Eine Unterhaltung mit Toms Niparts, Viventor

Viventor ist bei vielen Investoren in der Beliebtheit stark gesunken. Zudem hört man auch nicht viel von Viventor. Grund genug für mich, den Kontakt mit Toms zu suchen, welchen ich immer als zielorientiert, lösungssuchend und gesprächsbereit erlebt habe. Nachfolgend gebe ich euch einige Absätze wieder, welche wir besprochen haben. Das wird ganz interessant und bietet einen tieferen Einblick in die Funktionsweise sowie die Strategische Planung von Viventor.

Es ist ruhig geworden um Viventor

Es stimmt, dass sich Viventor in der letzten Zeit nicht mehr so häufig an die Investoren gewandt hat. Dies hat vorallem 2 Gründe: Man arbeitet mit voller Kraft am neuen Plattform System (das dürfte bekannt sein). Zweitens will man die Investoren nicht zu spamen mit nicht relevanten Informationen. Viventor steht auf gesunden finanziellen Beinen, die Ruhe an der Informationsfront soll keinesfalls auf einen baldigen Abgang hindeuten. Das ist ganz und gar nicht der Fall, viele neue Sachen laufen momentan einfach im Hintergrund ab. Die Finanzberichte der Kreditvermittler werden auch mit der neuen Plattform zusammen aufgeschaltet.

Die Investoren (ich inklusive) bekunden Mühe ihr Geld zu investieren

Das ist natürlich auf für Viventor nicht wünschenswert, hat aber mit einer Kombination von verschiedenene Faktoren zu tun:

1) Die Investorennachfrage nach Krediten ist schneller gewachsen als das Angebot

2) Die Hypothekar Vermittler Primor und Seymoure haben ihr Angebot reduziert, da sie eine günstigere Finanzierungsquelle gefunden haben.

3) CocheGo arbeitet daran sein Kreditportfolio zu verbessern und tested neue Richtlinien. Deshalb werden diese Kredite momentan nicht auf die Plattform gestellt. Man will zuerst Erfahrungen mit den neuen Krediten sammeln, und den Investoren keine Kredite servieren, denen man nicht vorbehaltlos (in diesem Fall zu wenig Erfahrung) gegenübersteht.

4) Twinero sieht sich mit einem Rückgang im neuen Kreditvolumen konfrontiert. Dieses resultiert aus der SPL Anzeigen Verbannung durch google.

5) Auch die Feiertage haben die Gespräche mit den Kreditvermittlern verzögert.

Es gibt aber auch positive Meldungen (Pilotversuch mit 4 Finance)

Es wurde ein Pilotversuch mit 4Finance, einem grossen Kreditvermittler gestartet, welcher in 15 Ländern seine Geschäfte aktiv betreibt. 4Finance verfügt über eine bewiesen langjährige Ertragskraft. Einige 4Finance Kredite wurden bereits zu Testzwecken über die Plattform finanziert. Jetzt ist man daran, den Prozess weiterzutreiben. Dies ist jedoch aufgrund der Grösse von 4Finance etwas langatmig (lange Entscheidungswege). Man tut was man kann, aber es braucht einfach Zeit. Ein weiterer Vorteil der Zusammenarbeit ist jedoch, dass 4Finance Kredite ein sichereres Investment sind, als in Kredite von kürzlich gegründeten, unbekannten sowie kleinen Kreditvermittlern zu investieren.

Strikte Prüfungskriterien und strategische Ausrichtung

Viventor hält sich strikt an Prüfungskriterien fest, wie zum Beispiel Garantien der Teilhaber der Kreditvermittler. Es mussten schon einige Kreditvermittler abgelehnt werden, da diese dem Kriterienkatalog nicht entsprochen haben.

Stabile Märkte geniessen Priorität. Wir fokussieren uns momentan auf die nordischen Länder, West- und Zentraleuropa, sowie einige spezische Läner aus Süd- und Osteuropa. Diese Länder und Regionen sind Viventor bekannt, und bis zu einem gewissen Punkt vorhersehbar.

Viventor wurde auch von Kreditvermittlern aus Russland sowie Georgien angefragt, ob man deren Kredite nicht aufnehmen möchte. Diese wurden aus geopolitischen Überlegungen abgelehnt. Man hat aus den Gesprächen auch vernommen, dass es in Georgien und auch Polen wohl zu regulatorischen Veränderungen kommen wird, und somit das Umfeld für Kreditvermittler anspruchsvoller werden dürfte.

Und zum Schluss

Viventor befindet sich, wie auch die Kreditvermittler, in stabilen Finanzverhältnissen. Änderungen im Kreditvolumen auf der Plattform haben nur geringen Einfluss auf die Ertragskraft der Kreditvermittler. Toms macht zum Schluss noch darauf aufmerksam, dass jeder investierte Cent den Investoren seit bestehen von Viventor, immer zurückbezahlt wurde.

Mein Fazit

Ein solch vertiefter Einblick in das Denken einer Plattform kriegt man wohl nicht so oft. Ich finde einigen Punkte äusserst spannend, und wir werden sehen ob diese eintreffen. Das ganze ändert aber nichts an meiner Haltung, dass uninvestierte Gelder mit der Zeit abgezogen werden. Die Plattform sollte man jedoch im Auge behalten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Monatsrückblick: Viventor und der Nachfrageüberhang / Die Welt von Estateguru steht Kopf / neue Plattformen und Ausblick

Liebe Leser, das war wiedermal ein Monat, gerne fasse ich die aus meiner Sicht wichtigsten Erkenntnisse zusammen:

Viventor kämpft mit Nachfrageüberhang

Für Viventor eigentlich ein gutes Zeichen, die vorhandenen Kredite (ich beschränke mich mal auf die 12% payday loans und die 11% secured car loans) werden immer sofort vollständig investiert. Nur blöd, dass trotztem noch Investorengeld auf den Konten liegen bleibt. Viventor hat mit einem Nachfrageüberhang zu kämpfen, da der Plattform in den letzten Wochen massiv Mittel zugeflossen sind. Ich habe mich telefonisch mit dem Marketing Manager von Prestamos Prima (Rohan Saraf) unterhalten. Er hat mir zugesichert, dass in kurzer Frist das Volumen stark erhöht werden wird. Das hat mir auch Toms Niparts (Head of Operations, Viventor) zugesichert.

Als neuer Investor würde ich abwarten, und noch kein Konto eröffnen im Moment. Ich werde hier informieren, wenn wir uns wieder in einem Angebotsüberhang befinden sollten. In der Zwischenzeit könnt ihr ja meine früheren Berichte zu Viventor lesen.

Die Welt von Estateguru steht Kopf

Auch das ist wieder eine positive Nachricht, aber dieses Mal eher für die Investoren. Wer meinen Blog schon etwas länger verfolgt, weiss dass ich „Verhaltensregeln“ zum Vorgehen beim Investieren bei Estateguru vorgegeben habe. Diese kann man momentan getrost in die Tonne kippen, denn Estateguru ist von einem Angebotsüberhang betroffen. Das heisst, es gibt zuviele Projekte (da Estateguru viele neue Geschäfte an Land ziehen konnte) und zu wenig Geld das zufliesst. Daher hat sich Estateguru veranlasst gesehen, Bonuszinsen zu zahlen. Eine gute Sache also für neue Investoren, zudem gibt es noch 0.5 Prozent Cashback auf die Investitionen der ersten 3 Monate, wenn man sich über einen referral link anmeldet (link nutzen und vom Angebot profitieren, ich kriege übrigens die gleiche Gutschrift).

Vor einigen Wochen hat das noch ganz anders ausgesehen, da wurden teilweise Projekte in der Höhe von einer Million Euro innerhalb von 10 Stunden investiert. Da hatten viele Investoren noch das Nachsehen, jetzt ist die Bahn aber frei zum Investieren.

Zwei neue Plattformen wurden vorgestellt: Swaper und Lendix

Swaper bietet 30 tägige Kredite zu 12% an, welche mit buyback nach 30 Tagen ausgestattet sind. Die Plattform wirbt mit 100% risk-free, dazu muss ich sagen, dass ist Marketinggewäsch. Eine Anlage frei von Risiko gibt es nicht, und schon gar nicht zu 12%, oder sogar 14% wenn ihr 5k investiert und so den VIP Status kriegt. Eine als sicher angesehene Bundesanleihe mit 10 Jahren Laufzeit rentiert momentan (Schwankungen unterliegend) bei 0 bis 0.5% Verfallsrendite. Das ist also ein Spread zu Swaper von 12%! Ich will die Plattform nicht schlecht machen, die ist schon ok, aber solche Versprechungen, welche eine quasi Komplettsicherheit suggerieren, da habe ich meine Probleme damit. Hier geht es zu meinen Berichten. 

Lendix habe ich diesen Monat neu entdeckt (hier gehts zu den Artikeln). Die Plattform finde ich spannend, da ich so in französische KMU investieren kann, und dazu noch die Rechtssicherheit Frankreichs auf meiner Seite habe. Die Kreditprüfung hat bisher phenomenal gearbeitet, und die Ausfallrate ist sehr tief. Zudem gibts einen Willkommensbonus, aber das steht alles in meinem Artikel.

Ausblick

Was kommt auf euch zu? Ich werde euch zwei weitere Plattformen aus Grossbritannien vorstellen und eine sehr gute Plattform: Saving Stream wiedermal aufgreifen. Dann sollte diesen Monat noch Lendico Schweiz im joint-venture mit Postfinance an den Start gehen. Davon werde ich gerne berichten, ich plane Lendico persönlich zu besuchen. Ich hoffe, ich komme dann noch dazu einen Blick auf weitere Schweizer Plattformen wie cashare, advanon, lend und creditgate24 werfen zu können. Vielleicht kommt auch noch creditworld.ch dazu, mal schauen, was ich so alles schaffe diesen Monat 😉 Jetzt habe ich die Latte aber hochgesetzt, ja nu, ohne Druck kein Fortschritt 😉 und Stillstand ist sowieso Rückschritt 🙂

Oktoberrückblick – es ist viel passiert

Meine Lieben Leser, es ist viel passiert im vergangenen Monat. Gerne möchte ich euch einige Updates zu verschiedenen Plattformen geben:

Bondora – kein manueller Primärmarkt mehr

Bondora hat im Oktober bekannt gegeben, dass es ab November keinen manuellen Erstmarkt mehr geben wird. Das heisst den Investoren bleibt die Möglichkeit per Bondora Portfolio Manager anzulegen, und somit jegliche Kontrolle über die Gebote abzugeben. Der Portfoliomanager kennt auch nur 3 Profile. Ich finde das keine gute Entwicklung.

Die zweite Möglichkeit besteht darin, die API Schnittstelle zu nutzen, um so bieten zu können. Die meisten p2p Anleger dürften aber nicht über genügend Programmierkenntnisse verfügen (mich eingeschlossen), um diesen Weg nutzen zu können. Es gibt verschiedene Anbieter, welche auch API Plugins für zB Firefox anbieten. Eines davon kann auf dieser Seite, beim Oktaeder runtergeladen werden.

Wenn ihr euch fragt, warum ihr auf meiner Seite keinen Bericht zu Bondora findet, ja ich sags mal so, ich bin nicht so begeistert davon, und habe meine Investments dort aufgelöst.

Viventor begegnet der Investorennachfrage mit neuem Kreditanbieter

Es gibt aber auch erfreuliche Nachrichten aus dem p2p Universum. Allen voran Viventor, diese Plattform arbeitet unentwegt daran, seinen Investoren mehr bieten zu können. Nachdem der Plattform in den letzten Wochen massive Mittel zugeflossen sind, wurde es für die Investoren schwierig genügend Kredite zu finden, um das vorhandene Geld investieren zu können.

Viventor hat kurzerhand einen neuen Kreditanbieter „cochego“ auf die Seite gepackt. Es handelt sich dabei um Konsumkredite, welche mit einem Fahrzeug besichert sind. Der Name liegt also sehr nahe am Produkt, da coche zu deutsch Auto heisst. Also etwas salopp übersetzt „Auto, und los“. Die Kredite sind mit 11% p.a verzinst.

Estateguru bringt neue Projekte im Wert von rund 1.5 Millionen

Genau wie im Vormonat hat Estateguru wieder Projekte im Wert von etwa 1.5 Millionen Euro über die Plattform finanziert. Das beachtliche dabei ist, dass dies jetzt mit massiv weniger Projekten geschehen ist. Das grösste Projekt diesen Monat war 500k Euro gross. Noch erstaunlicher ist, dass dieses Projekt nach etwa 12 Stunden bereits finanziert war. Ich sehe Estateguru ist auf gutem Weg. Braucht aber geduldige und zugleich schnelle Investoren, da die Projekte sehr schnell voll sind. Manchmal werden diese auch einen Tag vorher angekündigt.

Mintos bringt wieder viele Kredite mit Buyback, und höhere Zinsen

Ich denke für das Mintos Management und seine Mitarbeiter war der Oktober ein heisser und arbeitsreicher Monat. Zuerst kamen Betrugsvorwürfe zu Tage, danach wurden wieder viele payday loans mit 12% und mehr Verzinsung auf die Plattform gestellt.

Wie gesagt, ich investiere weiter bei Mintos und gehe davon aus, dass mein Geld dort sicher ist.

Eine neue Plattform am p2p Himmel – Swaper (sind wir nicht alle ein bisschen Twino?)

Zu guter letzt möchte ich euch noch auf swaper aufmerksam machen. Hier kommt ihr zu meinem Artikel über diese neue p2p Plattform.

 

Mintos, Viventor, Estateguru und eine neue Plattform – Kurzupdate zum Wochenende

Mintos

Wie ich diese Woche erfahren musste, wurde das refer a friend Programm bei Mintos per 30.9 eingestellt. Dies habe ich nur durch Zufall erfahren, und habe hierzu keine Information von Mintos erhalten. Damit ihr weiterhin in den Genuss von der 1 Prozent Prämie bei Mintos kommt, habe ich mich beim affiliate Programm von Mintos angemeldet. Das heisst, wenn ihr euch über einen Mintoslink hier anmeldet, kriegt ihr nach 30 Tagen eine 1 Prozent Gutschrift auf eurem durchschnittlich investierten Kapital. Die selbe Gutschrift erhalte ich übrigens auch. Das ganze ist kostenlos für euch.

Meine Anlagen bei Mintos laufen nach Plan, ich konnte mir auf dem Zweitmarkt einige Schnäppchen ergattern, was meine Rendite nach oben getrieben hat (siehe unten). Das ist nur ein tempörärer Effekt und meine Rendite wird in den nächsten Tagen wieder sinken. Verblüfft bin ich, dass meine Autokredite ohne buyback schön fleissig gezahlt haben, ich nehme bei diesen Krediten aber nur solche mit maximal 4 Monaten Laufzeit. Autokredite mit Buyback findet man auch ohne Aufschlag genügend auf dem Zweitmarkt.

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Viventor

Wer auf der Suche ist nach kurzlaufenden Krediten mit Buyback, da bietet Viventor Hand. Auf der Plattform gibt es Kredite mit Laufzeiten von 7 bis 45 Tagen, inklusive Buyback, welcher nach 60 Tagen zur Anwendung kommt. Es werden das Kapital sowie die aufgelaufenen Zinsen bezahlt. Viventor wird mir immer sympathischer und ich habe mein Kapital etwas erhöht.

Estateguru

Estateguru ist gut in den Oktober gestartet, momentan ist noch ein investierbares Projekt verfügbar, welches 9 Prozent an Zinsen abwirft. Die Verzinsung ist für Estateguru eher gering, aber da es sich um ein Projekt mit höherer Sicherheit handelt, ist der Zinssatz in Ordnung. Estateguru hatte noch immer keinen Ausfall, was mich sehr positiv stimmt. Die Kreditprüfung scheint sehr gut zu sein. Mal schauen wie es weitergeht.

Wenn ihr euch über einen Estategurulink auf dieser Seite registriert, erhaltet ihr auf euere investiertes Kapital während der ersten drei Monate eine Gutschrift von 0.5%. Die gleiche Gutschrift erhalte auch ich.

Eine neue Plattform

Ich bin auf eine neue Plattform aufmerksam geworden, welche Konsumkredite mit 12 Prozent Zinssatz anbietet für die Investoren. Die Plattform bietet auch buyback an, jedoch nur auf dem Kapital, aber nicht für die Zinsen. Als weitere Diversifikation werde ich die Plattform testen und euch darüber auf dem Laufenden halten.

Viventor – meine Erfahrungen

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Ich möchte euch meine Erfahrungen in den letzten Wochen gerne mitteilen. Nach meinem ersten Bericht über Viventor (hier zum nachlesen), hat sich viel getan. Bei Mintos herrscht eine Angebotsknappheit an kurzlaufenden Konsumkrediten mit Buyback. Viventor kann hier Abhilfe schaffen, da die Plattform Konsumkredite aus Spanien und Schweden mit 12% Zinsen inklusive Buyback anbietet. Der Buyback greift nach 60 Tagen, die der Kredit überfällig ist. Es wird jeweils das Kapital sowie die Zinsen für die ganze Laufzeit von den Kreditanbietern zurückbezahlt. Das ist natürlich ein sehr schönes Feature der Plattform. Man muss sich jedoch bewusst sein, dass die Garantie immer nur so viel Wert ist, wie derjenige der diese ausgibt. Auch hier könnte es passieren, dass ein Kreditanbieter ausfällt und die Garantie nicht mehr aufrechterhalten kann. Das ist natürlich hypothetisch gesprochen, mir ist kein Fall bekannt, wo dies passiert wäre.

Wie schaut mein Portfolio aus?

Ich habe vor einigen Wochen einen Testlauf mit EUR 500 gestartet und die am längsten laufenden Konsumkredite ausgewählt, welche etwa 45 Tage laufen. Ich habe auch einige Kurzläufer ins Portfolio genommen, da zu meinem Startzeitpunkt nur wenige 45 tägige Konsumkredite verfügbar waren. Das hat sich aber mittlerweile geändert, so dass ich alle meine Rückzahlungen in diese Kredite investieren kann. Aktuell sind bei mir 8 von 44 Krediten verspätet, der Buyback musste bis jetzt nicht einspringen. Diverse Kredite haben zu spät zurückbezahlt, bei diesen habe ich aber Säumniszinsen erhalten, daher stimmts momentan bei Viventor für mich.

Zweitmarkt

Viventor bietet auch einen Zweitmarkt an, welcher rege genutzt wir. Ich konnte dort schon einige Schnäppchen ergattern, wie einen 12% Kredit, der verspätet war, welchen ich mit 10 Prozent Abschlag kaufen konnte! Hier warte ich einfach den Buyback ab und habe so schon 10% Rendite gemacht und erhalte obendrauf noch die Zinsen für meine Anlageperiode. Das kann gerne so weitergehen 😉

Ich werde in einigen Wochen wieder berichten wie mein Viventor Portfolio sich entwickelt und bis dann habe ich sicher einen Kredit gehabt, welcher vom Buyback abgelöst wurde.

Bei Fragen einfach posten, oder das Kontaktformular nutzen.

Viventor – Viva España?

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Auf der Suche nach einer weiteren Plattform zur Diversifikation, bin ich auf die „spanische“ Plattform Viventor gestossen. Zuerst dachte ich mir, super, jetzt kann ich auch noch über eine weitere Region diversifizieren. Nach genauerem Studium der Plattform ist mir dann aufgefallen, dass die Kredite aus Spanien sind, und auch von spanischen Loan Originators auf die Plattform gestellt werden, der Sitz der Plattform ist jedoch Lettland. Trotzdem habe ich mich registriert umd die Plattform zu testen.

Wer steht hinter Viventor?

Viventor wurde von der spanischen Kreditfirma Prestamos Prima gegründet. Im Februar hat die Finstar Group 51% an Viventor übernommen. Finstar ist ein Private Equity Unternehmen, und hat langjährige Erfahrung im Aufbau und der Erweiterung von Firmen. Es ist sicher nicht schlecht, so eine Firma hinter sich zu wissen.

Welche Kredite werden auf Viventor angeboten?

Im Moment werden nur kurzlaufende Konsumkredite sowie mit Immobilien besicherte Kredite angeboten. Momentan werden diese von den Loan Originatoren Twinero (=Prestamos Prima), Seymoure und Primor angeboten. Zudem sollte in den nächsten Tagen ein Schwedischer Konsumkredit Anbieter die ersten Kredite auf der Plattform anbieten. Es werden wohl weitere folgen, denn die Plattform entwickelt sich in meinen Augen Richtung Mintos.

Investieren/Autoinvest

Sehr positiv erachte ich die Tatsache, dass es mehr als genügend Kredite auf dem Primär- sowie Sekundärmarkt hat. Eine Investition in 12% kurzlaufende Kredite ist also problemlos möglich. Zudem kann man sich auch einen Autoinvest anlegen, welcher die Gelder investiert und nach Rückzahlung reinvestiert. Hier seht ihr einen Überblick vom Angebot und den Filtermöglichkeiten:

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Rückkaufgarantie (Buyback) 

Auch Viventor (respektive die Loan Originator) bietet eine Rückkaufgarantie für alle Kredite an, welche länger als 60 Tage überfällig sind. Es werden das Kapital sowie die aufgelaufenen Zinsen erstattet. Beispiel: Ein Kredit läuft 10 Tage und man investiert EUR 10 bei 12% Jahreszins, dieser Kredit zahlt nicht retour, und so werden nach 70 Tagen (10 Tage Kreditlaufzeit + 60 Tage) das eingesetzte Kapital von EUR 10 sowie die Zinsen für 70 Tage (= 23 Cent) zurückgezahlt. Sicherlich eine gute Sache, aber ich gebe zu bedenken: Eine Garantie ist nur soviel Wert, wie derjenige welcher diese abgibt. Im Beispiel vom Originator Twinero, wurden gemäss Aussagen von Viventor alle überfälligen Kredite zurückgekauft.

Fazit

Viventor gefällt mir als Plattform gut, auch wenn optisch noch einiges getan werden muss. Auch die deutsche Übersetzung muss noch verbessert werden. Das Management ist sehr bestrebt eine wirklich gute Plattform bereitzustellen. Ich habe mich in einem Gespräch mit Toms Niparts (Head of Operations) davon überzeugen können. Zudem ist man wirklich innovativ. Viventor hat eine eigene online Zeitschrift, mit dem passenden Namen Finventor,  zum Thema Fintech herausgebracht. Diese ist in Deutsch und Englisch verfügbar. Hier kann man die erste Ausgabe vom Finventor in Deutsch runterladen.

Ich werde die Plattform weiter testen und meine Erfahrungen mit euch teilen.

Bei Fragen einfach posten oder via Kontaktformular bei mir melden. Happy investing!