Sicherheiten verwertet werden können, ist es möglich, dass die Anleger schadlos aus der Nummer rauskommen. Jetzt ist einfach Geduld gefragt, denn auch wenn es keine Verluste geben sollte, das Geld ist jetzt sicherlich Monate unereichbar. Es erstaunt mich, dass so etwas im europäischen Ursprungsmarkt Grossbritannien passiert. Das zeigt uns wieder einmal: Diversifikation ist alles, und kein Geld einsetzen, welches man kurzfristig braucht!

Viventor bietet 10 Euro Cashback

Ab sofort bietet Viventor Neukunden 10 Euro Cashback, sofern diese 500 Euro für mindestens 30 Tage anlegen. Solltet ihr via diesen Blog zu Viventor gelangt sein in den letzten Wochen, dann kommt ihr auch in den Genuss des Cashbacks, sobald 30 Tage vorbei sind bei euren Anlagen (sofern ihr mehr als 500 Euro angelegt habt). Neukunden können sich hier registrieren.

Currencyfair bietet aktuell 40 Euro Cashback bis zum 1. April

Solltet ihr Währungen tauschen wollen, bietet Currencyfair aktuell 40 Euro Cashback, wenn ihr mindestens 2k Euro wechseln wollt. Dies kann über mehrere Transaktionen geschehen. Bedingung ist einfach, dass ihr diesen Link zur Registrierung nutzt. Die Funktionsweise von Currencyfair könnt ihr hier nachlesen.

Estateguru neu auch mit spanischen Krediten

Vorletzte Woche wurde der erste spanische Kredit auf Estateguru platziert und gleich vollumfänglich investiert. Die Immobilie steht in Spanien, wurde aber von einer estnischen Firma belehnt. Ich denke daher nicht, dass wir allzuviele spanische Kredite sehen werden. Ich bleibe sowieso vorerst bei den baltischen Krediten, ausser es gibt „gute“ Finnen. Aktuell gibt es für Neuinvestoren noch 1% Cashback auf die Investitionen der ersten 3 Monate. Die Aktion endet sobald 11’000 Investoren bei Estateguru registriert sind, was in 2 bis 3 Wochen der Fall sein dürfte.

Was könnt ihr in den nächsten Wochen auf diesem Blog erwarten?

Ich werde bei vielen neueren Plattformen ein Fazit nach einem Jahr anlegen ziehen können (wie bei Robocash beispielsweise). Zudem kommen neue Plattformen dazu. Wie versprochen, werde ich versuchen die Collateral Insolvenz aufzuarbeiten. Und news gibt es immer wieder mal dazwischen. Möchtet ihr speziellere Themen behandelt haben? Lasst es mich wissen, ich bin immer auf Anregungen gespannt.

Wiedermal ein Kurzrückblick – es ist so einiges passiert

Estateguru ändert die Kreditstruktur nach Investitionsschluss

Ich hatte ja hier bereits über den ersten finnischen Kredit berichtet und meine Analyse dazu verlinkt. Nachdem der Kredit vollständig finanziert war, kam am Wochenende die Meldung, dass die Kreditstruktur angepasst wird. Ich dachte mir nur, dass kann doch nicht sein, dem habe ich nicht zugestimmt. Daher habe ich eine Email geschrieben, dass dies doch nicht geht. Mein Gebot wurde kurzerhand gelöscht, Estateguru hat meinen Kreditanteil übernommen. Eigentlich war das nicht die Meinung, denn ich hätte in den Kredit auch investiert, wenn diese Struktur klar gewesen wäre. Triin von Estateguru hat mir dann ausführlich erklärt, dass die Situation erst nach der Finanzierung des Projekts aufgetaucht ist, als man die letzten Vorbereitungen zu den Verträgen abschliessen wollte. Daher hat man entschieden weiterzumachen und die Investoren über den Umstand im Nachgang zu informieren. Objektiv betrachtet sehe ich die Vorgehensweise von Estateguru, denn die Situation der Investoren wird nicht wirklich schlechter durch die Strukturänderung (soweit ich das sehe). Subjektiv betrachtet passt es mir nicht, dass Projekte abgeändert werden können, nachdem ich geboten hatte. Glücklicherweise ist Estateguru in solchen Fällen kulant und lässt die Investoren raus. Ich frage mich nur, was passiert wäre, hätte ich einen grossen Kreditanteil… Ich werde auf jedenfall das Projekt weiterverfolgen, ich bin immernoch davon überzeugt, dass es gut kommt. Und das Estateguru an der Kommunikation arbeiten muss, ist ja nichts neues. Wer damit nicht umgehen kann, sollte die Finger von der Plattform lassen.

Im Statistikteil der Plattform sieht man nun, dass 2 Kredite im Status default sind und einer recovered wurde (es waren also bisher 3 Kredite die im Status ausgefallen waren.). Der Kapitalverlust steht immernoch bei 0, es ist also noch kein Investor zu schaden gekommen. Momentan hat es etwas mehr als 10’200 Investoren, bis dies 11’000 sind bietet Estateguru Neuinvestoren 1% Bonuszinsen auf alle Gebote während der ersten drei Monate. Um davon zu profitieren, meldet euch mit diesem Link an.

Mintos führt die Graceperiod ein

An sich ist das nichts neues, da die Kredite auch schon früher erst einige Tage (je nach Kreditvermittler) als verspätet gelistet wurden. Einen besonderen Status hatten die Kredite aber nicht, was jetzt geändert wurde. Im Geiste der Transparenz ist dies sicherlich ein Fortschritt. Ändert aber an der Tatsache nichts, dass für die Graceperiod keine Zinsen gezahlt werden ;). Die vielen Cashback Angebote machten auch bei der Darstellung der Kontenübersicht eine Anpassung notwendig. Neu weist Mintos die erhaltenen Boni in der Übersicht aus und deklariert diese im Kontoauszug nicht mehr als Deposit. In die Renditeberechnung fliessen diese aber glücklicherweise nicht ein (ja, wenn ihr aufgrund der Cashback Angebote sehr aktiv wart am Zweitmarkt, dann ist das ein Nachteil für euch). Man sollte der Renditeberechnung von Mintos aber ohnehin nicht zuviel Gewicht schenken und die Rendite nach XIRR berechnen in Excel.

Weitere Neuerungen bei den Anzeigeoptionen werden gerade implementiert, plus gibt es neu den ersten Kreditvermittler aus Südamerika (Kolumbien). Die Kredite sind leider in EUR gelisted, und nicht in USD.

V wie Viainvest oder doch besser Viventor?

Die Meldungen häufen sich, dass der autoinvest bei Viainvest die Gelder nicht mehr investiert. Es hat scheinbar einfach zu wenige Kredite. Schaut euch mal meinen aktuellen Artikel zu Viventor an, da gibt es genügend Kredite zu gleichen Kriterien wie bei Viainvest und das Ansässigkeitsformular für die Steuern habt ihr ja schon 😉 Neu brauchts keine Ansässigkeitsbestätigung mehr, nur noch Identifikationsdokument plus Wohnsitzbestätigung (= Stromrechnung oder Ähnliches. Ab jetzt gibt es 10 Euro Cashback, wenn ihr mindestens 500 Euro während 30 Tagen investiert. Registriert euch via diesem Link.

Brickowner

Ich habe ja das Entwicklungsprojekt von Brickowner bereits vorgestellt. Man kann dort übrigens auch ohne GBP Konto investieren und einfach per Kreditkarte zahlen. Warum ich immer nur auf ein Transferwise oder Revolut Konto hingewiesen habe? Ganz einfach: Will man das Geld nach Beendigung des Kredits wieder zurücküberweisen, fallen hohe Überweisungsspesen an, wenn man es sich auf sein Girokonto überweisen lässt. Dies nur so als Input am Rande.