Der Monatsrückblick November

Das Jahr ist bald zu Ende, und bevor es Ende Dezember wieder meine persönliche Top Ten der Plattformen gibt, möchte ich euch einen Rückblick über die Entwicklungen im November geben.

Peerberry – eine neue Plattform

Ich war ja schon eher erstaunt, dass jetzt noch eine weitere Plattform in Lettland dazukommt, ich hatte erwartet, dass man damit zuwartet, bis die neuen Regularien bekannt sind. Aber scheinbar wird das auch nicht so heiss gegessen wie es gekocht wurde. Vor wenigen Tagen habe ich mit dem Investment gestartet und hier (wie auch hier) darüber berichtet. Peerberry läuft 1a, ein Kredit wurde vorzeitig zurückbezahlt und das Geld gleich vom Autoinvest selbentags reinvestiert. Dabei ist mir aufgefallen, dass noch 2 Cent Zinsen auf meinem Konto sind, was aber meine Schuld ist, da ich dem AI gesagt habe, er dürfe maximal 10 Euro pro Kredit investieren. Ich muss mal schauen, ob ich das noch etwas optimieren kann.

Mintos bringt jetzt auch Kredite in GBP

Etwas überraschend kam für mich die Ankündigung von Mintos, jetzt auch GBP Kredite anzubieten. Überraschend deshalb, weil ich mir gedacht habe, dass Mintos das aus einem bestimmten Grund noch nicht gemacht hat (welcher mir unbekannt ist). Ich glaubte, sie wollen das aus strategischen Gründen nicht, sonst hätten sie es schon längst getan. Wie gesagt, für mich ist der Zeitpunkt etwas komisch, aber der Schritt ist nachvollziehbar. Die Briten gehören zu den p2p Pionieren in Europa, von daher ist deren Bevölkerung gegenüber neuen Anlageformen aufgeschlossener als andere. Durch den Wegfall des (oberflächlichen) Währungsrisikos für Brexiteers, wird Mintos für diese Region deutlich attraktiver. Zuerst gibt es Mogo Kredite zu 13 Prozent in GBP.

Estateguru bringt den ersten Ausfall (unbeschadet) hinter sich

Wirklich gefreut hat mich, dass Estateguru diesen Kredit (Details unter aktuelle Neuigkeiten) auf eine Auktionsplattform stellte, um das Geld für die Investoren einzutreiben. Nur gerade eine Woche später war der Kredit inklusive Zinsen beglichen. Ich weiss nicht, wer da zugeschlagen hat, obs der Schuldner war oder jemand bei der Auktion. Ist ja auch egal, hier hat sich gezeigt, dass die Belehnungsquote (LTV) adequat war um die Investoren schadlos zu halten. Es hat noch einige weitere Kredite, welche diesen Weg gehen werden. Ich bin zuversichtlich, dass die Ausfälle insgesamt sehr gering gehalten werden können für die Investoren. Ich werde die Situation weiter beobachten, aber ich muss Estateguru ein Lob aussprechen, wie sie diesen Fall gehandhabt haben (es wurden alle Investoren, nicht nur Betroffene informiert). Mehr zu Immobilieninvestments hier.

Swaper bringt wieder ein neues Design

Zum zweiten Mal in diesem Jahr hat Swaper seinen Auftritt überarbeitet. Die Farben sind

Swaper AI Portfolio

Geschmackssache 😉 Die Plattform ist nun aber sehr viel schneller geworden, was ich positiv finde. Wenn ich das richtig sehe wurden die Portfolios und die Autoinvests zusammengeführt (die Funktion der Portfolios hat eh nie jemand wirklich begriffen). Jetzt fungieren die beiden unter Autoinvest Portfolios, die Einstellungen wurden übernommen, zumindest von den AI’s. Eine nützliche Seite habe ich noch für euch, wenn ihr Cash rumliegen habt und dieses manuell investieren wollt: Beim P2P Monitor könnt ihr schön sehen ob es Kredite hat und wann die ungefähr kommen.

Mein Newsletter

Gestartet hatte ich zwar im Oktober mit dem Newsletter, aber den ersten Letter habe ich erst im November mit einigen Spezialangeboten verschickt. Ein weiterer Vorteil eines Newsletter Abos ist, dass ihr automatisch informiert werded, sobald ich etwas neues geposted habe. Die „wirklichen“ Newsletter mit Infos und Spezialangeboten halte ich bewusst selten. Ich plane nicht mehr als einmal im Monat einen zu versenden (weil ich ja Newsletter eigentlich hasse ;)). Es lohnt sich also, den Newsletter zu abonnieren.

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Ausblick

Auf allgemeinen Wunsch hin werde ich in den nächsten Tagen wohl eine dreiteilige Serie zu Kryptowährungen (Bitcoin im Fokus) bringen und eine Brücke zu p2p Plattformen schlagen.

Neuigkeiten aus der p2p Welt

(Read this post in English) Wieder ist so einiges passiert in der p2p Welt. Gerne gebe ich euch einen Überblick dazu:

Mintos verzichtet auf die Zweitmarktgebühr

Bis anhin war es so, dass Mintos auf dem Zweitmarkt eine Gebühr von 1 Prozent des Transaktionswertes einbehalten hat. Die Gebühr ging zu Lasten des Verkäufers. Seit dem 1. November verzichtet Mintos auf diese Gebühr, das heisst der Zweitmarkt kann kostenfrei genutzt werden. Die Plattform hat damit in den etwas mehr als 3 Jahren die sie besteht gut 60k Euro verdient. Warum auf dieses Geld verzichten fragt ihr euch? Ich denke, dass ist Kalkül. Die Laufzeiten der Kredite bei Mintos sind länger geworden und ich denke man will hiermit den Investoren die Möglichkeit geben vorzeitig aussteigen zu können. Relativ gesehen gewinnen nun längere Laufzeiten an Attraktivität. Ich denke sowieso, dass bei den payday Krediten und teilweise den Autokrediten die Laufzeiten weniger eine Rolle spielen, da der Buybackmechanismus sowieso dazu führt, dass viele Kredite nicht über die volle Laufzeit laufen werden. Aber hey, mir solls Recht sein: Weniger Gebühren = mehr Rendite für uns 😉 Für Neukunden bietet Mintos übrigens ein Bonussystem an:: Registriert euch via dieser Mintos Seite und ihr erhaltet 1% Cashback (Bonus) auf euer durchschnittliches Investitionsvolumen der ersten 3 Monate. (Dies erhalte ich auch, ist jedoch kostenlos für euch.)

Swaper bietet wieder genügend Kredite

Seit einigen Tagen habe ich praktisch keine Cashbestände mehr in meinem Account und sehe oftmals viele Kredite auf der Plattform. Das hat einen Grund: Swaper (respektive der Mutterkonzern Wandoo Finance) vergibt seit einigen Wochen Kredite in Russland. Diese Kredite konnten jedoch aus regulatorischen Gründen nicht gleich auf die Plattform gestellt werden. Es sammelten sich also Kredite, welche auf einen Schlag nach Freigabe auf die Plattform kamen und so die ganze Liquidität aufsaugten.  Da jetzt stetig russische Kredite nachkommen, vergrössert sich natürlich das Kreditangebot. Mal sehen ob das nachhaltig ist. Eine Änderung gab es auch beim VIP Angebot. Früher war man mit einer Einzahlung von mindestens 5k dabei, jetzt muss man 5k mindestens 3 Monate im Durchschnitt auf der Plattform haben, bevor man VIP wird und 14 Prozent Zinsen kriegt.  Bei Swaper registrieren, hier lang.

Grupeer bringt wieder 15 Prozent Buyback Kredite

Es herrschte einige Zeit ein wenig Ebbe mit neuen 15 Prozent russischen Krediten. Grupeer wollte und will zuerst schauen wie die Zahlungsmoral ist (trotz Absicherung) und dann das Volumen kontinuierlich steigern. Momentan prüfen sie das Kreditportfolio und geben das Volumen von Zurückbezahlten Krediten wieder raus. Mein erster Kredit wurde diese Woche bedient und schon kam ein neuer auf die Plattform. Weitere werden folgen. Hier geht’s zur Anmeldung bei Grupeer (oben rechts klicken).

Housers mit 25 Euro Cashback nach erstem Investment

Bei Housers gibt es viele neue Kredite. Daher braucht die Plattform mehr Investoren um diese zu finanzieren. Als Anreiz gewährt Housers Neukunden 25 Euro Cashback, sobald diese in ein neues Projekt investiert haben. Mit 50 Euro Einsatz holt ihr so 25 Euro raus. Dieses Geld muss aber mindestens einmal investiert werden, bevor ihr es auszahlen lassen könnt. Heisst also, ihr müsst mindestens 75 Euro einzahlen, da der Mindestinvest 50 Euro pro Projekt ist. Bis jetzt scheinen meine ausschüttenden Projekte optimal zu laufen, es kleckert sich immer wiedermal was zusammen. Bei den endfälligen weiss ich es natürlich noch nicht. Via diesem link registrieren und ihr kriegt die 25 Euro, sobald ihr investiert habt.

Transferwise Borderless Account nun auch mit AUD

Diese Woche hat Transferwise in seinem borderless account personalisierte Australische Dollar Konten aufgeschaltet. Ich habe dies gleich mal getestet, und mir Geld von Marketlend (Bericht zur Plattform) ausgezahlt. Mit dem Transferwise borderless account habt ihr nun die Möglichkeit personalisierte Konten in EUR, GBP, AUD und USD zu erhalten. Ich hoffe es folgen noch viele weitere.

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Warum Mintos eine der besten p2p Plattformen ist

Und schon im Titel widerspreche ich mir, denn Mintos ist keine p2p Plattform im klassischen Sinne, da hier bereits gewährte Kredite verbrieft an Investoren verkauft werden. Das hindert mich aber nicht daran diesen Artikel zu verfassen.

Ich habe mich Anfang diesen Jahres darüber enerviert, dass die Spielregeln bei Mintos (Zinsen rauf/runter) immer wieder ändern. Es ist jetzt nicht so, dass mich das nicht mehr nerven würde, aber die Situation hat doch auch ihre Vorteile.

Mintos hat das breiteste Kreditangebot

Während andere Plattformen wie zum Beispiel Viainvest, Swaper und Robocash (mehrheitlich) nur die Plattformen für die eigenen Kreditvermittler darstellen, ist Mintos hier bereits einige Schritte weiter. Bei Mintos gibt es diverse Kreditvermittler, welche nicht mit Mintos verbandelt sind. Das ergibt viele Möglichkeiten für die Investoren um breit zu investieren. Das es dabei auch einmal zu Problemen kommen kann wie im Fall von Eurocent liegt auf der Hand. Aber wie ich bereits geschrieben hatte, glaube ich, dass dieser Fall (so unschön er auch sein mag) Mintos grundsätzlich stärkt und die Plattform in vielen Bereichen weiterentwickelt. Es wäre ein Irrglaube, dass dies der letzte Kreditvermittler ist, der Probleme haben wird. Nicht unbedingt nur auf Mintos bezogen, denn es kann auch sein, dass es eine andere Plattform trifft. Daher nie alle Eier in einen Korb legen, respektive nicht alles aufs gleiche Pferd setzen: Stichwort Diversifikation.

Mit Mintos verbandelte Kreditvermittler (Mogo, Lendo etc)

Hier gibt es eine Liste mit den Mintos Kreditvermittlern, führ mehr Infos auf das Logo klicken.. Auch wenn Mogo dort nicht als verbandelter Kreditvermittler aufgelistet ist (und gemäss IAS 24 keine Verbindung besteht, durchaus möglich, dass dies bei Anwendung anderer Standards doch der Fall wäre), vermute ich, dass dieser Loan Originator in den Dunstkreis von Mintos gehört. Mogo zum Beispiel ist an der gleichen Adresse ansässig wie Mogo. Lendo ist einfach der georgische Ableger des lettischen Kreditvermittlers Banknote (welcher oben in der Liste erscheint). Auch wenn solche Strukturen bereits einmal öffentlich kritisiert wurden, schreckt mich das nicht wirklich ab. Es gibt in der freien Marktwirtschaft diverse Beispiele von verbandelten Firmen. Der einzige Nachteil den ich sehe: Wenn eine Partei Kontrolle über andere ausübt ist, dass ein Dominoeffekt eintreten könnte im Falle eines Problems (oder unsauberer Buchführung etc). Das ist aber rein hypothetisch. Kommt es in einem Land zu einer Wirtschaftskrise, dann tangiert das die meisten Firmen sowieso und eine Firma zieht andere in Mitleidenschaft (der Vergleich hinkt natürlich ein wenig, da bei verflochtenen Firmen die Ereignisse schneller auf die anderen überschwappen können, aber vom Prinzip her ist es relativ gleich). Von daher habe ich kein Problem mit der Mintosstruktur. Ich gehe hier immer davon aus, dass das Eigeninteresse der Unternehmer Gewinne einzufahren höher wiegt, als irgendwelche “kriminellen” Strukturen zu schaffen. Ausschliessen kann ich es aber natürlich nicht (aber dass solch hohe Renditen mit Risiken behaftet sind, sollte jedem klar sein). Immerhin bestehen die Strukturen bereits einige Jahre und scheinen erfolgreich zu sein. Ich hege hier die Hoffnung, dass Mintos bei den Kreditvermittlern aus dem eigenen Dunstkreis noch mehr bemüht sein wird, dass es zu keinem Ausfall kommt (es würde die Plattform ja doppelt treffen). Zumindest deren Finanzsituation sollten sie bestens kennen 😉

Aktuell gibt es schöne Zinsen

Ich habe gerade letzte Woche in Lendo Payday Kredite investiert und dabei Zinsen von 13.5 Prozent erhalten, in Euro versteht sich und nicht in Georgischen Lari. Die Laufzeiten variierten von 24 bis 36 Monaten, was für Paydays eher ungewöhnlich scheint, da wir dort bis anhin eher kurze Laufzeiten oder bis zu 12 Monaten gesehen haben. Die Laufzeit schreckt mich nicht wirklich ab, weil viele der Kredite das anvisierte Rückzahlungsdatum nicht erreichen werden. Der Buyback greift vorher, da einige Kreditnehmer wohl die Bedingungen des Kredits anpassen (Ratenhöhe, Laufzeit, oder Umschulden) werden. Oder der Kredit nicht fristgerecht bezahlt wird. Dann kommt der Buyback und verkürzt die Anlagedauer erheblich 😉 Ich schätze, ohne das irgendwie Belegen zu können, dass mehr als 90 Prozent der 36 Monatskredite vorzeitig beendet werden. Wie komme ich da drauf? Wenn ich mir die Verzugs- respektive Buybackquoten von meinen anderen Paydays ansehe, welche im Bereich von 50 Prozent liegen, glaube ich, dass meine Schätzung für 3 Jahre passend sein wird 😉

Auf dem Zweitmarkt wird es schwieriger für Schnäppchenjäger

Ich hatte ja mal beinahe 20 Prozent Rendite (NAR, nicht XIRR) bei Mintos, und dies aufgrund guter Geschäfte auf dem Zweitmarkt. Mittlerweile bin ich etwas zurückgefallen. Das hat 2 Gründe: einige Kredite konnte ich nicht mehr abstossen zu den Preisen die ich wollte, und der Zweitmarkt ist umkämpfter. Konnte ich Anfang dieses Jahres noch viel manuell “abfischen” ist das seit Wochen sehr schwierig geworden. Einige IT affine Investoren haben Bots entwickelt welche den Zweitmarkt im Minutentakt durchforsten und (in den Augen der Investoren) gute Kredite automatisch kaufen. Leider ist mir so etwas nicht möglich, aber ab und zu finde ich trotzdem was. Das heisst für mich, dass meine Rendite in den nächsten Wochen und Monaten weiter sinken wird und sich wohl bei etwa 14 bis 15 Prozent einpendeln wird, was ja ein sehr gutes Ergebnis darstellt. Falls ihr auch bei Mintos mitmachen wollt, dann nutzt diesen Link zur Registrierung und erhaltet somit 1 Prozent Cashback auf eure Investments der ersten 3 Monate (kriege ich übrigens auch und ist kostenlos für euch). Einen Überblick zu aktuellen Bonusprogrammen findet ihr hier. Wenn ihr über neue Blogbeiträge und kurzfristige Aktionen informiert werden möchtet, dann tragt euch in untenstehenden Feldern ein.

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Was sollte man tun, wenn Cash im Konto rumliegt?

Die aufkommende Beliebt- und Bekanntheit der p2p Plattformen führt unweigerlich dazu, dass mehr Investoren ein Stück vom Kuchen abhaben wollen, als Kredite verfügbar sind. Was sollte man in diesem Moment tun? Erstmal ruhig Blut, durchatmen und überlegen. Nur weil mal einige Euros rumliegen, muss man nicht gleich in blinden Aktivismus verfallen. Als erstes würde ich mir folgende Rechnung vor Augen halten (am Beispiel von Swaper und Robocash): Beide Plattformen zahlen 14% pro Jahr. Das heisst (vereinfacht mit einer Milchbüchleinrechnung), dass wenn auch 10% des Kapitals ein ganzes Jahr rumliegen würden, erzielt man trotzdem noch eine Rendite von 12.6 Prozent. Hier ist der Zinseszinseffekt noch nicht berücksichtigt und meistens liegen nur wenige Prozent des Kapitals für einige Tage ungenutzt rum. Zudem ist das meist ein temporäres Phänomen. Im Fall von Robocash bin ich guter Dinge, dass die marginale Cashquote (welche es seit einigen Tagen wohl gibt) mit der Einführung der russischen Kredite wieder verschwindet. Es ist noch nicht klar, wann die Kredite kommen, aber diese dürften für Entspannung sorgen.

Und was, wenn doch zuviel Cash für längere Zeit rumliegt?

Natürlich sollte man handeln, wenn die Situation länger anhält. Es gibt (noch) weniger bekannte Plattformen, bei welchen man interessante und lukrative Angebote findet. Ich werde euch nachfolgend kurz einige nennen:

Lenndy mit bis zu 15% und Buyback

Das Kreditvolumen zieht an bei Lenndy und man kriegt beispielsweise Autokredite von 12% (bei Laufzeiten ab 5 Monaten) bis zu 15% (bei Laufzeiten von 5 Jahren, und 13/14% für Laufzeiten dazwischen). Zudem gibt es noch Rechnungsfinanzierungen mit kurzen Laufzeiten zu 12 bis 13 Prozent oder Firmenkredite mit Laufzeiten bis zu 15 Monaten. Die Rechnungen sind nur teilweise mit Buyback hinterlegt, die Firmenkredite mit persönlichen Garantien. Schaut euch vor der Investition an, ob ein Buyback besteht (ersichtlich in den Details und am Schild Symbol).

Es gibt auch Gründe, warum die Plattform noch nicht überrannt wurde: Es besteht noch kein Autoinvest, man muss manuell eingreifen. Neue Kredite werden mit Emails (1 Email pro Kredit) angekündigt, was etwas nervt. Und man muss einen Paysera Account haben, was viele Investoren als störend empfinden, ich zähle mich nicht dazu. Ich hatte keine Probleme mit Paysera. Bald soll dem aber Abhilfe geschaffen werden durch die Einführung von SEPA Zahlungen.

Grupeer bietet Kurzläufer mit bis zu 15% an

Vor einigen Wochen hat Grupeer ein neues Produkt lanciert. Seitdem gibt es mehrmals pro Woche einige kleinere Kredite auf der Plattform. Man muss sich manuell bedienen, sollte aber meistens zum Zug kommen. Das Volumen wird auch kontinuierlich steigen. Sollten keine 2 bis 3 monatigen Kurzläufer zu 15% verfügbar sein, hat es noch etwas länger laufende (6 Monate) zu 14 Prozent. Hier geht’s zu Grupeer.

DoFinance bietet 14% Zinsen und momentan noch 1% Cashback für Neuinvestoren

Lest diesen Artikel zu DoFinance, denn die Funktionsweise ist etwas spezieller Natur. Wenn ihr euch für ein Investment entscheidet, nutzt diesen Link für die Registrierung (ihr kommt so auf die Homepage von DoFinance und müsst noch registrieren drücken rechts oben), ihr kriegt dann 1% Cashback auf eure Einzahlungen während der ersten 30 Tage. Zahlt ihr mindestens 25k Euro ein, kriegt ihr automatisch 14% Zinsen, anstatt deren 12. Kredite hats aktuell genügend verfügbar.

Mintos hat die grösste Auswahl

Meistens sieht es bei den kurzlaufenden payday loans immer etwas dürftig aus bei Mintos. Aber die Plattform bietet eine grosse Vielfalt an verschiedenen Kreditarten. Mit Laufzeiten von bis zu 2 Jahren findet man eigentlich immer etwas investierbares. Man darf hier nicht vergessen, das ein guter Teil der Kredite vorzeitig abgelöst wird, so dass die Investitionsdauer des Portfolios kürzer ist als die Restlaufzeit der Kredite (theoretisch).

Auch Immobilien Investments können spanned sein, hier mehr dazu im ersten Teil meines Überblicks: „Immobilien Investments mit p2p„.

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Bondora ist keine Plattform für p2p Anfänger

Mein Verhältnis mit Bondora ist zugegebenermassen etwas zwiespältig (ich selbst bin da ausgestiegen vor etwa einem Jahr und habe mir jetzt aus Spass wieder einen Account angelegt). Einerseits ist Bondora eine der ältesten p2p Plattformen, die wir im europäischen Raum kennen und bietet eine Fülle statistischer Daten, welche nur kaum von anderen Plattformen geboten wird. Andererseits ist Bondora eine Marketingmaschine sondergleichen und suggeriert allen Interessierten (und nicht Interessierten), dass hier hohe Renditen erwirtschaftet werden können, und das problemlos, es ist ja alles so einfach…. Es stimmt natürlich, dass auch heute noch positive Renditen erwirtschaften werden können, aber meiner Meinung nach nur für Investoren, welche über einige Erfahrung im p2p Bereich verfügen (oder Investoren, welche in der Lage sind statitische Daten auszuwerten und über programmier skills verfügen). Für den Ottonormalverbraucher und p2p Neuling ist das wohl aufgrund der Komplexität, welche sich in Tat und Wahrheit hinter Bondoras lächelnder Fassage verbirgt, eher schwierig erreichbar.

Was mich an Bondora stört

Punkt eins ist einfach die Marketingmaschine, welche die Salesleute miteinbezieht. Ich kenne keine andere Plattform, welche Investoren in vergleichbar penetrantem Ausmass bearbeitet. Sogar bei der Registrierung kann man gleich seine Einzahlung vornehmen. Einen Tag später kriegt man bereits Emails, dass man noch nicht eingezahlt hat. Das wiederholt sich dann wieder und schliesslich wird man noch

Renditeverteilung gem. Bondora
telefonisch kontaktiert mit einer billigen Nachfrage ob man noch Fragen habe. Dort geht es einzig und allein drum Gelder reinzuholen (meine Meinung). Zweitens wird suggeriert, dass alles easy geht, einfach Portfolio Manager anschmeissen und gut ist. Der Portfolio Manager ist bei Neuinvestoren übrigens standardgemäss eingeschaltet, das heisst eingezahltes Geld wird sofort investiert. Ich zumindest möchte hier aber das Sagen haben, wann investiert wird und möchte keine Überraschung erleben. Drittens präsentiert man sich (in meinen Augen in einem zu guten Licht) sehr gut. Wenn man aber die Grafik der Renditeverteilung ansieht, dann merkt man schnell, dass es auch Investoren mit negativen oder nur sehr leicht positiven Renditen gibt.

Sobald man mal einige Monate bei Bondora ist, wird man unweigerlich mit Ausfällen und Verspätungen konfrontiert sein. Dann wird man sich spätestens den Zweitmarkt anschauen und feststellen, dass es doch gar nicht so einfach ist. Man erhält Zugriff auf sehr viele Daten und kann diese Auswerten und so besser anlegen. Das setzt aber voraus, dass man sich intensiv mit der Materie beschäftigen muss. Wer das möchte und kann, für den ist Bondora sicherlich geeignet, aber für Anfänger eher weniger. Zudem sollte man über Fähigkeiten in der Programmierung verfügen (für die API), wenn man vorne mitmischen will. Denn die besten Angebote gehen automatisch weg… Für Interessierte empfehle ich den Oktaeder Blog, er hat viel Erfahrung mit Bondora und auch gleich noch ein Plugin für Firefox entwickelt, welches die Handhabung von Bondora für Fortgeschrittene vereinfacht. Wer Bondora trotzdem von Anfang an nutzen möchte, kann sich mit diesem Link registrieren und kriegt gleich noch 5 Euro Startguthaben geschenkt.

Was ist denn „die“ richtige Plattform für einen p2p Anfänger?

Die einzig wahre Plattform gibt es meines erachtens nicht, aber irgendwo muss man doch anfangen 😉 Ich würde aber empfehlen mit Mintos zu starten um erstmal ein Gefühl für den p2p Markt zu bekommen. Ihr könnt dort mit Buyback anlegen (wie ja Eurocent zeigt ist das nicht ohne Risiko) und diverse autoinvests anlegen. Nach einiger Zeit seht ihr auch, dass es Verspätungen, vorzeitige Ablösungen und Buybacks gibt. Um anzufangen erachte ich daher Mintos als eine der geeignetsten Plattformen. Zudem kriegt ihr als Neuinvestor (aber nur wenn ihr euch über diesen Link registriert) 1 Prozent cashback auf eure Anlagen der ersten 3 Monate. Investiert ihr also 1000 Euro, kriegt ihr 10 Euro als Dankeschön obendrauf. Mintos bietet eine Fülle an Krediten, von kurzfristigen Payday Krediten, über Autokredite, zu Immobilienkrediten, Rechnungsfinanzierungen und so weiter. Daher meine Empfehlung zu Mintos als Einstiegsplattform.

Denkbar wären meines Erachtens auch noch Robocash, Viainvest (derzeit aber sehr wenige Kredite) oder Swaper. Die sind alle einfach in der Handhabung, es gibt aber nicht soviel Auswahl wie bei Mintos.

Was der (quasi) Ausfall von Eurocent für Mintos und uns bedeuted

Ich hatte schon mehrmals darüber berichtet, dass Eurocent, ein Loan Originator auf Mintos, mit Liquiditätsproblemen zu kämpfen hat. Die Kredite werden weiterhin zurückgekauft, aber ausserhalb der 60 Tage Buyback Frist. Es fliesst also noch Geld zurück an die Investoren, wie lange und wieviel das noch sein wird, wissen wir nicht. Ich würde aber davon ausgehen, dass die Investoren nicht alles Geld retour erhalten werden. Ein Schaden wird bestehen bleiben. Ob Mintos da einspringt? Ich weiss es nicht, glaube aber kaum. Dieser Vorfall ist wichtig für die Plattform und uns, warum werde ich im nachfolgenden Artikel erläutern.

Was ist passiert?

Einige Monate nachdem Eurocent der Mintos Plattform beigetreten ist, sind Berichte über Zahlungsschwierigkeiten aufgekommen und keine neuen Kredite wurden mehr auf der Plattform platziert. Auch die bestehenden Kredite wurden vom Handel auf dem Zweitmarkt ausgesetzt. Gemäss einer Erklärung von Mintos liegt der Grund für die Liquiditätsschwierigkeiten in der ausbleibenden Refinanzierung einer austehenden Anleihe. Und genau das hätte man bei der Überprüfung von Eurocent (bevor man den Loan Originator auf die Plattform augeschaltet hatte) nicht vorhersehen können. Scheinbar gab es damals keinen Grund daran zu zweifeln, dass die Anleihe refinanziert werden könnte. Nunja, auch wenn dem so gewesen sein sollte, zeigt es doch sehr schön auf, dass die Loan Originatoren nicht sehr gut kapitalisiert sind, und gewisse Ereignisse gleich zu Liquiditätsschwierigkeiten führen können.

Warum ist das jetzt gut für uns und Mintos? 3 Gründe:

1) Die Buyback Garantie ist nicht sakrosankt:

Am Beispiel Eurocent kann man erkennen (was ich übrigens immer wieder betont hatte auf diesem Blog), dass die Buyback Garantie nur soviel Wert ist, wie es die Fianzstruktur des Garantiegebers zulässt.

2) Diversifikation ist auch mit Buyback wichtig und richtig:

Bei Mintos haben wir wohl die grösste Auswahl an Kreditvermittlern (zumindest in Europa), von welchen wir Kredite erwerben können. Daher kann man sein Geld über viele verschiedene Firmen streuen und somit die Auswirkungen eines Ereignisses wie bei Eurocent abfedern.

3) Mintos wird künftig (noch) genauer hinschauen:

Mintos hat bereits bekannt gegeben, dass Massnahmen eingeleitet wurden, dass sich ein Eurocent Vorfall nicht wiederholen soll. Finde ich noch etwas speziell, denn weiter oben habe ich ja geschrieben, dass sich Mintos auf den Standpunkt stellt, dass die Geschichte nicht vorhersehbar war. Da frage ich mich, wie kann man denn Massnahmen ergreifen für etwas, was nicht vorhergesehen werden kann? Ich gebe zu, etwas ketzerisch ist die Frage schon, aber allemal gerechtfertigt. In diesem Fall, wird man nun wissen, was schief gelaufen ist und kann sich darauf vorbereiten. Aber man wird nei alles voraussehen können, und das ist der Punkt, den ich zu machen versuche: Es kann immer etwas passieren, jede Investition birgt nunmal ein Risiko. Schlussendlich sollte aber dieser Vorfall dazu beitragen, dass Mintos insgesamt sicherer wird.

Warum Diversifikation nicht das Alleinheilmittel ist

Diversifikation ist gut und ein Grundprinzip des Anlegens. Man verteilt so sein Risiko, und ein Ausfall hat einen geringeren Schaden zur Folge. Insgesamt erhöht man aber sein Risiko, von einem Ausfall betroffen zu werden, nur die Auswirkungen sind viel geringer. Gut, jetzt nehmen wir also an, wir haben unser Geld über 100 verschiedene Firmen verteilt, und wir können nun beruhigt schlafen. So lange die Wirtschaft (und somit die Geschäfte) brummt ist alles gut. Kriegen wir es jedoch mit einer Rezession zu tun, dann hilft uns die Diversifikation wohl auch nur bedingt. Die Kredite bei Mintos sind in so fern risikobbehaftet, als dass sie wohl eher schlechteren Schuldnern (subprime) gewährt wurden, welche wohl zuerst in Schieflage geraten, sollten sie ihren Job verlieren. Und wenn wir nur solche Schuldner im Portfolio halten, nützt die Diversifikation viel weniger. Das Stichwort hier ist Korrelation. Verhalten sich zwei Anlagen sehr ähnlich, spricht von von einer positiven Korrelation. Das heisst nun, dass auch wenn wir diversifiziert sind, uns das nicht viel nutzt, da wohl überall die selbe Art Schuldner hinter den Krediten steht.

Behaltet das einfach im Hinterkopf, sollten wir in eine Rezession schliddern, dann wird der gesamte p2p Sektor wohl hohe Ausfälle verbuchen müssen. Das ist natürlich nur eine Hypothese von mir und ich hoffe, ich werde nicht Recht bekommen. Sicher ist einfach, es wird eine Rezession kommen. Vielleicht nicht morgen, aber irgendwann sicher.

Was könnte man noch machen um seine Risiken zu minimieren?

Man könnte versuchen die Finanzkennzahlen (Bilanz und Erfolgsrechnung) zu analysieren, wenn diese überhaupt zugänglich sind. Das Problem hierbei ist wohl auch, dass nur wenige Investoren über ein solches know how verfügen um dies bewerkstelligen zu können. Ich traue mir das durchaus zu, bin aber von diesem Vorhaben wieder abgekommen. Warum? Es ist enorm zeitaufwändig und die Aussagekraft wohl eher beschränkt, denn die Kreditvermittler werden über keine starke Kapitalbasis verfügen. Was ich mir anschaue sind die Abschlüsse der Plattformen.

Fazit – wie mache ich weiter?

Ich fahre meine Strategie genau gleich weiter wie bisher: Diversifikation im Wissen, dass die Korrelation wohl gegen mich laufen wird, sollte es zu einer Rezession kommen (vom Grundprinzig her ähnelt das stark einer Anlage in ETF). Ich hoffe, dies dann rechtzeitig erkennen zu können. Ob es mir gelingen wird, sei dahingestellt. Wer nun nach diesem Post oder den Vorkomnissen mit Eurocent Panik gekriegt hat, dem rate ich folgendes: Zieht euer Geld aus dem p2p Sektor ab, und zwar komplett. Wer bei p2p investiert, muss sich bewusst sein, dass er sich in ein Hochrisikogebiet des Anlegens begeben hat. Bei 12% und mehr Zinsen muss man sich damit abfinden, dass es zu einem Totalausfall kommen kann. Und noch weitere Ratschläge: Versucht beim Investieren den gesunden Menschenverstand walten zu lassen, und seid kritisch. Glaubt nicht alles was Bankberater, Finanzexperten, Blogger (inklusive mir ;)) und eure Freunde am Stammtisch erzählen. Meistens hört man nur die Erfolgsgeschichten, Pleiten werden da ausgeblendet. Oder hat euch schonmal ein Freund davon erzählt wie er Geld in den Sand gesetzt hat? Eher weniger, wenn ich mich so umhöre, dann komme ich mir immer etwas dumm vor und scheinbar bin ich der einzige Mensch, der an der Börse auch mal Geld verloren hat ;). Was ich damit sagen will: die meisten Menschen verfolgen Eigeninteressen, auch wenn diese nicht immer monetären Charakter haben müssen. Manchen Menschen reicht es auch einfach in den Augen anderer gut dazustehen und bewundert zu werden. Bankberater, Finanzexperten und auch Blogger können mit ihren Botschaften finanzielle Ziele verfolgen. Seid euch dem bewusst, und versucht euch eine eigene Meinung zu bilden. Seid kritisch, auch dem gegenüber, was ich hier schreibe. Es kann sein, dass ich gewisse Umstände falsch interpretiere oder Tatsachen übersehe. Ich versuche meine Texte so objektiv wie möglich zu schreiben und werde nie etwas empfehlen, was ich nicht selber gut finde und dort investiere (auch wenn ich affiliate links nutze).

So, heute wurde es mal etwas länger, ich hoffe ich habe euch nicht gelangweilt 😉 Bei Fragen einfach posten.

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Kurzupdates und cashback Angebote

Grupeer bietet 1% cashback auf bestimmte Kredite

Momentan bietet Grupeer 1% cashback auf die Kredite von der Kurtour GmbH, welche mit 13% verzinst werden. Ihr erkennt den Cashback am blauen Symbol im Beispielbild. Daneben hat es noch einen Kredit von Solut, welcher 5 Monate läuft und mit 14 Prozent verzinst wird. Ihr seht also, einige gute Angebote sind vorhanden.

Flender bietet 10% Cashback

Die Aktion wurde von Flender (Klick auf den Link, und dann gleich registrieren, so könnt ihr das Angebot nutzen) verlängert und läuft bis Ende Juli. Ihr erhaltet 10% Cashback, wenn ihr eine Gesamtsumme von mehr als ein tausend Euro anlegt. Das Angebot ist nicht nach oben begrenzt. Die Investitionen müssen einzig und allein während 30 Tagen nach der Registrierung erfolgen. Das heisst, wenn ihr euch am 20. Juli registriert (und obigen Flender Link nutzt), kriegt ihr 10 Prozent Cashback wenn ihr mehr als 1k Euro anlegt, und das bis spästestens 19. August tut. Es hat aktuell nur wenige öffentlich sichtbare Kredite verfügbar. Ihr könnt aber dem Support schreiben, dann kriegt ihr eine grössere Auswahl um euer Geld auf mehrere Kredite streuen zu können. Hier noch einige Infos zu Flender.

Lenndy bietet bis zu 15% auf Autokredite mit buyback

Seit die Plattform ihren Sitz von Litauen nach Lettland verlegt hat, habe ich keine News mehr dazu veröffentlicht. Ich wollte abwarten, wie es so weitergeht. Mittlerweile ist alles wieder beim Alten. Ausser, dass es jetzt buyback gesicherte Kredite im Angebot, welche sogar mit 15 Prozent verzinst werden. Die Laufzeit ist deshalb etwas höher als gewohnt, aber mit 36 Monaten vertretbar. Hier geht’s zu Lenndy.

Viainvest läuft bestens und erweitert Kreditangebot auf Polen

Kurzzeitig sah es so aus, als ob die Nachfrage grösser als das Angebot bei Viainvest war. Das wurde aber behoben und es hat soviele Kredite wie noch nie. Dies hat aber auch damit zu tun, dass jetzt polnische Kredite angeboten werden. Ich rate aber von einer Investition in diese ab, da Viainvest hier 5 Prozent Steuerrückbehalt geltend macht. Ihr kriegt die Zinsen auch nicht zurück, wenn ihr das Steuerformular eingereicht habt. Es gibt genügend andere Kredite, also Finger weg. Die Zurückgehaltenen Zinsen sollte man theoretisch mit der Steuererklärung verrechnen können, aber das kann durchaus eine langwierige Geschichte werden, und ob es am Schluss wirklich klappt, weiss ich nicht. Hier geht es zu Viainvest.

Kreditvermittler bei Mintos in Schwierigkeiten

Vor einigen Monaten stiess der polnische Kreditvermittler zu Mintos. Ende Juni hat Mintos keine neuen Kredite von Eurocent zugelassen, da sich die Firma in Liquiditätsschwierigkeiten befindet. Seither wurden die Kredite aber weiterbedient und das ausstehende Kreditvolumen verringert sich täglich. Es sieht so aus, als ob es gut kommt. Ich möchte hier aber erst etwas detailliertes veröffentlichen, sobald man etwas konkretes weiss. Alles andere wäre voreilig. Das ist einfach ein schönes Beispiel dafür, dass der Buyback halt nur so sicher ist, wie derjenige der ihn gewährt (aber das habe ich ja schon oft erzählt).

Leider nicht mehr ganz 20% Rendite bei Mintos / Höhere Zinsen und Bonusprogramm

Nun ja, es war ja absehbar, dass ich wohl meine sehr hohe Rendite bei Mintos nicht ewig halten kann. Jetzt liegt sie bei knapp unter 18%, was immer noch sehr ansprechend ist.

Was sind die Gründe für diesen Rücksetzer?

Da gibt es einige. Erstens sind die Schnäppchen auf dem Zweitmarkt schwieriger zu ergattern. Zweitens waren nicht immer genügend short term loans verfügbar um meine Liquidität zu parkieren. Und schlussendlich hat es mich auch mal erwischt bei einem Trade, der in die Hose ging. War ja klar, man kann nicht immer gewinnen 😉 Daher hatte ich auch geschrieben, dass meine Herangehensweise nicht für jedermann in Frage kommt. Schlussendlich haben diese 3 Punkte auch bewirkt, dass ich nun wieder (gezwungenermassen) etwas passiver unterwegs bin.

Höhere Zinsen

Einige Zeit lang sah es nicht so gut aus mit dem Kreditangebot bei Mintos. Die Mogo Autokredite rentierten nur noch mit etwa 10.5% und auch die in Euro denominierten Kurzläufer im Privatkreditbereich erreichten nur noch 11.1%. Glücklicherweise scheint sich das Blatt nun (wie so oft in der Vergangenheit) wieder gewendet zu haben. Die Mogo Autokredite sind wieder um 13% zu haben (längere Laufzeiten sogar noch etwas mehr), und es gibt Nachschub an neuen Kreditanbietern (loan orginator -> ich verkneife mir hier extra den Begriff „Darlehensanbahner“, denn meines Erachtens ist das eine völlig falsche Übersetzung für loan originator. Für mich ist das kein deutsches Wort, auch wenn es sich eingebürgert hat im Fachjargon). Der neuste Kreditanbieter ist die luteCredit, welche albanische Konsumkredite zu (momentan) 13.5% anbietet. Die Laufzeit ist etwa mit 12 Monaten etwas länger als gewohnt, aber für diesen Zinssatz nehme ich dies gerne in Kauf. Ich denke, Mintos wird noch viele weitere neue Kreditanbieter für die Plattform gewinnen, so dass dem Investorenwachstum mit genügend Kreditangebot begegnet werden kann. Seien wir mal gespannt 😉

Die meisten Investoren kommen aus Deutschland

Deutschland hat (nach Anzahl Investoren) die Nase vorn bei Mintos. Dieses Resultat erstaunt mich eher nicht, da Deutschland das Bevölkerungsreichste Land in der EU ist (dicht gefolgt von Frankreich und UK). Deutsche Investoren mögen Autokredite, 39% der Gelder sind dort investiert, gefolgt von Konsumkrediten mit 27%, und weitere 24% sind in den Kurzläufern. Objektiv betrachtet gewinnen so doch die Konsumkredite, denn total sind 51% dort investiert. Die Unterscheidung ist ja nur den Laufzeiten geschuldet (meine Meinung).

Das Bonusprogramm läuft weiter

Falls ihr noch nicht bei Mintos investiert seid, dann registriert euch mittels klick auf diesen Link. Ihr kriegt 1% Bonus auf eure investierten Einzahlungen während der ersten drei Monate.

Bei Fragen kontaktiert mich ungeniert, oder posted hier.

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Wie kann ich mein Auszahlungskonto ändern?

Liebe Leser, heute geht es mal nicht um eine neue Plattform (keine Sorge, habe schon noch einige im Köcher ;)) sondern um die oftmals gestellte Frage: „Wie kann ich mein hinterlegtes Auszahlungskonto bei einer p2p Plattform ändern?“. Die Frage ist eigentlich schnell beantwortet, variiert aber von Plattform zu Plattform ein bisschen. Bevor ich euch die Vorgehensweise näher erläutere, möchte ich gerne etwas ausführen, warum uns die Plattformen einen solchen Prozess auferlegen (nicht für jede Plattform so gültig, aber doch repräsentativ):

Die Gesetzgebung…

Wenn ihr euch bei einer Plattform registriert, benötigen die Plattformen einige Dokumente von euch, um eure Identität zu verifizieren. Dazu sind Sie nur schon durch die Regelungen der Bekämpfung der Geldwäscherei verpflichtet. Lokale Gesetzgebungen variieren natürlich stark, aber die meisten werden dies so verlangen. In den meisten Fällen reicht das Hochladen eines Identifikationsdokuments. Manche Plattformen (vor allem in UK) möchten gerne noch eine Stromrechnung (nicht älter als 3 Moante) oder ähnliches sehen, um auch eure Adresse verifizieren zu können. Danach wird noch eine Einzahlung von eurem eigenen Bankkonto (oder gemeinsamen Konto) verlangt. Dies dient den Plattformen als weitere Sicherheit, da sie nun davon ausgehen können, dass auch noch eine nach strengem Bankrecht regulierte Bank eure Identität geprüft hat. All diese Massnahmen dienen auch unserer Sicherheit, auch wenn es manchmal etwas lästig ist.

Dann kommen wir mal zum effektiven Vorgehen…

Die meisten Plattformen umschreiben das Vorgehen in ihren FAQ’s. Grundsätzlich kann gesagt werden, dass alle Plattformen eine Einzahlung von eurem neuen Konto anfordern, bevor sie das Auszahlungskonto ändern werden. An dieser Überweisung kommt ihr eher nicht vorbei. Ihr macht also eure Überweisung und gebt bei der Überweisungsmitteilung an: „Please change withdrawal account“ und eure Zahlungsreferenz (meistens Investorennummer, oder was halt verlangt wird). Normalerweise ist euer Auszahlungskonto dann nach der Gutschrift bereits hinterlegt worden. Falls das nicht der Fall sein sollte, dann wendet ihr euch an den jeweiligen Support, welcher dann die Änderung für euch vornimmt.

Kann man auch mehrere Konten hinterlegen lassen? Besonderheiten bei Estateguru

Das kommt wieder auf die Plattform an. Bei Mintos, Swaper, Grupeer und Twino funktioniert das eiwandfrei. Bei Estateguru nicht, da gibt es nur ein Auszahlungskonto. Zudem will Estateguru nach erfolgter Einzahlung noch, dass ihr die Kontoanpassung noch mit Unterschrift bestätigen müsst. Ich musste nebst der Einzahlung von einem anderen Konto auch noch den Überweisungsbeleg scannen (und vorher darauf schreiben „Please change withdrawal account“ und mit Unterschrift bestätigen).

Fazit

Die Vorgehensweise kann je nach Plattform variieren, aber mit den genannten Punkten sollte man in 90 Prozent aller Fälle erfolrgreich sein.

Falls ihr auch Erfahrungen mit anderen Plattformen habt, nur zu und posten. Das ist für alle Investoren interessant.

In eigener Sache und Kurznews

Liebe Leser meines Blogs. Diese Woche hatte ich mit massiven Performance Problemen zu kämpfen. Teilweise war mein Blog auch gar nicht erreichbar. Bitte entschuldigt dies vielmals. Die Ursache lag in einem neu installierten Plugin, welches meinen Blog mehrsprachig gemacht hat. Ich hatte begonnen meine neuen Posts in deutsch und englisch zu publizieren, um meine Erfahrungen mit einem noch breiteren Publikum teilen zu können. Der Schuss ging gewaltig nach hinten los 😉 Mitlerweile ist das Plugin deaktiviert und mein Blog schnurrt wieder wie ein zufriedenes Kätzchen 😉 Durch die Deaktivierung sind jetzt auch die englishen Posts auf der Hauptseite, das wird aber bald korrigiert. Ihr seht, auch ein Held ist nicht vor fiesen Plugins gefeit…

Bei Mintos sind die Währungswechsel nicht mehr kostenfrei

Kurz nach der Einführung der Währungswechsel und einer kurzen Testphase, werden Gebühren von 1% auf Währungswechsel bei Mintos erhoben. Das war ja absehbar und ist auch nicht tragisch. Ihr müsst euch einfach bewusst sein, dass ein Wechsel 1% kostet, und der Rücktausch in die Ursprungswährung wieder 1%. Da sind wir schon bei 2%. Zusätzlich zu den Kosten kommt noch das Währungsrisiko, welches ihr eingeht, sobald ihr nicht in eurer Lokalwährung anlegt. Dafür gibt es aber zum Beispiel Lendo payday Kredite zu 17% verzinst. Ich habe mal etwa 100 Georgische Lari gekauft und in diese Kredite investiert. Von einem grossflächigen Einsatz der doch eher exotischen Währungen sehe ich aber ab.

Saving Stream ändert die Bedingungen (partially goodbye INPL)

INPL bedeutet „Invest Now Pay Later“. Das heisst man kann bei Saving Stream in Kredite investieren, und das Geld erst nachher einzahlen. Man hatte dafür 48 Stunden Zeit (was mit Currencyfair und Transferwise problemlos möglich ist). Ab dem 1. März ist damit auf dem Zweitmarkt schluss. Man kann dieses nette Feature aber weiterhin bei den pipeline Krediten (=Kredite, welche erst auf den Markt kommen) nutzen. Das ist praktisch, da man im Voraus nicht weiss, wieviel man tatsächlich abbekommt. Die zweite Neuerung tritt ab dem 1. April in Kraft (und ist kein Scherz): Kredite, welche eine Restlaufzeit von Minus 90 und mehr Tagen aufweisen, werden nicht mehr verzinst. Die Zinszahlung wird erst gutgeschrieben, wenn der Kreditnehmer den Kredit abgelöst hat. Das ist wichtig, denn wenn ihr so einen Kredit habt, wird der schwer verkäuflich sein.