Lenndy zieht von Litauen nach Lettland um (einige Gedanken)

Lenndy hat bekanntgegeben, dass die Plattform per 5. Mai von Lettland aus betrieben wird. Die bisherigen Kredite werden noch über lenndy.lt abgewickelt, alle neuen kommen über lenndy.com. Dies macht auch eine neue Registrierung auf lenndy.com notwendig (mit neuer emailadresse). Danach kann man den Account wieder mit Paysera verlinken (was bei mir aber momentan nicht funktioniert).

Hier noch die offizielle Ankündigung:
„Due to increased attraction from international investors, Lenndy is moving to Latvia and will be operated by SIA Lenndy. From the 5th of May 2017, lending marketplace will be operated by the company established in Latvia, which will engage in activities associated with the sale of claim rights of underlying loans.

Nothing is expected to change for current users – all obligations will be further handled by UAB Lenndy.

You can use your existing login details to reach your current investment portfolio. To invest in new loan projects published by SIA Lenndy you will have to register new account at www.lenndy.com and use a different email. Once registered, you will be able to link your Paysera account and invest in loan projects.

For any further questions you can reach us by email: hello@lenndy.com „

Was soll man davon halten?

Ich muss gestehen, ich war doch eher überrascht ob dieser Aktion. Vor allem warum tut man das einfach schnell schnell innerhalb von 2 Tagen und nicht sauber auf ein Monatsende? Ich habe das mal nachgefragt, eine Antwort ist noch ausstehend.

Natürlich kommen jetzt wieder wilde Gerüchte auf. So konnte ich lesen, dass Lenndy noch auf die Zustimmung der litauischen Nationalbank wartete, bezüglich seiner Geschäftsstruktur (Verbriefung der Kredite) in Litauen. Jetzt wird spekuliert, dass die Zustimmung nicht erteilt wurde, und man sich daher in einen weniger streng regulierten Raum (Lettland) begeben hat. Das ist schon möglich, da Lenndy der einzige Anbieter in Litauen ist, welcher nach dem Prinzip der Verbriefung (analog Mintos, Viventor, etc.) funktioniert.

Fazit
Ich denke, dass es wirklich so war, dass die Zustimmung der Nationalbank ausblieb. Dies aufgrund des Geschäftsmodels mit der Verbriefung. Die anderen litauischen Plattformen funktionieren alle nach dem originalen p2p Model. Grundlegend sehe ich kein Problem mit diesem Schritt nach Lettland, nur stört es mich, dass zuviele Plattformen ihren Sitz im gleichen Land haben, was für die regionale Diversifikation nicht zuträglich ist.

Warten wir es mal ab, was wir in den nächsten Tagen noch an Infos erhalten werden.

Bei Fragen einfach posten.

Crowdestate – in Immobilienprojekte investieren

Heute geht es um Crowdestate, eine Plattform, welche in Estland und Lettland tätig ist. Gegründet wurde sie 2014 und hat seitdem Projekte von über 15 Millionen Euro finanziert, und über 14’000 (!) Investoren angezogen. Insgesamt wurden 33 Projekte finanziert, von welchen bereits 11 abgeschlossen und zurückbezahlt sind. Die erreichten jährlichen Renditen betragen 12.25 bis 48%. Realistisch ist jedoch ein Bereich von 12 bis 15 Prozent. Die 48 Prozent müssen von einem Projekt stammen, welches vorzeitig zurückbezahlt wurde und jedoch für eine vertraglich fixierte Laufzeit bezahlen musste. Anders kann ich mir das nicht vorstellen.

Der Ablauf und die Projekte

Wie ihr an der kleinen Anzahl an Projekte seht, gibt es im Schnitt etwa 1 Projekt pro Monat, aber dieses hat dann schnell ein Volumen von mehreren hunderttausend Euro. Es gibt zwei Arten von Projekten, einmal die Immobilienprojekte und zum Anderen die Firmenfinanzierung (wo es um Grundstückerwerb, Fabrikausbau und ähnliche Geschichten geht).

Ich habe bis jetzt in ein Projekt investiert, und war einerseits erstaunt über den Ablauf, und die Qualität der verfügbaren Informationen. Aber der Reihe nach:

Wenn ein neues Projekt aufgeschaltet wird, hat man 24 Stunden Zeit sich alle Informationen anzusehen und Fragen zu stellen, bevor das Projekt zum Investieren geöffnet wird. Das finde ich sehr gut und sehr fair, dass alle Investoren sich so auf den gleichen Stand bringen können bevor investiert wird. Nach Ablauf der 24 Stunden sind Investitionen in beschränktem Umfang möglich. Es wird immer eine maximale Gebotshöhe in Abhängigkeit vom Projektvolumen gesetzt (meistens einige Tausend Euro). Dieses Limit hat dann wieder 24 Stunden bestand. Danach sind die Limiten aufgehoben, und man kann soviel bieten, wie man möchte, oder halt eben noch verfügbar ist. Diese Massnahmen finde ich sehr fair, und stellen sicher, dass auch kleinere Investoren (Mindestgebot EUR 100) zum Zug kommen.

Was sind das für Projekte?

Bei den Immobilienprojekten geht es meistens um die Erstellung von Überbauungen, aber die Zwecke können mannigfaltig sein. Ich habe beispielsweise in eine Überbauung investiert, welche über 50 Wohnungen im eher höheren Preissegment  beinhaltet (siehe Bild). Das Projekt hat eine Laufzeit von 30 Monaten und zahlt die Zinsen das erste mal erst nach 12 Monaten und danach quartalsweise. Im Projektbeschrieb (vom Umfang her eher eine Abhandlung ;)) wurden viele Statistiken angegeben, eine Konkurrenzanalyse, eine Marktsegmentsbeschreibung und ein Exitplan. Das wirkt alles sehr durchdacht und professionell. Registriert euch selber, und macht euch ein eigenes Bild. Die Renditeerwartung ist bei diesem Projekt mit 15.33 Prozent (IRR p.a) angegeben.

Fazit

Crowdestate ist meiner Ansicht nach eine gelungene und professionelle Plattform. Ich werde noch in 2 bis 3 weitere Projekte investieren, und dann mal schauen, ob die Zinszahlungen pünktlich eintreffen.

Bei Fragen einfach posten, oder das Kontaktformular nutzen.

 

 

 

 

Ablrate – eine UK crowdlending Plattform

Heute schauen wir uns wiedermal eine Plattform aus dem Vereinigten Königreich an: Ablrate.

Ablrate ging im Juli 2014 live und hat seitdem mehr als 16 Millionen Pfund an Krediten vermittelt. Ursprünglich kommen die Gründer alle aus dem spezifischen Bereich der Luftfahrtfinanzierung (-und Leasing). Dies ist ein stark regulierter und von Banken dominierter Markt. Hier setzte Ablerate an und konnte vielen Firmen einfacher zu Krediten verhelfen.

Mittlerweile werden aber auch Kredite gegen besichertes Land oder Fabrikhallen gewährt. Oder ganze Wagenparks als Kreditsicherheit genommen. Es kommt auch vor, dass Schiffscontainer beliehen werden. Dies ähnelt starkt der Plattform Collateral, über welche ich euch schon berichtet hatte.

Wie hoch sind die Zinsen und die Laufzeiten?

Die Zinsen variieren von etwa 10 Prozent bis gegen 15 Prozent in den meisten Fällen. Ich habe jedoch auch schon solche gesehen, welche über 18 Prozent rentiert haben. Ausbezahlt werden die Zinsen üblicherweise nach jedem verstrichenen Monat, welcher der Kredit läuft. Die Laufzeiten beginnen etwa bei drei Monaten und tendieren selten bis zu 5 Jahren.

Gibt es einen Zweitmarkt?

Ja, den gibt es glücklicherweise. Ich mag das wirklich, wenn ich die Möglichkeit habe, vor erreichen des Rückzahlungstermins eines Kredits, meinen Anteil zu verkaufen. Das gibt mir Sicherheit, falls ich einmal Geld benötigen sollte. Was ich hier halt nie weiss, ist ob ich über Pari mit Gewinn oder unter Pari mit Verlust verkaufen muss. Das hängt dann mit der Nachfrage zusammen und wie lange ich warten kann um zu verkaufen. Halte ich einen Kredit aber schon 6 Monate, dann kann ich auch unter Pari verkaufen, und bin nach Zinsen immernoch im Gewinnbereich.

Gab es schon Ausfälle?

Ja, einen. Ein Container Loan konnte nicht mehr bezahlen und die Container als solches waren unauffindbar und somit nicht verwertbar bis zum heutigen Tag. Das ist natürlich Schade, aber liegt in der Natur der Sache beim Investieren. Früher oder später trifft es jeden einmal.

Ein gutes hat die ganze Geschichte aber. Ablerate hat während des Ausfalls immer gut und zeitnah über die nächsten Schritte informiert. Sobald so ein Kredit den juristischen Weg begeht, wird viel Zeit verstreichen, ohne dass die Plattform etwas dagegen machen könnte. So sah man schon früh aus welchem Holz Ablrate geschnitzt ist. Man steht zu den Tatsachen und versucht nicht etwas unter den Teppich zu kehren. Das hat vielen Investoren Vertrauen gegeben.

Registrierung

Für UK Bürger und Einwohner wird eine automatische Prüfung der Adresse und des Identifikationspapiers vorgenommen. Internationale Investoren sind willkommen, deren Identität muss jedoch manuell geprüft werden. Man kann sich registrieren, wird dann aber per Email aufgefordert einige Dokumente einzureichen wie zum Beispiel: Nebenkostenrechnung (kann auch Internetrechnung sein), Identifikationsdokument, Nachweis über sein eigenes Bankkonto. Ging bei mir alles sehr flott und freundlich über die Bühne.

Fazit

Ich freue mich auf meine ersten Investments mit Ablerate und werde von meinen weiteren Erfahrungen berichten.

 

 

crowdo – eine indonesische p2p Plattform

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Heute mal eine etwas exotische, aber nicht minder interessante p2p Plattform. Crowdo ist eine p2p Plattform aus Indonesien. Ich war froh mal eine Plattform zu finden, die nicht im Baltikum angesiedelt ist, zu finden. So eine Plattform sehe ich als Diversifikation, einerseits regional und andererseits auch in der Währung. Angelegt wird in IDR (indonesische Rupiah).

Anmeldung und Überweisung

Die Anmeldung ist einfach, Daten eingeben und Ausweis hochladen (der Reisepass wird für ausländische Investoren verlangt, ID reicht nicht). Man wird dann innert weniger Tage freigeschaltet und kann loslegen.

Das Geld kann man günstig mit Transferwise auf die Reise schicken. Currencyfair hingegen bietet keine Überweisungen in IDR an. Noch ein Tipp zur Überweisung: Das Konto lautet nicht auf Crowdo, da Crowdo nur der Plattformname ist, rechtlich ist die Firma in Indonesien auf PT. Mediator Komunitas Indonesia eingetragen.

Kreditarten

Crowdo hat mit besicherter Kreditvergabe begonnen. Die Kredite sind meistens mit Schmuck oder Goldbarren besichert, welche veräussert werden können, falls der Kreditnehmer nicht zahlt. Die Zinssätze beginnen bei 12% und gehen weit nach oben (mir ist das Limit nicht bekannt). Die Laufzeiten sind zwischen 1 und 9 Monaten.

Seit einiger Zeit bietet Crowdo auch Invoice Discounting an, die Laufzeit ist meistens mit mehreren Monaten eher lang für Rechnungsfinanzierungen, aber die Zinsen sind auch sehr gut (28% p.a). Ich hoffe, es wird noch viele solcher Finanzierungen geben.

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Investieren -wie läuft die Gebotsphase ab?

Neue Kredite werden jeweils am Monatsanfang auf die Plattform hinzugefügt und können bis zum 15. des Monats gefüllt werden. Erwähnenswert ist noch, dass man auch ohne Geld auf dem Konto investieren kann. Crowdo gibt den Invstoren 5 Tage Zeit ihre Gebote mit Geld vom Konto zu decken. Das reicht auch um das Konto mit Transferwise zu füllen. Nachdem die Kredite gefüllt wurden, werden diese erst am Monatsende dem Kreditnehmer überwiesen. In dieser Zeit ist das Kapital unverzinst. Crowdo hat das Problem erkannt und versprochen hier eine bessere Lösung zu präsentieren. Momentan liegt das Mindestgebot bei 1 Mio IDR, was nach mehr aussieht, als es wirklich ist. 1 Mio IDR sind Stand heute etwa 68 Euro.

Fazit

Mit Crowdo kann man sein Portfolio gut diversifizieren und auch in eine andere Währung investieren. Die Zinsen sind relativ hoch, und die Kredite besichert. Einziger Wermutstropfen ist, dass eine Rücküberweisung von Crowdo nicht durch Transferwise geschehen kann, sondern nur über eine normale Banküberweisung, die relativ teuer wird von Indonesien nach Europa. Man muss mit etwa 30 bis 40 Euro rechnen. Weiter muss man sich bewusst sein, dass man sich hier in einem völlig anderen Rechtsraum bewegt als in Europa.

Bei Frage einfach posten, oder das Kontaktformular nutzten. Happy investing.

 

 

rebuildingsociety.com – KMU Kredite in UK

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Rebuildingsociety.com ist eine p2p Plattform in Grossbritannien, welche Kredite von Investoren an kleinere und mittlere Unternehmungen (SME = small and mid entreprises) vermittelt.

Ich habe mir rebuildingsociety angeschaut, da ich eine Alternative zu Plattformen im Baltikum gesucht habe. Der englische Markt hat den grossen Vorteil, dass dieser im Bereich p2p schon sehr gut reguliert ist und das Anlegen in p2p Kredite schon beinahe zum Standard gezählt werden kann, und das nicht wie in anderen Ländern noch eine Nische ist. Der p2p Markt im United Kingdom hat 2015 schon stattliche 5% des gesamten Kreditvolumens ausgemacht.

Registration

Die Registrierung ist einfach, und man muss eigentlich nur seine Adresse angeben, welche dann für Leute mit Wohnsitz in UK geprüft wird. Für alle anderen Investoren steht die Plattform auch offen, man wird jedoch vom Support kontaktiert und muss ein Bild seiner ID oder dem Reisepass mailen. Danach wird man dann freigeschaltet. Dies kann einige Tage dauern. Um das ganze abzukürzen kann man nach der Registrierung dem Support das Bild des Passes oder der ID proaktiv vorab senden.

Willkommensbonus von GBP 10 und 0.5% cashback!

Sobald die Registrierung abgeschlossen ist und die Identität von rebuildingsociety bestätigt wurde, kriegt man eine Gutschrift von GBP 10 (aber nur wenn man sich über einen Link auf diesem Blog registriert, der selbe Betrag wird auch mir gutgeschrieben). Dies entspricht auch gleich der Mindestanlage in einem Projekt. Zusätzlich kriegt man noch 0.5% cashback gutgeschrieben auf seine Investition, sobald der Kredit finanziert ist. Man kann die Plattform also kostenlos und risikofrei testen. 

Kredite und Ausfälle

Die Kredite auf der Plattform werden von KMU in Grossbritannien angefordert. Diese beginnen bei GBP 50’000 und haben je nach Rating Zinssätze von bis zu 20%. Die Unternehmen kommen aus den verschiedensten Sektoren. Zudem hat man die Möglichkeit sich mit den Kreditnehmern in einer Art Forum für den Kredit auszutauschen und allfällige Fragen so zu klären.

Rebuildingsociety gibt die aktuelle Ausfallrate mit 9.6% an, was ich nicht als unbedingt tief errachte. Man muss sich aber vor Augen halten, dass bei Zinssätzen bis zu 20% ein erhöhtes Ausfallrisiko bestehen muss. Die Recovery Rate auf den Krediten wird mit 40% angegeben, was die Verlustrate auf etwa 5.8% runterbringt (9.6% x 40%). Das heisst also, sollte man von einem Ausfall betroffen sein, dass die Verluste (bei genügender Diversifikation) mehrfach von den erwirtschafteten Zinsen gedeckt sind und man trotzdem noch eine positive Rendite machen sollte.

Die Ausfälle haben die Investorengemeinde doch etwas aufgewühlt, wie man in diesem Forum in englischer Sprache nachlesen kann. Ich kann nicht beurteilen wieviel Gehalt in den Aussagen steckt, oder ob es sich um einige Investoren handelt, die ihre Anlagen nicht genügend diversifiziert haben und so von einer höheren Ausfallrate betroffen sind. Ausfälle gehören nunmal zum Investieren dazu. Was mich aber eher nachdenklich stimmt ist, dass einige Investoren der Plattform vorwerfen, sie reagiere bei Zahlungsverzügen zu langsam und zu wenig hart. Zudem wird immer wieder die Informationspolitik bemängelt. Ich werde hier meine Erfahrungen machen und mit euch teilen.

Auszahlung von Zinsen oder Geldern

Ein sehr nettes Feature finde ich, dass man Einstellungen vornehmen kann, wie man die Zinsen ausgezahlt haben will oder nicht. Man kann einstellen, dass man die ganzen oder die halben Monatszinsen ausbezahlt bekommt. Oder die Zinsen reinvestiert werden, oder das ein fixer Betrag monatlich ausgezahlt wird. Oder ganz klassisch, dass man die Auszahlungen selber beantragt. Das finde ich ganz toll, und habe ich noch auf keiner anderen Plattform gesehen. Unten seht ihr den Screenshot davon:

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Fazit

Ich finde rebuildingsociety eine interessante Plattform (auch wenn mir das Design teilweise etwas Angst macht 😉 ). Ich muss die Plattform aber die nächsten Monate weiter testen um mir ein besseres Bild machen zu können, bevor ich einen grösseren Betrag einzahlen kann. Für Interessierte kann ich nur empfehlen den Willkommensbonus zu ergattern und die Plattform so kostenlos und risikofrei zu testen.

In einigen Monaten werde ich ein Update zur Plattform auf diesem Blog veröffentlichen.

Hier seht ihr noch einen Screenshot vom Dashboard, welches ich als sehr übersichtlich empfinde:

 

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Bei Fragen einfach posten. Happy investing!

Estateguru – Update und Tipp

Es ist nun etwas mehr als fünf Monate her, seit ich die erste Investition bei Estateguru getätigt habe. Zeit also um meine Erkenntnisse mit euch zu teilen (hier findet ihr übrigens meinen ersten Bericht).

Untenstehend seht ihr die Volumenentwicklung von Estateguru. Auffällig dabei ist, dass das Volumen in den letzten Monaten markant angestiegen ist. Estateguru konnte im August die Finanzierung von mehr als EUR 10 Millionen in Projekten feiern. Die Pipeline scheint stramm gefüllt, so dass noch viele Projekte bis zum Jahresende folgen dürften:

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Die Rendite der Investoren bei den bereits zurückbezahlten Krediten beträgt satte 11.77%, und dies bei Krediten, wo jeweils diverse Sicherheiten vorhanden sind. Ich möchte das Augenmerk nochmals auf die Entwicklung lenken, man kann jeweils sprunghafte Anstiege im Volumen feststellen. Das liegt darin begründet, dass Estateguru nicht stur jede Woche ein Projekt bringt, sondern dann wenn sie bereit sind. Daher kann es vorkommen, dass ein bis zwei Wochen kein Projekt zur Verfügung steht und dann innerhalb einer Woche gleich 4 bereitstehen, welche dann je nach Grösse sehr schnell voll investiert sein können. Es heisst also: Schnell sein! Und genau das bringt mich zum Tipp -> Immer etwas Geld auf dem Konto lassen, um die nächsten 1 bis 2 Projekte finanzieren zu können, und dann wieder Geld nachschiessen, damit man für die nächste Runde bereit ist.

Und mein nächster Tipp: Auch wenn es manchmal etwas dauert, bis ein neues Projekt online geht, nicht gleich die Geduld verlieren und zuviel in ein Projekt investieren. Diversifikation ist gefragt. Man sollte über die Zeit sicherlich in etwa 20 und mehr Projekte investieren. Angenommen man investiert in 20 Projekte, und erzielt eine erwartete Rendite von über 10%, dann können 2 Projekte ausfallen, und man verliert noch kein Geld. Und dies nur unter der Annahme, dass die hinterlegten Sicherheiten kein Geld bringen, was eher unrealistisch erscheint. Eine geschätzte Recovery Rate von Estateguru ist mir nicht bekannt, aber diese sollte schon höher als null sein, vorallem da diverse Kredite mit wertvollen Immobilien in der Talliner Altstadt besichert sind und diese gut verwertbar sein sollten.

Diese Stichworte bringen mich zu einer weiteren Grafik, welche auf Estateguru auffindbar ist:

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Von den ausgeliehenen EUR 10 Millionen sind bereits mehr als 30% an die Investoren zurückbezahlt worden. Die Zinsen betrugen EUR 381’404, was einer Durchschnittsrendite von 11.13% entspricht. Warum diese Renditezahl nun etwas tiefer ist als in der obigen Grafik, entzieht sich meiner Kenntnis. Ich schätze mal, dass die untere Grafik weniger aktuell ist. Es kam bislang noch zu keinem Default, also einem Ausfall, bei dem Investoren Geld verloren haben. Es liegt jedoch in der Natur der Sache, dass es irgendwann zu einem Ausfall kommen wird. Daher nochmals mein Appell: Diversifikation! Diversifikation! Auch wenns langweilig wird DIVERSIFIKATION!! Mit einer guten Verteilung der Anlagen auf mehrere Projekte, verringert ihr den Schaden, der ein Ausfall in eurem Portfolio anrichtet.

Noch etwas zum Ausblick. Estateguru hat ein Jobinserat aufgeschaltet, worin ein Kreditmanager für den UK Raum gesucht wird. Estateguru hat angekündigt, dass sie auch Kredite in Britischen Pfund anbieten wollen. Aufgrund der Brexit Abstimmung haben sie dieses Vorgehen nochmals überdacht. Das Jobinserat vermittelt mir den Eindruck, dass Estateguru an seinen Expansionsplänen weiter festhält.

Noch etwas in eigener Sache: Solltet ihr euch entschliessen auch bei Estateguru zu investieren, dann könnt ihr euch via einen Estateguru Link auf dieser Seite registrieren, was den Vorteil hat, dass ihr während der ersten 3 Monate, jeweils 0.5% gutgeschrieben bekommt auf eure Investments. Investiert ihr also EUR 50, werden euch 25 Cent aufs Konto gutgeschrieben, sobald der Kredit finanziert ist und das Geld dem Kunden überwiesen wurde. Die gleiche Gutschrift erhalte ich übrigens auch. Das Ganze kostet euch nichts, es verbessert sogar noch eure Rendite 😉

Weitere Informationen findet ihr auch in meinem ersten Estateguru Beitrag.

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Twino – mein Erfahrungsbericht

Twino ist eine weitere baltische p2p Plattform mit Sitz in Riga, Lettland. Twino bietet Konsumkredite in Georgien, Polen und Dänemark mit Laufzeiten bis zu 24 Monaten an. Die Zinssätze beginnen für polnische Kredite bei 10% und bei georgischen bei 12% für einmonatige Kredite. Die dänischen Kredite kann ich nicht beurteilen, da ich diese noch nie auf der Plattform gesehen habe. Es werden Kredite mit Buyback Garantie sowie unbesicherte Kredite angeboten, deren Zinsen viel höher sind. Die unbesicherten Kredite sind in Kategorien von A bis C eingeteilt, wobei ein Kredit mit einem C-Rating gegen 40% an Zinsen bezahlt. Vorsicht ist hier geboten, die Ausfallraten dürften massiv hoch sein, jedoch liegen hier noch keine Erfahrungswerte vor.

Auto-Invest als grosser Vorteil

Ein grosser Vorteil an Twino ist, dass man sich um die Bewirtschaftung seiner Anlagen keine allzugrossen Gedanken machen muss. Twino bietet einen automatischen Investitionsservice an: genannt Autoinvest. Man kann sich in seinem Account Portfolios nach seinen Vorstellungen einrichten, welche dann von der Plattform investiert und bei Auslauf von Krediten und erhaltene Zinsen wieder reinvestiert. Theoretisch ist so eine Rendite von 12.68% pro Jahr möglich (Rechnung: 12% pro Jahr = 1% pro Monat, wenn man dies 12 mal macht kann man 1% hoch 12 rechnen und erhält 12.68%), sofern man jeweils die Rückzahlungen und Zinsen zu gleichen Konditionen wieder anlegen kann. Zudem sollte der Autoinvest auch problemlos funktionieren, was gemäss diverser Meldungen nicht immer gegeben ist.

Risiken

Bei hohen Zinssätzen ist immer ein hohes Risiko gegeben. Twino will dem bei den mit buyback Garantie ausgestalteten Krediten entgegentreten. Twino kauft alle Kredite zurück, welche mehr als 60 Tage überfällig sind. Es wird die Einlage sowie die nicht erhaltenen Zinsen zurückerstattet, und sollte den Anleger somit schadfrei halten. Das ist natürlich eine gute Sache, aber man ist hier darauf angewiesen, dass Twino sein versprechen wahr macht und die Garantie einhält, man hat es hier also mit einem enormen Plattformrisiko zu tun. Wenn ihr euch mal die Kredite auf der Page anschaut, dann seht ihr, dass viele verspätet oder verlängert sind. Viele der Kredite werden wohl zurückgekauft werden müssen, und dies geht nur so lange gut, wie Twino von den Kreditnehmern das Geld eintreiben kann.

Fazit

Twino ist sicherlich eine geeignete Plattform für Anleger, welche die Anlageentscheidungen delegieren möchten. Das Risiko darf keinesfalls trotz Rückkaufgarantie unterschätzt werden. Ich für meinen Teil werde meine Einlage bei Twino vorderhand nicht erhöhen, ich bin hier eher skeptisch, aber das ist meine subjektive Meinung.

Bei Fragen einfach posten, happy investing!

 

 

 

Finbee – eine litauische P2P Plattform

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Finbee ist eine litauische p2p Plattform, welche Investoren mit europäischem und schweizerischem Wohnsitz offen steht. Finbee vergibt aktuell nur Kredite an Personen in Litauen. Testweise soll Finbee den Tschechischen Markt im Auge haben.

Wenn ihr bis hier gelesen habt, denkt ihr wohl, na super, eine weitere Plattform wie die anderen. Das stimmt nicht ganz, denn Finbee hat eine andere Vorgehensweise bei der Überprüfung der Kreditwürdigkeit der Antragssteller. Alle Gesuchsteller werden persönlich zu einem Treffen gebeten, und erst dann wird über den Kredit entschieden. Man kann zu diesem Vorgehen geteilter Meinung sein, vorallem im Zeitalter des Internets, wo man viele Dinge bereits online erledigen kann. Ich jedoch finde dieses Vorgehen toll, denn ich denke, man kann hier noch mit einer persönlichen Meinung mehr herausfinden, als wenn man sich stur auf die vorliegenden Daten und Metriken verlässt. Aber wie gesagt, jedem seine Meinung dazu.

Ausfälle, Verzüge und der Kompensationsfonds

Finbee veröffentlicht jeweils hier sein gesamtes Kreditportfolio und man kann die Ausfälle und Verzüge nachvollziehen und andere Berechnungen anstellen. Man sieht hier per Berichtsdatum, dass 7.7% der Kredite weniger als einen Monat überfällig sind, weitere 2.6% bis zu zwei Monate überfällig sind, und 2.5% mehr als zwei Monate überfällig sind. Nach 60 Tagen, in der ein Kreditnehmer die Rate nicht bezahlt hat greift der Kompensationsfonds und leistet die monatlichen Ratenzahlungen als Ausgleich, solange bis der Schuldner wieder Raten bezahlt. Für Investoren bietet der Kompensationsfonds eine zusätzliche Sicherheit. Die Sicherheit, also der Kompensationsfonds ist natürlich endlich. Finbee sagt, dass der Fonds solange greift, bis maximal 10% des gesamten Kreditportfolios über 60 Tage im Rückstand sind. Man hat also keine 100%ige Garantie, aber das ist doch besser als Nichts. Gespiesen wird der Kompensationsfonds durch die Kreditnehmer, welche bei Gutheissung des Kredites etwa 1% in den Fonds einzahlen. Man kann sich jetzt darauf verlassen, dass Finbee stark wächst und somit der Fonds von immer neuen Kreditnehmern geäuffnet wird. Das geht natürlich solange gut wie das Volumen gesteigert werden kann, aber irgendwann ist sowieso Schluss. Daher würde ich mich nicht zu sehr auf den Fonds verlassen.

Hohe Zinsen  und der Auktionsmodus

Das Finbee Portfolio weist momentan einen durchschnittlichen Zinssatz aller Darlehen von 24.3% aus, was doch eher beachtlich ist, vorallem mit eher geringen Ausfallraten.

Man kann bei Finbee manuell auf einzelne Kreditanträge bieten, oder automatische Portfolios erstellen. Was bei allen gleich ist, man kann einen Zinssatz wählen (Mindestgebot ist EUR 5) und der Zinssatz, welcher dem Kreditnehmer geboten wird, ist der  Durchschnittszins aller Gebote. Es kann also sein, dass der Darlehensnehmer am Schluss 24.7% zahlt, man jedoch 30% erhält, da dieses Gebot noch nicht unterboten wurde. Die andere Möglichkeit ist natürlich, dass man weniger erhält, zB wenn man hier nur 20% geboten hätte.

Sekundärmarkt

Finbee bietet auch einen Sekundärmarkt, auf welchem Kredite gekauft und verkauft werden können. Es werden jedoch nur Kredit zugelassen, welche mindestens eine Zinszahlung geleistet haben und nicht im Verzug sind. Wenn man den Kredit kauft, zahlt man den vom Verkäufer festgesetzten Aufschlag sowie die angefallenen Zinsen seit der letzten Zahlung. Viele Angebote sind nur mit hohen Aufschlägen erhältlich und rentieren demnach weniger gut. Momentan besteht auf dem Primärmarkt ein Nachfrageüberhang seitens der Kreditnehmer, daher sollte man gute Renditen von teilweise über 30% erreichen können.

Fazit

Finbee ist für mich eine gute Alternative zu anderen Plattformen. Zum einen ist man nicht mehr nur auf Lettland, Estland und Grossbritannien beschränkt und kann sein Länderrisiko weiter streuen. Zum anderen gibt es hier noch sehr gute Zinssätze zu holen. Schlussendlich läuft es bei p2p Anlagen immer auf das Vertrauen in die Plattform heraus. Durch die persönliche Prüfung der Kreditnehmer ist hier mein Vertrauen grösser als bei anderen Plattformen.

Die Plattform von Finbee ist doch eher kompliziert aufgebaut und man sollte sich zuerst etwas Zeit nehmen um sich mit dieser auseinander zu setzen. Hat man es aber verstanden, macht es doppelt Spass.

Bei Fragen einfach posten. Happy investing!

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Saving Stream – mein Erfahrungsbericht

 

 

Einleitung

Saving Stream ist eine stark wachsende P2P Plattform in Grossbritannien, welche für Internationale Anleger geöffnet ist. Angelegt werden kann ausschliesslich in GBP (Britische Pfund). Der Zinssatz beträgt für alle Projekte 12% pro Jahr (p.a. = per annum). Die Zinsen werden monatlich immer am ersten des Monats bezahlt.

Ursprünglich gewährte Saving Stream Darlehen auf Luxusjachten und ähnlichen Artikeln. Danach hat man sich mehr auf Baufinanzierungen zur Überbrückung fokussiert. Alle Projekte sind deshalb mit einem realen Wert besichert. Der Kreditbetrag ist meistens im Bereich von etwa 70% des Gesamtwerts angesiedelt. Man nennt diese Kennzahl auch LTV, als Loan to Value Ratio. Es ist also nichts anderes als folgende einfache Rechnung: Kreditbetrag/Wert Immobilie = Belehnungsquote oder halt LTV. Das Kreditvolumen beträgt momentan mehr als 100 Millionen GBP und es sind über 9000 Investoren registriert, wovon wohl gegen 2000 aktiv sein dürften.

Registrierungsprozess

Der Registrationsprozess ist einfach, man gibt seine Angaben an und verifiziert seine Email Adresse. Eine ID wird hochgeladen, und der Account wird rasch freigeschaltet.

 

Einzahlen

Einzahlungen können preisgünstig mit Transferwise gemacht werden. Ich kann Transferwise nur empfehlen, die günstigen Überweisungsgebühren kann man sich auch gleich durch einen sehr fairen Wechselkurs noch weitere Vorteile gegenüber einer Banküberweisung sichern. Hier mehr zu Transferwise.

Investieren

Eine Investition ist bereits ab einem Pence möglich. Ich empfehle aber eine Mindestinvestition von einem GBP, da so pro Monat ein Pence als Zinsen gezahlt werden. Bei kleineren Stückelungen kann man vom Zinseszinseffekt nicht profitieren. Ich würde aber empfehlen pro Projekt mindestens GBP 10 zu investieren. Das Totalinvestment würde ich am Anfang ab GBP 100 beginnen, besser wäre jedoch ein Vielfaches davon, da so eine bessere Diversifikation erlangt werden kann und man besser vom Zinseszinseffekt profitieren kann.

Die Projekte haben auch immer eine Restlaufzeit in Tagen angegeben. Die längste Dauer eines Kredites wird mit 365 Tagen angegeben. Wobei das nicht heissen muss, dass ein Kredit wirklich 365 Tage laufen wird. Der Kredit kann vorher zurückgezahlt, oder verlängert werden. Da es sich meistens um Immobilienprojekte handelt, ist es nicht selten, dass sich die Planung des Verkaufs oder die Bauten verzögern. Es ist also normal, wenn der Kredit ein wenig länger läuft. Ich empfehle jedoch, eher längere Restlaufzeiten zu bevorzugen und Anteile welche weniger als drei Monate Restlaufzeit aufweisen, abzustossen.

Ausfälle / Kompensationsfonds

Bislang ist es erst zu zwei Kreditausfällen gekommen, der einte Ausfall konnte sehr gut abgewickelt werden, so dass aus dem Verkaufserlös die Rückzahlung samt Zinsen sichergestellt werden konnte. Momentan ist ein Kredit als Ausfall gekennzeichnet. Hier konnte der Verkauf nicht wie geplant durchgeführt werden. Saving Stream sammelt nun Kaufofferten und versucht so das Kapital zurückzuholen. Falls das scheitert, wird man wohl auf den Kompensationsfonds zurückgreifen, damit wenigstens das Kapital zurückgezahlt werden kann an die Investoren. Ob der Fonds auch Zinsen bezahlt ist stand heute nicht klar. Auch wenn keine Zinsen gezahlt würden, wäre das verkraftbar. Lieber keine Zinsen, dafür keine Abschreibung auf dem Investment.

Der Kompensationsfonds wird mit Teilen von Zinserträgen (die bei Saving Stream verbleiben) aus den investierten Projekten geäuffnet.

Fazit

Saving Stream ist für mich eine sehr gute Plattform mit klaren Regeln und sehr gutem Support. Ich werde weiter investieren und mein Investment erhöhen. Fast hätte ich vergessen: Saving Stream fährt ein System, welches erlaubt auch ohne Guthaben Anteile zu kaufen. Dieses nennt sich INPL (Invest Now Pay Later). Saving Stream erlaubt es den Investoren die Anteile zu kaufen und das Geld erst später einzuzahlen. Normalerweise hat man 48 Stunden Zeit, seinen Account wieder auszugleichen.

Happy Investing, bei Fragen einfach posten.

 

 

 

 

 

 

Estateguru – meine Erfahrungen

Estateguru vergibt Kredite hauptsächlich an Immobilienentwickler und Firmen (Erwerb eines Grundstückes oder Ausbau der Produktionsstätten, keine normalen Geschäftskredite!) in Estland. Es ist geplant, dass weitere Länder (Finnland, Lettland und Litauen) aufgenommen werden. Dies sollte in den nächsten Wochen so weit sein.

 

Registration und Empfehlungsprogramm (+0.5% Gutschrift, kostenlos)

Wie bei den meisten baltischen p2p Plattformen sind internationale Anleger willkommen. Die Anmeldung ist einfach, man gibt seine Daten ein und zum Freischalten kriegt man eine sms zugeschickt mit einem Code zur Eingabe.

 

Eine Besonderehit stellt das Feld Referral Code dar. Wenn man dort einen Code eingibt, erhält man 0.5% Gutschrift für alle getätigten Investments der ersten drei Monate. Auch der Empfehlungsgeber erhält diese Gutschrift. Das zusätlich erhaltene Geld kann in neue Projekte investiert, oder auch ausgezahlt werden. Es gibt keine Beschränkungen, was ich für eine sehr faire Sache halte.

 

Wenn ihr auf die links in diesem Beitrag klickt, ist mein Referral Code bei den Anmeldedaten schon eingefügt. Ihr unterstützt somit meinen Blog – vielen Dank – und letztendlich auch euch selbst, da Ihr die Gutschrift ja auch erhaltet 😉

 

Investieren in Projekte

Estateguru verschickt jeweils eine Email sobald ein neues investierbares Projekt online gestellt wurde. Im eingeloggten Bereich sind dann die Details zu Bewertung und Zahlungsmodalitäten ersichtlich. Weiter gibt es Beschriebe zum Projekt und zum Schuldner.

 

Das Mindestgebot für ein Projekt beträgt EUR 50.-. Bei grossen Projekten gibt es für den Gebotszeitraum einen Cashback. Meistens ist dies jedoch nicht nötig, da es häufig vorkommt, dass die Projekte innert ein bis 4 Tagen komplett finanziert werden.

 

Zinsen und Laufzeiten

Die Zinsen bewegen sich im Bereich von 9 bis 15% je nach Projekt und Laufzeiten. Der durchschnittliche Zins beträgt gemäss Estateguru 11.21%. Die Laufzeiten bewegen sich im Rahmen von 9 bis 36 Monaten.

 

Rückzahlungen

Es gibt verschiedene Arten von Rückzahlungen und sind je nach Projekt unterschiedlich. Es ist möglich, dass die Zinszahlungen monatlich gemacht werden und der Investitionsbetrag am Ende zurückbezahlt wird. Es sind auch Annuitätenzahlungspläne (monatliche gleichhohe Rate bestehend aus Zins und Amortisation) oder der Rückzahlungsbetrag sowie die Zinsen werden am Ende der Laufzeit beglichen.

 

Risiken und Ausfälle

Zinsen von 9% und mehr pro Jahr können natürlich nur erreicht werden, wenn man ein entsprechendes Risiko in Kauf nimmt. Vor einer Investition sollte man sich also gut überlegen, ob man das Risiko tragen kann und will.

 

Bislang ist es bei Estateguru noch zu keinem Ausfall gekommen. Da es sich jedoch um eine noch junge Plattform handelt, ist das nicht weiter verwunderlich. Irgendwann wird es einen Ausfall geben und dann wird sich zeigen, wie gut Estateguru beim Eintreiben von Zahlungsausfällen ist und wie gut die Bewertungen im Vorfeld waren.

 

Daher ist es aus Riskoüberlegungen unverzichtbar eine gute Diversifikation anzustreben. Ich würde maximal 5% (vom gesamten Investitionsvolumen) in ein Projekt investieren, wenn ich vollends davon überzeugt bin. Generell würde ich bei einem Richtwert von circa 2.5% pro Projekt bleiben.

 

Meine Erfahrung – ein Fazit

Meine Erfahrungen mit Estateguru sind durchwegs positiv. Die Plattform ist durchdacht und der Support reagiert schnell auf anfragen. Ich habe auch eine erste Auszahlung getätigt, welche ich in 2 Arbeitstagen kostenfrei erhalten habe. Gutschriften werden bei einer SEPA Überweisung noch gleichentags gutgeschrieben, der Rekord steht bei 2.5 Stunden nachdem die Zahlung von meinem Bankkonto abgebucht wurde. Aus meiner Sicht ist Estateguru eine gelungene Plattform und sollte für Investoren als Anlagealternative in Betracht gezogen werden. Ich verspreche mir einiges von der bevorstehenden Expansion in die anderen baltischen Staaten sowie Finnland.

 

Ich werde meine künftigen Erfahrung hier posten und auch einie Projekte detailliert versuchen unter die Lupe zu nehmen.

 

Fragen beantworte ich gerne, einfach posten.

 

Happy Investing!