Brickowner bringt ein spezielles Projekt auf seine Plattform mit 32.66% Rendite

Ich habe euch schon einige Male von Brickowner berichtet. Zu der Plattform bin ich via Seedrs gestossen, als diese ihre Aktien erfolgreich platziert hat. Ich habe bei den beiden Equity Runden mitgemacht und bin nun Mitinhaber (wenn auch im marginalen Bereich, 0.0001%) der Plattform. Dies teile ich euch einfach aus Gründen der Transparenz mit, da hier ja ein (theoretischer) Interessenskonflikt meinerseits bestehen könnte. Ich werde die Berichterstattung so objektiv wie möglich halten.

Was hat Brickowner bisher auf die Beine gestellt?

Nebst den beiden Fundingrunden auf Seedrs sind mittlerweile 4 Projekte investiert worden, und weitere zwei sind noch in der Finanzierungsphase, wobei eines davon (Nash) wohl bald schliessen wird. Bisher haben zwischen 44 und 59 Investoren je Projekt investiert, die Volumen bewegten sich zwischen GBP 35k und GBP 101k, also relativ überschaubar. Ich bin bei einigen Projekten auch mit dabei.

Um was geht es beim neusten Projekt?

Das aktuelle Projekt, Regent House, sprengt alles bisher Gesehene bei Brickowner. Das Volumen mit 1.7 Mio GBP ist massiv höher als bei allen anderen Projekten zusammen, sowie auch die erwartete Rendite 32.66% (wobei euch up front 3% Gebühren belastet werden). Die vorhergehenden Projekte füllten sich nur sehr langsam, wie soll also so ein riesen Projekt in nützlicher Frist gestemmt werden? Hierzu rufe ich in Erinnerung, dass Brickowner nicht selbst Projekte durchführt, sondern mit Asset Managern zusammenarbeitet, welche ihre Projekte (welche normalerweise Grossinvestoren vorbehalten sind) Kleinanlegern zur Verfügung stellt. In diesem Fall ist es etwas spezieller, da hier ein Immobilienentwickler (Coyne Group) die Brickowner Plattform nutzt für die Abwicklung der Investitionen. Das ist für den Immobilienentwickler administrativ entlastend und für Brickowner ein gutes (Nischen-)Geschäftsmodell und bringt Wachstum.

Beim Projekt handelt es sich um eine Geschäftsliegenschaft, welche umgebaut wird, um diese mehrheitlich als Wohnfläche nutzen zu können. Es werden 1 bis 2 Zimmerwohnungen entstehen und im Erdgeschoss gibt es noch Platz für einen Fachhändler. Die Umnutzung sowie Verkauf der Liegenschaften soll innerhalb von 12 Monaten geschehen. Dafür wird ein Teil (1.7 Mio von 5.8 Mio) des notwendigen Kapitals über Brickowner gesucht.

Was sind die Risiken?

Es dürfte klar sein, dass man keine 30% Rendite in 12 Monaten erwirtschaftet ohne Risiken einzugehen. Die Investoren partizipieren hier direkt am Verkaufserlös, stellen dem Immobilienentwickler aber auch direkt Kapital zur Verfügung. Man kauft quasi «Aktien»-Anteile an der Immobilie. Passiert dort etwas Unvorhergesehenes, dann «hängt» man mit seinem Kapital drin. Es könnte ja sein, dass plötzlich Baumängel auftauchen, welche vorher nicht ersichtlich waren, und dann kostet es. Das geht dann zu Lasten der Rendite. Oder die erwarteten Verkaufspreise können nicht erzielt werden, auch das schmälert die Rendite. Zudem plant man die ganze Geschichte in 12 Monaten über die Bühne zu bringen, es kann gut sein, dass es zu Verzögerungen kommt und das Geld länger blockiert ist, sich der Immobilienmarkt abkühlt etc. So wie ich das sehe wird der restliche Finanzierungsbedarf über eine Anleihe finanziert, welche im Verwertungsfall bessergestellt ist, als die Investoren im Projekt selber. Dafür wird man auch mit einer höheren Rendite entschädigt.

Fazit

Ich habe bereits in das Projekt investiert (für Privatinvestoren ist das eine seltene Gelegenheit), dies im Wissen, dass es auch auf einen Totalverlust rauslaufen könnte, sollte etwas schiefgehen. Man muss sich bei dieser Art Investment der Risiken bewusst sein, bevor man investiert (gilt im Prinzip für alle Anlagen). Die Bewilligungen zum Umbau sind erteilt, es braucht einfach noch das Kapital um loszulegen. Ich bin gespannt.

Für Neuinvestoren gibt es einen Cashback von GBP 50, wenn ihr euch über diesen Link registriert (ich kriege auch eine kleine Provision, kostenlos für euch), und mindestens GBP 1000.- investiert (ob in 1 Projekt, oder 10 verschiedene über die Zeit, spielt keine Rolle). Und die bestehenden Investoren von Brickowner sich fragen, warum sie von der Plattform noch nichts zu diesem Projekt gehört haben, dann ist die Antwort ganz einfach: Brickowner Mitarbeiter und nahestehende Leute investieren immer zuerst und sobald einige investiert haben, wird die breite Öffentlichkeit übers Projekt investiert. Ich finde diesen Mechanismus gut, denn so sitzen die Leute, welche am nächsten am Projekt dran sind, bereits mit im Boot.

Brickowner mit der nächsten Runde im equity raise und Infos zur Plattform

Vor einigen Monaten habe ich euch Brickowner mit einem Interview des CEO’s Fred Bristol vorgestellt. Zu diesem Zeitpunkt war Brickowner gerade dabei sich auf Seedrs Kapital durch den Verkauf eigener Aktien zu beschaffen. Jetzt ist die Plattform einiges weiter gekommen und braucht für die künftige Weiterentwicklung nochmals Kapital. Also eine gute Gelegenheit um Aktionär zu werden (ich bin selbst Kleinaktionär). Aktuell sind bereits etwa 80% der Aktien dieser Runde verkauft worden. Man hat also noch eine Chance, falls man auch dabei sein möchte. Dazu ist noch zu sagen: Ihr kauft damit Aktien eines Start-ups, welches noch kein Geld verdient. Hier müsst ihr einen langfristigen Anlagehorizont haben und einen Totalausfall verkraften können.

Nochmals – was ist die Grundidee von Brickowner?

Anders als bei anderen Plattformen erhalten die Investoren bei Brickowner die Möglichkeit mit einem minimalen Investment von GBP 100.- in Immobilienanlagen zu investieren, welche normalerweise ein Mindestvolumen von 25k kennen. Hier öffnet sich ein spannendes Feld für Kleininvestoren, welches ansonsten nur Gross- und Institutionellen Investoren vorbehalten ist. Vom Initialinvestment fallen gleich 3% Gebühren an (plus eine jährliche Verwaltungsgebühr von 0.75%). Das tönt nach viel, aber kann durchaus normal sein in diesem Bereich der Spezialfinanzierung. Fair ist, dass dies transparent ausgewiesen wird. Zudem sollte man sich vor Augen halten, dass einmal 3% für ein Investment mit beispielsweise 3 Jahren Laufzeit «nur» noch 1% pro Jahr ausmacht (plus natürlich die jährliche management fee).

Bisher wurden 4 Projekte realisiert – und ein fünftes steht in den Startlöchern

Nicht gerade viel sagt ihr jetzt. Dem stimme ich zu. Genau dieser Kritikpunkt wurde auf Seedrs an Fred herangetragen. Die Anwort finde ich sehr interessant. Er stellt sich auf den Standpunkt, dass er lieber weniger Projekte, doch mit hoher Qualität und passend zum Brickowner Ansatz zum Investieren aufschaltet, als viele, die nur halb passen. Zudem sagt Fred, dass im Hintergrund viel gearbeitet wird und Prozesse aufgesetzt werden, die in Zukunft eine hohe Skalierbarkeit der Plattform gewährleisten. Wir dürfen also gespannt sein. Beim nächsten Projekt handelt es sich um eine Variante, die bis jetzt noch

Bevorstehendes Projekt

nicht auf Brickowner gesehen wurde. Hier investiert man in ein Kreditportfolio, welches Immobilienentwicklern hilft Ihre Projekte zu finanzieren. Die Projekte sind jeweils mit erst- und teilweise zweitrangingen Hypotheken besichert. Die Belehnungsquote wird mit 67.5% (maximal) angegeben. Es findet eine jährliche Ausschüttung von 7.5% an die Investoren statt. Hierbei partizipiert man nicht an einer Wertsteigerung der Objekte. Die Projekte werden von erfahrenen Entwicklern durchgeführt und vom Projektleader überwacht, welcher auch mindestens 10% in jedes Projekt investiert (von seinem eigenen Geld). Für Neuinvestoren hat Brickowner ein Willkommens-Geschenk bereit: 50 Pfund, wenn man sich via diesem link registriert und sobald man mindestens 1k investiert hat (ich kriege auch eine kleine Provision). Für die Überweisung und Währungswechsel schaut euch mal Currencyfair und/oder Transferwise an.

Fazit

Für mich stellt Brickowner eine spannende Alternative dar, da die Plattform meines Erachtens in einer Nische operiert. Die Renditen können natürlich nicht mit den Euro Buyback Plattformen mithalten, aber dafür erhält man Substanz. Auch solltet ihr euch bewusst sein, dass Investments in GBP Währungsschwankungen unterliegen (insbesondere in Zeiten des Brexits). Mir ist es darüber hinaus immer wichtig, dass ihr euch ein eigenes Bild macht, bevor ihr investiert. Aber in diesem speziellen Fall umso mehr, da ich hier als Aktionär der Plattform involviert bin (wenn auch nur marginal).

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Brickowner (equity crowdfunding) & Interview mit dem CEO

„Offenlegung: Die Plattform Brickowner sucht momentan Kapital, welches durch die Ausgabe neuer Aktien beschafft werden soll. Dazu hat die Plattform ein Projekt auf seedrs gestartet. Ich habe mich daran beteiltigt und bin somit Kleinaktionär und halte 0.025% des Aktienkapitals. Ich werde meine Meinung zu Brickowner immer ehrlich kundtun, ich möchte diese Information einfach aus Gründen der Transparenz mit euch teilen.“

Gerne stelle ich euch Brickowner kurz vor. Wer grosses Interesse daran hat, kann hier auch mein Interview mit dem CEO Fred Bristol in englischer Sprache nachlesen.

Brickowner wurde im Sommer 2015 gegründet und hat Ende 2016 das erste Projekt auf seiner Plattform finanziert. Aktuell steht ein zweites für die Investition zur Verfügung.

Was macht Brickowner?

Brick bedeutet auf Deutsch übersetzt Ziegelstein. Und owner ist mit dem Besitzer gleichzustellen. Der Ausdruck Brickowner kommt aus England, da dort viele Häuser aus Ziegelsteinen erstellt wurden. Wir befinden uns also im Bereich des Equity Crowdfundings von Immobilien. Mit Property Moose und Property Partner habe ich euch schon Zwei solcher Plattformen vorgestellt. Warum jetzt noch eine dritte? Brickowner unterscheidet sich etwas von den vorher genannten.

Brickowner kauft nicht selbst Immobilien im Namen von den Investoren und lässt diese bewirtschaften. Via die Plattform können sich Kleinanleger zusammentun und mit einem Minimum Investment von GBP 100 in institutionelle Immobilienprojekte investieren. Für diese Art der Anlage wäre ansonsten ein minimales Investment von 50 bis 250 Tausend Pfund notwendig, was die meisten Anleger ja nicht stemmen können. Genau das ist der entscheidende Vorteil, den Brickowner hat. Es werden nur sehr gute Projekte zugelassen, welche sonst den institutionellen Investoren vorbehalten sind. Und wie es halt so ist im Leben, wer über viel Geld verfügt, dem fällt es leichter noch mehr Geld zu verdienen. Genau das trifft eben meistens auch auf die institutionellen Investoren zu: sie kriegen bessere Projekte vorgesetzt und das noch zu attraktiven Preisen.

Fazit

Schaut euch die Plattform doch näher an, solltet ihr Interesse haben. Auch im Interview erfahrt ihr mehr über Brickowner. Ich finde den Ansatz sehr interessant und werde auch bei einigen Projekten mitbieten. Für Neuinvestoren bietet Brickowner eine Prämie von 50 Pfund an, wenn ihr mindestens 1’000 Pfund investiert (click auf den Link). Für Überweisungen zu Brickowner empfehle ich Currencyfair (30 Euro Bonus für Neukunden) oder Transferwise.