Lenndy in neuem Kleid und mit Verbesserungen

Letzes Wochenende ging die überarbeitete Lenndy Webseite live. Neben optischen Veränderungen (welche ich als angenehm empfinde), sind auch einige technische- und prozessoptimierungen umgesetzt worden.

Was ist neu?

1) Die Geschwindigkeit wurde spürbar verbessert.
2) Das Geld wird nun sofort nach dem Gebot verzinst, das heisst man muss nicht mehr warten, bis der Kredit vollständig gefüllt ist.
3) Es gibt nun eine Möglichkeit die Kredite zu filtern (auf dem Marktplatz und im Portfolio)
4) Endlich ist ein Kontoauszug verfügbar (gabs bei paysera schon immer, aber war und ist unübersichtlich)
5) Eine verbesserte Aufbereitung statistischer Daten

Es kommt noch mehr

Etwa mitte Oktober soll es möglich sein direkt Geld an Lenndy zu senden (SEPA Überweisung). Man kann sich somit also den Umweg via paysera sparen. Und wenn wir Glück haben gibt es Ende diesen Jahres noch eine autoinvest Funktion obendrauf. Wenn man dann noch die nervigen Emails von neuen Projekten abstellen kann, bin ich vollumfänglich glücklich ;). In den nächsten Tagen und Wochen werden wir wohl noch eine deutsche Version der Plattform zu Gesicht bekommen. Seien wir mal gespannt.

Credital Verslui, ein neuer Kreditanbieter

Zeitgleich mit den Verbesserungen wurde ein zusätzlicher Kreditanbieter „Credital Verslui“ vorgestellt. Credital Verslui bietet lithauischen Firmen, welche mindestens bereits 2 Jahre bestehen, Geschäftskredite an. Verslui selbst ist seit 2016 operativ tätig und hat in seiner bisherigen Laufbahn etwas mehr als 600 Kredite vermittelt. Lenndy platziert nur Kredite auf der Plattform, welche mindestens bereits 2 Raten pünktlich gezahlt haben. Es fanden zudem weitere Prüfungen statt und man ist im Besitz von Garantien seitens der Besitzer von Credital Verslui (was die Wert sind, würden wir allerdings erst erfahren, wenn mal ein Kredit ausfällt). Es gibt explizit keinen buyback auf diesen Krediten. Buyback gibt es aktuell auf einigen Rechnungsfinanzierungen sowie Autokrediten (nicht von Verslui, ob es buyback gibt oder nicht, seht ihr in einem Kreditprojekt unter Collateral).

Das wars für heute mit dem kurzen Update zu Lenndy, bei Fragen gerne posten oder das Kontaktformular nutzen.

Wiedermal ein Monatsrückblick aka das Wort zum Sonntag ;)

Auch wenn heute Samstag ist, nenne ich den Monatsrückblick mal das Wort zum Sonntag , da die Sendung immer am Samstag Abend ausgestrahlt wurde 😉 Zudem habe ich diese Woche, ja eigentlich den ganzen Monat, soviele geschrieben, dass es an der Zeit ist mal eine Pause einzulegen 😉 Morgen schreibe ich bestimmt nichts, versprochen.

Was war das für ein Monat, neue Plattformen, neue Kredite und mehr. Alles der Reihe nach

Housers – 25 Euro cashback bis 31. Oktober

Diesen Monat habe ich die spanische Immobilien crowdfunding Plattform Housers entdeckt, hier geht es zum Artikel. Es hat wirklich genügend Angebote auf der Seite, was das ganze natürlich vereinfacht und man schnell eine Diversifikation hinbekommt. Leider sind die meisten Projekte in Madrid angesiedelt, so dass eine regionale Diversifikation schwieriger, aber nicht unmöglich wird. Wenn ihr euch mit diesem Link registriert und bis zum 31. Oktober 50 Euro anlegt, kriegt ihr 25 Euro casback als Willkommensgeschenk. Das Geld müsst ihr aber in ein Projekt investieren, bevor ihr es auszahlen lassen könnt. Zudem gibt es für Zahlungen per Kreditkarte 1% cashback auf die Zahlung (bis zum 31.08).

Flender – 10% Cashback noch bis Ende August

Mittlerweile bin ich in 4 Kredite bei Flender investiert, wobei einer bereits pünktlich bezahlt hat, die restlichen sind noch nicht fällig. Bei Flender gibt es übrigens nur einen Kredit, wenn man nachweisen kann, dass man über die liquiden Mittel verfügt um die nächsten 3 Raten zu begleichen. Das gibt schonmal etwas Sicherheit. Neue Investoren kriegen 10 Prozent cashback, wenn mehr als 2.5k Euro auf die Plattform eingezahlt werden bis Ende August. Ihr habt danach 60 Tage Zeit, um das Geld zu investieren. Das gibt gute 250 Euro für euch obendrauf, und das Angebot ist nicht gedeckelt, ihr könntet auch 100k investieren und kriegt 10k. Hier könnt ihr euch anmelden. Aktuell hat es 4 bis 5 Kredite verfügbar mit Zinsen um die 10 Prozent.

Bulkestate erwacht aus dem Dornröschenschlaf

Bulkestate hat im August ein sehr gutes Projekt lanciert und finanziert bekommen. Nachdem die Plattform nach Estland umgezogen ist, startet man neu und voller Elan. Wir dürften in nächster Zeit einige lukrative Projekte vorgelegt bekommen, denn der Plattform ist die Qualität der Projekte für Investoren viel wichtiger als Volumen zu generieren. Das sind ja mal gute Vorraussetzungen.

Grupeer bringt neue Kredite mit 15% Zinsen

Erst Gestern habe ich hier über die neue Kreditart berichtet. Am Dienstag soll es soweit sein und wir kriegen die ersten Testkredite.

Monestro – eine weitere p2p Plattform in Estland

Die sehr junge und unbekannte Plattform Monestro wurde von mir auch diese Woche vorgestellt.

Grupeer bietet neue Art von Krediten mit 15% und buyback an

Ihr hattet euch sicherlich gefragt, ob ich noch ganz dicht als ich Grupeer auf den 2. Platz meiner Top 10 gesetzt hatte. Nunja, zu diesem Zeitpunkt wusste ich bereits, dass eine neue Art von Krediten kommen wird, was sicherlich auch schon Einfluss auf meine Entscheidung hatte, neben allen anderen Argumenten die meiner Meinung nach für die Plattform sprechen. So, die Katze ist aus dem Sack: Gestern Abend hat Grupeer die neuen Kredite angekündigt. Leider haben sie das aus meiner Sicht etwas schlecht gemacht, denn sind wir mal ehrlich, wer hat aus diesem kurzen Email die Funktionsweise herauslesen können? Eher schwierig. Im Vorfeld wurde ich angefragt (und mir wurde detailliert erklärt wie die neuen Kredite funktionieren), ob ich denke, dass diese Art von Krediten Chancen auf dem Markt haben. Ich sagte ja, aber man muss hier viel Aufklärungsarbeit über die Funktionsweise leisten, und gleich bei Einführung alles detailliert erklären. Leider hat man hier nicht wirklich auf mich gehört. Nunja, ich könnte mir vorstellen, dass Grupeer auch etwas unter Zugzwang gehandelt hat, denn ich weiss, dass mindestens eine andere Plattform an einer sehr ähnlichen Struktur arbeitet. Vielleicht wollte Grupeer einfach der first mover sein, was ich durchaus verstehe.

Ein Ablaufschema der neuen Kredite

Zum besseren Verständnis habe ich hier ein Ablaufschema für euch, welches die Struktur besser aufzeigen soll. Die gestrichelte Linie stellt hier die Grenze zwischen EU und Russland dar. Es sind also diverse Parteien involviert, was die Sache nicht einfacher macht. Ein weiterer Knackpunkt stellt die Tatsache dar, dass hier ein Kapitalverkehr zwischen EU und Russland stattfindet, und was die Behörden hierzu sagen bleibt abzuwarten. Ihr könnt euch das so vorstellen: Es gibt hier 2 Systeme, welche für sich geschlossen agieren (EU Zahlungsverkehr und Russland Zahlungsverkehr). Jetzt gibt es eine Verbindung von beiden Systemen, über welche Geld transferiert wird. Bei beiden Systemen gibt es einen Ausgangs- und Eingangspunkt, wo Kontrollinstanzen des Kapitalverkehrs sitzen und die Zahlungsströme beobachten und Kontrollen durchführen. Da das Verhältnis zwischen EU und Russland, sagen wir mal etwas belastet ist, kann ich mir vorstellen, dass hier genau geschaut wird. Daher werden zu Beginn wöchentlich auch nur etwa 30 bis 40k Euro in den neuen Krediten verfügbar sein. Geht alles gut, steht eine Vervielfachung an.

Fazit

Seid euch hier bewusst, dass es sich um eine ganz neue Art von Krediten einer EU Firma an russische KMU’s handelt, in welcher viele Parteien länderübergreifend involviert sind. Das Ganze ist noch ungetested und falls etwas schief gehen sollte, wirds wohl schwierig (oder zumindest langwierig), das Geld einzufordern. Die 15 Prozent Rendite kommen nicht ohne Risiko. Hier geht es zur Anmeldung bei Grupeer.

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Monestro – Estnische (und einige finnische) Konsumkredite

Vor einigen Monaten habe ich begonnen bei Monestro anzulegen. Warum habe ich nicht schon früher darüber berichtet? Das ist relativ einfach, es gab einfach zu wenig um zu berichten 😉 Aber immer der Reihe nach. Die Plattform hat erst im Herbst 2016 die Lizenz zur Kreditvermittlung der Estnischen Finanzmarktaufsicht erhalten. Die Plattform ist daher erst wenige Monate operativ, was sich auch am Kreditangebot zeigt. Es gibt leider nur wenige Kredite, und die werden nur mässig gefüllt. Viele Kredite erreichen nie 100 Prozent, was zur Folge hat, dass die Kreditnehmer teilweise mehrere Anläufe nehmen müssen (Zinsen erhöhen, Laufzeiten kürzen etc) um ihre Kreditanträge überhaupt finanziert zu bekommen. Es fehlt also an Investoren, auch wenn Monestro selbst in der letzten Zeit einige Kredite selbst füllt. Aber das ist schonmal gut für die Investoren und Schuldner, da kommen die Projekte wenigstens zu Stande.

Monestros Vision

Monestro wirbt mit der Erfahrung seines Teams im Banken- und Finanzsektor, welche schon mehr als 25 Jahre beträgt. Basierend auf dem Expertenwissen möchte man in 10 Jahren viele verschiedene Finanzdienstleistungen für Privatkunden sowie auch KMU’s erbringen. Zudem will man eine Kraft im europäischen Kreditgeschehen werden. Also, die Ziele (Vision) sind definiert, wenn auch etwas schwammig. Jetzt sollte man noch den Weg ins Ziel (die Strategie) kennen. Leider geht für mich das aus der Homepage nicht hervor. Bitte diesen Punkt jetzt nicht überbewerten. Wenn ich eine Plattform ins Leben rufen würde, würde ich zuerst mal schauen, dass die technisch einwandfrei läuft und die Prozesse stimmen. Eine Strategie habe ich dann bestimmt, es wäre aber nicht mein erstes Ziel, diese auf der Homepage zu veröffentlichen. Die Strategie würde ich in Investorengesprächen den Interessierten versuchen beizubringen. Ich werde hier versuchen mehr in Erfahrung bringen zu können und euch hoffentlich zeitnah mitteilen.

Wissenswertes für Investoren

Zuersteinmal beginne ich hier mit den Kosten für Investoren. Ja, wer diesen Blog liest, weiss dass ich gar kein Fan von Investorengebühren bin. Aber in diesem Fall halte ich diese für verkraftbar. Eine Auszahlung von Monestro auf euer Bankkonto kostet 40 Cent. Vernachlässigbar, da ich sowieso nicht vor habe viele Auszahlungen zu tätigen. Mein „Favorit“ ist jedoch, dass die Erstellung eines Autoinvests 5 Euro kostet, abe dem 4. AI. Das heisst, die ersten 3 sind gratis. Mehr brauche ich hoffentlich auch nicht 😉 Die Leute von Monestro sind also durchaus innovativ und gehen neue Wege (ich hoffe ihr interpretiert hier die Ironie rein in meine Ausführungen ;)). Also alles verkraftbar würde ich sagen. Die gesamte Gebührentabelle findet ihr hier. Die meisten Gebühren betreffen sowieso die Schuldner.

Die Registrierung

Ihr braucht zur Registrierung ein gescanntes ID Dokument, welches ihr hochladen müsst. Weiter müsst ihr eure Emailadresse bestätigen, den Nutzungsvertrag elektronisch unterschreiben sowie euer Bankkonto durch eine Überweisung freischalten lassen. Alles wie bekannt von anderen Plattformen und geht relativ zügig.

Investieren, Zinsen und Verzögerungen

Ihr könnt wählen wie ihr investieren wollt, per autoinvest oder manuell, oder natürlich auch in einer Mischform. Ich biete aufgrund der geringen Kreditanzahl momentan noch manuell. Ich schaue mir gerne die doch grosse Datenbasis etwas genauer an. Es mühsam beim manuellen investieren ist jedoch, dass jedes Gebot per SMS code bestätigt werden muss. Die Zinssätze sind mit teilweise über 30 Prozent natürlich sehr gut, vorallem für estnische Kredite. Esten bei estnischen Plattformen haben generell eine relativ gute Zahlungsmoral, was sich auch an der Verzugsquote bei mir zeigt. Ich habe wenige Kredite, welche etwas verspätet zahlen, einen ganzen Monat ist aber (noch keiner) in Verzug. Mal schauen wie sich das weiterentwickelt.

Fazit

Die Plattform braucht dringend mehr Investoren um die Kredite zu füllen und dann natürlich mehr Kreditnehmer. Ich werde dem Monestro Management mal auf den Zahn fühlen um zu sehen, wie sie das bewerkstelligen wollen. Bis dahin werde ich weiter die Mindestsumme von 10 Euro auf Kredite bieten, die mir passen. Das sind momentan mehrheitlich estnische Kredite mit hohen Zinsen.

Bei Fragen einfach posten.

Swaper mit neuem CEO und weitere News

Peteris Kisis wurde letzte Woche als neuer Swaper CEO vorgestellt. Er übernimmt damit die Funktion von Iveta Bruvele (Gründerin von Swaper), welche als CEO von Wandoo Finance verbleibt. Wie schon öfters geschrieben bildet Swaper die Finanzierungsplattform von Wandoo Finance. Nachdem Swaper seit seinem Start im November 2016 aus dem Gröbsten raus ist und läuft, macht es natürlich Sinn, dass sich Iveta aus dem Tagesgeschäft etwas rausnimmt und sich der strategischen Entwicklung der Wandoo Finance Group (und somit auch Swaper) widmet. Sie hat mir in einem kurzen Gespräch den Sachverhalt erläutert und ist nun froh, dass sie Hilfe bekommt um sich auch anderen Projekten widmen zu können. Ich finde die Entscheidung bemerkenswert und folgerichtig. Zumal Peteris ein Kenner der p2p Szene ist und seine Erfahrung in diesem Bereich unter anderem bei Twino sammeln konnte.

Swaper war nicht mehr in meinen Top 10 per 30.06.2017

In meinen halbjährlichen Top 10 Plattformen war Swaper nicht mehr aufzufinden, nachdem die Plattform per 31.12.2016 noch dabei war. Der Grund dafür war, dass es mir nicht gepasst hat, dass neue Kredite aus Spanien und Dänemark schon lange angekündigt waren, dann aber nie kamen und auch nicht darüber aktiv informiert wurde. Einen Tag nach der Veröffentlichung meiner Top 10 kamen die ersten spanischen Kredite auf die Plattform. Zufall oder die Macht meines Blogs? Natürlich reiner Zufall. Aber man sieht hier wiedereinmal schön, dass sich Geduld auszahlt und man dabei bleiben sollte um nichts zu verpassen. Von den dänischen Krediten habe ich bis heute noch nichts gesehen, aber wahrscheinlich kommen die dann Morgen nach diesem Bericht 😉 Auch wenn die Plattform momentan nicht mehr unter meinen 10 Lieblingsplattformen rangiert, muss klar festgehalten werden, dass mit einer Verzinsung von 14% (für VIP’s, welche mindestens 5k Euro auf der Plattform investiert haben) hervorragend ist. Ein kleiner Wehrmutstropfen stellt immernoch die eher knappe Verfügbarkeit an Krediten dar. Mein Geld wird meistens reinvestiert, ab und zu kommt es vor, dass etwas Restliquidität über Nacht liegen bleibt. Aber auch hier gebe ich zu bedenken: Auch wenn 10% meines Geldes permanent (und das ist bei weitem nicht der Fall) rumliegen würde, ergäbe das mit einem Zinssatz von 14% immernoch 12.6% Rendite. Rechnen wir noch den Zinseszins mit ein, ergibt das mehr als 13% Rendite p.a (0.126^12). Registrieren könnt ihr euch hier.

Das neue „mobile“ oder App Design

Gut, so neu ist das auch wieder nicht, denn per 1. Juni präsentierte sich Swaper bereits im neuen Kleid. Swaper betonte ja immer wieder, dass die Investoren eine appbasierte Lösung bevorzugen und dem wurde mit dem neuen Design Rechnung getragen. Es ist alles auf mobile ausgelegt (wenn man die App nicht nutzt). Nunja, mein Geschmack ist das nicht wirklich, wenn ich am Desktop sitze und am Screen rüberwischen sollte 😉 Aber allzuviel muss ich glücklicherweise nicht machen in meinem Account, so dass dies vernachlässigbar ist. Benutzbar ist es allemal, auch wenn es mir nicht wirklich passt. Aber was solls, für eine gute Rendite mache ich hier schon Zugeständnisse 😉

Bulkestate – ein Update und einige Antworten

Kennt ihr das? Ihr entdeckt etwas Neues und müsst so viel wie möglich darüber wissen? So geht es mir (unter anderem) mit neuen p2p Plattformen. Momentan bin ich mich vertieft am beschäftigen mit Bulkestate. Ich hatte ja bereits vor einiger Zeit über die Plattform geschrieben, und auch über ein gutes Projekt berichtet. Einige Fragen und Sachverhalte waren aber noch nicht geklärt, wie zum Beispiel das untenstehende Projekt mit einer augenscheinlich tiefen Beleihung trotzdem noch so hohe Zinsen abwerfen kann. Ach ja, die Webseite ist neuerdings auch in Deutsch (wenn auch teilweise etwas komischem) verfügbar 😉

Wohnhaus in Jurmala (Badeort in Lettland)

Das Projekt ist etwas mehr als bis zur Hälfte bereits investiert und läuft noch 6 Tage. Keine Sorge, das Projekt wird schon vollständig investiert, da Bulkestate ein Netzwerk an Grossinvestoren hat, welche schlussendlich einspringen um die Projekte zu finanzieren. Falls ihr auch noch von der 13.4 Prozent Jahresrendite profitieren wollt, und dies bei vermeindlich tiefem Risiko, dann solltet ihr euch langsam beeilen. Zur Registrierung geht es hier (rechts oben auf login klicken und dann als neuer Investor registrieren, unten im pop up). Ich habe nachgefragt wie es sein kann, dass ein Projekt mit einer Beleihungsquote von 16.3 Prozent noch mit mehr als 13 Prozent rentiert. Ich fragte nach, warum ein Schuldner das auf sich nimmt, wenn er eine Bankhypothek sicherlich zu besseren Konditionen kriegen sollte. Die Antwort war, dass es mit Banken nicht so einfach ist und schon gar nicht schnell geht. Eine Hypothek zu beantragen kann Wochen dauern. Wenn ein Kreditnehmer keine Kredithistorie aufweisen kann, dann ist es scheinbar schier unmöglich eine Hypothek zu kriegen in Lettland. Das dürfte hier ja nicht der Fall sein. Ich könnte mir noch vorstellen, dass die Hypothek als Zwischenfinanzierung genutzt wird oder sowas. Auf jedenfall hat Bulkestate eine direkte Forderung gegenüber dem Schuldner, welche locker durch den Wert des Gebäudes und dem umliegenden Land gedeckt ist. Auch falls die Bewertung viel zu hoch wäre, und das Ganze nur die Hälfte Wert wäre, stünden wir als Investoren immer noch gut da. Ja, ich suche nach dem Haken, aber ich finde keinen….

Ich habe der Plattform noch einige Fragen gestellt und Antworten von Kaspars erhalten

Kannst du mir sagen, wann und von wem die Idee gekommen ist Bulkestate zu gründen?

Die Idee ist im Frühling 2015 entstanden und wurde von Igors Puntuss und Kollegen weiterverfolgt. Die Gründer sind auf unserer Homepage ersichtlich.

Ihr habt 2016 mit einigen Projekten gestartet, danach wurde es aber sehr still. Gibt es dafür einen speziellen Grund?

Ja, aufgrund fehlender Regulation im Crowdfunding Bereich von Lettland mussten wir die Plattform nach Estland verlegen. Wir brauchten einige Monate um alles vorzubereiten und umzusetzen. Die estnische Regulierung in unserem Bereich ist vorhanden und für unser vorhaben förderlich. Wir sehen, dass in Estland das Crowdfunding funktioniert. (Anmerkung p2phero: Crowdestate und Estateguru funktionieren ähnlich und sind auch in Estland angesiedelt, währenddessen viele Paydaykreditplattformen ihren Sitz in Lettland haben).

Was sind eure Ziele für den Rest des Jahres 2017, und was kommt 2018? Wann sehen wir den ersten Bulkdeal?

Unser Ziel ist es dieses Jahr noch einen Bulkdeal (Anmerkung p2phero: Bulkdeal ist ein Massengeschäft, wo sich viele Interessenten zusammentun um etwas grösseres zu stemmen und um bessere Preise zu erhalten. Vergleichbar mti einer Massenbestellung) platzieren zu können. Danach möchten wir sehen wie der Markt darauf reagiert, da es etwas neuartiges ist.

Fazit

Ich hoffe ihr habt jetzt nicht noch mehr Fragen als vorher, aber sollte dem so sein, dann einfach kontaktieren, ich probiere zu helfen. Schliesslich bin ich ja Schuld daran ;). Zur Registrierung geht es hier lang (rechts oben login button klicken und im pop up unten als neuer Investor registrieren).

Housers – in Spanische und Italienische Immobilien investieren

Vor kurzem habe ich eine neue spanische Plattform entdeckt: Housers (bei Registrierung mit diesem Link erhaltet ihr 25 Euro cashback, wenn ihr mindestens 50 Euro investiert habt, Angebot gilt vorerst nur bis 31. Oktober), welche die Investition in verschiedene Immobilien aus Spanien und Italien ermöglicht. Anlegen darf jeder, welcher mindestens 18 Jahre alt ist, oder auch juristische Personen. Es gibt keine Ländereinschränkung. Für die Registrierung ist ein Ausweisdokument notwendig (bei nicht EU Bürgern zwei, Reisepass, ID und oder Führerausweis), welches hochgeladen werden muss. Ansonsten sind die Fragen zu den Personalien recht umfangreich, aber rasch machbar. Ich gehe davon aus, dass die spezielle spanische Anforderungen sind, denn die Plattform verfügt über eine Lizenz der spanischen Aufsichtsbehörde.

Investments in Spanische Immobilien?

Ja, genau das habe ich mich auch gefragt. Der spanische Immobiliensektor hat die letzten 10 Jahre teilweise mit drastischen Preisrückgängen gekämpft. Die Ursachen (nicht abschliessend) waren wohl zum einen die hemmungslose Kreditvergabe der Banken, sowie die Eintrübung der Weltwirtschaft, ausgelöst durch die Finanzkrise in den USA. Hier fällt mir ein Artikel ein, welchen ich vor Jahren mal gelesen hatte. Es ging darum, dass in Spanien die Kreditvergabe überbordete und das Wirtschaftswachstum auf Pump erreicht wurde. Scheinbar haben in der Boomzeit der steigenden Immobilienpreise die Bankberater reihenweise Kunden empfohlen die Hypothek zu erhöhen. Das lief dann in etwa so: „Hallo Herr Fernandez, Ihre Immobilie hat seit unserem letzten Gespräch vor 2 Jahren eine Wertsteigerung von mindestens 25 Prozent eingefahren. Ihre Frau wollte doch schon lange ein neues Auto, Sie könnten sich das über eine Erhöhung der Hypothek finanzieren und müssten keinen Cent in die Finger nehmen. Herr Fernandez erbittet sich Bedenkzeit und ruft den Bankberater zurück und möchte das Geschäft eingehen. Da sagt der Bankberater: „Herr Fernandez, ich hätte da noch ein besseres Angebot: 1.5 Prozent Leasing für das Auto, nehmen Sie das Geld aus der Hypothekarerhöhung und besuchen Sie Ihren Bruder in den USA“. Herr Fernandez denkt sich, man gönnt sich ja sonst nichts, und die letzten Jahre waren super, und von Lohnerhöhungen geprägt. Also machen wir das doch so…. Das ist eine fiktive Geschichte, aber in etwa diesem Masse haben sich die Gespräche abgespielt. Solange es Käufer am Markt gibt und die Häuserpreise steigen lassen, und die Immobilienbesitzer einen Job haben und die Raten bedienen können, geht alles gut… bis das Kartenhaus zusammenbricht, was dann eine Abwärtsspirale mit sich zieht. Die Preise sinken, die Leute verlieren ihre Jobs und die Preise fallen ins bodenlose. Es geht mir hier mit dieser Anekdote nur darum aufzuzeigen, dass auch vermeindlich sichere Investments ihre Risiken haben, vorallem wenn die Bewertungen verrückt spielen.

Trotzdem investieren?

Die Idee ist sicher prüfenswert. Erstens, so hoffe ich zumindest, haben die Banken aus der Krise gelernt und vergeben jetzt die Kredite vorsichtiger. Zweitens hat Spanien seit der Eurokrise strukturelle Verbesserungen erfahren. Drittens wächst die spanische Wirtschaft wieder ordentlich in den letzten Jahren und erreicht momentan um die drei Prozent. Viertens (geht ein wenig einher mit Punkt 3), profitiert Spanien wieder mehr vom Tourismus. Die Hauptgründe dafür sind politische Instabilitäten in anderen klassischen Feriendestinationen. Die makroökonomischen Indikatoren stimmen also positiv, daher sollten (von dieser Warte aus) die Immobilienpreise tendenziell eher wieder anziehen. Auch die Qudratmeterpreise steigen langsam wieder und auch andere Indikatoren sehen stabil aus. Natürlich bestehen weiterhin Risiken, aber der Grundtenor ist für ich eher positiv und ich wage mal einige Investments.

Projektarten, Mindestbetrag und Zweitmarkt

Das Mindestinvestment liegt bei 50 Euro pro Projekt. Es gibt drei Arten von Projekten: 1) kurzfristige Investments, wobei man am Verkaufserlös sowie allfälliger Mieteinnahmen beteiligt ist. Sobald hier der Wunschpreis erreicht ist, wird die Immobilie verkauft. 2) Eher als Investment gedacht und um über einen längeren Zeitraum von den Mieteinnahmen sowie den Preiszuwächsen zu profitieren. 3) Kauf einer Liegenschaft, Renovation und Weiterverkauf. Hier gibt es meistens keine Mieteinnahmen, sondern nur Verkaufsgewinne.

Ein Zweitmarkt besteht, aber nicht für alle Projekte. Kurzfristige Investments (1) sind ausgeschlossen davon. Wie liquide der Zweitmarkt ist, kann ich Stand heute noch nicht beurteilen. Gut ist aber, dass grundsätzlich eine Ausstiegsmöglichkeit besteht.

Aktuelle Projekte und 25 Euro Bonus für Neukunden

Momentan sind 4 spanische Projekte online, wobei sich die erwarteten Renditen im Bereich von bis zu 10% bewegen. Neukunden kriegen 25 Euro (nur mittels Registrierung mit diesem Link) Bonus. Der Bonus wird unmittelbar nach der ersten Investition gutgeschrieben. Das Angebot ist nur bis Ende Oktober gültig.

Fazit

Ich habe erstmal in 2 Projekte investiert und schaue mir das einmal an. Die Plattform ist technisch und visuell ansprechend. Meine Überweisung dauerte 2 Tage bis zur Gutschrift. Man kann scheinbar auch via Kredit- oder Bankkarte investieren, was ich jedoch nicht genutzt habe. Bis zum 31. August gibt es jedoch ein Prozent cashback auf die Kartenzahlungen. Meine Erwartung an den spanischen Immobiliensektor sind eher positiv, und die Plattform überzeugt mich auf den ersten Blick.

Nach 6 Monaten operativen Geschäft, ein follow up mit Landlordinvest CEO Filip

Beim Markteintritt im Januar konnte ich bereits ein Interview mit Landlordinvest führen. Sechs Monate später hat mich natürlich die Entwicklung sowie ein Ausblick interessiert. Vielen Dank an Filip, der sich wiedereinmal Zeit genommen hat, uns einige Neuigkeiten zu präsentieren.

Filip, wie waren die letzten 6 Monate für euch?

Die letzten sechs Monate waren wirklich aufregend, interessant und natürlich von viel Arbeit geprägt. Wir konnten Kredite von mehr als £1 million vermitteln, mehr als 700 Investoren gewinnen und waren die erste UK Platform, welche ein IFISA (Steuerbegünstigtes investieren im Immobiliensektor) lancieren konnte. Erst kürzlich konnten wir uns Kapital von einem Direktor einer sich im Privatbesitz befindlichen Immobilieninvestment Firma beschaffen. Die Firma ist mit mehr als einer Milliarde an Anlagen kein Leichtgewicht.

Da wir jetzt genügend Zeit hatten um unsere Infrastrukur und Abläufe zu testen, können wir uns mehrheitlich der Aufgleisung von neuen Investitionsprojekten widmen, sowie unsere Plattform weiter ausbauen und unsere Prozesse effizienter gestalten.

Kannst du mir einige Statistiken nennen? Ausfälle? Vielleicht ist es noch zu früh für eine Aussage..

Keiner unserer Kredite hat bis jetzt die Endfälligkeit erreicht, daher kam es auch zu keinerlei Ausfällen. Auch wenn es mal passieren sollte, wir kennen die Abläufe genau, welche wir in so einem Fall ergreifen müssen. Wir würden dann unter anderem mit einer führenden Recovery Gesellschaft zusammenarbeiten, welche sich auf die Verwertung solcher Projekte spezialisiert hat. Die ganze administrative Abwicklung könnte dadurch so effizient wie möglich gestaltet werden.

Was erwartest du vom Rest des Jahres?

Unsfer Fokus liegt klar darin viele neue Kreditprojekte zu lancieren, da unsere Investoren genau dieses Manko kritisiert haben. Wir verstehen natürlich diese Problematik und sind uns bewusst, dass die Investoren genügend Diversifikationsmöglichkeiten brauchen, um eine ausgewogenes Portfolio aufbauen zu können.


Von einem Investment, bis die Gelder ausbezahlt werden, kann es unter Umständen mehrere Wochen dauern. Ist hier etwas geplant, um diesen Prozess zu beschleunigen?

In unserem Geschäftsmodell ohne jegliches pre-funding, können wir die juristischen Ausarbeitungen erst anstossen, wenn wir sehr sicher sind, dass der Kredit finanziert wird. Die Kosten für die juristischen Ausarbeitungen sind substantiell und können bis zu einem Prozent der Kreditsumme an Kosten bedeuten für den Schuldner. Erschwerend kommt hinzu, dass die juristische Kompletierung des Projekts viele Parteien involviert und es daher schwierig ist, diesen Prozess zu streamlinen. Wir haben leider nicht Einfluss auf alle involvierten Parteien in diesem Prozess. Daher kann es vorkommen, dass wenn nur eine Partei etwas in Verzug gerät, dass sich das ganze Projekt erheblich verspätet.

Momentan ist ein Projekt in Finanzierung, welches mit 17.3% (2. Rang Hypo, Überbrückungskredit). Werded ihr künftig vermehrt auf die riskanteren Projekte abzielen, oder ist das die Ausnahme?

Wir fokussieren uns auf Kredite, welche ein gutes Risiko/Renditeverhältnis aufweisen. Kredite, welche als hochriskant eingestuft werden (hoher LTV und/oder schlechte Kredithistorie seitens des Schuldners), werden mit bis zu 20 Prozent rentieren, währenddessen risikoärmere Projekte weniger rentieren. Unsere Zinssätze befinden sich auf Marktniveau.

Filip, nochmals vielen Dank für die Antworten. Es ist immer wieder eine Freude sich mit dir zu unterhalten.

Einige gute Deals vor dem Wochenende

Hallo zusammen. Heute keine neue Plattform, aber Infos zu aktuell (in meinen Augen) lohnenswerten Investitionsprojekten.

Bulkestate mit einem Top Projekt

Ich hatte ja vor einigen Tagen erstmalig über Bulkestate berichtet. Jetzt legt die Plattform gleich nach mit einem neuen Projekt, dass ich aus zweierlei Gründen spannend finde. Erstens ist die Belehnungsquote mit unter 20 Prozent sehr tief und gleichzeitig die Verzinsung mit 13.4 Prozent ansprechend hoch. Aus Risiko- und Renditeüberlegungen ein optimales Projekt wie es auf den ersten Blick scheint. Zweitens war ich vor Jahren mal in Jurmala und hätte nicht im Traum daran gedacht im Baltikum einen solchen Strand zu sehen. Dieses Projekt wird sicher sehr rasch finanziert, also schnell sein, hier registrieren (Klick auf Login Button und dann unten als neuer User registrieren).

Brickowner mit neuem Projekt und GBP 50 Cashback

Etwas speziellere Zusammensetzung: Ein Hotel und ein Lagerhaus. Das Immobilienportfolio wird von einem erfahrenen Immobilienverwalter gemanaged. Interessant dabei finde ich, dass es eine etwa 5 prozentige, jährliche Ertragsausschüttung geben soll und man dem Projekt noch eine 10 prozentige (per annum) Wertsteigerung beimisst. Zumindest durch den Hotelbetrieb sollte es zu regelmässigen Cashflows kommen, was als eine kleine Absicherung dienen könnte. Zudem gibt es 50 GBP cashback, wenn ihr euch über diesen Link registriert und mindestens GBP 1’000.- investiert.

Currencyfair hat den Neukundenbonus angepasst

Besser gesagt, die Schwelle von 1k auf 2k Euro angehoben, um in den Genuss von 30 Euro Neukundenbonus zu kommen. Leider habe ich das erst jetzt bemerkt, denn ich habe keine Info dazu erhalten seitens Currencyfair. Daher findet ihr teilweise noch die Info auf diesem Blog, dass man 1k Euro überweisen muss, um den Bonus zu erhalten. Ich werde das anpassen. Das Gute daran ist aber, dass man nicht auf einen Schlag 2k überweisen muss, sondern das über mehrere Transfers verteilen kann. Wolltet ihr also schon immer bei mehreren Plattformen anlegen (zB in UK), dann könnt ihr euch den Currencyfair Bonus ergattern und noch von den cashback Angebote der Plattformen profitieren (beispielsweise Brickowner, Property Partner etc). Um den Bonus zu erhalten, müsst ihr euch via diesen Link registrieren.

Flender verlängert sein 10 Prozent cashback Angebot

Das wohl lukrativste Cashback Angebot bietet momentan Flender, und es wurde bis Ende August verlängert. Ihr kriegt 10 Prozent Rückerstattung auf eure Investments, die einen Betrag von 2.5k Euro übersteigen. Investiert ihr während 30 Tagen nach eurer Registrierung zum Beispiel 5k, dann kriegt ihr 500 Euro retour auf euer Konto. Dies aber nur, wenn ihr euch mit diesem Link registriert (auf der Homepage, Klick auf get started oben rechts).

Weitere Cashback und Bonus Angebote findet ihr hier. Bei Fragen kontaktiert mich ungeniert.