Monatsrückblick: Viventor und der Nachfrageüberhang / Die Welt von Estateguru steht Kopf / neue Plattformen und Ausblick

Liebe Leser, das war wiedermal ein Monat, gerne fasse ich die aus meiner Sicht wichtigsten Erkenntnisse zusammen:

Viventor kämpft mit Nachfrageüberhang

Für Viventor eigentlich ein gutes Zeichen, die vorhandenen Kredite (ich beschränke mich mal auf die 12% payday loans und die 11% secured car loans) werden immer sofort vollständig investiert. Nur blöd, dass trotztem noch Investorengeld auf den Konten liegen bleibt. Viventor hat mit einem Nachfrageüberhang zu kämpfen, da der Plattform in den letzten Wochen massiv Mittel zugeflossen sind. Ich habe mich telefonisch mit dem Marketing Manager von Prestamos Prima (Rohan Saraf) unterhalten. Er hat mir zugesichert, dass in kurzer Frist das Volumen stark erhöht werden wird. Das hat mir auch Toms Niparts (Head of Operations, Viventor) zugesichert.

Als neuer Investor würde ich abwarten, und noch kein Konto eröffnen im Moment. Ich werde hier informieren, wenn wir uns wieder in einem Angebotsüberhang befinden sollten. In der Zwischenzeit könnt ihr ja meine früheren Berichte zu Viventor lesen.

Die Welt von Estateguru steht Kopf

Auch das ist wieder eine positive Nachricht, aber dieses Mal eher für die Investoren. Wer meinen Blog schon etwas länger verfolgt, weiss dass ich „Verhaltensregeln“ zum Vorgehen beim Investieren bei Estateguru vorgegeben habe. Diese kann man momentan getrost in die Tonne kippen, denn Estateguru ist von einem Angebotsüberhang betroffen. Das heisst, es gibt zuviele Projekte (da Estateguru viele neue Geschäfte an Land ziehen konnte) und zu wenig Geld das zufliesst. Daher hat sich Estateguru veranlasst gesehen, Bonuszinsen zu zahlen. Eine gute Sache also für neue Investoren, zudem gibt es noch 0.5 Prozent Cashback auf die Investitionen der ersten 3 Monate, wenn man sich über einen referral link anmeldet (link nutzen und vom Angebot profitieren, ich kriege übrigens die gleiche Gutschrift).

Vor einigen Wochen hat das noch ganz anders ausgesehen, da wurden teilweise Projekte in der Höhe von einer Million Euro innerhalb von 10 Stunden investiert. Da hatten viele Investoren noch das Nachsehen, jetzt ist die Bahn aber frei zum Investieren.

Zwei neue Plattformen wurden vorgestellt: Swaper und Lendix

Swaper bietet 30 tägige Kredite zu 12% an, welche mit buyback nach 30 Tagen ausgestattet sind. Die Plattform wirbt mit 100% risk-free, dazu muss ich sagen, dass ist Marketinggewäsch. Eine Anlage frei von Risiko gibt es nicht, und schon gar nicht zu 12%, oder sogar 14% wenn ihr 5k investiert und so den VIP Status kriegt. Eine als sicher angesehene Bundesanleihe mit 10 Jahren Laufzeit rentiert momentan (Schwankungen unterliegend) bei 0 bis 0.5% Verfallsrendite. Das ist also ein Spread zu Swaper von 12%! Ich will die Plattform nicht schlecht machen, die ist schon ok, aber solche Versprechungen, welche eine quasi Komplettsicherheit suggerieren, da habe ich meine Probleme damit. Hier geht es zu meinen Berichten. 

Lendix habe ich diesen Monat neu entdeckt (hier gehts zu den Artikeln). Die Plattform finde ich spannend, da ich so in französische KMU investieren kann, und dazu noch die Rechtssicherheit Frankreichs auf meiner Seite habe. Die Kreditprüfung hat bisher phenomenal gearbeitet, und die Ausfallrate ist sehr tief. Zudem gibts einen Willkommensbonus, aber das steht alles in meinem Artikel.

Ausblick

Was kommt auf euch zu? Ich werde euch zwei weitere Plattformen aus Grossbritannien vorstellen und eine sehr gute Plattform: Saving Stream wiedermal aufgreifen. Dann sollte diesen Monat noch Lendico Schweiz im joint-venture mit Postfinance an den Start gehen. Davon werde ich gerne berichten, ich plane Lendico persönlich zu besuchen. Ich hoffe, ich komme dann noch dazu einen Blick auf weitere Schweizer Plattformen wie cashare, advanon, lend und creditgate24 werfen zu können. Vielleicht kommt auch noch creditworld.ch dazu, mal schauen, was ich so alles schaffe diesen Monat 😉 Jetzt habe ich die Latte aber hochgesetzt, ja nu, ohne Druck kein Fortschritt 😉 und Stillstand ist sowieso Rückschritt 🙂

2 Antworten auf „Monatsrückblick: Viventor und der Nachfrageüberhang / Die Welt von Estateguru steht Kopf / neue Plattformen und Ausblick“

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