Mintos mit neuer Cashback Aktion (bis zu 5%)

Im letzten Quartal versuchen die Plattformen meistens noch ihr Jahresergebnis zu verbessern und soviel Neugeld reinzuholen, wie möglich. Daher ist die Vorweihnachtszeit auch die Schnäppchenzeit für Investoren. Da kann man schön Cashback, Boni und allerlei andere gute Geschäfte machen. Flender hat vorgelegt, und jetzt kommt Mintos noch mit einer weiteren Aktion hinterher (und das beste ist, für Neuinvestoren gibt’s zusätzlich 1% Cashback während der ersten drei Monate).

Mintos bietet bis zum 31. Dezember bis zu 5% Cashback auf jedes Investment (auf dem Primärmarkt), welches eine Mindestdauer von 2 Jahren hat. Die genaue Verteilung seht ihr in der Grafik unten. Vorraussetzung um in den Genuss der Aktion zu kommen ist: 1) Ihr habt einen Mintos Account (wenn nicht, dann via diesen Link registrieren und zusätzlich 1% Cashback erhalten). 2) Ihr müsst an dem Programm teilnehmen (enroll klicken). Das ist alles und schon kriegt ihr den Cashback innerhalb von 6 Tagen nach eurem Investment. Ich habe mir die Bedingungen durchgelesen. Es heisst nirgends, dass ihr das Investment nicht wieder verkaufen könnt. Der Cashback gehört also in jedem Fall euch, auch wenn ein Kredit durch Buyback am nächsten Tag zurückgekauft werden sollte.

Um daran zu partizipieren, müsst ihr dem Programm beitreten

Warum tut das Mintos?

Ich vermute es gibt 2 Gründe dafür. Erstens will man vor Jahresende noch soviel Neugeld anziehen wie möglich. Zweitens versucht man die längeren Laufzeiten zu pushen, was ich ja schon seit der Einstellung der Zweitmarktgebühr glaube. Ihr könnt momentan Privatkredite von Mozipo zu 14.7% erwerben und je nach Laufzeit kriegt ihr noch 2 – 3% Cashback obendrauf. Da die Privatkredite eine recht hohe Verzugsquote aufweisen, werden die wenigsten Ihr Enddatum wirklich erreichen. Es gibt aber auch andere Varianten um vom Cashback zu profitieren. Aktuell hat es gegen 23’500 Kredite auf dem Primärmarkt, welche den Kriterien (>24 Monate Laufzeit & Buyback) entsprechen. Investiert aber nur soviel, wie ihr bereit seit länger zu binden (oder auch zu verlieren, die Möglichkeit besteht immer, auch mit Buyback), denn es gibt keine Liquiditätsgarantie! Schaut euch auch die Loan Originatoren an, denn der Fall Eurocent zeigt, dass jederzeit etwas passieren kann. Wer noch keinen Account hat, hier registrieren und zusätzlich 1% Cashback während der ersten 3 Monate sichern.

So, das wars, happy Cashback.

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Warum Mintos eine der besten p2p Plattformen ist

Und schon im Titel widerspreche ich mir, denn Mintos ist keine p2p Plattform im klassischen Sinne, da hier bereits gewährte Kredite verbrieft an Investoren verkauft werden. Das hindert mich aber nicht daran diesen Artikel zu verfassen.

Ich habe mich Anfang diesen Jahres darüber enerviert, dass die Spielregeln bei Mintos (Zinsen rauf/runter) immer wieder ändern. Es ist jetzt nicht so, dass mich das nicht mehr nerven würde, aber die Situation hat doch auch ihre Vorteile.

Mintos hat das breiteste Kreditangebot

Während andere Plattformen wie zum Beispiel Viainvest, Swaper und Robocash (mehrheitlich) nur die Plattformen für die eigenen Kreditvermittler darstellen, ist Mintos hier bereits einige Schritte weiter. Bei Mintos gibt es diverse Kreditvermittler, welche nicht mit Mintos verbandelt sind. Das ergibt viele Möglichkeiten für die Investoren um breit zu investieren. Das es dabei auch einmal zu Problemen kommen kann wie im Fall von Eurocent liegt auf der Hand. Aber wie ich bereits geschrieben hatte, glaube ich, dass dieser Fall (so unschön er auch sein mag) Mintos grundsätzlich stärkt und die Plattform in vielen Bereichen weiterentwickelt. Es wäre ein Irrglaube, dass dies der letzte Kreditvermittler ist, der Probleme haben wird. Nicht unbedingt nur auf Mintos bezogen, denn es kann auch sein, dass es eine andere Plattform trifft. Daher nie alle Eier in einen Korb legen, respektive nicht alles aufs gleiche Pferd setzen: Stichwort Diversifikation.

Mit Mintos verbandelte Kreditvermittler (Mogo, Lendo etc)

Hier gibt es eine Liste mit den Mintos Kreditvermittlern, führ mehr Infos auf das Logo klicken.. Auch wenn Mogo dort nicht als verbandelter Kreditvermittler aufgelistet ist (und gemäss IAS 24 keine Verbindung besteht, durchaus möglich, dass dies bei Anwendung anderer Standards doch der Fall wäre), vermute ich, dass dieser Loan Originator in den Dunstkreis von Mintos gehört. Mogo zum Beispiel ist an der gleichen Adresse ansässig wie Mogo. Lendo ist einfach der georgische Ableger des lettischen Kreditvermittlers Banknote (welcher oben in der Liste erscheint). Auch wenn solche Strukturen bereits einmal öffentlich kritisiert wurden, schreckt mich das nicht wirklich ab. Es gibt in der freien Marktwirtschaft diverse Beispiele von verbandelten Firmen. Der einzige Nachteil den ich sehe: Wenn eine Partei Kontrolle über andere ausübt ist, dass ein Dominoeffekt eintreten könnte im Falle eines Problems (oder unsauberer Buchführung etc). Das ist aber rein hypothetisch. Kommt es in einem Land zu einer Wirtschaftskrise, dann tangiert das die meisten Firmen sowieso und eine Firma zieht andere in Mitleidenschaft (der Vergleich hinkt natürlich ein wenig, da bei verflochtenen Firmen die Ereignisse schneller auf die anderen überschwappen können, aber vom Prinzip her ist es relativ gleich). Von daher habe ich kein Problem mit der Mintosstruktur. Ich gehe hier immer davon aus, dass das Eigeninteresse der Unternehmer Gewinne einzufahren höher wiegt, als irgendwelche “kriminellen” Strukturen zu schaffen. Ausschliessen kann ich es aber natürlich nicht (aber dass solch hohe Renditen mit Risiken behaftet sind, sollte jedem klar sein). Immerhin bestehen die Strukturen bereits einige Jahre und scheinen erfolgreich zu sein. Ich hege hier die Hoffnung, dass Mintos bei den Kreditvermittlern aus dem eigenen Dunstkreis noch mehr bemüht sein wird, dass es zu keinem Ausfall kommt (es würde die Plattform ja doppelt treffen). Zumindest deren Finanzsituation sollten sie bestens kennen 😉

Aktuell gibt es schöne Zinsen

Ich habe gerade letzte Woche in Lendo Payday Kredite investiert und dabei Zinsen von 13.5 Prozent erhalten, in Euro versteht sich und nicht in Georgischen Lari. Die Laufzeiten variierten von 24 bis 36 Monaten, was für Paydays eher ungewöhnlich scheint, da wir dort bis anhin eher kurze Laufzeiten oder bis zu 12 Monaten gesehen haben. Die Laufzeit schreckt mich nicht wirklich ab, weil viele der Kredite das anvisierte Rückzahlungsdatum nicht erreichen werden. Der Buyback greift vorher, da einige Kreditnehmer wohl die Bedingungen des Kredits anpassen (Ratenhöhe, Laufzeit, oder Umschulden) werden. Oder der Kredit nicht fristgerecht bezahlt wird. Dann kommt der Buyback und verkürzt die Anlagedauer erheblich 😉 Ich schätze, ohne das irgendwie Belegen zu können, dass mehr als 90 Prozent der 36 Monatskredite vorzeitig beendet werden. Wie komme ich da drauf? Wenn ich mir die Verzugs- respektive Buybackquoten von meinen anderen Paydays ansehe, welche im Bereich von 50 Prozent liegen, glaube ich, dass meine Schätzung für 3 Jahre passend sein wird 😉

Auf dem Zweitmarkt wird es schwieriger für Schnäppchenjäger

Ich hatte ja mal beinahe 20 Prozent Rendite (NAR, nicht XIRR) bei Mintos, und dies aufgrund guter Geschäfte auf dem Zweitmarkt. Mittlerweile bin ich etwas zurückgefallen. Das hat 2 Gründe: einige Kredite konnte ich nicht mehr abstossen zu den Preisen die ich wollte, und der Zweitmarkt ist umkämpfter. Konnte ich Anfang dieses Jahres noch viel manuell “abfischen” ist das seit Wochen sehr schwierig geworden. Einige IT affine Investoren haben Bots entwickelt welche den Zweitmarkt im Minutentakt durchforsten und (in den Augen der Investoren) gute Kredite automatisch kaufen. Leider ist mir so etwas nicht möglich, aber ab und zu finde ich trotzdem was. Das heisst für mich, dass meine Rendite in den nächsten Wochen und Monaten weiter sinken wird und sich wohl bei etwa 14 bis 15 Prozent einpendeln wird, was ja ein sehr gutes Ergebnis darstellt. Falls ihr auch bei Mintos mitmachen wollt, dann nutzt diesen Link zur Registrierung und erhaltet somit 1 Prozent Cashback auf eure Investments der ersten 3 Monate (kriege ich übrigens auch und ist kostenlos für euch). Einen Überblick zu aktuellen Bonusprogrammen findet ihr hier. Wenn ihr über neue Blogbeiträge und kurzfristige Aktionen informiert werden möchtet, dann tragt euch in untenstehenden Feldern ein.

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Was der (quasi) Ausfall von Eurocent für Mintos und uns bedeuted

Ich hatte schon mehrmals darüber berichtet, dass Eurocent, ein Loan Originator auf Mintos, mit Liquiditätsproblemen zu kämpfen hat. Die Kredite werden weiterhin zurückgekauft, aber ausserhalb der 60 Tage Buyback Frist. Es fliesst also noch Geld zurück an die Investoren, wie lange und wieviel das noch sein wird, wissen wir nicht. Ich würde aber davon ausgehen, dass die Investoren nicht alles Geld retour erhalten werden. Ein Schaden wird bestehen bleiben. Ob Mintos da einspringt? Ich weiss es nicht, glaube aber kaum. Dieser Vorfall ist wichtig für die Plattform und uns, warum werde ich im nachfolgenden Artikel erläutern.

Was ist passiert?

Einige Monate nachdem Eurocent der Mintos Plattform beigetreten ist, sind Berichte über Zahlungsschwierigkeiten aufgekommen und keine neuen Kredite wurden mehr auf der Plattform platziert. Auch die bestehenden Kredite wurden vom Handel auf dem Zweitmarkt ausgesetzt. Gemäss einer Erklärung von Mintos liegt der Grund für die Liquiditätsschwierigkeiten in der ausbleibenden Refinanzierung einer austehenden Anleihe. Und genau das hätte man bei der Überprüfung von Eurocent (bevor man den Loan Originator auf die Plattform augeschaltet hatte) nicht vorhersehen können. Scheinbar gab es damals keinen Grund daran zu zweifeln, dass die Anleihe refinanziert werden könnte. Nunja, auch wenn dem so gewesen sein sollte, zeigt es doch sehr schön auf, dass die Loan Originatoren nicht sehr gut kapitalisiert sind, und gewisse Ereignisse gleich zu Liquiditätsschwierigkeiten führen können.

Warum ist das jetzt gut für uns und Mintos? 3 Gründe:

1) Die Buyback Garantie ist nicht sakrosankt:

Am Beispiel Eurocent kann man erkennen (was ich übrigens immer wieder betont hatte auf diesem Blog), dass die Buyback Garantie nur soviel Wert ist, wie es die Fianzstruktur des Garantiegebers zulässt.

2) Diversifikation ist auch mit Buyback wichtig und richtig:

Bei Mintos haben wir wohl die grösste Auswahl an Kreditvermittlern (zumindest in Europa), von welchen wir Kredite erwerben können. Daher kann man sein Geld über viele verschiedene Firmen streuen und somit die Auswirkungen eines Ereignisses wie bei Eurocent abfedern.

3) Mintos wird künftig (noch) genauer hinschauen:

Mintos hat bereits bekannt gegeben, dass Massnahmen eingeleitet wurden, dass sich ein Eurocent Vorfall nicht wiederholen soll. Finde ich noch etwas speziell, denn weiter oben habe ich ja geschrieben, dass sich Mintos auf den Standpunkt stellt, dass die Geschichte nicht vorhersehbar war. Da frage ich mich, wie kann man denn Massnahmen ergreifen für etwas, was nicht vorhergesehen werden kann? Ich gebe zu, etwas ketzerisch ist die Frage schon, aber allemal gerechtfertigt. In diesem Fall, wird man nun wissen, was schief gelaufen ist und kann sich darauf vorbereiten. Aber man wird nei alles voraussehen können, und das ist der Punkt, den ich zu machen versuche: Es kann immer etwas passieren, jede Investition birgt nunmal ein Risiko. Schlussendlich sollte aber dieser Vorfall dazu beitragen, dass Mintos insgesamt sicherer wird.

Warum Diversifikation nicht das Alleinheilmittel ist

Diversifikation ist gut und ein Grundprinzip des Anlegens. Man verteilt so sein Risiko, und ein Ausfall hat einen geringeren Schaden zur Folge. Insgesamt erhöht man aber sein Risiko, von einem Ausfall betroffen zu werden, nur die Auswirkungen sind viel geringer. Gut, jetzt nehmen wir also an, wir haben unser Geld über 100 verschiedene Firmen verteilt, und wir können nun beruhigt schlafen. So lange die Wirtschaft (und somit die Geschäfte) brummt ist alles gut. Kriegen wir es jedoch mit einer Rezession zu tun, dann hilft uns die Diversifikation wohl auch nur bedingt. Die Kredite bei Mintos sind in so fern risikobbehaftet, als dass sie wohl eher schlechteren Schuldnern (subprime) gewährt wurden, welche wohl zuerst in Schieflage geraten, sollten sie ihren Job verlieren. Und wenn wir nur solche Schuldner im Portfolio halten, nützt die Diversifikation viel weniger. Das Stichwort hier ist Korrelation. Verhalten sich zwei Anlagen sehr ähnlich, spricht von von einer positiven Korrelation. Das heisst nun, dass auch wenn wir diversifiziert sind, uns das nicht viel nutzt, da wohl überall die selbe Art Schuldner hinter den Krediten steht.

Behaltet das einfach im Hinterkopf, sollten wir in eine Rezession schliddern, dann wird der gesamte p2p Sektor wohl hohe Ausfälle verbuchen müssen. Das ist natürlich nur eine Hypothese von mir und ich hoffe, ich werde nicht Recht bekommen. Sicher ist einfach, es wird eine Rezession kommen. Vielleicht nicht morgen, aber irgendwann sicher.

Was könnte man noch machen um seine Risiken zu minimieren?

Man könnte versuchen die Finanzkennzahlen (Bilanz und Erfolgsrechnung) zu analysieren, wenn diese überhaupt zugänglich sind. Das Problem hierbei ist wohl auch, dass nur wenige Investoren über ein solches know how verfügen um dies bewerkstelligen zu können. Ich traue mir das durchaus zu, bin aber von diesem Vorhaben wieder abgekommen. Warum? Es ist enorm zeitaufwändig und die Aussagekraft wohl eher beschränkt, denn die Kreditvermittler werden über keine starke Kapitalbasis verfügen. Was ich mir anschaue sind die Abschlüsse der Plattformen.

Fazit – wie mache ich weiter?

Ich fahre meine Strategie genau gleich weiter wie bisher: Diversifikation im Wissen, dass die Korrelation wohl gegen mich laufen wird, sollte es zu einer Rezession kommen (vom Grundprinzig her ähnelt das stark einer Anlage in ETF). Ich hoffe, dies dann rechtzeitig erkennen zu können. Ob es mir gelingen wird, sei dahingestellt. Wer nun nach diesem Post oder den Vorkomnissen mit Eurocent Panik gekriegt hat, dem rate ich folgendes: Zieht euer Geld aus dem p2p Sektor ab, und zwar komplett. Wer bei p2p investiert, muss sich bewusst sein, dass er sich in ein Hochrisikogebiet des Anlegens begeben hat. Bei 12% und mehr Zinsen muss man sich damit abfinden, dass es zu einem Totalausfall kommen kann. Und noch weitere Ratschläge: Versucht beim Investieren den gesunden Menschenverstand walten zu lassen, und seid kritisch. Glaubt nicht alles was Bankberater, Finanzexperten, Blogger (inklusive mir ;)) und eure Freunde am Stammtisch erzählen. Meistens hört man nur die Erfolgsgeschichten, Pleiten werden da ausgeblendet. Oder hat euch schonmal ein Freund davon erzählt wie er Geld in den Sand gesetzt hat? Eher weniger, wenn ich mich so umhöre, dann komme ich mir immer etwas dumm vor und scheinbar bin ich der einzige Mensch, der an der Börse auch mal Geld verloren hat ;). Was ich damit sagen will: die meisten Menschen verfolgen Eigeninteressen, auch wenn diese nicht immer monetären Charakter haben müssen. Manchen Menschen reicht es auch einfach in den Augen anderer gut dazustehen und bewundert zu werden. Bankberater, Finanzexperten und auch Blogger können mit ihren Botschaften finanzielle Ziele verfolgen. Seid euch dem bewusst, und versucht euch eine eigene Meinung zu bilden. Seid kritisch, auch dem gegenüber, was ich hier schreibe. Es kann sein, dass ich gewisse Umstände falsch interpretiere oder Tatsachen übersehe. Ich versuche meine Texte so objektiv wie möglich zu schreiben und werde nie etwas empfehlen, was ich nicht selber gut finde und dort investiere (auch wenn ich affiliate links nutze).

So, heute wurde es mal etwas länger, ich hoffe ich habe euch nicht gelangweilt 😉 Bei Fragen einfach posten.

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Leider nicht mehr ganz 20% Rendite bei Mintos / Höhere Zinsen und Bonusprogramm

Nun ja, es war ja absehbar, dass ich wohl meine sehr hohe Rendite bei Mintos nicht ewig halten kann. Jetzt liegt sie bei knapp unter 18%, was immer noch sehr ansprechend ist.

Was sind die Gründe für diesen Rücksetzer?

Da gibt es einige. Erstens sind die Schnäppchen auf dem Zweitmarkt schwieriger zu ergattern. Zweitens waren nicht immer genügend short term loans verfügbar um meine Liquidität zu parkieren. Und schlussendlich hat es mich auch mal erwischt bei einem Trade, der in die Hose ging. War ja klar, man kann nicht immer gewinnen 😉 Daher hatte ich auch geschrieben, dass meine Herangehensweise nicht für jedermann in Frage kommt. Schlussendlich haben diese 3 Punkte auch bewirkt, dass ich nun wieder (gezwungenermassen) etwas passiver unterwegs bin.

Höhere Zinsen

Einige Zeit lang sah es nicht so gut aus mit dem Kreditangebot bei Mintos. Die Mogo Autokredite rentierten nur noch mit etwa 10.5% und auch die in Euro denominierten Kurzläufer im Privatkreditbereich erreichten nur noch 11.1%. Glücklicherweise scheint sich das Blatt nun (wie so oft in der Vergangenheit) wieder gewendet zu haben. Die Mogo Autokredite sind wieder um 13% zu haben (längere Laufzeiten sogar noch etwas mehr), und es gibt Nachschub an neuen Kreditanbietern (loan orginator -> ich verkneife mir hier extra den Begriff „Darlehensanbahner“, denn meines Erachtens ist das eine völlig falsche Übersetzung für loan originator. Für mich ist das kein deutsches Wort, auch wenn es sich eingebürgert hat im Fachjargon). Der neuste Kreditanbieter ist die luteCredit, welche albanische Konsumkredite zu (momentan) 13.5% anbietet. Die Laufzeit ist etwa mit 12 Monaten etwas länger als gewohnt, aber für diesen Zinssatz nehme ich dies gerne in Kauf. Ich denke, Mintos wird noch viele weitere neue Kreditanbieter für die Plattform gewinnen, so dass dem Investorenwachstum mit genügend Kreditangebot begegnet werden kann. Seien wir mal gespannt 😉

Die meisten Investoren kommen aus Deutschland

Deutschland hat (nach Anzahl Investoren) die Nase vorn bei Mintos. Dieses Resultat erstaunt mich eher nicht, da Deutschland das Bevölkerungsreichste Land in der EU ist (dicht gefolgt von Frankreich und UK). Deutsche Investoren mögen Autokredite, 39% der Gelder sind dort investiert, gefolgt von Konsumkrediten mit 27%, und weitere 24% sind in den Kurzläufern. Objektiv betrachtet gewinnen so doch die Konsumkredite, denn total sind 51% dort investiert. Die Unterscheidung ist ja nur den Laufzeiten geschuldet (meine Meinung).

Das Bonusprogramm läuft weiter

Falls ihr noch nicht bei Mintos investiert seid, dann registriert euch mittels klick auf diesen Link. Ihr kriegt 1% Bonus auf eure investierten Einzahlungen während der ersten drei Monate.

Bei Fragen kontaktiert mich ungeniert, oder posted hier.

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In eigener Sache und Kurznews

Liebe Leser meines Blogs. Diese Woche hatte ich mit massiven Performance Problemen zu kämpfen. Teilweise war mein Blog auch gar nicht erreichbar. Bitte entschuldigt dies vielmals. Die Ursache lag in einem neu installierten Plugin, welches meinen Blog mehrsprachig gemacht hat. Ich hatte begonnen meine neuen Posts in deutsch und englisch zu publizieren, um meine Erfahrungen mit einem noch breiteren Publikum teilen zu können. Der Schuss ging gewaltig nach hinten los 😉 Mitlerweile ist das Plugin deaktiviert und mein Blog schnurrt wieder wie ein zufriedenes Kätzchen 😉 Durch die Deaktivierung sind jetzt auch die englishen Posts auf der Hauptseite, das wird aber bald korrigiert. Ihr seht, auch ein Held ist nicht vor fiesen Plugins gefeit…

Bei Mintos sind die Währungswechsel nicht mehr kostenfrei

Kurz nach der Einführung der Währungswechsel und einer kurzen Testphase, werden Gebühren von 1% auf Währungswechsel bei Mintos erhoben. Das war ja absehbar und ist auch nicht tragisch. Ihr müsst euch einfach bewusst sein, dass ein Wechsel 1% kostet, und der Rücktausch in die Ursprungswährung wieder 1%. Da sind wir schon bei 2%. Zusätzlich zu den Kosten kommt noch das Währungsrisiko, welches ihr eingeht, sobald ihr nicht in eurer Lokalwährung anlegt. Dafür gibt es aber zum Beispiel Lendo payday Kredite zu 17% verzinst. Ich habe mal etwa 100 Georgische Lari gekauft und in diese Kredite investiert. Von einem grossflächigen Einsatz der doch eher exotischen Währungen sehe ich aber ab.

Saving Stream ändert die Bedingungen (partially goodbye INPL)

INPL bedeutet „Invest Now Pay Later“. Das heisst man kann bei Saving Stream in Kredite investieren, und das Geld erst nachher einzahlen. Man hatte dafür 48 Stunden Zeit (was mit Currencyfair und Transferwise problemlos möglich ist). Ab dem 1. März ist damit auf dem Zweitmarkt schluss. Man kann dieses nette Feature aber weiterhin bei den pipeline Krediten (=Kredite, welche erst auf den Markt kommen) nutzen. Das ist praktisch, da man im Voraus nicht weiss, wieviel man tatsächlich abbekommt. Die zweite Neuerung tritt ab dem 1. April in Kraft (und ist kein Scherz): Kredite, welche eine Restlaufzeit von Minus 90 und mehr Tagen aufweisen, werden nicht mehr verzinst. Die Zinszahlung wird erst gutgeschrieben, wenn der Kreditnehmer den Kredit abgelöst hat. Das ist wichtig, denn wenn ihr so einen Kredit habt, wird der schwer verkäuflich sein.

 

News zu ViaInvest, Swaper, Mintos und Currencyfair

In den letzten Tagen ist wieder einiges passiert, gerne informiere ich euch darüber, falls ihr es noch nicht wisst.

Currencyfair bietet 45 Euro Neukundenbonus bis 14.02.17

Das Angebot gilt für Neukunden, welche 400 Euro und mehr transferieren. Obendrauf gibt es noch eine Gratisüberweisung (aber erst nach dem Transfer). Wen ihr also sowieso Geld wechseln müsst, dann wäre das eine gute Gelegenheit noch 45 Euro einzustreichen. Mit diesem Link registrieren, und von der Aktion profitieren. Falls es nicht auf Anhieb funktioniert, nehmt mit mir Kontakt auf.

Swaper hat den Auto Invest angepasst

Falls ihr euch gefragt habt, warum euer Swaper auto invest auf einmal „krumme“ Beträge investiert, dann schaut in den Einstellungen nach. Dort steht neben eurem Betrag „+ up to 10 Euro“. Fand ich noch eine gute Sache, da mein AI so mein Konto leergeräumt hat.

ViaInvest erhöht Zinsen auf spanischen Krediten

Spanische Kredite bei ViaInvest rentieren seit einigen Tagen neu mit 12.2 Prozent (vormals 11.2%). Jede Erhöhung kann uns Recht sein und nehmen wir gerne mit ;). Die Tschechischen Kredite bleiben bei 12%, wir können aber gespannt sein, welches Land als nächstes aufgeschaltet wird.

Bessere Verfügbarkeit von Konsumkrediten bei Mintos, und Währungswechsel

Meine Vermutung ist eingetroffen, und es sind wieder mehr Kredite mit buyback verfügbar bei Mintos. Jetzt kann man problemlos wieder einkaufen und ich wage die Prognose: „Geht es so weiter, steigen auch die Zinsen wieder“. Ich schätze wir sehen bald wieder die ersten 13 Prozent Kredite mit buyback. Ausser es kommt wieder ein Grossinvestor und kauft alles leer. Seien wir gespannt.

Neu gibt es auch die Möglichkeit direkt in andere Währungen zu wechseln, wenn ihr das wollt. Auffindbar in eurem Mintos Konto ist das unter Einzahlungen/Auszahlungen. Der Mindestbetrag zum Wechseln ist 1 Euro. Mintos sagt, dass die Wechselkurse sehr gut sein werden. Das prüfe ich noch, ob das wirklich so ist. Ich würde höchstens in Dänische Kronen investieren. Man muss einfach immer bedenken, dass man irgendwann auch wieder zurückwechseln muss. Da entstehen 2 mal Wechselkosten (die gibt es immer, auch wenn Mintos das nicht so deutlich sagt). Ob sich das lohnt, bleibt fraglich.

Ausblick

Ich habe euch Berichte zu neuen Plattformen versprochen, die kommen auch noch, versprochen. Eine neue Plattform vorzustellen ist immer mit grossem Recherche Aufwand verbunden. Zudem benötige ich teilweise zur Klärung von Fragen auch den Support der Plattformen. Daher bin ich teilweise von externen Faktoren abhängig und kann nicht immer so schnell liefern wie ich das gerne würde. Ich habe aber einige spannende Plattformen im Köcher, seid also gespannt 😉

 

 

Monatsrückblick: Und wieder ist viel passiert

Auch wenn der Januar noch nicht ganz vorbei ist, gibt es jetzt einen ersten Rückblick. Es ist viel passiert!

Estateguru lanciert den auto invest

Lange mussten wir Investoren auf diese Neuerung warten, aber endlich ist sie da. Endlich alles gut? Nicht ganz, da der Auto Invest leider erst ab einer Gebotsgrösse aktiviert wird. Zudem gibt es keine Feineinstellung mit der man nachranige Besicherungen ausklammern könnte. Die Richtung die Estateguru eingeschlagen hat stimmt, es gibt aber noch viel zu verbessern.

Die Lage bei Mintos entspannt sich 

Ich hatte ja vor einigen Wochen geschrieben, dass es nicht genügend Angebote an Konsumkrediten zum investieren gibt. Langsam scheint sich die Lage zu entspannen und man kann wieder zu 12.1 Prozent (maximal) investieren. Sollte sich das Angebot weiter ausweiten, werden auch die Zinsen wieder steigen. Davon bin ich überzeugt. Etwas unübersichtlich wurde es, da man jetzt auch Kredite in anderen Währungen als Euro anlegen könnte. Es stehen Polnische Zloty (PLN), Georgische Lari (GEL), Dänische Kronen (DKK) sowie Tschechische Kronen (CKR) zur Verfügung. Das Geld kann man direkt via Support bei Mintos wechseln. Mintos sagt, dass keine Kosten dafür anfallen. Das ist nur die halbe Wahrheit, denn bei einem Währungswechsel fallen immer Gebühren in vorm von leicht schlechteren Wechselkursen im Vergleich zum Interbankenkurs an. Dies nennt sich Spread und wird auf allen Währungschanges belastet. Ich weiss nicht wie hoch die Spreads sind, aber behaltet diese Info im Hinterkopf.

Swaper macht vorwärts

Im Interview hat die CEO und Gründerin von Swaper schön dargelegt wie gut es läuft mit Swaper. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, aus Investorensicht läuft es sehr gut. Ich bin VIP Investor (wird man automatisch, wenn man EUR 5k eingezahlt hat) und der auto invest funktioniert einwandfrei. Mein Geld wurde immer gleichentags wieder angelegt. Dies auch, wenn keine Kredite verfügbar waren. Bei Swaper tröpfeln die Kredite immer wieder durch den Tag ein und mein AI hat immer schön zugeschlagen. Der Nachschub an Krediten ist auch gesichert.

Bei Lendix sind meine ersten Rückzahlungen eingetroffen

Diesen Monat sind meine ersten Rückzahlungen bei Lendix eingetroffen. Alle fälligen Kredite haben bezahlt, eine super Quote also. Zudem wurden auch wieder zahlreiche neue Kredite auf die Plattform gestellt, so dass ich meinem Ziel von 25 Krediten immer näher komme.

ViaInvest mein Wiedereinstieg

Nachdem ich bei ViaInvest ausgestiegen war, musste ich notgedrungen wieder einstiegen, da ich bei Viventor nach wie vor mein Geld nicht weiter unterbringen konnte. Ich hatte noch Bedenken, ob mir dies auch mit Mintos blüht, aber dort sieht es gut aus. Daher habe ich Viainvest wieder aufgenommen und bin zufrieden. Es hat mehr als genügend Kredite verfügbar und der AI bedient sich gnadenlos 😉 Zudem sollten in den nächsten Wochen weitere Länder mit neuen Krediten folgen. Aktuell gibt es nur spanische sowie tschechische. Ich bin gespannt.

45 Euro Bonus für Neukunden bei currencyfair

Ihr erhaltet 45 Euro Bonus, (plus eine Gratisüberweisung) wenn ihr euch über diesen Link bei Currencyfair anmeldet, und mindestens 400 Euro transferiert und in eine andere Währung tauscht. Dann müsst ihr das Geld nur noch auszahlen. Das wäre also eine gute Gelegenheit zum Beispiel in UK bei Saving StreamRebuilding SocietyCollateralAblrate oder einer anderen Plattform einzusteigen. (Anmerkung p2phero: falls es mit dem Bonus nicht automatisch klappt, bitte mich kontaktieren. Der Bonus kann via Support eingefordert werden.)

Bei Omaraha habe ich die erste Rückzahlung erhalten

Omaraha gefällt mir mittlerweile ganz gut, auch wenn ich noch nicht den Durchblick habe. Auf jedenfall erwähnenswert finde ich, dass mein erster Kredit die erste Rate pünktlich bezahlt hat. Nachdem ich hier eine erste Anleitung publiziert habe, wird eine weitere folgen, da ich noch mehr entdeckt habe.

Ausblick

Ihr dürft euch freuen. Ich habe wieder neue Plattformen für euch getestet und eine davon hat mich begeistert. Die Berichte folgen in den nächsten Tagen. So stay tuned 😉

 

 

 

 

Bei Mintos ändern die Spielregeln wiedermal

Nein, nicht Mintos ändert direkt die Spielregeln nach denen die Plattform funktioniert, es sind mehrheitlich exogene (exogen = von ausserhalb des Systems) Faktoren, welche die Situation ändern. Was ich damit meine: Ich konnte mir einigen grundlegende Sachen merken wie:

1) Es hat immer genügend (personal) Kredite auf der Plattform

2) Am Sekundärmarkt gibt es keine grossen Abschläge.

Im letzten Jahr haben beispielsweise die obigen beiden Faktoren mehrmals geändert und der Sekundär- wie auch teilweise der Primärmarkt haben darauf reagiert. Oder anders gesagt, die Investoren haben sich anders aufgestellt.

Was ist denn 2016 passiert?

Im März gab es noch Privatkredite mit Zinssätzen von 13.8%, Mogo Kredite mit buyback waren in Hülle und Fülle vorhanden. Danach kam die Wende, zuerst gingen die Zinen und das Angebot an Privatkrediten deutlich zurück, bis man fast keine mehr ergattern konnte. Danach besserte die Situation wieder und man konnte in Privatkredite zu 12 Prozent investieren, die Mogos waren auch noch da. Dann kam die nächste Entwicklung: Mogo begibt auch Autokredite ohne buyback aus, die Zinsen aber leicht höher. Danach wird das Angebot an Mogos mit buyback dünner, bis es keine mehr gibt. Später tauchen wieder welche auf, aber mit massiv tieferen Zinssätzen. Und was passiert? Investoren kaufen die Kredite ohne buyback und stellen diese bei Zahlungsverzug mit hohen Abschlägen auf den Zweitmarkt. Vorher wurde auf dem Zeitmarkt alles mit Abschlag sehr schnell gekauft, was jetzt nicht mehr passiert. Gegen Ende Jahr kommen dann wieder viele Privatkredite und blähen den Primärmarkt auf, das Kreditvolumen kann vom Investorengeld nicht absorbiert werden. Die Zinsen steigen wieder bis etwa 13.5%, die vielen Ausfälle auf dem Zweitmarkt bleiben.

Und 2017?

Das Jahr beginnt ruhig, ich hatte mich schon daran gewöhnt, dass es genügend Angebot gibt und ich meinen auto invest für die Privatkredite laufen lassen kann. Und dann kommt ein Grossinvestor und fegt den Primärmarkt beinahe leer wie man in der Grafik eindrücklich sieht.

Zuvor hielten sich beide Märkte in etwa die Waage. Und jetzt werde ich wohl die Rückflüsse wieder anderweitig anlegen müssen. Glücklicherweise habe ich beim Invoice Financing (Rechnungsfinanzierung) gute Erfahrungen gesammelt und nur wenige Rechnungen gehabt, die lange verzögert waren und ich mit Abschlag verkauft habe. Ich werde wohl wieder diesen Weg einschlagen, leider sind dort die Zinsen etwas tiefer. Lange werde ich das nicht mitmachen, und meine Gelder nötigenfalls an andere Plattformen überweisen. Heute hat Mintos bekannt gegeben, dass der Kredivermittler Lendo sein „Skin in the game“ von 15 auf 10 Prozent senken darf per 19. Januar. Das heisst Lendo muss nur noch 10 Prozent jedes Kredits selber finanzieren, und kann den Investoren 90 Prozent des Kredits anbieten. Ob das alleine genügt, wage ich zu bezweifeln.

Ihr sucht den Sinn dieses Artikels?

Ich auch 😉 nein Spass beiseite. Es geht mir darum aufzuzeigen, dass die Rahmenbedingungen im p2p Bereich sehr schnell ändern können, und man einen Plan B bereithalten sollte. Und ja, von dem ewigen hin und her bin ich genervt. Mintos ist trotzdem für mich eine gute Plattform, aber neue Investoren sollten momentan wohl eher nicht einsteigen. Es kann gut sein, dass die Situation in einigen Tagen wieder besser aussieht. Ich denke nicht, dass ich unter diesen Bedingungen meine 20 Prozent Rendite halten können werde.

 

 

 

 

Mintos – wie ich beinahe 20% Rendite erreiche

Mintos hat in den letzten Wochen wieder deutlich an Attraktivität gewonnen. Nachdem viele Kredite mit dem beliebten Buyback verschwunden waren, oder die Zinsen in den Keller gerutscht sind, ist sicherlich einiges an Kapital auf andere Plattformen geflossen. Mintos hat aber die Konsumkredite wieder aufleben lassen. Es kommen täglich durchschnittlich etwa payday loans im Wert von 500’000 Euro auf die Plattform. An Spitzentagen sogar über eine Million. Zudem steigen die Zinsen wieder an. Teilweise erhält man Kurzläufer mit einer Verzinsung von 13.5 Prozent. Genau solche Renditen brauche ich, um Kapital zu platzieren. Aber mit 13.5 Prozent kommt man ja noch lange nicht auf 20 Prozent. Das ist absolut richtig! Wenn ich meine XIRR ausrechne, dann komme ich immernoch auf etwa 18%. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die von Mintos ausgewiesene Rendite und die XIRR immer etwa 2 Prozent auseinanderliegen. Nichts desto trotz bin ich ein wenig Stolz auf mein Ergebnis. (Werft mal einen Blick auf das Bonusprogramm von Mintos).

Meine aktuelle Rendite, war auch schon bei 21 Prozent

Wie erreiche ich hohe Renditen?

Das ist relativ einfach, ich bin aktiv am Zweitmarkt. Dort findet man immer wieder Kredite, welche buyback enthalten und mit Abschlag verkauft werden. Wenn diese dann vorzeitig zurückzahlen, was relativ oft geschieht (ich kaufe am liebsten verspätete), steigt meine prognostizierte Rendite, denn durch die komplette Rückzahlung, erhöht sich meine Rendite starkt. Dieser Effekt ist gut beobachtbar bei Mintos. Macht mal so einen Trade und schaut was mit eurer Rendite am nächsten Tag passiert ist. Sie ist gestiegen. Ich kaufe auch Kredite im Status default, wenn der Abschlag genügend hoch ist. Letztens habe ich einen default Kredit mit 51% Abschlag gekauft. Solche Kredite halte ich nicht lange, sondern versuche diese mit geringerem Abschlag (in diesem Fall mit -30%) Abschlag) wieder zu verkaufen. Das gelingt ganz gut, hat aber eher Seltenheitswert, denn die meisten Kredite sind mit maximal 25% Abschlag eingestellt. Daher muss man schnell sein.

Ich empfehle diese Strategie aber nur risikofreudigen und erfahrenen Investoren. Es kann gut sein, dass die zuvor beobachteten Abschläge steigen und man kriegt den Kredit nicht mehr mit Gewinn los.  Ist mir noch nicht passiert, aber könnte durchaus mal passieren. Daher investiere ich in diese Kredite auch nicht mehr als Total 10% meines Portfolios.

Ich würde mich freuen, wenn einige Investoren von euch, mir ihre Rendite verraten. Dann könnten wir uns auch über die Strategien unterhalten. Falls ihr mich kontaktieren wollt, nutzt das Kontaktformular

 

Oktoberrückblick – es ist viel passiert

Meine Lieben Leser, es ist viel passiert im vergangenen Monat. Gerne möchte ich euch einige Updates zu verschiedenen Plattformen geben:

Bondora – kein manueller Primärmarkt mehr

Bondora hat im Oktober bekannt gegeben, dass es ab November keinen manuellen Erstmarkt mehr geben wird. Das heisst den Investoren bleibt die Möglichkeit per Bondora Portfolio Manager anzulegen, und somit jegliche Kontrolle über die Gebote abzugeben. Der Portfoliomanager kennt auch nur 3 Profile. Ich finde das keine gute Entwicklung.

Die zweite Möglichkeit besteht darin, die API Schnittstelle zu nutzen, um so bieten zu können. Die meisten p2p Anleger dürften aber nicht über genügend Programmierkenntnisse verfügen (mich eingeschlossen), um diesen Weg nutzen zu können. Es gibt verschiedene Anbieter, welche auch API Plugins für zB Firefox anbieten. Eines davon kann auf dieser Seite, beim Oktaeder runtergeladen werden.

Wenn ihr euch fragt, warum ihr auf meiner Seite keinen Bericht zu Bondora findet, ja ich sags mal so, ich bin nicht so begeistert davon, und habe meine Investments dort aufgelöst.

Viventor begegnet der Investorennachfrage mit neuem Kreditanbieter

Es gibt aber auch erfreuliche Nachrichten aus dem p2p Universum. Allen voran Viventor, diese Plattform arbeitet unentwegt daran, seinen Investoren mehr bieten zu können. Nachdem der Plattform in den letzten Wochen massive Mittel zugeflossen sind, wurde es für die Investoren schwierig genügend Kredite zu finden, um das vorhandene Geld investieren zu können.

Viventor hat kurzerhand einen neuen Kreditanbieter „cochego“ auf die Seite gepackt. Es handelt sich dabei um Konsumkredite, welche mit einem Fahrzeug besichert sind. Der Name liegt also sehr nahe am Produkt, da coche zu deutsch Auto heisst. Also etwas salopp übersetzt „Auto, und los“. Die Kredite sind mit 11% p.a verzinst.

Estateguru bringt neue Projekte im Wert von rund 1.5 Millionen

Genau wie im Vormonat hat Estateguru wieder Projekte im Wert von etwa 1.5 Millionen Euro über die Plattform finanziert. Das beachtliche dabei ist, dass dies jetzt mit massiv weniger Projekten geschehen ist. Das grösste Projekt diesen Monat war 500k Euro gross. Noch erstaunlicher ist, dass dieses Projekt nach etwa 12 Stunden bereits finanziert war. Ich sehe Estateguru ist auf gutem Weg. Braucht aber geduldige und zugleich schnelle Investoren, da die Projekte sehr schnell voll sind. Manchmal werden diese auch einen Tag vorher angekündigt.

Mintos bringt wieder viele Kredite mit Buyback, und höhere Zinsen

Ich denke für das Mintos Management und seine Mitarbeiter war der Oktober ein heisser und arbeitsreicher Monat. Zuerst kamen Betrugsvorwürfe zu Tage, danach wurden wieder viele payday loans mit 12% und mehr Verzinsung auf die Plattform gestellt.

Wie gesagt, ich investiere weiter bei Mintos und gehe davon aus, dass mein Geld dort sicher ist.

Eine neue Plattform am p2p Himmel – Swaper (sind wir nicht alle ein bisschen Twino?)

Zu guter letzt möchte ich euch noch auf swaper aufmerksam machen. Hier kommt ihr zu meinem Artikel über diese neue p2p Plattform.