Robocash – meine Erfahrung mit der neuen p2p Plattform (mit Buyback)

Die Welle an neuen p2p Anbietern reisst scheinbar nicht ab. Nach Grupeer habe ich diese Woche eine weitere neue Plattform entdeckt: Robocash. Die Plattform wirbt mit buyback Krediten mit einer Verzinsung von bis zu 17% (in Euro natürlich). Das konnte ich mir ja nicht entgehen lassen 😉 Daher habe ich ein Investorenkonto erstellt, und siehe da, ich gehöre zu den ersten 5 Investoren (Ich sehe das anhand meiner Account Number, welche ich bei einer Einzahlung angeben muss). Die Registrierung schnell und einfach. Ein Identifikationsdokument kann man auch gleich hochladen, und man wird innerhalb eines Arbeitstages verifiziert (das Geld kann man aber schon vorher losschicken). Ich hatte Glück und war nach 1 Stunde bereits verifiziert. Das Geld ist dann am nächsten Bankwerktag gutgeschrieben worden.

Wer steckt hinter Robocash?

Robocash gehört zum russischen Kreditvermittler Zaymer, welcher vor 6 Jahren von Sergey Sedov gegründet wurde. Zaymer betreibt sein Geschäft in Kasachstan, Russland und Spanien. Die Plattform Robocash befindet sich in Riga, Lettland, wird aber aus Russland unterhalten. Daher sollte man die Zeitverschiebung und die russischen Feiertage miteinkalkulieren, wenn man den Support kontaktiert.

Was für Kredite werden angeboten?

Es werden grösstenteils payday Kredite angeboten, welche alle mit Buyback hinterlegt sind. Der Buyback greift wenn ein Kredit 30 Tage überfällig ist und zahlt das Kapital sowie die aufgelaufenen Zinsen zurück.

Autoinvest über alles

Bei Robocash kann man nicht manuell investieren, sondern muss sich mit dem Autoinvest begnügen. Man kann verschiedene Autoinvests (Portfolios) konfigurieren und parallel laufen lassen. Rechts seht ihr meine Einstellungen. Man kann dort die Zinsen einstellen, die Grösse des Portfolios wählen und angeben, wie hoch ein Kreditanteil maximal gewichtet sein darf.

Fazit

Die Leute hinter Robocash geben sich grosse Mühe eine funktionierende Plattform bereitzustellen. Dies gelingt ihnen meines Erachtens sehr gut, da ich keine grossen Unzulänglichkeiten feststellen konnte. Das hat mich doch eher überrascht bei so einer sehr neuen Plattform. Hier scheint man sich mehr Zeit genommen zu haben, Fehler zu beseitigen, als dies bei anderen Plattformen der Fall war. Was mich etwas stört ist, dass man mit 16 Prozent Krediten wirbt, und dann keine zur Verfügung stellt. Momentan gibt es „nur“ 14%er, was nicht weiter verwunderlich ist, denn auf anderen Plattformen kriegt man auch nicht mehr. Meiner Meinung nach wäre es schlauer gewesen, gleich mit 14 Prozent zu werben, als die Investoren zu enttäuschen. Aber ich komme drüber hinweg 😉 Noch eine Klarstellung: Robocash ist keine klassische P2P Plattform, sondern die Investoren leihen dem Kreditvermittler Zaymer Geld, mit welchem dieser weitere neue Kredite vergibt. Ich habe hier einmal einen Bericht darüber publiziert.

 

 

 

 

In eigener Sache und Kurznews

Liebe Leser meines Blogs. Diese Woche hatte ich mit massiven Performance Problemen zu kämpfen. Teilweise war mein Blog auch gar nicht erreichbar. Bitte entschuldigt dies vielmals. Die Ursache lag in einem neu installierten Plugin, welches meinen Blog mehrsprachig gemacht hat. Ich hatte begonnen meine neuen Posts in deutsch und englisch zu publizieren, um meine Erfahrungen mit einem noch breiteren Publikum teilen zu können. Der Schuss ging gewaltig nach hinten los 😉 Mitlerweile ist das Plugin deaktiviert und mein Blog schnurrt wieder wie ein zufriedenes Kätzchen 😉 Durch die Deaktivierung sind jetzt auch die englishen Posts auf der Hauptseite, das wird aber bald korrigiert. Ihr seht, auch ein Held ist nicht vor fiesen Plugins gefeit…

Bei Mintos sind die Währungswechsel nicht mehr kostenfrei

Kurz nach der Einführung der Währungswechsel und einer kurzen Testphase, werden Gebühren von 1% auf Währungswechsel bei Mintos erhoben. Das war ja absehbar und ist auch nicht tragisch. Ihr müsst euch einfach bewusst sein, dass ein Wechsel 1% kostet, und der Rücktausch in die Ursprungswährung wieder 1%. Da sind wir schon bei 2%. Zusätzlich zu den Kosten kommt noch das Währungsrisiko, welches ihr eingeht, sobald ihr nicht in eurer Lokalwährung anlegt. Dafür gibt es aber zum Beispiel Lendo payday Kredite zu 17% verzinst. Ich habe mal etwa 100 Georgische Lari gekauft und in diese Kredite investiert. Von einem grossflächigen Einsatz der doch eher exotischen Währungen sehe ich aber ab.

Saving Stream ändert die Bedingungen (partially goodbye INPL)

INPL bedeutet „Invest Now Pay Later“. Das heisst man kann bei Saving Stream in Kredite investieren, und das Geld erst nachher einzahlen. Man hatte dafür 48 Stunden Zeit (was mit Currencyfair und Transferwise problemlos möglich ist). Ab dem 1. März ist damit auf dem Zweitmarkt schluss. Man kann dieses nette Feature aber weiterhin bei den pipeline Krediten (=Kredite, welche erst auf den Markt kommen) nutzen. Das ist praktisch, da man im Voraus nicht weiss, wieviel man tatsächlich abbekommt. Die zweite Neuerung tritt ab dem 1. April in Kraft (und ist kein Scherz): Kredite, welche eine Restlaufzeit von Minus 90 und mehr Tagen aufweisen, werden nicht mehr verzinst. Die Zinszahlung wird erst gutgeschrieben, wenn der Kreditnehmer den Kredit abgelöst hat. Das ist wichtig, denn wenn ihr so einen Kredit habt, wird der schwer verkäuflich sein.

 

Grupeer – eine neue p2p Plattform (mit Buyback)

Wiedermal habe ich eine beinahe brandneue Plattform für euch: Grupeer. Die Plattform hat ihren Sitz in Riga, Lettland. Vom Design und der Funktionalität her erinnert die Plattform etwas an Mintos und Viventor (vor dem Update). Bei den Krediten befinden wir uns aber in einem leicht anderen Terrain, denn hier werden Geschäftskredite (mit buyback) vermittelt (aber auch hier ist die Finanzkraft der Kreditvermittler ausschlaggebend). Die Zinsen sind momentan bei attraktiven 13 bis 14 Prozent und Laufzeiten von wenigen Monaten.

Die Plattform bietet ab dem 1. März auch einen Zweitmarkt an. Viel interessanter finde ich jedoch, dass bald Immobilienprojekte aufgeschaltet werden. Investoren können dann Aktienanteile (shares) daran erwerben, und so an den Mieterträgen partizipieren. Momentan gibt es ein Immobilienprojekt (mit Buyback), dort ist man nicht Eigentümer, sondern Darlehensgeber. Auch diese Möglichkeit wird es in Zukunft vermehrt geben. Grupeer ist also eine Mischung aus p2p und equity crowdfunding.

Wie funktioniert der Buyback?

Der Buyback greift 60 Tage nachdem eine Zahlung ausgeblieben ist. Zurückerstattet wird der Kreditbetrag plus die aufgelaufenen Zinsen.

Weitere Infos

Ich habe euch unten noch einen Screenshot vom Primärmarkt eingefügt (Mindestanlage 10 Euro). Ihr seht dort den Kreditvermittler und könnt in die Details gehen. Dort seht ihr auch den Buyback.

Es gibt auch die Möglichkeit die Plattform auf deutsch einzustellen. Davon rate ich aber ab, denn die Übersetzungen sind wohl nur mit google translate gemacht und etwas verwirrlich 😉 So wird in der deutschen Version lettisch mit lateinisch übersetzt…. Ich habe das schon gemeldet.

Einen Autoinvest gibt es noch nicht, ist aber in Planung.

Fazit

Die Plattform geht im p2p Bereich einen bekannten Weg, was in Ordnung ist. Wer bei Mintos, Viventor oder so anlegt, ist bald mit der Plattform vertraut. Was die Zukunft mit dem Equity Crowdfunding bringt, weiss ich auch nicht. Ich finde die Idee jedoch spannend und freue mich darauf. Schlussendlich darf man aber bei aller Vorfreude nicht vergessen, dass Grupeer eine taufische Plattform ist, und wir die Risiken nicht abschätzen können. Meine ersten Investments werde ich wohl bis zum Wochenende gemacht haben, und kann dann weiter berichten. Ich werde dann auch noch mehr Infos parat haben.

 

 

 

Viainvest unter der Lupe

Heute schaue ich mir Vianivest etwas genauer an, denn momentan kommt man an dieser Plattform kaum vorbei. Die Fülle an Krediten (mit Option auf Ausweitung auf weitere Länder) ist zu gross, um ignoriert zu werden.

Via SMS Group

Hinter der Plattform von Viainvest steht die Muttergesellschaft Via SMS Group, welche 2009 in Lettland gegründet wurde. Man kann hier schön die einzelnen Meilensteine anschauen. Nebst Expansion in diverse Länder habe ich auch noch etwas interessantes gesehen: 2014 hat Twinero den spanischen Ableger von Via SMS gekauft, welcher 2011 erst gegründet wurde. Twinero ist die der Loan Originator hinter der p2p Plattform Viventor. Via Conto Schweden finanziert sich momentan bei Viventor einen Teil der Kredite. Lustigerweise hat Via SMS im Februar 2015 den spanischen Kreditvermittler Via Conto Spanien gegründet und ist somit im spanischen Markt verblieben. Im schwedischen Markt tritt man mit zwei Firmen an, der Via Conto und der Via Spar (wobei Via Spar zur Fianzierung genutzt wird und den Investoren gute Zinsen zahlt). Warum man sich einmal Via SMS, Via Conto oder anders nennt, erschliesst sich mir jetzt nicht. Ich finde es einfach interessant, dass Viainvest und Viventor wohl mehr Gemeinsamkeiten aufweisen, als ich bisher gedacht hätte.

Geldaufnahme über den Kapitalmarkt

Die Via SMS Group hat auch noch einen ausstehenden Bond (Rente, Obligation) am Nasdaq Baltic. Dieser hat einen Zinsatz von 12.5 Prozent und einen Nominalwert von mehr als 6 Millionen Euro. Aufgenommen wurde das Geld im Mai 2016 für 3 Jahre. Die Geschäftsberichte per 30.06.2016 sind auch auf der Nasdaq Baltic Seite vorhanden.

Ohne jetzt eine vertiefte Bilanzanalyse zu machen, sehen die Resultate nicht schlecht aus. Man fährt einen Gewinn ein. Es ist immer schwierig hier die Stärke der Zahlen zu bewerten, denn die Via SMS Group befindet sich in einer expansiven Phase, und das kann schnell teuer werden. Zudem haben wir seit der Firmengründung 2009 keine Krise oder Rezession durchlebt. Sollte dies einmal so weit kommen (und es wird irgendwann so weit sein), werden wir sehen, wie gut sich Via SMS schlägt. In guten Zeiten, wenn die Kreditnehmer (hoffentlich) Jobs haben, sind Kredite einfach zu tilgen. Mal sehen, wie es mit den Ausfallraten aussehen wird, sobald viele der Kunden ihre Jobs von Heute auf Morgen verliefern. Bis dahin haben wir aber hoffentlich noch ein wenig Zeit, und die Via SMS Group kann sich ein gutes Polster zulegen. Für uns Anleger ist noch gut zu wissen, dass die Via SMS Group geographisch breit aufgestellt ist mit Tochtergesellschaften in Schweden, Lettland, UK etc. Eine erneute (Finanz-)Krise wird nicht alle Länder gleichzeit und im gleichen Umfang treffen.

Fazit

Ich denke, die Via SMS Group und damt auch Viainvest ist auf gutem Weg. Ich werde die Plattform weiter etwas genauer beobachten und ab und zu mal ein Update durchgeben.

 

 

Lenndy – meine Erfahrungen und weitere Informationen

Nachdem ich hier einen ersten Artikel zu Lenndy geschrieben habe, konnte ich nun mein Konto bereits aufladen und in die ersten Projekte investieren. Gerne gebe ich euch noch weitere Informationen.

Ein Überblick

Wie bereits beschrieben, wird die Identifikation vom Zahlungsdienstleister Paysera übernommen. Ich empfehle hier zuerst einen Paysera Account zu eröffnen (mindestens Level 3) und diesen dann im Anschluss mit eurem Lenndy Konto zu verknüpfen. Um euer Konto aufzuladen, geht ihr im eingeloggten Bereich auf euren Namen (rechts oben) und klickt auf top up account (Einzahlung auf Konto). Danach werded ihr mit eurem Paysera Konto verbunden und gebt dort den Betrag ein. Danach müsst ihr mit den erhaltenen Angaben nur noch eine Überweisung von eurem ebanking an Paysera machen. Das Geld ist dann spätestens am nächsten Bankwerktag direkt bei Lenndy ersichtlich (ihr kriegt keine Emailbenachrichtigung).

Welche Kreditarten gibt es und wie hoch sind die Zinsen?

Die untenstehende Grafik zeigt sehr schön, dass es momentan bei Lenndy folgende Kreditarten gibt: Rechnungsfinanzierung, Autokredite, Hypothekarkredite und Firmenkredite. Letztere habe ich jedoch noch nicht in den finanzierten Projekten gefunden. Am beliebtesten scheinen momentan die Rechnungsfianzierung und die Autokredite zu sein.

Kreditarten und Funktionsweise von Lenndy

Ein Blick auf die Zahlen zeigt uns auch, dass es sich hier um eine sehr junge Plattform handelt. Es wurden gegen 740’000 Euro an Krediten vermittelt und 104 Projekte finanziert (diese Zahl erhöht sich täglich):

Einige statistische Daten

Eher erstaunlich finde hier, dass es bereits 1’115 Investoren gibt. Wahrscheinlich haben sich viele davon ersteinmal angemeldet und schauen sich die Plattform an.

Meine ersten Projekte und der weitere Ablauf

Ich konnte bereits in einige Projekte investieren. Ich habe hier auch in Rechnungsfinanzierungen investiert um einen Eindruck zu erhalten. Hier finde ich 2 Dinge erstaunlich: 1) Die Laufzeiten von etwa 10 Monaten und 2) Es gibt trotzdem monatliche Zinszahlungen. Dies habe ich so noch nie gesehen.

Weiter habe ich auch in mit buyback besicherte Autokredite investiert. Hier hat es Laufzeiten von 5 bis 60 Monaten, die Zinsen bewegen sich von 12 bis 14% Prozent. Ich scheue die langen Laufzeiten eher weniger, da ich doch damit rechne, dass einige dieser Projekte mit Buyback vorzeitig abgelöst werden. Der Buyback greift nach 90 Tagen, aber während dieser Zeit werden die monatlichen Rückzahlungen bereits taggenau übernommen.

Die Informationen zu den Projekten (vorallem bei den Autokrediten) sind sehr detailliert. Man sieht das Auto, erhält eine Beschreibung des Schuldners und vieles mehr.

Nachdem ein Projekt zu 100 Prozent finanziert wurde, wird das Geld an den Loan Originator überwiesen. Dies wird euch auch per Email (wie die Info bei neuen Krediten, leider habe ich noch nicht rausgefunden wie man das abstellt) mitgeteilt. Ab diesem Zeitpunkt beginnt auch die Verzinsung zu laufen. Im Gebotsprozess wird noch nichts verzinst.

Fazit

Mir gefällt Lenndy bis jetzt wirklich gut. Die Zeit wird aber zeigen wie sich die Plattform entwickelt. Ich bin auch gespannt auf Ausfallraten bei Krediten ohne Buyback. Die Geschichte mit der Identifikation mittels paysera ist etwas nervig, aber problemlos machbar. Zudem könnte man bei Paysera auch eine sehr günstige Kreditkarte (45 Cent im Monat) beantragen und diesen Zahlungsdienstleister für vieles weitere (Geldwechsel etc) nutzen. Die Dienstleistungen werden auch laufend ausgebaut.

 

 

 

 

Lenndy – eine interessante Plattform mit Buyback

Gerne stelle ich euch heute Lenndy (mit dem Link geht’s zur Anmeldung) vor, eine litauische p2p Plattform, welche auf vielen Krediten Buyback anbietet. Lenndy ging im Frühling 2015 an die Entwicklung der Plattform und startete im September 2016 mit dem ersten Kredit. Die Eröffnung eines Investorenkontos ist etwas anders als wir es üblich gewohnt sind, daher habe ich den Eröffnungsprozess unten etwas näher beschrieben.

Eröffnung mittels paysera

Die Eröffnung des Kontos bei Lenndy geht fix, nur dann ist es leider noch nicht fertig. Wenn ihr den Account habt, müsst ihr diesen mit einem Paysera Konto verbinden, denn Paysera übernimmt die Identifizierung für Lenndy. Paysera ist ein Überweisungsdienstleister und teilweise mit Currencyfair und Transferwise vergleichbar, wobei noch mehr Dienstleistungen angeboten werden. Ihr könnt die Verknüpfung des Kontos mit paysera direkt im Lenndy Account beginnen, oder euch zuerst ein paysera Konto anlegen. Ich empfehle Variante 2, da es direkt bei Paysera (mit dem Link geht es direkt zur Anmeldung) einfach ist in der Handhabung. Zudem hatte ich via Lenndy 3mal einen Absturz meines Browsers. Mit der App oder der Webseite hatte ich keinerlei Probleme. So sieht die Ansicht des neuen Lenndy Konto aus (man wird noch als anonymer Nutzer begrüsst):

Lenndy Kontoansicht vor der Freischaltung durch paysera

Mit einem Klick auf Activate account kommt man zur Anmeldung via paysera. Ich empfehle aber den Account direkt bei bei paysera zu eröffnen. Bei paysera müsst ihr ein Konto mit mindestens Level 3 Sicherheitsstufe eröffnen. Dazu registriert ihr euch bei paysera und wählt bei den Einstellungen (settings) ein solches aus (ihr könnt auch Level 4 machen, aber das ist nicht notwendig, ich habe es bei Level 3 belassen). Um die Level 3 Zertifizierung zu erhalten, müsst ihr eure Handy Nummer verifizieren, dazu wird euch eine SMS mit Code geschickt, welchen ihr eingeben müsst. Danach wird das hochladen eines Ausweisdokuments verlangt. Das Foto wird aber direkt aus dem Browser mittels Kamera gemacht, es ist nicht möglich eine gespeicherte Datei von eurem Rechner/Tablet/Smartphone hochzuladen. Es wird auch ein Selfie mit dem Ausweis in der Hand verlangt. Wenn ihr so weit seid, dann ist nur noch der KYC (know your customer) Fragebogen zu erledigen. Das dauert nur 2 Minuten. In welcher Reihenfolge ihr die Punkte abarbeitet ist egal, klickt einfach immer auf perform (siehe unten), wenn ihr weiterfahren wollt.

Schritte zu Level 3 Zertifizierung bei Paysera

Danach kontrolliert paysera die Angaben und schaltet euch das Level frei oder gibt eine Info, was noch nicht passt. Dies geschieht zeitnah, ich hatte alles abends erledigt und am nächsten Morgen um 10 Uhr hatte ich schon die Bestätigung. Nun ja, nicht ganz, man teilte mir mit, dass es sich bei meinem Selfie mit dem Ausweis um eine andere Person als auf dem Dokument handeln würde. Habe gleich den Support angechated und mich auf lange Diskussionen eingestellt. Dem war aber erstaunlicherweise nicht so, das Dokument wurde trotzem akzeptiert nach einer erneuten Prüfung. Ging alles fix und zielgerichtet. Wenn ihr Level 3 oder 4 erreicht habt, dann könnt ihr in eurem Lenndy Account diesen mit paysera verbinden. Fertig ist die Registrierung.

Genug vom Administrativem weiter zum Buyback

Bei vielen Krediten wird ein Buyback ( mit bis zu 14% Zins!) gewährt. Das schöne daran ist, dass der Buyback automatisch am Tag der Fälligkeit einer Zahlung zur Stelle ist. Es gibt also kein langes Warten auf die Rückzahlung. Wenn ein Kredit verspätet ist, übernimmt der Buyback die Zahlungen für die nächsten 90 Tage. Zahlt der Schuldner in diesem Zeitraum nicht, dann wird der ganze Rest durch den Buyback (Zinsen immer inklusive) abgedeckt. Das ist sehr schön, denn so kann man immer mit dem Geld rechnen. Auf der anderen Seite ist es unübersichtlich, da man ja nicht Recht weiss, ob der Buyback gegriffen oder der Kreditnehmer gezahlt hat. Die Buyback Kredite sind mit dem „Garantija“ Stempel (siehe Bild rechts) versehen.

Fazit

Mein erster Eindruck von der Plattform und dem Support ist durchwegs positiv (ich ignoriere jetzt einfach den etwas umständlicheren Weg der Identifikation). Die Zinsen sind gut, und die Variante des Buybacks gefällt mir. Ich werde euch in den nächsten Tagen mit einem weiteren Bericht mehr Infos durchgeben. Bis dahin sollte ich auch meine erste Investition gemacht haben.

Bei Fragen einfach posten oder das Kontaktformular nutzen.

 

 

 

 

45 Euro Bonus (Angebot läuft am 14.02.17 ab, danach 30 euro) bei Currencyfair!

NOCH EIN REMINDER: wer profitieren will, muss Gas geben, das Angebot läuft noch bis zum Valentinstag 14. Februar. Mit dem Bonus könntet ihr euren Frauen ja was schenken 😉 Und versprochen, das ist der letzte Reminder auf diesem Blog. 

Hallo Zusammen, ich mache euch gerne auf einen zeitlich begrenzten Sonderbonus bei Currencyfair aufmerksam. Ihr erhaltet 45 Euro Bonus, (plus eine Gratisüberweisung) wenn ihr euch über diesen Link bei Currencyfair anmeldet, und mindestens 400 Euro transferiert und in eine andere Währung tauscht. Dann müsst ihr das Geld nur noch auszahlen. Das wäre also eine gute Gelegenheit zum Beispiel in UK bei Saving Stream, Rebuilding Society, Collateral, Ablrate oder einer anderen Plattform einzusteigen. (Anmerkung p2phero: falls es mit dem Bonus nicht automatisch klappt, bitte mich kontaktieren. Der Bonus kann via Support eingefordert werden.)

Ich nutze Currencyfair (klick für eine Kurzbeschreibung von CF) regelmässig für grössere Transaktionen ab etwa 800 bis 1’000 Euro, da dies meistens günstiger ist als bei Transferwise (und ich ein Wunschlimit für den Währungswechsel setzen und abwarten kann). Transferwise nutze ich für die kleineren Beträge, da dies dort günstiger ist.

Für Schweizer ist Currencyfair zudem auch interessant, da Schweizer Banken auf einem Währungswechsel von CHF auf EUR etwa 1.5% Gebühren auf den mittleren Wechselkurs nehmen. Es lohnt sich also auch CHF zu überweisen (einfach im Wert von 400 Euro, ich würde also etwa 450 CHF überweisen um auf der ganz sicheren Seite zu sein).

Seedrs – In start ups investieren (equity crowdfunding)

Heute geht es mal in den Bereich crowdinvesting und hierzu möchte ich euch Seedrs vorstellen. Auf Seedrs können Start up’s einen Teil ihres Aktienkapitals neuen Investoren zur Verfügung stellen und sich mit diesem Geld weiterentwickeln. Der Name Seedrs ist abgeleitet aus seed, was eine frühe Phase in der Unternehmengsgründung darstellt. Der Rest des Namens drs, steht für Leute, welche das Geld zur Verfügung stellen, das sind dann die Seed(e)rs.

Grundsätzlich kann man Seedrs mit Property Partner und Property Moose vergleichen, wobei die letzteren nur im Immobilien Bereich tätig sind. Vom Prinzip her funktioniert es aber gleich: Anleger tun sich zusammen und erwerben Eigenkapital an einer Firma oder im Fall von PP und PM an einer Immobilie. Bei Seedrs gibt es auch den Fall, dass ein Kredit in Form einer Wandelanleihe (Convertible) aufgenommen wird, welche später zu vordefinierten Bedingungen in Aktien umgewandelt werden kann.

Zusammenfassend kann also gesagt werden, dass man bei Seedrs einen Anteil am Aktienkapital einer noch sehr jungen Firma erwirbt. Das Ziel und die Hoffnung ist natürlich, dass sich die Firma sehr gut entwickelt und vielleicht einmal an einer Börse kotiert wird (IPO). So würde man eine sehr hohe Rendite erwirtschaften. Die Realität sieht aber so aus, dass es nur die wenigsten Firmen bis in dieses Stadium schaffen. Viele Firmen werden auf diesem Weg scheitern. Ihr seht also, euer Geld it hier hohen Risiken ausgesetzt. Aber wie immer, je höher das Risiko, desto höher die Renditeaussichten. In der untenstehenden Grafik sehr ihr schön die Stadien, welche eine neue Unternehmung im Normalfall durchläuft (nur zu Anschaungszwecken):

Quelle: Wikipedia

Wir befinden uns hier in der Seed Phase, welche auch das Tal des Todes (valley of death) genannt wird, da in diesem Abschnitt viele Firmen pleite gehen. Ihr seht auch, dass es bis zum Börsengang noch lange dauert. Daher hier bitte nur Geld investieren, welches ihr die nächsten 10 Jahre wirklich nicht braucht, denn ihr kommt unter Umständen nicht dran. Jetzt geht’s aber los mit einem Fallbeispiel.

Eine aktuelle Kampagne: Welendus

Hierzu stelle ich euch Welendus vor. Welendus ist seit einigen Tagen bei Seedrs auf der Suche nach Investoren. Ich nehme Welendus als Beispiel, weil dies eine Möglichkeit darstellt, um in eine neue p2p Plattform zu investieren. Ihr könnt also Miteigentümer einer p2p Plattform werden, was ich für einen sehr netten Gedanken halte. Hier seht ihr einen Überblick:

Gesucht wird ein Investment von Total 300k GBP, wofür die Investoren rund 8% des Eigenkapitals erwerben können. Dies bringt uns zu einer Bewertung von Welendus von nahe zu 3.5 Millionen Pfund. Eine stolze Summe für ein Unternehmen, welchs noch keinen einzigen Kredit vermittelt hat. Aber so ist es einfach bei der Investition in Start up’s.: Geld investieren und abwarten.

Oben seht ihr die Übersicht der Welendus Kampagne. Ein Intro Video vom Gründer und eine Einleitung. Weiter gibt es noch eine Diskussionsplattform über welche sich die Investoren mit den Gründern austauschen können. Präsentationen und Finanzinfos gibt es nur auf Anfrage. Ich habe aber noch keine Kampagne gesehen, welche mir den Zugang dazu verweigert hätte. Schlussendlich wollen die Firmen finanziert werden. All diese Informationen könnt ich für eure Entscheidungsfindung nutzen. Falls das alles nicht reicht, kann man auch ein Telefongespräch mit den Gründern anfordern. Diese werden sich gerne dazu bereit erklären (in den meisten Fällen).

Fazit

Ich finde die Idee sehr spannend bei Start up’s mitzumischen. Man muss sich einfach vor Augen halten, dass viele dieser Firmen bankrott gehen werden und man seine Einlage verliert. Alle Firmen meinen die Welt neu erfinden zu können, aber nur den wenigsten gelingt das. Schafft es eine Firma dennoch allen Widrigkeiten zum Trotz, dann klingelt’s in der Kasse (und bei euch, falls ihr investiert seid ;)). Hier geht’s zur Anmeldung bei Seedrs.  Mit einen Minimuminvest von 10 bis 20 Pfund pro Projekt kann jeder mitmachen. Bezahlt wird per Kreditkarte oder mit dem gefüllten Seedrs Account. Guthaben kann mit Currencyfair überwiesen werden.

 

 

Lendix – das erste spanische Projekt ist finanziert & weitere Infos

Am Freitag war es so weit: das erste spanische Projekt wurde live geschaltet und am Samstag war es dann auch vollständig finanziert. Es handelte sich um ein 300k Euro Projekt, welches gleich zu Beginn schon zu 51% von institutionellen Investoren finanziert wurde. Die restlichen 49% wurden dann innerhalb von 20 Stunden durch Privatinvestoren finanziert. Man hat hier eine gewisse Zurückhaltung seitens der Privatinvestoren feststellen können. Normalerweise wäre ein mit 9 Prozent verzinstes Projekt (in dieser Grössenordnung) in wenigen Minuten finanziert worden. Auch ich habe mich hier zurückgehalten und anderen den Vortritt gelassen. Ich habe schon zu oft gesehen, dass Plattformen ins Ausland expandiert haben, und dort erhebliche Probleme hatten, auch wenn ihr Kreditmodel im Heimatland sehr gut funktioniert hat. Es gibt nicht umsonst das Sprichwort: „Andere Länder, andere Sitten“.  Keineswegs will ich damit sagen, dass dies auf Lendix zutreffen wird, ich bin einfach zurückhaltend hierbei.  Ich beschränke mich vorläufig auf französische Projekte.

Wohin geht die Expansion als nächstes?

Nachdem Spanien nun anrollt, fragt man sich wohin die Reise weitergehen wird. Lendix hat vor einigen Wochen angekündigt, dass ein Büro in Italien eröffnet wurde und man dort aus in den italienischen Kreditmarkt vorstossen will. Der Chef der italienischen Niederlassung arbeitet jedoch schon länger für Lendix. Dies spricht dafür, dass dies von langer Hand geplant wurde. Ich meine hier den Aufbau, die strategischeh Entscheidung nach Italien zu expandieren ist schon lange gefallen.  Nichts desto trotz werde ich auch von den ersten italienischen Krediten die Finger lassen.

Etwas anderes: Ansicht der Zahlungen

Lendix bietet etwas versteckt eine Übersicht zu den vergangenen und künftigen Zahlungen an. Ihr findet diese Ansicht unter dem Menu Punkt Portfolio. Dort wählt ihr „transactions“ und links bei Show „past repayments“. Ihr erhaltet dann eine Auflistung der vergangenen Zahlungen. Der kleine grüne Punkt zwischen Datum und Text bedeutet, dass die Zahlung eingegangen ist.:

Wenn ihr anstatt den vergangenen Zahlungen die erwarteten Rückzahlungen ansehen wollt, dann stellt einfach auf „future repayments“ um. Dort sind dann die nächsten erwarteten Rückzahlungen (mit orangem Punkt, da ja noch nicht bezahlt) aufgelistet. Ihr seht darin schön, was ihr erwarten könnt (nur ein Auszug von mir, denn es wären viel mehr):

Seien wir also gespannt, wie es weitergeht bei Lendix. Ich bin guter Dinge. Falls ihr auch bei Lendix investieren wollt, dann könnt ihr vom Willkommens Bonus profitieren, wenn ihr euch über einen Lendix Link auf dieser Seite anmeldet. Ihr kriegt 20 Euro Bonus, sobald ihr 500 Euro auf euer Konto eingezahlt habt, es ist dabei egal ob auf einmal oder mit vielen kleineren Einzahlungen. Faktisch kriegt ihr also 20 Euro geschenkt.

 

 

News zu ViaInvest, Swaper, Mintos und Currencyfair

In den letzten Tagen ist wieder einiges passiert, gerne informiere ich euch darüber, falls ihr es noch nicht wisst.

Currencyfair bietet 45 Euro Neukundenbonus bis 14.02.17

Das Angebot gilt für Neukunden, welche 400 Euro und mehr transferieren. Obendrauf gibt es noch eine Gratisüberweisung (aber erst nach dem Transfer). Wen ihr also sowieso Geld wechseln müsst, dann wäre das eine gute Gelegenheit noch 45 Euro einzustreichen. Mit diesem Link registrieren, und von der Aktion profitieren. Falls es nicht auf Anhieb funktioniert, nehmt mit mir Kontakt auf.

Swaper hat den Auto Invest angepasst

Falls ihr euch gefragt habt, warum euer Swaper auto invest auf einmal „krumme“ Beträge investiert, dann schaut in den Einstellungen nach. Dort steht neben eurem Betrag „+ up to 10 Euro“. Fand ich noch eine gute Sache, da mein AI so mein Konto leergeräumt hat.

ViaInvest erhöht Zinsen auf spanischen Krediten

Spanische Kredite bei ViaInvest rentieren seit einigen Tagen neu mit 12.2 Prozent (vormals 11.2%). Jede Erhöhung kann uns Recht sein und nehmen wir gerne mit ;). Die Tschechischen Kredite bleiben bei 12%, wir können aber gespannt sein, welches Land als nächstes aufgeschaltet wird.

Bessere Verfügbarkeit von Konsumkrediten bei Mintos, und Währungswechsel

Meine Vermutung ist eingetroffen, und es sind wieder mehr Kredite mit buyback verfügbar bei Mintos. Jetzt kann man problemlos wieder einkaufen und ich wage die Prognose: „Geht es so weiter, steigen auch die Zinsen wieder“. Ich schätze wir sehen bald wieder die ersten 13 Prozent Kredite mit buyback. Ausser es kommt wieder ein Grossinvestor und kauft alles leer. Seien wir gespannt.

Neu gibt es auch die Möglichkeit direkt in andere Währungen zu wechseln, wenn ihr das wollt. Auffindbar in eurem Mintos Konto ist das unter Einzahlungen/Auszahlungen. Der Mindestbetrag zum Wechseln ist 1 Euro. Mintos sagt, dass die Wechselkurse sehr gut sein werden. Das prüfe ich noch, ob das wirklich so ist. Ich würde höchstens in Dänische Kronen investieren. Man muss einfach immer bedenken, dass man irgendwann auch wieder zurückwechseln muss. Da entstehen 2 mal Wechselkosten (die gibt es immer, auch wenn Mintos das nicht so deutlich sagt). Ob sich das lohnt, bleibt fraglich.

Ausblick

Ich habe euch Berichte zu neuen Plattformen versprochen, die kommen auch noch, versprochen. Eine neue Plattform vorzustellen ist immer mit grossem Recherche Aufwand verbunden. Zudem benötige ich teilweise zur Klärung von Fragen auch den Support der Plattformen. Daher bin ich teilweise von externen Faktoren abhängig und kann nicht immer so schnell liefern wie ich das gerne würde. Ich habe aber einige spannende Plattformen im Köcher, seid also gespannt 😉