Ein Update zu meiner Iuvo Strategie

Vor etwa 3.5 Monaten hatte ich euch ja meine neue Strategie bei Iuvo präsentiert. Ich denke, es ist Zeit für eine Kontrolle ob meine Strategie sich auszahlt oder nicht. Klar etwas früh, aber die ersten Zahlen stimmen mich doch positiv. War meine Rendite vor der Umstellung zwischen 10 und 11 Prozent, so gehe ich doch langsam auf eine XIRR von 12 Prozent und mehr zu.

Das Kreditbuch

Etwas gutes bei Iuvo ist, dass man sein eigenes Kreditbuch sowie den Primär- wie auch Sekundärmarkt herunterladen und diesen bei Bedarf in Excel analysieren kann. Daten sind immer gut, nur sind sie mir etwas zu wenig detailliert (vor allem im Primär- wie auch Sekundärmarkt), vorallem im Vergleich zu Bondora oder Finbee.
Egal, ich konnte mir doch etwa ein Bild machen aufgrund der Daten. Wie ihr ja wisst, gehen wir Anleger leer aus, wenn der Kreditnehmer nicht zahlt. der Loan Originator garantiert uns ja „nur“ das Kapital, nicht die Zinsen. Man kann sich jetzt darüber streiten, ob das fair, sinnvoll oder was auch immer ist. Schlussendlich ist es ein Fakt, wenn man bei Iuvo investiert. Auch wenn es aus Anlegerperspektive auf den ersten Blick doof erscheinen mag, macht es doch den Kreditvergeber etwas stabiler, da er im Falle vieler Ausfälle nur das Kapital stellen muss, nicht die Zinsen. Egal, investiert man bei Iuvo, hat man diese Gegebenheiten zu akzeptieren.

Daher ist es doch interessant zu wissen, wieviele Kredite nach 60 Tagen in den Buyback gehen, ohne eine Rate gezahlt zu haben. In meinem Portfolio komme ich hier auf einen Wert von 14.2 Prozent. Ich investiere ja nur in 14.9 Prozent Euro Kredite mit 7 oder 14 tägigen Raten. Daher ergibt sich für mich eine Rendite von 12.81% ((0.149 x (1-0.142)). Das ist eine Momentaufnahme. Vergleiche ich das mit den Krediten im Primärmarkt, welche die gleichen Parameter aufweisen, komme ich auf eine Rendite von 11.95%. Die Ausfälle sind dort höher und Betragen 19.8%. Jetzt stellt sich die Frage warum sind meine Nichtzahler niedriger? Da gibt es mehrere Gründe: Ich bin einfach gut 😉 Ist natürlich Schwachsinn, denn ich lassen den Autoinvest laufen mit meinen Parametern, also eher Zufall. Oder es liegt an der Momentaufnahme. Wenn bei mir viele Kredite zurückgezahlt wurden und neu investiert wurden, dann ist der Anteil an Nichtzahlern automatisch tiefer. Es kann natürlich auch einen statistischen Grund haben: Ich habe viel weniger Kredite als der Primärmarkt, so stelle ich einen Ausreisser dar. Ich folgere aus meinen Daten (welche ich jetzt monatlich checken werde), dass eine Rendite von 11 bis 13% mit meinen Parametern wohl realistisch ist. Auf die gennanten Renditen kommen ab und zu noch Verzugszinsen obendrauf, was die Renditen nochmals etwas verschönert.

Fazit

Die erreichbare Rendite bei Iuvo liegt meiner Ansicht nach im Mittelfeld des p2p Markts. Ich konnte mich auch lange nicht mit dem Gedanken anfreunden, dass bei Nichtzahlung keine Zinsen aus dem Buyback kommen. Je länger ich drüber nachdenke, desto komischer ist der Gedanke eigentlich, auch Zinsen aus dem Buyback zu erhalten, oder wie seht ihr das? Mir ist schon klar, dass es andere Plattformen anders handhaben, aber nur schlecht finde ich es nicht. Man muss aber auch damit umgehen können. Schlussendlich ist es möglich, dass die Rendite auch locker unter 10 Prozent sein kann, wenn man Pech hat. Wollen wir es hoffen, dass uns dieses Schicksal nicht wiederfährt 😉 Aja nochwas zum Schluss: die im Account angezeigte Rendite entspricht dem durchschnittlichen Zinssatz eurer Kredite im Portfolio und hat nichts mit eurer aktuellen Rendite zu tun.

Fastinvest: Ein Beitrag mit gemischten Gefühlen

Ich bin vor etwa einem Jahr durch diesen Thread auf Fastinvest aufmerksam geworden. Damals war die Plattform nicht wirklich interessant, da die Zinsen deutlich tiefer waren als sie heute sind. Zudem gab es scheinbar auch Leute, welche die Plattform promotiert haben, in dem sie sich als Investoren ausgaben. Sieht man schön im oben verlinkten thread. Zudem ist die Anschrift in England ein Businessgebäude, wo man Briefkästen mieten kann. Die Adresse ist noch die selbe wie damals. Die Leute hinter Fastinvest kommen alle aus Litauen, und sitzen wohl auch dort. Zudem stand (und steht wohl immernoch) die Plattform unter genauer Beobachtung der Polnischen Finanzmarktaufsicht.

Vor einigen Wochen wurde ich direkt vom Marketingchef der Plattform angeschrieben, da sie gerne ein Review auf meinem Blog gehabt hätten. Ich habe ihm meine Bedenken gegenüber seiner Plattform mitgeteilt und konkret die obigen Punkte genannt. Er sagte, dass er nichts von den Fake Usern wusste, und dass meine Bedenken unbegründet seien. Da er erst einige Wochen im Unternehmen war, stimmte das mit den Fake Usern natürlich ;). Mittlerweile scheint er auch schon wieder von Bord gegangen zu sein, spricht nicht gerade für Kontinuität. Aber kann auch Zufall sein, wie die Mitarbeiterfluktuation tatsächlich aussieht, weiss ich natürlich nicht.

Warum ich jetzt trotzdem einen Artikel schreibe

Ich habe lange mit mir gerungen (und tue es immernoch), ob ich einen Artikel veröffentlichen sollte oder nicht. Ich hatte letztens ein längeres Gespräch mit einem Leser dieses Blogs, welcher bald ein Jahr bei Fastinvest dabei ist. Nach seinen Aussagen laufe alles bestens. Zudem wurde mir die Plattform von einem Affiliate Provider vorgestellt, über welchen auch beispielsweise Mintos und weitere p2p Plattformen ihre Affiliate Programme laufen lassen. Bevor eine neue Plattform dort zugelassen wird, findet auch noch einmal eine Prüfung der Firma statt. Zudem sind die Kontaktpersonen bekannt und wurden teilweise auch schon Face to Face getroffen. Das gibt mir etwas Zuversicht und es kann schliesslich auch sein, dass ich einfach zu voreingenommen bin. Ich schreibe extra in der Gegenwartsform, da ich noch nicht restlos überzeugt bin. Ich mahne daher alle potenziell interessierten Investoren zur Vorsicht und (wenn überhaupt) nur zum Einstieg mit einem geringen Betrag. Ich habe eine tiefe dreistellige Summe überwiesen.

Die Registrierung

Registriert ist man sehr schnell, einfach auf register klicken und man kommt zur folgenden Übersicht (siehe unten). Scheinbar will Fastinvest auch eine Börse für Kryptowährungen/Kredite aufbauen. Man kann daran teilhaben und dem ICO beitreten. Das ist ein weiterer Punkt, der mir nicht so ganz passt, aber egal… Für p2p Kredite nehmt ihr die mittlere Option.

Danach gebt ihr eure Daten ein und müsst eine Kontowährung auswählen. Verfügbar sind USD, GBP, PLN und Euro. Achtung, diese Einstellung könnt ihr nicht mehr anpassen. Ich habe USD gewählt, da ich gerne in dieser Währung investiert hätte. Aber USD Kredite gibt es aktuell keine. Währungstausch wird auch von der Plattform angeboten, scheinbar ohne Kosten, aber wohl schlechte Kurse ;). Ich habe Euro überwiesen und werde wohl auch in Euro investieren.

Buyback und Zinsen von aktuell bis zu 16%…

Aber leider nur in Zloty 😉 Euro Kredite gibt es zu 15%, ab 6 Monaten Laufzeit. Alle Kredite verfügen über eine Buyback Garantie (Reminder: Jede Garantie ist nur soviel Wert, wie der Garantiegeber). Scheinbar können die Kredite jeden Tag an die Plattform zurückverkauft werden, ohne Zinsen zu verlieren die Zinsen gehen dann aber flöten. Ich konnte das bisher noch nicht testen, da mein Geld noch nicht auf meinem Investorenkonto angekommen ist. Der Buyback greift gleich am Tag nach dem Erreichen der Fälligkeit, man hat also Planungssicherheit was die cash flows angeht. Von der Kreditseite her ist die Plattform natürlich interessant.

Autoinvest und Portfolio

Es gibt auch die Möglichkeit einen Autoinvest anzulegen oder in bestehende Portfolios der Plattform zu investieren. Die Portfolios sind sogenannte Investmentprofile, welche es einem ermöglichen automatisch zu investieren, ohne Zeit zu verlieren.

Fazit

Ich muss gestehen, ich bin von der Aufmachung der Plattform und den Möglichkeiten beeindruckt. Es sieht alles sauber und flüssig aus. Es gibt schon viele Features, welche andere Plattformen noch nicht haben. Das stimmt mich positiver als auch schon. Es bleibt einfach der fahle Beigeschmack, welcher entstanden ist, durch die zu Anfang genannten Umstände. Ich werde jetzt mein Testinvestment laufen lassen und in einigen Wochen wieder berichten. Vielleicht konnte ich bis dann auch mehr zu den Mitarbeitern in Erfahrung bringen. Hier geht es zu Fastinvest.

Solltet ihr Erfahrung mit Fastinvest haben, dann bitte einen Kommentar hinterlassen.

Update zu Risiken mit Fremdwährungen

So, wie im Januar bereits angedroht, kommt nun das Quartalsupdate zu den Währungsentwicklungen. Der Euro ist über die ersten 3 Monate des ersten Quartals 2018 gegenüber den meisten Währungen im Vergleich erstarkt. Begründet liegt das wohl zum Einen in der gut laufenden Konjunktur in der Eurozone, der aktuellen politischen Stabilität in Europa sowie aber auch Unsicherheiten aus den USA (was den USD schwächt und andere Währungen zB EUR stärkt).

Ich habe wiederum die 10 Jahresperiode angeschaut, einfach ein Quartal nach vorne gerollt. Das heisst wir sehen nun hier die 10 Jahresperiode vom 31. März 2008 bis 30. März 2018 (der 31. März fiel auf einen Samstag, daher schliesst die Periode am Freitag). Es gab einige Veränderungen, welche ihr in der untenstehenden Grafik sehen könnt. Bitte beachtet, dass dies die jeweiligen Renditen der 10 Jahresperioden sind. Es wird also 31.12.2007 bis 30.12.2017 mit 31.03.2008 bis 30.03.2018 verglichen.

Quelle: Bloomberg / eigene Berechnungen

Wie ihr seht, konnte der Euro gegenüber dem Schweizer Franken, dem Britischen Pfund, dem Georgischen Lari sowie dem Australischen Dollar, teilweise beachtlich, zulegen. Gegenüber dem Polnischen Zloty und der Tschechischen Krone resultierten Verluste in der Vergleichsperiode. Aufgrund der Koppelung der Dänischen Krone an den Euro ist bei diesem Währungspaar keine Änderung eingetreten. Graphisch sieht dass dann so aus:

Quelle: Bloomberg/eigene Berechnungen (31.03.2008 – 30.03.2018)

Am eindrücklichsten sind natürlich die Bewegungen vom Euro gegenüber dem Schweizer Franken und dem Britischen Pfund. Während der Franken gegenüber dem Euro eingebüsst hat, ist das Pfund gegenüber dem Euro erstarkt. Pfundanlagen haben also gegen 8% an Wert gewonnen im verflossenen Quartal. Das hat sicherlich den einten oder anderen Euro Anleger in die Gewinnzone gebracht. Dies zeigt einfach schön, dass Währungen in nur wenigen Monaten locker zweistellig schwanken können. In Krisenzeiten können die Ausschläge natürlich noch heftiger ausfallen (siehe Jahrestabellen unten). Man sollte sich also daher zweimal überlegen, ob man wirklich Fremdwährungen ins Portfolio nehmen will. Es kann sich lohnen, aber auch nicht 😉 Im Sinne der Diversifikation wäre es natürlich angezeigt, auch etwas in den Währungen zu diversifizieren. Grossbritannien bietet da ja sehr viele Möglichkeiten im p2p Bereich. Schaut einfach, dass ihr keine zweite Collateral erwischt ;). Entschliesst man sich zum Währungswechsel, sollte man auf die Kosten achten. Die meisten Banken bieten relativ schlechte Wechselkurse. Meistens ist man mit Transferwise, Currencyfair (gibt 40 Euro Bonus für Neukunden, sofern mindestens 1K Euro getauscht werden, und mein Link genutzt wird) oder Revolut besser bedient.

Quelle: Bloomberg/eigene Darstellung; Jahresrenditen

und hier noch die anderen Währungen in tabellarischer Form:

Quelle: Bloomberg/eigene Darstellung; Jahresrenditen

Fazit

So, das wars mit einem kurzen Update zu den Währungen. Solltet ihr weitere Währungen wünschen, lasst es mich wissen. Ich nehme diese gerne in die Betrachtung auf. Das nächste Update folgt im Juli mit Daten per 30.06.2018. Entschuldigt bitte die lange Wartedauer seit meinem letzten Post, ich hatte mit technischen Unannehmlichkeiten zu kämpfen….

Crowdestate: Autoinvest und Zweitmarkt erklärt

Die Neuerungen gehen bei Crowdestate nun scheinbar Schlag auf Schlag. Nachdem ich vor noch nicht allzulanger Zeit ein Update nach der ersten Rückzahlung gemacht habe, wurde der Zweitmarkt eingeführt. Gute Sache um den Investoren eine Ausstiegsmöglichkeit zu geben (und mir gute Gewinne zu bescheren ;)). Aber zuerst möchte ich auf den Autoinvest eingehen, den es wirklich braucht um auch nur den Hauch einer Chance zu haben bei den meisten Projekten. Trotz der neuerlichen Häufung von neuen Projekten, sind diese meistens gleich durch den Autoinvest gefüllt, manuelle Bieter haben das Nachsehen.

Autoinvest

Bei Projekten mit einer Renditeerwartung ab circa 10 Prozent sowie einem Volumen von unter einer Million Euro, ist es beinahe unmöglich manuelle Gebote abzugeben, da die Projekte gleich durch die Autoinvests der Investoren gefüllt werden. Das heisst natürlich auch, dass nicht einmal alle Investoren per Autoinvest zum Zug kommen, wenn die Nachfrage zu gross ist (ist mir auch schon einmal passiert). Gemäss Aussage von Crowdestate werden die Autoinvests nach Alter (Datum der Aufsetzung) abgearbeitet, daher werden ältere autoinvests bevorzugt behandelt. Deshalb schlage ich vor, schnellstens nach der Registrierung bei Crowdestate einen AI anzulegen. Ich habe meinen Autoinvest sehr offen gestaltet. Ich lasse alle Projektarten zu, welche ab 12 Prozent rentieren und nicht länger als 24 Monate laufen. Eventuell werde ich die Laufzeit auch noch erweitern, da ich jetzt ja den Zweitmarkt zur Verfügung habe. Da neue Projekte zuerst einmal 24 Stunden nur angeschaut werden können, bevor die Abgabe eines beschränkten Gebotes möglich ist. Ich kann dann immernoch meinen AI pausieren, wenn mir das Projekt nicht gefällt (Achtung: Ich weiss nicht ob das dazu führen würde, dass der AI als neu angesehen wird vom System, glaube es aber nicht). Aus den genannten Gründen verzichte ich daher auf weiteres Feintuning des AI’s. Man kann jedoch sehr viel einstellen, wenn man will ;).

Zweitmarkt ist (noch) lukrativ

Ich habe diese Woche eher zufällig den Zweitmarkt entdeckt, ich kann mich auch nicht an eine Information seitens Crowdestate dazu erinnern. Spasseshalber habe ich mein Projekt von voriger Woche reingestellt mit einem Aufpreis von EUR 2 und dann nicht wieder reingeschaut. Es kam auch keine Meldung, dass mein Anteil verkauft wurde. Gemerkt habe ich es erst etwa 2 Stunden später, als ich benachrichtigt wurde, dass ich in ein neues Projekt investiert habe. Im Hintergrund wurde mein Anteil also binnen Minuten verkauft und der Autoinvest hat gleich wieder investiert ins neuste Projekt, welches an diesem Tag frei wurde für Investitionen. Bei einer Haltefrist von 7 Tagen und 100 Euro Einsatz habe ich einen Gewinn von 2 Euro, oder 2 Prozent gemacht. Wenn ich das annualisieren würde, käme ich auf über 100 Prozent Rendite. Mache ich aber nicht, da es sinnlos ist und mir nichts bringt. Ich habe 2 Euro verdient, hätte ich das Projekt bis zum Ende in 7 Monaten gehalten, wären es umd die 7.20 Euro geworden. Da ich nun einen weiteren Anteil hatte (ja hatte, ihr wisst was jetzt kommt…), dachte ich, ich probiere die Zweitmarktgeschichte nochmals. Nach einem Tag konnte ich meinen Anteil einstellen (man muss warten bis das Projekt ganz durchgewunken ist von Crowdestate). Diesmal habe ich den Anteil mit EUR 2.5 Aufschlag eingestellt, und auch dieser ging innert etwa einer Stunde weg…. per Annum gäbe das eine Wahnsinnsrendite ;). Und bald kommt wieder ein Projekt, mal schauen ob mein AI wieder zuschlägt und ich wieder mit Aufschlag verkaufen kann. Lange wird diese Situation hoffentlich nicht anhalten, denn so werden Investoren belohnt, welche schon länger dabei sind. Da ich euch dies jetzt verraten habe, ist es wohl eh bald vorbei mit diesem Spielchen, da mehr Verkäufer auf dem Zweitmarkt wohl zu tieferen Verkaufspreisen führen werden. Aber das ist gut so.

Kaufen und Verkaufen ist übrigens aktuell noch kostenlos. Mal schauen ob das so bleibt. Um verkaufen zu können muss euer Projekt im Portfolio den Status „settled“ haben, dann könnt ihr es anwählen und den Betrag sowie den Aufpreis eingeben. Ihr müsst den Verkauf mit der Eingabe eines sms codes bestätigen.

Fazit

Crowdestate gefällt mir immer besser und ich hoffe die Projektverfügbarkeit steigt weiter. Und natürlich hoffe ich, dass wir keine allzuschlimmen Ausfälle erleben werden ;). Hier geht’s zur Registrierung bei Crowdestate.

Grupeer gibt Gas

Auch bei Grupeer ist es mittlerweile schon über ein Jahr her, seitdem ich eingestiegen bin. Am 17. Februar 2017 habe ich meine ersten Investitionen auf der Plattform getätigt. Ich mag die Plattfrom wirklich, auch wenn diese einige Mankos aufweist (mehr dazu unten), trotzdem habe ich Grupeer in den Top 3 meiner Lieblingsplattformen von 2017 berücksichtigt.

Das Kreditangebot steigt beträchtlich

In den letzten Wochen gab es immer mehr Kredite, welche auf den Primärmarkt kamen. Auch das Angebot an russischen Krediten zu 15 Prozent steigt kontinuirlich und sollte langsam bei etwa 200k Euro pro Monat liegen. Aktuell hat es noch ein Kreditvolumen verfügbar von über 300k Euro, Tendenz steigend. Es handelt sich dabei um Kredite mit einer maximalen Laufzeit von 12 Monaten (einige kürzere), welche Zinssätze von 14 und 15 Prozent bieten. Die 14er bieten teilweise auch noch 1 Prozent Cashback. Der Cashback wird übrigens gleich nach dem Investment eurem Konto gutgeschrieben.

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Die russischen Kredite werden via zwei Firmen in Russland vergeben, an denen Grupeer die Mehrheit hält um die Kontrolle behalten zu können. Immobilienprojekte hat es aktuell keine. Das Hotel Dominik Projekt wurde bereits komplett zurückgezahlt.

Was noch fehlt

Der Zweitmarkt fehlt immernoch, obwohl dieser bereits letztes Jahr hätte lanciert werden sollen. Ok, die Kredite laufen nicht zu lange, von daher verkraftbar. Aber ein Zweitmarkt gehört meines Erachtens zum Standard einer jeden Plattform. Leider kann ich euch kein Datum nennen, wann es soweit sein wird. Einfach irgendwann ist er dann da 😉

So wie es scheint, sind alle Kredite immer pünktlich bedient worden, abgesehen von einem oder zwei Tagen Verspätung aufgrund eines Wochenendes. Da stellt sich die Frage: wie kann das sein? Leider habe ich hierauf noch keine abschliessende Antwort erhalten. Ich bleibe aber dran und kann hoffentlich bald etwas dazu sagen.

Letten dürfen nicht investieren

Eher zufällig habe ich mitbekommen, dass Letten oder besser gesagt Investoren mit Wohnsitz Lettland, nicht investieren dürfen. Auf den ersten Blick tönt das sehr erstaunlich, da die Plattform ja in Lettland domiziliert ist. Es gibt jedoch eine einfache Erklärung dafür: In Lettland ist es verboten gewährte Kredite an Privatinvestoren zu verkaufen (daher hatte Mintos beispielsweise die Kreditverträge vor einigen Wochen abgeändert). Aus diesem Grund hat die Plattform entschieden, keine lettischen Investoren zuzulassen. Scheinbar machen diese eine Minderheit bei Grupeer aus.

Fazit

Wie gesagt, mir passt die Plattform gut, aber scheinbar ist diese noch ein wenig zu unbekannt. Es wurden bisher auch erst Kredite im Umfang von etwa 1.5 Millionen Euro finanziert, was etwa in einer Liga mit Robocash angesiedelt ist. Das es nicht mehr geworden ist, liegt natürlich auch an der Kreditknappheit während derersten Monate. Ich melde mich wieder, sobald ich mehr weiss bezüglich den nicht vorhandenen Verzügen. Hier geht es zu Grupeer.

Crowdestate: Update nach mehr als einem Jahr

Nach etwas mehr als einem Jahr des Investierens mit Crowdestate, kann ich nun ein Update geben, da mein erstes Investment (vorzeitig) zurückgezahlt wurde. Gestern erhielt ich die entsprechende Meldung, dass mein Projekt früher zurückgezahlt wird, die Verkäufe der Appartements waren wohl besser als antizipiert. Auf meinen 100 Euro (= Mindestinvestment) habe ich 17.04 Euro Zinsen erhalten, das entspricht einer XIRR von 15.22%. Ich bin vollends zufrieden mit diesem Projekt. Von der Gestaltung der Projektunterlagen bis zu den regelmässigen Updates war alles bestens. Ich hoffe nun, dass meine weiteren Investments einen ähnlichen Verlauf nehmen 😉 Die kommenden Wochen und Monate werden es zeigen. Hier könnt ihr meinen ersten Artikel zu Crowdestate lesen, meine Erwartungen wurden erfüllt.

Wer kann investieren?

Die Investitionen sind nicht auf EU Bürger beschränkt, sondern es kann aus der ganzen Welt aus investiert werden. Das Geld muss einfach per Überweisung auf das Estnische Konto von Crowdestate überwiesen, geht das nicht per Banküberweisung, schlage ich Transferwise oder Currencyfair (gibt noch 40 Euro Bonus bis zum 1.4, falls mindestens 1’000.- EUR transferiert werden) vor. Einzige Einschränkung: man muss mindestens 18 Jahre alt sein, respektive volljährig in seinem Wohnland.

Neu mit Autoinvest – ist auch nötig

Als ich begonnen hatte zu investieren, war der AI noch kein Thema. Man hatte zuerst 24 Stunden Zeit sich das Projekt anzusehen und dann einen beschränkten Betrag zu investieren. Nach weiteren 24 Stunden wurden die Schranken aufgehoben und man konnte so viel investieren wie man wollte (bis zum maximalen Projektbetrag natürlich).

Die letzten Projekte waren innert Minuten ausverkauft so wie ich das sehe. Das muss also über den Autoinvest gelaufen sein. Man kann diesen grob oder fein einstellen. Grob: Projektart, Zinssatz und Laufzeit. Bei den Feineinstellungen kann man viele Ebenen tiefer gehen und verschiedene Finanzierungs- und Besicherungsformen ein- oder ausschliessen. Das ganze ist meines Erachtens selbsterklärend. Ich werde wohl meinen AI einfach auf der obersten Stufe (Projektart, Zinssatz und Laufzeit einstellen).

Gemäss der Plattform sollten wir in den nächsten Wochen ein viel höheres Angebot an neuen Projekten sehen, als das in der Vergangenheit der Fall war (das Angebot hat gefühlt schon in den letzten Wochen zugenommen).

Fazit

Mir gefällt die Plattform wirklich gut, auch wenn die Risiken nicht zu unterschätzen sind (sieht man auch an den Zinsen). Bei Bauprojekten und/oder Finanzierungen kann immer mal etwas passieren. Aufgrund der verfügbaren Projektunterlagen bin ich aber der Ansicht, dass diese sauber geprüft werden und gibt mir Vertrauen. Ihr könnt euch die alten Projekte in eurem Account anschauen um euch selbst ein Bild zu machen. Schlussendlich seid ihr bei den meisten Projekten von Crowdestate eher Aktionär als Gläubiger, also im Problemfall schlechter gestellt. Das sollte euch einfach bewusst sein. Hier geht es zu Crowdestate.

Fragen einfach posten oder das Kontaktformular benutzen.

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Insolvenz einer britischen p2p Plattform und weitere News

Heute gib es nur einige News aus der P2P Welt sowie Hinweise auf aktuelle Cashback Programme.

Collateral stellt den Betrieb ein

Diese Woche ist es passiert, Collateral war nicht mehr zu erreichen. Die Plattform scheint insolvent (?) zu sein und wird abgewickelt. Es scheint so, als ob die Plattform keine definitive Betriebserlaubnis erhalten hatte (von der FCA = Regulator in UK) als die temporäre Lizenz ausgelaufen ist. Scheinbar hat man dann trotzdem noch weitergemacht…. Auf jeden Fall werde ich die Geschichte detailliert aufrollen in den nächsten Wochen. Aktuell ist nicht viel zu machen, da ein Verwalter eingesetzt wurde, welcher jetzt die Geschichte abwickelt. Ich selber bin auch betroffener Anleger. Sofern die ausstehenden Kredite weiter bedient werden oder die Sicherheiten verwertet werden können, ist es möglich, dass die Anleger schadlos aus der Nummer rauskommen. Jetzt ist einfach Geduld gefragt, denn auch wenn es keine Verluste geben sollte, das Geld ist jetzt sicherlich Monate unereichbar. Es erstaunt mich, dass so etwas im europäischen Ursprungsmarkt Grossbritannien passiert. Das zeigt uns wieder einmal: Diversifikation ist alles, und kein Geld einsetzen, welches man kurzfristig braucht!

Viventor bietet 10 Euro Cashback

Ab sofort bietet Viventor Neukunden 10 Euro Cashback, sofern diese 500 Euro für mindestens 30 Tage anlegen. Solltet ihr via diesen Blog zu Viventor gelangt sein in den letzten Wochen, dann kommt ihr auch in den Genuss des Cashbacks, sobald 30 Tage vorbei sind bei euren Anlagen (sofern ihr mehr als 500 Euro angelegt habt). Neukunden können sich hier registrieren.

Currencyfair bietet aktuell 40 Euro Cashback bis zum 1. April

Solltet ihr Währungen tauschen wollen, bietet Currencyfair aktuell 40 Euro Cashback, wenn ihr mindestens 2k Euro wechseln wollt. Dies kann über mehrere Transaktionen geschehen. Bedingung ist einfach, dass ihr diesen Link zur Registrierung nutzt. Die Funktionsweise von Currencyfair könnt ihr hier nachlesen.

Estateguru neu auch mit spanischen Krediten

Vorletzte Woche wurde der erste spanische Kredit auf Estateguru platziert und gleich vollumfänglich investiert. Die Immobilie steht in Spanien, wurde aber von einer estnischen Firma belehnt. Ich denke daher nicht, dass wir allzuviele spanische Kredite sehen werden. Ich bleibe sowieso vorerst bei den baltischen Krediten, ausser es gibt „gute“ Finnen. Aktuell gibt es für Neuinvestoren noch 1% Cashback auf die Investitionen der ersten 3 Monate. Die Aktion endet sobald 11’000 Investoren bei Estateguru registriert sind, was in 2 bis 3 Wochen der Fall sein dürfte.

Was könnt ihr in den nächsten Wochen auf diesem Blog erwarten?

Ich werde bei vielen neueren Plattformen ein Fazit nach einem Jahr anlegen ziehen können (wie bei Robocash beispielsweise). Zudem kommen neue Plattformen dazu. Wie versprochen, werde ich versuchen die Collateral Insolvenz aufzuarbeiten. Und news gibt es immer wieder mal dazwischen. Möchtet ihr speziellere Themen behandelt haben? Lasst es mich wissen, ich bin immer auf Anregungen gespannt.

Ein Jahr Robocash und 14.44% Rendite

Robocash feierte Gestern am 21. Februar sein einjähriges Jubiläum. Ich wusste, dass ich einer der ersten fünf Investoren war damals, aber ich hatte keine Ahnung mehr, ob ich bereits am ersten Tag investiert hatte. Ein Blick auf den Kontoauszug bestätigt mir, dass ich meinen Account am 21. Februar mit meiner Einlage aufgefüllt hatte. Mein erstes Investment wurde am 22. Februar 2017 gemacht, somit habe ich heute mein einjähriges Robocash Jubiläum. Ich glaube mich zu erinnern, dass ich am 21. Februar versucht hatte in 16 oder 17 prozentige Darlehen zu investieren, da damals Zinsen von 14 bis 17 Prozent angekündigt waren. Es hatte jedoch immer nur 14%er (was ja toll ist). Daraufhin habe ich meine Ansprüche gesenkt und auch 14er zugelassen ;). Das erklärt wohl, warum ich erst heute ein Jahr investiert bin.

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In einem Jahr ist viel passiert, aber auch irgendwie nichts

Ein Blick auf meinen Kontostand zeigt mir einen Totalwert von 1’144.40 Eurorobocash robot an (wobei 1’360 investiert sind und 84.4 aufgelaufene Zinsen darstellen). Da ich nach der Einzahlung von EUR 1’000 mein Konto einfach laufen liess, ist die Renditeberechnung sehr einfach 1’144.40 / 1000 = 14.44%, ich brauche mir Heute also keine Gedanken zur XIRR Berechnung zu machen 😉 Interessant finde ich die Rendite allemal, denn wenn ich von 14% ausgehe und diese monatlich verzinst und wiederangelegt kriege, sollte ich dank Zinseszins auf 14.93% kommen (theoretisch). Ich will überhaupt nicht klagen, 14.44 Prozent ist super, mit quasi null Aufwand (aber nicht wirklich einschätzbarem Risiko). Ich frage mich einfach woher die Differenz kommt, und die ist erklärbar damit, dass während einer Phase die Gelder nicht immer taggleich reinvestiert wurden. Ich liess das Geld liegen und schaute ab und an ob es investiert wurde. Ich konnte mal eine zweiwöchige Phase ausmachen, wo praktisch alles rumlag, danach war immer mal wieder ein wenig Geld auf dem Konto. Wie ich jetzt sehe, hat mich die ganze Geschichte nur 0.49% Rendite gekostet (ok, das stimmt nicht ganz, denn die Robocash Darlehen laufen eigentlich weniger als 30 Tage – sofern kein Buyback passiert – somit wäre meine theoretische Rendite etwas höher als 14.93 Prozent. Aber der Einfachheit halber lassen wir das ;)).

Robocash hat seine Funktionalitäten verbessert, jedoch sieht die Oberfläche noch recht ähnlich aus. Das meine ich mit irgendwie ist fast nichts passiert, obwohl eben doch vieles gemacht wurde.

Die Geschichte mit der Maximaleinlage von 10k Euro

Das Einzahlungslimit war auf 10k Euro festgesetzt worden pro Investor. Mehr einzahlen ging nicht. Jetzt ist es scheinbar so, dass dieses Limit pro Jahr gesetzt ist. Das heisst nach und nach können Investoren ihre Einlage über 10k erhöhen, auf maximal 20k.

Wenn jetzt so noch viel Geld von bestehenden Investoren nachfliesst, welche bisher limitiert waren, könnte das zu Engpässen führen bei den Krediten. Theoretisch zumindest, praktisch glaube ich es nicht. Aktuell sind etwa 1’800 Investoren registriert, welche etwa 3 Millionen Euro investiert haben. Das macht gut 1’667 Euro pro Investor. Zudem sind in den 3 Millionen wohl noch Reinvestments mit drin (weiss ich aber nicht), so dass der durchschnittlich angelegte Betrag pro Investor noch tiefer sein dürfte. Die Limitierung hat meiner Ansicht nach nur sehr wenige Investoren eingeschränkt, so dass ich denke, dass hier keine Gefahr für das Kreditangebot von dieser Seite besteht. Wissen tue ichs aber auch nicht 😉

Fazit

Robocash hat mir eine schöne Rendite beschehrt, ohne dass ich nur einmal etwas verstellt hätte. Dies kommt passivem Investieren sehr sehr nahe, der Roboter macht seinen Job wirklich gut. Nicht verwunderlich, dass Robocash in meiner Top 10 weit vorne ist. Es bleibt zu hoffen, dass das Kreditangebot weiter ausgebaut werden kann um die Investoren zu bedienen. Auch hoffe ich, dass die ersten tausend Investoren jetzt im 2018 in den Genuss des versprochenen Loyalitätsprogrammes kommen, welches schon lange versprochen wurde.

Crowdestor: neue Plattform mit erstem Projekt (17% Zinsen)

Vor einigen Tagen bin ich über die neue Plattform Crowdestor mit Sitz in Talinn, Estland gestolpert. Man kann auf der Homepage bereits zwei Projekte sehen, eines ist nun live (mehr dazu weiter unten). Die Plattform ist von zwei Unternehmern gegründet worden, welche ihre Erfahrung im Energie- und Immobilienbereich gesammelt haben. Daher erstaunt es nicht, dass über diese Plattform Projekte aus diesen Sektoren finanziert werden sollen. Zudem crowdestor logosollen auch Projekte aus dem Transportbereich kommen und sich auch Startups finanzieren können. Es sieht also so aus, als ob die Plattform sowohl Kredite vergeben wird, wie auch Eigenkapital (Aktien) an den Investor bringen wird.

Rahmenbedingungen und Registrierung

Investieren kann jeder, welcher mindestens 18 Jahre alt ist und über ein Bankkonto verfügt. Es sieht so aus, dass Investoren aus beinahe allen Ländern der Welt willkommen sind (ist bei Mintos übrigens auch so). Sicher ist auf jedenfall, dass Investoren aus dem EU Raum sowie der Schweiz investieren können. Die Mindestanlage liegt bei EUR 100 pro Gebot und kann nach Gebotsabgabe auf das Investorenkonto überwiesen werden.

Die Anmeldung geht rasch, Emailadresse bestätigen und schon hat man seinen Account. Bevor man aber Gebote abgeben kann, muss das Profil ausgefüllt sowie ein Identifikationsdokument hochgeladen werden. Die Angaben werden dann innerhalb von 24 Stunden überprüft und der Account für Gebote freigeschaltet. Dauerte bei mir nur 3 Stunden. Danach kann man die Überweisungsdaten anfordern indem man auf add funds klickt, es geht ein pop-up auf und ihr seht die Angaben. Diese werden euch noch separat per Email zugestellt.

Das Tesla Taxi Projekt

Crowdestor startet mit seinem ersten Projekt, bei welchem ein Taxiunternehmen aus Riga eine Finanzierung sucht um drei gebrauchte Teslas (mit niedrigem Kilometerstand) zu erwerben. So wird die bestehende Flotte erweitert. Gesucht werden minimal 45k bis maximal 80k Euro. Verzinst wird das Ganze mit 17%, wobei die Zinszahlungen monatlich geleistet werden. Die Laufzeit beträgt 12 Monate.

crowdestor tesla first project

Grundsätzlich finde ich die Idee mit den Elektrotaxis gut, aber ich frage mich warum man 3 Teslas und nicht 6 günstigere Elektroautos kauft? Ich bin jetzt nicht so der Kenner der Elektroautos und Teslas haben sicher ihren Reiz, aber macht das Sinn? Gut, die Batterie der Teslas ist stark, aber für den Taxibetrieb gibt es sicher auch günstigere geeignete Autos (Nissan LEAF ist ja schon in der Flotte). Man betreibt seine Flotte mit der Taxify app, was ein Uber Konkurrent aus Estland ist. Das kann irgendwie von der Preisstruktur her nicht gewinnbringend sein. Wie gesagt, meine Meinung, ohne viel Ahnung zu den lokalen Gegebenheiten noch vom Business an sich zu haben.
Die Finanzierung finde ich auch etwas speziell: Das Unternehmen holt sich via Crowdfunding Eigenkapital, least 3 Teslas (und holt sich die Restfinanzierung via Kredit bei der Plattform, also ist es kein 100% Leasing). Auch sieht mir die Firma irgendwie nach Flickwerk aus. Man ist scheinbar noch ins Logistikbusiness eingestiegen nebenbei. Ok, Taxi und Logistik sind verwandte Bereiche und können sicher Synergien schaffen. Ich stelle aber hier ein Fragezeichen dahinter.

Fazit -> ich investiere

Ihr seht, mich reisst das Projekt jetzt nicht aus den Socken und ich habe viele Fragezeichen, ob das wirklich funktioniert. Schlussendlich siegt hier jedoch mein Testergen und ich gehe mit dem Mindestgebot von EUR 100.- rein. Die monatlichen Zinszahlungen sowie die Tatsache (oder Hoffnung), dass crowdestor ihr erstes Projekt hoffentlich nicht vergeigt, stimmen mich etwas positiv. Falls hier schon bei den monatlichen Zahlungen Verzögerungen auftreten, werde ich mir die nächsten Projekte nicht mehr ansehen. Obwohl bald ein Immobilienprojekt in Riga mit 15% Verzinsung kommen wird (könnt ihr euch übrigens schon ansehen auf der Homepage).

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Viventor ist wieder da

Wirklich verschwunden war die Plattform ja nie, ich hatte sie einfach aus meinem Investitionsuniversum verbannt, da mein Geld nicht investiert wurde, und das über einen längeren Zeitraum. Die Plattform hat nie versucht so schnell wie möglich zu wachsen, sondern hat hier in weiser Vorraussicht gehandelt. Interessante Einblicke in die Vorgehensweise gibt es hier. Mir hat Viventor immer zugesagt, aber eben, was soll ich mein Geld Wochen uninvestiert rumliegen lassen, wenn es doch Alternativen gibt? So wie sich die Lage aktuell darstellt, ist Viventor nun zu einer Alternative zu Viainvest oder auch Swaper geworden, wo es doch einige Berichte gibt über zuviel Cash das rumliegt. Bei mir hält sich das noch in vertretbarem Rahmen (10 bis 15% Cash), sollte die Quote aber höher werden, werde ich Umschichten.

Welche Kredite gibt es?

Aktuell gibt es über tausend Kredite mit Buyback zu 12%, das Volumen dürfte eine Million Euro locker übersteigen. Die Kredite haben Laufzeiten von bis zu 3 Jahren, werden aber monatlich amortisiert, was die effektive Kapitalbindungsdauer reduziert. Zudem glaube ich nicht, dass viele dieser Kredite die volle Dauer laufen werden, ich halte ein Buybackevent für wahrscheinlicher während der Laufzeit. Es gibt manchmal auch Kredite mit 14% Rendite, die sind aber eher selten, und ich würde eher nicht damit rechnen, solche zu erhalten. Lustig finde ich auch, dass die meisten Kredite von alten Bekannten Kreditvermittlern wie Aforti oder Mybucks kommen. Na klingelt es bei diesen Namen? Genau, diese Kreditvermittler finanzieren sich auch bei Mintos. Ich vermute die Vermittler wollen einfach mehrere Anlaufstellen für die Kapitalfinanzierung haben, falls mal bei einer Plattfrom Ebbe herrscht. Ich glaube so einen Fall haben wir momentan, da Mintos aktuell eine agressive Cashbackaktion fährt bei den Payday Krediten und natürlich werden da die Eigengewächse Lendo etc bevorzugt.

Viventor Primaermarkt Kredite
Aktuelle Übersicht von 12 Prozent Krediten

Was gilt es zu beachten?

Ich habe die Situation mit dem Kreditvolumen nun einige Wochen beobachtet und denke, dass diese stabil ist. Das kann sich natürlich schnell wieder ändern. Ich glaube aber, dass Viventor hier eine nachhaltige Strategie verfolgt und langsam noch weitere Kreditvermittler auf die Plattform lassen wird. Und jetzt kommt etwas mühsameres: Viventor verlangt eine Ansässigkeitsbestätigung vom Steuersitz, die Viainvest Investoren kennen das schon. Investieren kann man auch ohne diese Bestätigung, es werden einfach Zinsen zurückbehalten, welche aber bei Vorlage des Steuerzertifikats vergütet werden. Dies ist zumindest mein letzter Stand. Neuerdings braucht es keine Ansässigkeitsbestätigung mehr!

Fazit

Wie ich bereits geschrieben habe, mag ich die von Viventor gefahrene Strategie. Diese ist wohlüberlegt und nicht hektisch. Man will nicht jeden Kreditvermittler auf der Plattform haben und ist dafür gewillt auf Volumen zu verzichten. Technisch läuft die Plattform sehr schnell und der autoinvest ist sehr gut. Wenn das Volumen stimmt, ist Viventor für mich eine Top 10 Plattform. Der einzige Grund warum die Plattform nicht dabei war, ist dass es bis etwa Oktober letzten Jahres schier unmöglich war sein Geld dort unterzubringen. Registrieren könnt ihr euch über diesen Link und kriegt 10 Euro Cashback, wenn ihr mindestens 500 Euro investiert

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