Kurzupdate zu Bulkestate und Flender mit zusätzlichem Cashback

Vor einem Monat habe ich ja bereits darüber berichtet , dass Bulkestate Fahrt aufnimmt. Danach gab es einige Projekte auf der Plattform und nun kommt ein grösseres mit 380k Euro dazu. Eigentlich nichts spezielles, aber in meinen Augen eben doch. Denn die Verzinsung ist mit 17 Prozent (respektive 18% für Gebote ab 10k und 19% ab 25k) doch recht hoch. Bei dem Projekt springen mir gleich mehrere Punkte ins Auge. Es handelt sich nicht um einen besicherten Kredit, sondern um Eigenkapital. Das heisst ihr seid quasi „Aktionär oder Anteilseigner“ (wenn auch in einem etwas anderen Rahmen) dieses Projekts. Das heisst ihr steht im Rang nach einem Gläubiger, kriegt also nur den Rest, welcher noch übrig ist. Dafür gehören euch ein Paar Ziegel vom Dach 😉 Natürlich überspitzt formuliert, aber die hohe Verzinsung kommt nicht von ungefähr. Weiter wird ein FLTV von 33 Prozent angegeben. Diese Kennzahl ist mir neu, Sie bedeutet: Future Loan to Value, also künftige Belehnungsquote. 33 Prozent, relativ tief und sicher oder? Könnte man meinen, aber ich habe ehrlichgesagt etwas Bedenken bei dieser Angabe. Erstens besteht ja gar kein Kredit, welcher mit einer Immobilie besichert ist und zweitens finde ich es komisch von einer Belehnungsquote zu sprechen, wenn man Miteigentümer des Projekts ist. Ich habe mir mal den Bewertungsreport angeschaut und auf Seite 2 findet man die Angabe, dass das Projekt nach dem Ausbau einen Wert von 1.141 Mio Euro haben soll, oder besser gesagt so bewertet wird. Das macht bei einer Finanzierung von 380k eben genau die 33 Prozent. Und die Bewertung steht nur, wenn alles nach Plan läuft. Zumindest hat mir google das so aus dem lettischen übersetzt ;). Ich sage nicht, dass dieses Projekt schlechter oder besser ist als andere, aber diese Überlegungen sollte man sich vor Augen führen (ausser ich habe etwas wichtiges vergessen), bevor man investiert. Es ist nun schon mindestens das zweite Projekt dieser Art auf Bulkestate und ich könnte mir vorstellen, dass es noch mehr werden. Das Projekt wird am Montag Nachmittag um 15.00 Uhr live gehen. Ich erwarte, dass es nicht wochenlang offen bleiben wird. Das letzte Projekt dieser Kategorie war innerhalb von Stunden ausverkauft, es war aber auch ein kleinerer Betrag. Hier könnt ihr euch darüber schlau machen und euch registrieren.

Flender mit Cashback für Autoinvest Gebote

Ja, ihr habt richtig gelesen, Flender gibt euch Cashback für die Verwendung des Autoinvests, und das bis Ende Juli, wobei ich davon ausgehe, dass diese Aktion verlängert wird. Ab einem Gebot von 150 Euro, gibt es 5 Prozent Cashback und ab 300 Euro ganze 10 Prozent Cashback. Zusätzlich gibt es für Neukunden nochmals 5 Prozent obendrauf, wenn ihr euch via diesem Link bei Flender anmeldet. Solltet ihr also ein neuer Kunde sein, und 300 Euro per Autoinvest anlegen, dann kriegt ihr 45 Euro Cashback, wirklich sensationell. Aber wie macht die Plattform das? Der CEO, Kristjan Koik, hat mir gesagt, dass Flender sich das Geld für Marketing spart und quasi Kunden büer die Mund zu Mund Werbung gewinnen will. Hier weiss die Plattform, dass jeder bezahlte Euro einem Projekt zu Gute kommt, was bei klassicher online Werbung ja nicht gegeben ist. Ich bin soweit sehr zufrieden mit meinen Investments, ich habe jetzt in mehr als einem Jahr keinen Ausfall gehabt. Ich habe aber von anderen Investoren gelesen, dass es bei einem Projekt zu Verzögerungen gekommen ist. Die Zahlungsmoral in Irland scheint also sehr hoch zu sein. Man kann das auch bei Linked Finance und Grid Finance sehen. Hier geht es zur Registrierung bei Flender.

Noch etwas in eigener Sache: Newsletter und Benachrichtigung bei neuen Posts

Falls ihr gerne eine Email bekommen würdet, sobald ein neuer Post online ist, dann registriert euch doch bitte durch untenstehendes Formular. Es kann dann aber auch passieren, dass ihr mal einen Newsletter von mir kriegt 😉 Keine Sorge, das passiert nur selten, wenn ich etwas zu verkünden habe, oder gerade eine neue Aktion für meine Leser bereit habe. Ihr werdet nicht zugespammt und könnt euch auch jederzeit wieder abmelden. Wenn ihr das Formular ausgefüllt habt, kriegt ihr eine Bestätigungsemail mit Link zum Bestätigen. So sind wir dann sicher, dass meine Emails bei euch ankommen (spam checken).

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Bulkestate erwacht aus dem Dornröschenschlaf

Nachdem ich bald ein Jahr nichts mehr zu Bulkestate geposted habe, gibt es wiedermal ein Update. Ich gebe zu, die Überschrift klingt etwas reisserisch und könnte den Eindruck erwecken, dass sich Bulkestate in den letzten Monaten nicht weiterentwickelt hat. Aber genau so sah es teilweise aus (zumindest für Aussenstehende), da zum Beispiel über Monate keine neuen Kredite aufgeschaltet wurden. Es wurde jedoch im Hintergrund vieles aufgegleist und man hat auch die Homepage sowie den Loginbereich überarbeitet. Man kann nun (eigentlich schon länger) auch Geld auf die Plattform einzahlen und dann damit auf Kredite bieten. Man muss also nicht wie früher jedes Gebot separat überweisen vom Bankkonto.

In den letzten Wochen sind viele neue Projekte finanziert worden und die Pipeline ist scheinbar gut gefüllt und es sollten in den nächsten Wochen nochmals einige Projekte kommen. Gleich morgen geht es mit einem weiter, aber dazu später mehr. Zwischenzeitlich wurden auch die Bulkdeals (=Gruppenkäufe) gestartet. Ihr könnt momentan noch ein Appartement in einer Hotelanlage in Bulgarien kaufen, wenn ihr möchtet und über das notwendige Kleingeld verfügt 😉 Spass beiseite, dass ist mir eine Nummer zu gross. Was mich eigentlich am meisten freut, ist die Tatsache, dass letzte Woche ein Projekt zurückbezahlt wurde. In den nächsten Wochen werden einige Projekte fällig, und daran werde ich die Plattform messen, wie gut die Zahlungen eintreffen. Bei solchen Deals muss man immer Verspätungen einkalkulieren, aber es kommt für mich auch darauf an, wie man in solchen Fällen kommuniziert und natürlich wie diese schlussendlich ausgehen. Warten wir es einfach mal ab.

Ein neues Projekt mit guter Verzinsung

Morgen Nachmittag um 15.00 Uhr (20. Juni 2018) kommt das abgebildete Projekt auf die Plattform. Die Beleihungsquote ist eher tief (sofern die Bewertung verlässlich ist) und die Zinsen mit 14 Prozent doch eher auf der höheren Seite anzutreffen. Die Bewertung der Immobilie ist doch eher moderat, aber das liegt natürlich daran, dass diese mitten im Grünen, etwas abseits gelegen ist. Schaut euch die Lage auf Google Maps mal an. Vermutlich ist daher der Interessentenkreis doch eher eingeschränkt, was diese Immobilie angeht. Müsste diese veräussert werden, dürfte das wohl etwas länger dauern. Die Laufzeit ist etwas länger als ein Jahr und der Kredit ist endfällig. Mal schauen wie lange es dauert, bis dieser Kredit finanziert ist. Ich schätze mal so 2 bis 3 Wochen dürfte es schon dauern. Falls ihr noch nicht bei Bulkestate dabei seid, schaut euch die Plattform doch mal an.

Peerberry: 8 Monate dabei, es läuft (nahezu) reibungslos

Im letzten November startete etwas überraschend die Aventus Group ihre p2p Plattform Peerberry. Überraschend deshalb, da ich nicht damit gerechnet hatte noch weitere Plattformen in Lettland zu sehen, so lange die Regulierung noch nicht definitv ist in diesem Bereich. Ich war bereits damals recht angetan von der Plattform, da sie bereits über eine Autoinvestfunktion verfügte, und auch sonst recht ansprechend wirkte. Jetzt ist also Zeit für ein Update.

Was ist in den letzten Monaten passiert?

Peerberry wurde weiterentwickelt und auch einige externe Loan Originatoren (Kreditvermittler) wurden auf der Plattform zugelassen. Aventus ging somit weg vom Gedanken, dass die Plattform einzig der Finanzierung der Aventus Gruppe dient, so wie Vianinvest das beispielsweise macht. Die Plattform geht somit eher Richtung Mintos. Die Finanzzahlen der neuen Originatoren sehen vernünftig aus, auch wenn diese teilweise noch relativ jung sind.

Das Kreditangebot wurde auch auf andere Länder ausgeweitet. Dänemark wollte man mit 11 Prozent Krediten in Umlauf bringen, was jedoch an der Renditeerwartung der Investoren scheiterte. Sobald die Verzinsung auf 12 Prozent angehoben wurde, sind die Kredite schnell weggegangen. 12 Prozent scheint einie magische Marke im p2p Bereich zu sein 😉 Es ist gut, dass die Plattform nicht mit 11 Prozent durchgekommen ist. Sonst kämen weitere Kredite dann mit 10 Prozent usw 😉 Das wollen wir ja alle nicht. Grundsätzlich habe ich ja kein Problem mit tieferen Renditen, aber nicht bei unbesicherten Privatkrediten. Sobald eine Sicherheit verfügbar ist, und ich rede hier nicht von Buyback, kann man darüber reden. Immobilien zum Beispiel bei Estateguru.

Wie ihr in untenstehender Graphik sehen könnt, steigt das Kreditvolumen monatlich. Ich gehe davon aus, dass dies kummulative Werte sind, das heisst der Kreditzuwachs ist nicht die Balkengrösse, sondern die Differenz zwischen zwei Monaten. Also beispielsweise etwa 420k von April auf Mai Es sind also keine kummulativen Werte, sondern absolute Zahlen. Somit hat die Plattform bereits locker zweistellige Millionenbeträge finanziert, Chapeau!. Per Ende Mai waren 1354 Investoren bei Peerberry registriert, welche seit Beginn circa 55k Euro an Zinsen eingesackt haben. Ich finde den Leistungsausweis nicht schlecht.

Der liebe Autoinvest und meine Rendite

Noch ein Wort zum Autoinvest, bevor ich auf die Rendite zu sprechen komme. Der Autoinvest läuft scheinbar nur einmal pro Tag und das vornehmlich in den späten Abendstunden. Ich schätze er läuft so gegen 22.00 Uhr, also etwa eine Stunde vor Tageswechsel in Lettland. So werden die Gelder gleichentags reinvestiert, sofern genügend Kredite verfügbar sind. Es ist auch schon vorgekommen, dass mal ein Tag Cash rumlag, aber das ist klar bei starkem Investorenwachstum.

Meine Rendite wird mir mit 12.43 Prozent angezeigt. Ich kann den Wert nicht ganz nachvollziehen. Wenn ich die XIRR berechne, dann liege ich drunter. Das liegt aber auch daran, dass die XIRR in einer Anlageperiode unter einem Jahr weniger aussagekräftig ist. In den nächsten Monaten sollten sich die Werte jedoch angleichen. Ich rechne etwa mit einer Rendite von über 12 Prozent nach einem Jahr.

In den nächsten Monaten sollten wir weitere Verbesserungen der Plattform sehen, sowie neue Originatoren begrüssen dürfen. Hoffen wir mal, dass diese die gleiche Qualität aufweisen wie die bisherigen. Zur Plattform geht’s hier lang.

Grupeer neu mit Autoinvest und einigen Statistiken

Endlich gibt es nun den Autoinvest auch bei Grupeer. Vor etwa zwei Wochen wurde diese Funktion eingeführt. Aufgrund der niedrigen Anzahl von Krediten und derer guter Verfügbarkeit, ist der Autoinvest momentan eine nice to have Funktion, aber macht meiner Ansicht nach das Investieren einfacher. Ich kann mir das Einloggen sparen, nach den Zins- und Rückzahlungsemails. Gerne beschreibe ich euch kurz wie ich meinen Autoinvest eingestellt habe. Ihr seht das in der folgenden Grafik (den Autoinvest findet ihr übrigens unter Invest in eurem Account):

Leider muss man bei den Zinsen ein Minimum und Maximum setzen. Ich wollte die Zinsspanne von 14 Prozent gegen oben offen lassen, aber das geht leider nicht. Das selbe bei dem Investitionszeitraum. Zudem muss man ein Ablaufdatum für den AI setzen, auch dort kann man das Feld nicht leer lassen. Vorallem diesen Punkt finde ich verbesserungswürdig. Für was braucht es ein Enddatum bei einem Autoinvest? Gut, man kann das umgehen und das Datum weit in die Zukunft setzen. Grundsätzlich eine saubere und intuitive Lösung. Unter den Einstellungen gibt es noch einen Funktionsbeschrieb, falls ihr den braucht. Der Autoinvest investiert innerhalb von 5 Minuten, nachdem ihr ihn aktiviert habt. Bei mir hat er gleich zugeschlagen und in das Projekt mit dem höchsten Zinssatz investiert, was ich natürlich top finde. Er hätte auch zu 14% investieren können und wäre in meinen Parametern gewesen. Es scheint also im Hintergrund noch die Einstellung zu geben, dass zuerst in die besser verzinsenden Projekte investiert wird. Leider war es ein Projekt ohne Cashback, aber naja, man kann nicht alles haben 😉

In der Übersicht des Autoinvests seht ihr ganz rechts noch die Funktion invest in old. Wenn ihr diesen Button drückt, investiert der AI nochmals in Projekte, welche ihr schon im Portfolio habt. Bei jedem Buttondrücken macht er das jeweils einmal. Bei wenigen Krediten könnt ihr so euer Investment trotzdem verteilen.

Statistiken: ein klarer Uptrend

Im ersten Betriebsjahr hat Grupeer etwa 2 Millionen Euro an Krediten finanziert. Mittlerweile sind es über 5 Millionen, das heisst in den letzten 3 Monaten wurden etwa 3 Millionen Euro finanziert. Und der Trend geht weiter, so will man das Kreditvolumen merklich steigern in den nächsten Wochen. Es soll bereits am Montag losgehen. Die Marketingabteilung hat mir noch eine schöne Grafik zugestellt:

Man sieht ganz klar Zunahmen bei den neuen Investoren und beträchtliche Zuwächse im Volumen. Spannend finde ich, dass im April und Mai die Spanier mehr als die Hälfte der Investitionssumme gestemmt haben. Die Spanier sind auch bei anderen Plattformen weit vorne vorzufinden, aber nie so heftig wie hier. Ok, die Grafik zeigt natürlich schon nicht das ganze Bild, da nur zwei Monate angeschaut werden. Dennoch finde ich dies bemerkenswert. Die Spanier scheinen dem Crowdfunding- respektive Lending sehr aufgeschlossen gegenüberzustehen. Ich sehe auch beim Traffic meines Blogs, dass viele Besucher aus Spanien kommen. Wahrscheinlich lesen sie die Artikel in English oder benutzen google translate. Hoffen wir, dass die Plattformen so weiter wachsen kann und wir weiterhin keine Ausfälle bekunden müssen. Hier geht es zur Grupeer Registrierung.

Ein Update zu meiner Iuvo Strategie

Vor etwa 3.5 Monaten hatte ich euch ja meine neue Strategie bei Iuvo präsentiert. Ich denke, es ist Zeit für eine Kontrolle ob meine Strategie sich auszahlt oder nicht. Klar etwas früh, aber die ersten Zahlen stimmen mich doch positiv. War meine Rendite vor der Umstellung zwischen 10 und 11 Prozent, so gehe ich doch langsam auf eine XIRR von 12 Prozent und mehr zu.

Das Kreditbuch

Etwas gutes bei Iuvo ist, dass man sein eigenes Kreditbuch sowie den Primär- wie auch Sekundärmarkt herunterladen und diesen bei Bedarf in Excel analysieren kann. Daten sind immer gut, nur sind sie mir etwas zu wenig detailliert (vor allem im Primär- wie auch Sekundärmarkt), vorallem im Vergleich zu Bondora oder Finbee.
Egal, ich konnte mir doch etwa ein Bild machen aufgrund der Daten. Wie ihr ja wisst, gehen wir Anleger leer aus, wenn der Kreditnehmer nicht zahlt. der Loan Originator garantiert uns ja „nur“ das Kapital, nicht die Zinsen. Man kann sich jetzt darüber streiten, ob das fair, sinnvoll oder was auch immer ist. Schlussendlich ist es ein Fakt, wenn man bei Iuvo investiert. Auch wenn es aus Anlegerperspektive auf den ersten Blick doof erscheinen mag, macht es doch den Kreditvergeber etwas stabiler, da er im Falle vieler Ausfälle nur das Kapital stellen muss, nicht die Zinsen. Egal, investiert man bei Iuvo, hat man diese Gegebenheiten zu akzeptieren.

Daher ist es doch interessant zu wissen, wieviele Kredite nach 60 Tagen in den Buyback gehen, ohne eine Rate gezahlt zu haben. In meinem Portfolio komme ich hier auf einen Wert von 14.2 Prozent. Ich investiere ja nur in 14.9 Prozent Euro Kredite mit 7 oder 14 tägigen Raten. Daher ergibt sich für mich eine Rendite von 12.81% ((0.149 x (1-0.142)). Das ist eine Momentaufnahme. Vergleiche ich das mit den Krediten im Primärmarkt, welche die gleichen Parameter aufweisen, komme ich auf eine Rendite von 11.95%. Die Ausfälle sind dort höher und Betragen 19.8%. Jetzt stellt sich die Frage warum sind meine Nichtzahler niedriger? Da gibt es mehrere Gründe: Ich bin einfach gut 😉 Ist natürlich Schwachsinn, denn ich lassen den Autoinvest laufen mit meinen Parametern, also eher Zufall. Oder es liegt an der Momentaufnahme. Wenn bei mir viele Kredite zurückgezahlt wurden und neu investiert wurden, dann ist der Anteil an Nichtzahlern automatisch tiefer. Es kann natürlich auch einen statistischen Grund haben: Ich habe viel weniger Kredite als der Primärmarkt, so stelle ich einen Ausreisser dar. Ich folgere aus meinen Daten (welche ich jetzt monatlich checken werde), dass eine Rendite von 11 bis 13% mit meinen Parametern wohl realistisch ist. Auf die gennanten Renditen kommen ab und zu noch Verzugszinsen obendrauf, was die Renditen nochmals etwas verschönert.

Fazit

Die erreichbare Rendite bei Iuvo liegt meiner Ansicht nach im Mittelfeld des p2p Markts. Ich konnte mich auch lange nicht mit dem Gedanken anfreunden, dass bei Nichtzahlung keine Zinsen aus dem Buyback kommen. Je länger ich drüber nachdenke, desto komischer ist der Gedanke eigentlich, auch Zinsen aus dem Buyback zu erhalten, oder wie seht ihr das? Mir ist schon klar, dass es andere Plattformen anders handhaben, aber nur schlecht finde ich es nicht. Man muss aber auch damit umgehen können. Schlussendlich ist es möglich, dass die Rendite auch locker unter 10 Prozent sein kann, wenn man Pech hat. Wollen wir es hoffen, dass uns dieses Schicksal nicht wiederfährt 😉 Aja nochwas zum Schluss: die im Account angezeigte Rendite entspricht dem durchschnittlichen Zinssatz eurer Kredite im Portfolio und hat nichts mit eurer aktuellen Rendite zu tun.

Und als Abschluss noch der Hinweis auf das Bonusprogramm

Für Neuinvestoren gibt es ein interessantes Angebot: 30 Euro Cashback (entspricht 3%) bei EUR 1’000 Investition, oder sogar 90 Euro Cashback bei 2’500 Euro Investment (entspricht 3.6% Cashback). Nachdem ihr die ersten tausend Euro investiert habt, bleibt euch ein Zeitfenster von 60 Tagen um auf 2’500 zu erhöhen und so die Cashback Differenz einzusacken. Falls ihr von diesem Angebot profitieren möchtet, meldet euch bei mir via Kontaktformular. Ich muss dann eure Emailadresse (mit der ihr euren Account registrieren werdet) bei Iuvo hinterlegen in meinem Account. Erst danach könnt ihr euren Account erstellen (registriert ihr euch vorher, ist alles hinfällig). Sobald ich das getan habe, melde ich mich und ihr könnt loslegen. Es ist selbstredend, dass auch ich davon profitiere -> ich erhalte die gleichen Bonus Gutschriften wie ihr. Ihr unterstützt also so meinen Blog, das Ganze ist natürlich kostenlos für euch.

Fastinvest: Ein Beitrag mit gemischten Gefühlen

Ich bin vor etwa einem Jahr durch diesen Thread auf Fastinvest aufmerksam geworden. Damals war die Plattform nicht wirklich interessant, da die Zinsen deutlich tiefer waren als sie heute sind. Zudem gab es scheinbar auch Leute, welche die Plattform promotiert haben, in dem sie sich als Investoren ausgaben. Sieht man schön im oben verlinkten thread. Zudem ist die Anschrift in England ein Businessgebäude, wo man Briefkästen mieten kann. Die Adresse ist noch die selbe wie damals. Die Leute hinter Fastinvest kommen alle aus Litauen, und sitzen wohl auch dort. Zudem stand (und steht wohl immernoch) die Plattform unter genauer Beobachtung der Polnischen Finanzmarktaufsicht.

Vor einigen Wochen wurde ich direkt vom Marketingchef der Plattform angeschrieben, da sie gerne ein Review auf meinem Blog gehabt hätten. Ich habe ihm meine Bedenken gegenüber seiner Plattform mitgeteilt und konkret die obigen Punkte genannt. Er sagte, dass er nichts von den Fake Usern wusste, und dass meine Bedenken unbegründet seien. Da er erst einige Wochen im Unternehmen war, stimmte das mit den Fake Usern natürlich ;). Mittlerweile scheint er auch schon wieder von Bord gegangen zu sein, spricht nicht gerade für Kontinuität. Aber kann auch Zufall sein, wie die Mitarbeiterfluktuation tatsächlich aussieht, weiss ich natürlich nicht.

Warum ich jetzt trotzdem einen Artikel schreibe

Ich habe lange mit mir gerungen (und tue es immernoch), ob ich einen Artikel veröffentlichen sollte oder nicht. Ich hatte letztens ein längeres Gespräch mit einem Leser dieses Blogs, welcher bald ein Jahr bei Fastinvest dabei ist. Nach seinen Aussagen laufe alles bestens. Zudem wurde mir die Plattform von einem Affiliate Provider vorgestellt, über welchen auch beispielsweise Mintos und weitere p2p Plattformen ihre Affiliate Programme laufen lassen. Bevor eine neue Plattform dort zugelassen wird, findet auch noch einmal eine Prüfung der Firma statt. Zudem sind die Kontaktpersonen bekannt und wurden teilweise auch schon Face to Face getroffen. Das gibt mir etwas Zuversicht und es kann schliesslich auch sein, dass ich einfach zu voreingenommen bin. Ich schreibe extra in der Gegenwartsform, da ich noch nicht restlos überzeugt bin. Ich mahne daher alle potenziell interessierten Investoren zur Vorsicht und (wenn überhaupt) nur zum Einstieg mit einem geringen Betrag. Ich habe eine tiefe dreistellige Summe überwiesen.

Die Registrierung

Registriert ist man sehr schnell, einfach auf register klicken und man kommt zur folgenden Übersicht (siehe unten). Scheinbar will Fastinvest auch eine Börse für Kryptowährungen/Kredite aufbauen. Man kann daran teilhaben und dem ICO beitreten. Das ist ein weiterer Punkt, der mir nicht so ganz passt, aber egal… Für p2p Kredite nehmt ihr die mittlere Option.

Danach gebt ihr eure Daten ein und müsst eine Kontowährung auswählen. Verfügbar sind USD, GBP, PLN und Euro. Achtung, diese Einstellung könnt ihr nicht mehr anpassen. Ich habe USD gewählt, da ich gerne in dieser Währung investiert hätte. Aber USD Kredite gibt es aktuell keine. Währungstausch wird auch von der Plattform angeboten, scheinbar ohne Kosten, aber wohl schlechte Kurse ;). Ich habe Euro überwiesen und werde wohl auch in Euro investieren.

Buyback und Zinsen von aktuell bis zu 16%…

Aber leider nur in Zloty 😉 Euro Kredite gibt es zu 15%, ab 6 Monaten Laufzeit. Alle Kredite verfügen über eine Buyback Garantie (Reminder: Jede Garantie ist nur soviel Wert, wie der Garantiegeber). Scheinbar können die Kredite jeden Tag an die Plattform zurückverkauft werden, ohne Zinsen zu verlieren die Zinsen gehen dann aber flöten. Ich konnte das bisher noch nicht testen, da mein Geld noch nicht auf meinem Investorenkonto angekommen ist. Der Buyback greift gleich am Tag nach dem Erreichen der Fälligkeit, man hat also Planungssicherheit was die cash flows angeht. Von der Kreditseite her ist die Plattform natürlich interessant.

Autoinvest und Portfolio

Es gibt auch die Möglichkeit einen Autoinvest anzulegen oder in bestehende Portfolios der Plattform zu investieren. Die Portfolios sind sogenannte Investmentprofile, welche es einem ermöglichen automatisch zu investieren, ohne Zeit zu verlieren.

Fazit

Ich muss gestehen, ich bin von der Aufmachung der Plattform und den Möglichkeiten beeindruckt. Es sieht alles sauber und flüssig aus. Es gibt schon viele Features, welche andere Plattformen noch nicht haben. Das stimmt mich positiver als auch schon. Es bleibt einfach der fahle Beigeschmack, welcher entstanden ist, durch die zu Anfang genannten Umstände. Ich werde jetzt mein Testinvestment laufen lassen und in einigen Wochen wieder berichten. Vielleicht konnte ich bis dann auch mehr zu den Mitarbeitern in Erfahrung bringen. Hier geht es zu Fastinvest.

Solltet ihr Erfahrung mit Fastinvest haben, dann bitte einen Kommentar hinterlassen.

Update zu Risiken mit Fremdwährungen

So, wie im Januar bereits angedroht, kommt nun das Quartalsupdate zu den Währungsentwicklungen. Der Euro ist über die ersten 3 Monate des ersten Quartals 2018 gegenüber den meisten Währungen im Vergleich erstarkt. Begründet liegt das wohl zum Einen in der gut laufenden Konjunktur in der Eurozone, der aktuellen politischen Stabilität in Europa sowie aber auch Unsicherheiten aus den USA (was den USD schwächt und andere Währungen zB EUR stärkt).

Ich habe wiederum die 10 Jahresperiode angeschaut, einfach ein Quartal nach vorne gerollt. Das heisst wir sehen nun hier die 10 Jahresperiode vom 31. März 2008 bis 30. März 2018 (der 31. März fiel auf einen Samstag, daher schliesst die Periode am Freitag). Es gab einige Veränderungen, welche ihr in der untenstehenden Grafik sehen könnt. Bitte beachtet, dass dies die jeweiligen Renditen der 10 Jahresperioden sind. Es wird also 31.12.2007 bis 30.12.2017 mit 31.03.2008 bis 30.03.2018 verglichen.

Quelle: Bloomberg / eigene Berechnungen

Wie ihr seht, konnte der Euro gegenüber dem Schweizer Franken, dem Britischen Pfund, dem Georgischen Lari sowie dem Australischen Dollar, teilweise beachtlich, zulegen. Gegenüber dem Polnischen Zloty und der Tschechischen Krone resultierten Verluste in der Vergleichsperiode. Aufgrund der Koppelung der Dänischen Krone an den Euro ist bei diesem Währungspaar keine Änderung eingetreten. Graphisch sieht dass dann so aus:

Quelle: Bloomberg/eigene Berechnungen (31.03.2008 – 30.03.2018)

Am eindrücklichsten sind natürlich die Bewegungen vom Euro gegenüber dem Schweizer Franken und dem Britischen Pfund. Während der Franken gegenüber dem Euro eingebüsst hat, ist das Pfund gegenüber dem Euro erstarkt. Pfundanlagen haben also gegen 8% an Wert gewonnen im verflossenen Quartal. Das hat sicherlich den einten oder anderen Euro Anleger in die Gewinnzone gebracht. Dies zeigt einfach schön, dass Währungen in nur wenigen Monaten locker zweistellig schwanken können. In Krisenzeiten können die Ausschläge natürlich noch heftiger ausfallen (siehe Jahrestabellen unten). Man sollte sich also daher zweimal überlegen, ob man wirklich Fremdwährungen ins Portfolio nehmen will. Es kann sich lohnen, aber auch nicht 😉 Im Sinne der Diversifikation wäre es natürlich angezeigt, auch etwas in den Währungen zu diversifizieren. Grossbritannien bietet da ja sehr viele Möglichkeiten im p2p Bereich. Schaut einfach, dass ihr keine zweite Collateral erwischt ;). Entschliesst man sich zum Währungswechsel, sollte man auf die Kosten achten. Die meisten Banken bieten relativ schlechte Wechselkurse. Meistens ist man mit Transferwise, Currencyfair (gibt 40 Euro Bonus für Neukunden, sofern mindestens 1K Euro getauscht werden, und mein Link genutzt wird) oder Revolut besser bedient.

Quelle: Bloomberg/eigene Darstellung; Jahresrenditen

und hier noch die anderen Währungen in tabellarischer Form:

Quelle: Bloomberg/eigene Darstellung; Jahresrenditen

Fazit

So, das wars mit einem kurzen Update zu den Währungen. Solltet ihr weitere Währungen wünschen, lasst es mich wissen. Ich nehme diese gerne in die Betrachtung auf. Das nächste Update folgt im Juli mit Daten per 30.06.2018. Entschuldigt bitte die lange Wartedauer seit meinem letzten Post, ich hatte mit technischen Unannehmlichkeiten zu kämpfen….

Crowdestate: Autoinvest und Zweitmarkt erklärt

Die Neuerungen gehen bei Crowdestate nun scheinbar Schlag auf Schlag. Nachdem ich vor noch nicht allzulanger Zeit ein Update nach der ersten Rückzahlung gemacht habe, wurde der Zweitmarkt eingeführt. Gute Sache um den Investoren eine Ausstiegsmöglichkeit zu geben (und mir gute Gewinne zu bescheren ;)). Aber zuerst möchte ich auf den Autoinvest eingehen, den es wirklich braucht um auch nur den Hauch einer Chance zu haben bei den meisten Projekten. Trotz der neuerlichen Häufung von neuen Projekten, sind diese meistens gleich durch den Autoinvest gefüllt, manuelle Bieter haben das Nachsehen.

Autoinvest

Bei Projekten mit einer Renditeerwartung ab circa 10 Prozent sowie einem Volumen von unter einer Million Euro, ist es beinahe unmöglich manuelle Gebote abzugeben, da die Projekte gleich durch die Autoinvests der Investoren gefüllt werden. Das heisst natürlich auch, dass nicht einmal alle Investoren per Autoinvest zum Zug kommen, wenn die Nachfrage zu gross ist (ist mir auch schon einmal passiert). Gemäss Aussage von Crowdestate werden die Autoinvests nach Alter (Datum der Aufsetzung) abgearbeitet, daher werden ältere autoinvests bevorzugt behandelt. Deshalb schlage ich vor, schnellstens nach der Registrierung bei Crowdestate einen AI anzulegen. Ich habe meinen Autoinvest sehr offen gestaltet. Ich lasse alle Projektarten zu, welche ab 12 Prozent rentieren und nicht länger als 24 Monate laufen. Eventuell werde ich die Laufzeit auch noch erweitern, da ich jetzt ja den Zweitmarkt zur Verfügung habe. Da neue Projekte zuerst einmal 24 Stunden nur angeschaut werden können, bevor die Abgabe eines beschränkten Gebotes möglich ist. Ich kann dann immernoch meinen AI pausieren, wenn mir das Projekt nicht gefällt (Achtung: Ich weiss nicht ob das dazu führen würde, dass der AI als neu angesehen wird vom System, glaube es aber nicht). Aus den genannten Gründen verzichte ich daher auf weiteres Feintuning des AI’s. Man kann jedoch sehr viel einstellen, wenn man will ;).

Zweitmarkt ist (noch) lukrativ

Ich habe diese Woche eher zufällig den Zweitmarkt entdeckt, ich kann mich auch nicht an eine Information seitens Crowdestate dazu erinnern. Spasseshalber habe ich mein Projekt von voriger Woche reingestellt mit einem Aufpreis von EUR 2 und dann nicht wieder reingeschaut. Es kam auch keine Meldung, dass mein Anteil verkauft wurde. Gemerkt habe ich es erst etwa 2 Stunden später, als ich benachrichtigt wurde, dass ich in ein neues Projekt investiert habe. Im Hintergrund wurde mein Anteil also binnen Minuten verkauft und der Autoinvest hat gleich wieder investiert ins neuste Projekt, welches an diesem Tag frei wurde für Investitionen. Bei einer Haltefrist von 7 Tagen und 100 Euro Einsatz habe ich einen Gewinn von 2 Euro, oder 2 Prozent gemacht. Wenn ich das annualisieren würde, käme ich auf über 100 Prozent Rendite. Mache ich aber nicht, da es sinnlos ist und mir nichts bringt. Ich habe 2 Euro verdient, hätte ich das Projekt bis zum Ende in 7 Monaten gehalten, wären es umd die 7.20 Euro geworden. Da ich nun einen weiteren Anteil hatte (ja hatte, ihr wisst was jetzt kommt…), dachte ich, ich probiere die Zweitmarktgeschichte nochmals. Nach einem Tag konnte ich meinen Anteil einstellen (man muss warten bis das Projekt ganz durchgewunken ist von Crowdestate). Diesmal habe ich den Anteil mit EUR 2.5 Aufschlag eingestellt, und auch dieser ging innert etwa einer Stunde weg…. per Annum gäbe das eine Wahnsinnsrendite ;). Und bald kommt wieder ein Projekt, mal schauen ob mein AI wieder zuschlägt und ich wieder mit Aufschlag verkaufen kann. Lange wird diese Situation hoffentlich nicht anhalten, denn so werden Investoren belohnt, welche schon länger dabei sind. Da ich euch dies jetzt verraten habe, ist es wohl eh bald vorbei mit diesem Spielchen, da mehr Verkäufer auf dem Zweitmarkt wohl zu tieferen Verkaufspreisen führen werden. Aber das ist gut so.

Kaufen und Verkaufen ist übrigens aktuell noch kostenlos. Mal schauen ob das so bleibt. Um verkaufen zu können muss euer Projekt im Portfolio den Status „settled“ haben, dann könnt ihr es anwählen und den Betrag sowie den Aufpreis eingeben. Ihr müsst den Verkauf mit der Eingabe eines sms codes bestätigen.

Fazit

Crowdestate gefällt mir immer besser und ich hoffe die Projektverfügbarkeit steigt weiter. Und natürlich hoffe ich, dass wir keine allzuschlimmen Ausfälle erleben werden ;). Hier geht’s zur Registrierung bei Crowdestate.

Interview mit Grid Wealth (Irland p2p)

For einigen Monaten habe ich Grid Finance entdeckt und gleich einen Account eröffnet. Hie und da habe ich Benachrichtigungen zu neuen Krediten erhalten, welche üblicherweise im Bereich von 10 bis 20k Euro angesiedelt waren. Bis jetzt habe ich noch nicht investiert, da mir ein Firmenvertreter gesagt hat, dass sie das p2p lending nicht weiter ausbauen werden und sich auf die anderen Geschäftszweige konzentrieren. Da dachte ich mir, dass es nicht viel Sinn macht zu investieren, obwohl ich den irischen p2p Sektor (dank seiner guten Zahlungsmoral) sehr schätze. Meine guten Erfahrungen mit Irland basieren auf Linked Finance und Flender. In den letzten Wochen habe ich eine Häufung von Benachrichtigungsemails zu neuen Krediten festgestellt. Ich dachte man hätte seine Meinung geändert bei Grid, leider nein. Trotzdem habe ich einige Fragen zur Plattform gestellt und erhielt eine nette und detaillierte Antwort von Andrea Linehan (Grid Commercial Director).

1) Andrea, kannst du mir kurz schildern von wem und wann GRID gegründet wurde?

GRID wurde2013 von Derek F. Butler, dem GRID Verwaltungsratspräsidenten und CEO. (https://www.linkedin.com/in/derekfbutler/)

2) Wie passen die verschiedenen Geschäftseinheiten von GRID zusammen?

GRID Business bedient die KMU community in Irland und stellt Finanzierungen durch Institutionelle, Family Offices und Investoren sicher.GRID Wealth kümmert sich um die Belange unseres p2p Produktes.

3) Wie schaut die Ausfallrate aus?

Die Ausfallrate beträgt kleine 0.25%.

4) Was sind eure Ziele für 2018?

Wir fügen unserer Plattform weitere Finanzproducte und Kapitalgeber hinzu und wollen so einen breiteren Service an Produkten anbieten. Wir hoffen auch grössere Finanzierungen so stemmen zu können.

5) Wer kann bei GRID investieren?

Institutionelle Investoren, Family offices, Geschäfts- sowie Privatkunden, weltweit.

6) how do you separate from your irish competitors like linked finance/flender and one soon to enter player?

GRID stellt Irishen KMU eine grosse Anzahl an verschiedenen Finanzprodukten zur Verfügung, welche von einer breiten Masse von Kapitalgebern gestützt werden. Unser p2p Angebot ist nur ein Teil unserer Produktepalette. Wir glauben, dass wir mit nur einem Produkt den Ansprüchen unserer Kunden nicht gerecht werden können. Um unseren Kunden helfen zu können, bieten wir also massgeschneiderte Dienstleistungen an, damit unsere Kunden ihre Wachstums- und Expansionsziele erreichen können.

7) Gibt es Gebühren für Investoren?

Ja, den Investoren werden Gebühren erhoben. Diese sind abhängig von mehreren Faktoren wie Grösse des Investments, Dauer und so weiter. Die Gebühren werden von den monatlichen Schuldnerrückzahlungen abgezogen.

8) Irische Kreditnehmer scheinen über eine sehr hohe Zahlungsmoral zu verfügen, was sind die Gründe dafür?

Die sehr tiefe Ausfallrate bei GRID ist auch mehrere Faktoren zurückzuführen. Erstens ist unser Kreditmodel sehr robust, wir lassen nur Kreditnehmer zu, welche über gute Rückzahlungsmöglichkeiten verfügen. Zweitens, sollte ein Schuldner trotzdem in Zahlungsschwierigkeiten geraten, arbeiten wir eng mit dem Kunden zusammen um Lösungen zu suchen. Meistens reicht es dem Kunden beim Cash Flow management unter die Arme zu greifen um die Zahlungen wieder auf Spur zu bringen. Unserer Erfahrung nach ist es so, dass die Firmeninhaber ihren Verpflichtungen nachkommen wollen. Einen unterstützenden Finanzpartner an der Seite zu haben, hilft ihnen dabei sehr.

Vielen Dank Andrea für die Antworten. Schade, dass Grid Finance seinen p2p Sektor nicht ausbauen will und die Kredite nur auf Anfrage auf die Plattform stellt. Ich glaube im p2p Markt hätte es noch viel Luft um zu wachsen. Vielleicht ändern sie ja ihre Meinung doch noch, wenn noch mehr Kreditgesuche eingehen….

Grupeer gibt Gas

Auch bei Grupeer ist es mittlerweile schon über ein Jahr her, seitdem ich eingestiegen bin. Am 17. Februar 2017 habe ich meine ersten Investitionen auf der Plattform getätigt. Ich mag die Plattfrom wirklich, auch wenn diese einige Mankos aufweist (mehr dazu unten), trotzdem habe ich Grupeer in den Top 3 meiner Lieblingsplattformen von 2017 berücksichtigt.

Das Kreditangebot steigt beträchtlich

In den letzten Wochen gab es immer mehr Kredite, welche auf den Primärmarkt kamen. Auch das Angebot an russischen Krediten zu 15 Prozent steigt kontinuirlich und sollte langsam bei etwa 200k Euro pro Monat liegen. Aktuell hat es noch ein Kreditvolumen verfügbar von über 300k Euro, Tendenz steigend. Es handelt sich dabei um Kredite mit einer maximalen Laufzeit von 12 Monaten (einige kürzere), welche Zinssätze von 14 und 15 Prozent bieten. Die 14er bieten teilweise auch noch 1 Prozent Cashback. Der Cashback wird übrigens gleich nach dem Investment eurem Konto gutgeschrieben.

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Die russischen Kredite werden via zwei Firmen in Russland vergeben, an denen Grupeer die Mehrheit hält um die Kontrolle behalten zu können. Immobilienprojekte hat es aktuell keine. Das Hotel Dominik Projekt wurde bereits komplett zurückgezahlt.

Was noch fehlt

Der Zweitmarkt fehlt immernoch, obwohl dieser bereits letztes Jahr hätte lanciert werden sollen. Ok, die Kredite laufen nicht zu lange, von daher verkraftbar. Aber ein Zweitmarkt gehört meines Erachtens zum Standard einer jeden Plattform. Leider kann ich euch kein Datum nennen, wann es soweit sein wird. Einfach irgendwann ist er dann da 😉

So wie es scheint, sind alle Kredite immer pünktlich bedient worden, abgesehen von einem oder zwei Tagen Verspätung aufgrund eines Wochenendes. Da stellt sich die Frage: wie kann das sein? Leider habe ich hierauf noch keine abschliessende Antwort erhalten. Ich bleibe aber dran und kann hoffentlich bald etwas dazu sagen.

Letten dürfen nicht investieren

Eher zufällig habe ich mitbekommen, dass Letten oder besser gesagt Investoren mit Wohnsitz Lettland, nicht investieren dürfen. Auf den ersten Blick tönt das sehr erstaunlich, da die Plattform ja in Lettland domiziliert ist. Es gibt jedoch eine einfache Erklärung dafür: In Lettland ist es verboten gewährte Kredite an Privatinvestoren zu verkaufen (daher hatte Mintos beispielsweise die Kreditverträge vor einigen Wochen abgeändert). Aus diesem Grund hat die Plattform entschieden, keine lettischen Investoren zuzulassen. Scheinbar machen diese eine Minderheit bei Grupeer aus.

Fazit

Wie gesagt, mir passt die Plattform gut, aber scheinbar ist diese noch ein wenig zu unbekannt. Es wurden bisher auch erst Kredite im Umfang von etwa 1.5 Millionen Euro finanziert, was etwa in einer Liga mit Robocash angesiedelt ist. Das es nicht mehr geworden ist, liegt natürlich auch an der Kreditknappheit während derersten Monate. Ich melde mich wieder, sobald ich mehr weiss bezüglich den nicht vorhandenen Verzügen. Hier geht es zu Grupeer.