Robocash – meine Erfahrung mit der neuen p2p Plattform (mit Buyback)

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Die Welle an neuen p2p Anbietern reisst scheinbar nicht ab. Nach Grupeer habe ich diese Woche eine weitere neue Plattform entdeckt: Robocash. Die Plattform wirbt mit buyback Krediten mit einer Verzinsung von bis zu 17% (in Euro natürlich). Das konnte ich mir ja nicht entgehen lassen 😉 Daher habe ich ein Investorenkonto erstellt, und siehe da, ich gehöre zu den ersten 5 Investoren (Ich sehe das anhand meiner Account Number, welche ich bei einer Einzahlung angeben muss). Die Registrierung schnell und einfach. Ein Identifikationsdokument kann man auch gleich hochladen, und man wird innerhalb eines Arbeitstages verifiziert (das Geld kann man aber schon vorher losschicken). Ich hatte Glück und war nach 1 Stunde bereits verifiziert. Das Geld ist dann am nächsten Bankwerktag gutgeschrieben worden.

Wer steckt hinter Robocash?

Robocash gehört zum russischen Kreditvermittler Zaymer, welcher vor 6 Jahren von Sergey Sedov gegründet wurde. Zaymer betreibt sein Geschäft in Kasachstan, Russland und Spanien. Die Plattform Robocash befindet sich in Riga, Lettland, wird aber aus Russland unterhalten. Daher sollte man die Zeitverschiebung und die russischen Feiertage miteinkalkulieren, wenn man den Support kontaktiert.

Was für Kredite werden angeboten?

Es werden grösstenteils payday Kredite angeboten, welche alle mit Buyback hinterlegt sind. Der Buyback greift wenn ein Kredit 30 Tage überfällig ist und zahlt das Kapital sowie die aufgelaufenen Zinsen zurück.

Autoinvest über alles

Bei Robocash kann man nicht manuell investieren, sondern muss sich mit dem Autoinvest begnügen. Man kann verschiedene Autoinvests (Portfolios) konfigurieren und parallel laufen lassen. Rechts seht ihr meine Einstellungen. Man kann dort die Zinsen einstellen, die Grösse des Portfolios wählen und angeben, wie hoch ein Kreditanteil maximal gewichtet sein darf.

Fazit

Die Leute hinter Robocash geben sich grosse Mühe eine funktionierende Plattform bereitzustellen. Dies gelingt ihnen meines Erachtens sehr gut, da ich keine grossen Unzulänglichkeiten feststellen konnte. Das hat mich doch eher überrascht bei so einer sehr neuen Plattform. Hier scheint man sich mehr Zeit genommen zu haben, Fehler zu beseitigen, als dies bei anderen Plattformen der Fall war. Was mich etwas stört ist, dass man mit 16 Prozent Krediten wirbt, und dann keine zur Verfügung stellt. Momentan gibt es „nur“ 14%er, was nicht weiter verwunderlich ist, denn auf anderen Plattformen kriegt man auch nicht mehr. Meiner Meinung nach wäre es schlauer gewesen, gleich mit 14 Prozent zu werben, als die Investoren zu enttäuschen. Aber ich komme drüber hinweg 😉 Noch eine Klarstellung: Robocash ist keine klassische P2P Plattform, sondern die Investoren leihen dem Kreditvermittler Zaymer Geld, mit welchem dieser weitere neue Kredite vergibt. Ich habe hier einmal einen Bericht darüber publiziert.

 

 

 

 

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