45 Euro Bonus bei Currencyfair für neue Nutzer bis zum 14. Februar 2017

Hallo Zusammen, ich mache euch gerne auf einen zeitlich begrenzten Sonderbonus bei Currencyfair aufmerksam. Ihr erhaltet 45 Euro Bonus, (plus eine Gratisüberweisung) wenn ihr euch über diesen Link bei Currencyfair anmeldet, und mindestens 400 Euro transferiert und in eine andere Währung tauscht. Dann müsst ihr das Geld nur noch auszahlen. Das wäre also eine gute Gelegenheit zum Beispiel in UK bei Saving Stream, Rebuilding Society, Collateral, Ablrate oder einer anderen Plattform einzusteigen.

Ich nutze Currencyfair (klick für eine Kurzbeschreibung von CF) regelmässig für grössere Transaktionen ab etwa 800 bis 1’000 Euro, da dies meistens günstiger ist als bei Transferwise (und ich ein Wunschlimit für den Währungswechsel setzen und abwarten kann). Transferwise nutze ich für die kleineren Beträge, da dies dort günstiger ist.

Für Schweizer ist Currencyfair zudem auch interessant, da Schweizer Banken auf einem Währungswechsel von CHF auf EUR etwa 1.5% Gebühren auf den mittleren Wechselkurs nehmen. Es lohnt sich also auch CHF zu überweisen (einfach im Wert von 400 Euro, ich würde also etwa 450 CHF überweisen um auf der ganz sicheren Seite zu sein).

Lendix – meine ersten Rückzahlungen sind eingetroffen und weitere Informationen

Ich hatte euch nachdem ich kurz hintereinander drei Lendix Artikel (hier, hier und hier) veröffentlicht hatte versprochen, erst wieder etwas zu schreiben, wenn es Neuigkeiten gibt. Jetzt ist es soweit, und gerne berichte ich darüber.

Die ersten Rückzahlungen

Am 15. Januar sind die ersten Rückzahlungen eingetroffen. Diese kommen von Projekten, welche bis zum 20. November 2016 vollständig finanziert wurden. Es wird so gehandhabt, dass Projekte welche bis zum 20. des Monats finanziert wurden, am Ende des nächsten Monats fällig werden. Projekte nach dem 20. Tag werden erst im übernächsten Monat fällig. Keine Sorge, es wird taggenau verzinst, da spielt das für uns keine Rolle. Ich teile euch das nur vollständigkeitshalber mit, damit ihr den Mechanismus versteht. Alle geplanten Zahlungen wurden fristgerecht beglichen, das ist die Hauptsache.

Lendix arbeitet an mehrsprachingen Emails und Beschreibungen

Wie bereits erwähnt habe ich mit den französischen Projektbeschreibungen und Update Emails keine Mühe, da ich die Sprache in der Schule gelernt habe. Für andere Investoren ist das natürlich nicht wirklich befriedigend. Ich habe angeregt, dass man in Deutsch, aber sicher in Englisch Emails verschickt und Projektbeschreibungen anbietet. Lendix sieht dieses Anliegen, und arbeitet daran die Emails zu neuen Projekten sowie die Projektbeschreibung zumindet in English zur Verfügung zu stellen. Sehr gut, ein Schritt auf die nicht frankophonen Investoren zu.

Lendix Croissance, das geht irgendwie immer an mir vorbei

Vielleicht ist euch zwischen den Projekten auch mal ein Lendix Crossance (mit Nummer, zum Beispiel 21) aufgefallen. Ich dachte, was ist denn das? Ich habe doch keine Email erhalten. Man sieht auch keine weiteren Details, wenn man es anklickt, kommt die Meldung, dass diese Projekte nur für qualifizierte Anleger sind. Dies scheint regulatorische Gründe zu haben. Lendix ist scheinbar eine Lösung am Erarbeiten, dass diese Projekte auch den Privatinvestoren zugänglich gemacht werden können.

Solche Sachen packen mich dann immer, ich muss einfach wissen was dahinter steckt 😉 Ich wurde etwas enttäuscht, es sind nur Leasing Projekte, welche finanziert werden, und die dürfen nicht von Privatinvestoren mitfinanziert werden. Das ist wohl eine rechtliche Eigenheit in Frankreich (wobei ich die Rechtslage in anderen Ländern hierbei nicht genau kenne). Nicht weiter schlimm, jetzt wissen wir ja worum es geht.

Noch etwas zur Auszahlung auf das Bankkonto

Es gibt eine Rücküberweisungsgrenze von mindestens EUR 100, was mir nicht aufgefallen war. Ich hatte als mein Konto freigeschaltet wurde EUR 100 eingezahlt, damit ich bei Projekten mitmachen konnte, da die Banküberweisung noch nicht angekommen war. Als die Banküberweisung angekommen war, habe ich die 100 Euro wieder retour überweisen lassen. Durch Zufall ist mir dann später aufgefallen, da kleinere Beträge nicht gehen, ausser es ist der Restsaldo auf dem Konto, dann geht auch dieser. Ich fragte Lendix, warum denn diese Regelung gelte. Die Antwort war, um die Kosten niedrig zu halten. Ich weiss jetzt nicht ob die etwas für die Überweisungen zahlen, aber SEPA Überweisungen sollten doch kostenlos sein. Ist ja schlussendlich egal, einfach nice to know.

Mein Zwischenfazit

Mit meinen Investitionen bin ich auf Kurs, auch wenn es etwas lange dauert, bis ich in die von mir angestrebten 25 Projekte investiert sein werde. Da ich Lendix aber eine super Plattform finde, ist mir das egal. Ich habe die Hoffnung, dass wir 2017 ein ausgeweitetes Kreditvolumen sehen werden. Ich melde mich im Februar wieder mit weiteren Entwicklungen meines Portfolios.

ps: Ihr kriegt 20 Euro Bonus, wenn ihr euch via einen Lendix Link auf diesem Blog registriert und EUR 500 einzahlt. Somit ist eure erste Investition von Lendix gesponsort.

 

 

Ein kurzes Interview mit Swaper CEO Iveta Bruvele

Ich hatte wiedereinmal einen Kontakt mit Iveta von Swaper / Wandoo, welche mir einige Fragen beantwortet hat und auch das erste aktive Jahr von Swaper Revue passieren liess.

Iveta, Swaper ging im Oktober live. Habt ihr eure Erwartungen bis zum Ende des Jahres 2016 erreicht? Kannst du mir einige Meilensteine nennen?

Wir konnten unsere Erwartungen sogar etwas übertreffen. Bis Ende 2016 wurden auf Swaper Investments von Euro 742’347 getätigt, kummuliert sogar 982k Euro.

Die Kreditvergabe (via Wandoo) war im Dezember besonders stark. Wir haben Kredite im Wert von 1.3 Millionen Euro vergeben. Dieser Trend hat sich im 2017 fortgesetzt und wir erwarten ein Kreditvolumen für Januar von mindestens 1.5 Millionen Euro.

Was würdest du als die grösste Herausforderung bezeichnen, um Swaper entwickeln und launchen zu können?

Unser grösstes Ziel bei der Entwiclung der Plattform war, diese den Wünschen und Anforderungen der Investoren anzupassen. Wir haben viel Feedback und Meinungen von erfahrenen Investoren eingeholt und

Iveta Bruvele, Swaper CEO

realisierten bald, dass wir uns weniger auf die online Plattform als die mobile Applikation fokussieren sollten. Was wir von den Investoren hörten war, dass sie einen schnellen  und einfachen online Zugriff auf ihre Investments wünschen. Weiter wurden einfache, und klare Übersichten, sowie konfigurierbare push Benachrichtigungen gewünscht. Es schien den Investoren wichtig zu sein, entscheiden zu können wann und welche Informationen sie erhalten werden.

Wir haben zuerst die Web Plattform gelauncht und kurz daraub die mobile App präsentiert. Damit avancierten wir zur ersten p2p Plattform mit eigener App.

Momentan beschäftigen wir uns mit einem kompletten Redesing der App. Alle Änderungen basieren auf Investoren Feedback. Hierüber werden wir im Januar weiter informieren.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass unsere grösste Herausforderung darin bestand (und weiterhin besteht), den Investoren ein massgeschneidertes Produkt zur Verfügung zu stellen, woran wir weiterhin arbeiten.

Werden wir 2017 Kredite aus weiteren Ländern auf der Plattform sehen?

Ja, wir planen dieses Jahr 2 bis 3 neue Länder aufzunehmen. Anmerkung p2phero: Welche wollte sie natürlich nicht verraten 😉

Welche updates und features können wir im 2017 erwarten?

Wie bereits gesagt wird es eine angepasste Version der mobile App geben, welche „Investoren freundlicher“ ausgestaltet wird.

Daneben kommen die 2 bis 3 neuen Länder ins Spiel, welche unseren Investoren eine grösse Auswahl an Krediten und Regionen bieten. Zudem werden wir neue Kreditprodukte neben unseren kurfristigen Krediten lancieren.

Unsere Investorenbasis kommt hauptsächlich aus Ländern wie Deutschland, Dänemark, Estland und so weiter. Da liegt es nahe, unseren ausländischen Investoren auch Kredite in deren Währungen anbieten zu können. Wir werden also 2017 Kredite in 3 weiteren Währungen anbieten. Um den Investoren weiter gerecht werden zu können, haben wir eine Deutsch sprachige Person für das Support Team eingestellt, was unsere Deutsch sprachigen Investoren schon bald bemerken werden 😉

Viele weitere Verbesserungen werden noch zusätlich folgen.

Was sind eure Ziele für 2017?

Aus dem finanziellen Standpunkt heraus betrachtet streben wir Investments via die Swaper Plattform von 12 Millionen Euro an. Weiter wollen wir die Kreditvergabe in unseren Hauptmärkten in einem ähnlichen Ausmass vorantreiben.

Aus der Produkt Perspektive wollen wir Swaper zu einer Plattform ausbauen, welche mehr bietet, als stetige Erträge. Wir wollen eine Plattform kreieren, welche unseren Investoren viele Finanzdienstleistungen – und Lösungen erbringt.

Wie geht ihr damit um, dass es zu Gesetzesänderungen in Georgien und Polen kommen könnte?

Momentan erfüllen wir die regulatorischen Anforderungen. In Zukunft werden wir unser Kreditangebot mit neuen Ländern erweitern, um unsere Abhängigkeit von der regulatorischen Stabilität Georgiens und Polens zu verringern.

Vergleichen wir den Prozess wie neue Regularien in der EU und Georgien umgesetzt werden, dann tut sich ein weiter Graben auf. In Georgien wird ein neues Gesetz verabschiedet und tritt wenige Tage später bereits in Kraft, ohne eine angemessene Frist zu gewähren, um die nötigen Anpassungen vornehmen zu können. Dies erschwert natürlich die Adaption an das neue Umfeld, aber es ist nicht unmöglich.

Iveta, Besten Dank für deine Ausführungen. Möchtest du meinen Lesern noch etwas mitteilen?

Ich danke all unseren Investoren herzlich, dass sie ihre Ansichten mit uns geteilt haben, und ermutige alle dies (weiterhin) zu tun. Wir sind dankbar für jegliche Tipps und Anmerkungen, diese helfen uns weiter zu wachsen und neue Dinge zu lernen.

Am 25. und 26. Januar wird Swaper am Pariser FinTech Forum, und am 7. Februar in London an der Finovate Europe 2017, vertreten sein. Sollte jemand von euch in der Stadt sein, kommt an unserem Stand vorbei, damit wir uns unterhalten können.

Mein Fazit

Meiner Meinung nach ist Swaper eine junge und hungrige Plattform, die etwas bewegen will und sich den Investoren stellt und auf diese hört. Ein wichtiger Punkt ist auch, dass viele Plattformen wohl in Bezug auf Polen und Georgien umdenken müssen (oder dies bereits tun). Es bleibt also sehr spannend in der p2p Welt. Ich freue mich auf die Entwicklungen dieses Jahres.

ps: Mir ist jetzt auch klar, warum wir schon zu Beginn mit der App „genötigt“ wurden 😉

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine Unterhaltung mit Toms Niparts, Viventor

Viventor ist bei vielen Investoren in der Beliebtheit stark gesunken. Zudem hört man auch nicht viel von Viventor. Grund genug für mich, den Kontakt mit Toms zu suchen, welchen ich immer als zielorientiert, lösungssuchend und gesprächsbereit erlebt habe. Nachfolgend gebe ich euch einige Absätze wieder, welche wir besprochen haben. Das wird ganz interessant und bietet einen tieferen Einblick in die Funktionsweise sowie die Strategische Planung von Viventor.

Es ist ruhig geworden um Viventor

Es stimmt, dass sich Viventor in der letzten Zeit nicht mehr so häufig an die Investoren gewandt hat. Dies hat vorallem 2 Gründe: Man arbeitet mit voller Kraft am neuen Plattform System (das dürfte bekannt sein). Zweitens will man die Investoren nicht zu spamen mit nicht relevanten Informationen. Viventor steht auf gesunden finanziellen Beinen, die Ruhe an der Informationsfront soll keinesfalls auf einen baldigen Abgang hindeuten. Das ist ganz und gar nicht der Fall, viele neue Sachen laufen momentan einfach im Hintergrund ab. Die Finanzberichte der Kreditvermittler werden auch mit der neuen Plattform zusammen aufgeschaltet.

Die Investoren (ich inklusive) bekunden Mühe ihr Geld zu investieren

Das ist natürlich auf für Viventor nicht wünschenswert, hat aber mit einer Kombination von verschiedenene Faktoren zu tun:

1) Die Investorennachfrage nach Krediten ist schneller gewachsen als das Angebot

2) Die Hypothekar Vermittler Primor und Seymoure haben ihr Angebot reduziert, da sie eine günstigere Finanzierungsquelle gefunden haben.

3) CocheGo arbeitet daran sein Kreditportfolio zu verbessern und tested neue Richtlinien. Deshalb werden diese Kredite momentan nicht auf die Plattform gestellt. Man will zuerst Erfahrungen mit den neuen Krediten sammeln, und den Investoren keine Kredite servieren, denen man nicht vorbehaltlos (in diesem Fall zu wenig Erfahrung) gegenübersteht.

4) Twinero sieht sich mit einem Rückgang im neuen Kreditvolumen konfrontiert. Dieses resultiert aus der SPL Anzeigen Verbannung durch google.

5) Auch die Feiertage haben die Gespräche mit den Kreditvermittlern verzögert.

Es gibt aber auch positive Meldungen (Pilotversuch mit 4 Finance)

Es wurde ein Pilotversuch mit 4Finance, einem grossen Kreditvermittler gestartet, welcher in 15 Ländern seine Geschäfte aktiv betreibt. 4Finance verfügt über eine bewiesen langjährige Ertragskraft. Einige 4Finance Kredite wurden bereits zu Testzwecken über die Plattform finanziert. Jetzt ist man daran, den Prozess weiterzutreiben. Dies ist jedoch aufgrund der Grösse von 4Finance etwas langatmig (lange Entscheidungswege). Man tut was man kann, aber es braucht einfach Zeit. Ein weiterer Vorteil der Zusammenarbeit ist jedoch, dass 4Finance Kredite ein sichereres Investment sind, als in Kredite von kürzlich gegründeten, unbekannten sowie kleinen Kreditvermittlern zu investieren.

Strikte Prüfungskriterien und strategische Ausrichtung

Viventor hält sich strikt an Prüfungskriterien fest, wie zum Beispiel Garantien der Teilhaber der Kreditvermittler. Es mussten schon einige Kreditvermittler abgelehnt werden, da diese dem Kriterienkatalog nicht entsprochen haben.

Stabile Märkte geniessen Priorität. Wir fokussieren uns momentan auf die nordischen Länder, West- und Zentraleuropa, sowie einige spezische Läner aus Süd- und Osteuropa. Diese Länder und Regionen sind Viventor bekannt, und bis zu einem gewissen Punkt vorhersehbar.

Viventor wurde auch von Kreditvermittlern aus Russland sowie Georgien angefragt, ob man deren Kredite nicht aufnehmen möchte. Diese wurden aus geopolitischen Überlegungen abgelehnt. Man hat aus den Gesprächen auch vernommen, dass es in Georgien und auch Polen wohl zu regulatorischen Veränderungen kommen wird, und somit das Umfeld für Kreditvermittler anspruchsvoller werden dürfte.

Und zum Schluss

Viventor befindet sich, wie auch die Kreditvermittler, in stabilen Finanzverhältnissen. Änderungen im Kreditvolumen auf der Plattform haben nur geringen Einfluss auf die Ertragskraft der Kreditvermittler. Toms macht zum Schluss noch darauf aufmerksam, dass jeder investierte Cent den Investoren seit bestehen von Viventor, immer zurückbezahlt wurde.

Mein Fazit

Ein solch vertiefter Einblick in das Denken einer Plattform kriegt man wohl nicht so oft. Ich finde einigen Punkte äusserst spannend, und wir werden sehen ob diese eintreffen. Das ganze ändert aber nichts an meiner Haltung, dass uninvestierte Gelder mit der Zeit abgezogen werden. Die Plattform sollte man jedoch im Auge behalten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ablrate – eine UK crowdlending Plattform

Heute schauen wir uns wiedermal eine Plattform aus dem Vereinigten Königreich an: Ablrate.

Ablrate ging im Juli 2014 live und hat seitdem mehr als 16 Millionen Pfund an Krediten vermittelt. Ursprünglich kommen die Gründer alle aus dem spezifischen Bereich der Luftfahrtfinanzierung (-und Leasing). Dies ist ein stark regulierter und von Banken dominierter Markt. Hier setzte Ablerate an und konnte vielen Firmen einfacher zu Krediten verhelfen.

Mittlerweile werden aber auch Kredite gegen besichertes Land oder Fabrikhallen gewährt. Oder ganze Wagenparks als Kreditsicherheit genommen. Es kommt auch vor, dass Schiffscontainer beliehen werden. Dies ähnelt starkt der Plattform Collateral, über welche ich euch schon berichtet hatte.

Wie hoch sind die Zinsen und die Laufzeiten?

Die Zinsen variieren von etwa 10 Prozent bis gegen 15 Prozent in den meisten Fällen. Ich habe jedoch auch schon solche gesehen, welche über 18 Prozent rentiert haben. Ausbezahlt werden die Zinsen üblicherweise nach jedem verstrichenen Monat, welcher der Kredit läuft. Die Laufzeiten beginnen etwa bei drei Monaten und tendieren selten bis zu 5 Jahren.

Gibt es einen Zweitmarkt?

Ja, den gibt es glücklicherweise. Ich mag das wirklich, wenn ich die Möglichkeit habe, vor erreichen des Rückzahlungstermins eines Kredits, meinen Anteil zu verkaufen. Das gibt mir Sicherheit, falls ich einmal Geld benötigen sollte. Was ich hier halt nie weiss, ist ob ich über Pari mit Gewinn oder unter Pari mit Verlust verkaufen muss. Das hängt dann mit der Nachfrage zusammen und wie lange ich warten kann um zu verkaufen. Halte ich einen Kredit aber schon 6 Monate, dann kann ich auch unter Pari verkaufen, und bin nach Zinsen immernoch im Gewinnbereich.

Gab es schon Ausfälle?

Ja, einen. Ein Container Loan konnte nicht mehr bezahlen und die Container als solches waren unauffindbar und somit nicht verwertbar bis zum heutigen Tag. Das ist natürlich Schade, aber liegt in der Natur der Sache beim Investieren. Früher oder später trifft es jeden einmal.

Ein gutes hat die ganze Geschichte aber. Ablerate hat während des Ausfalls immer gut und zeitnah über die nächsten Schritte informiert. Sobald so ein Kredit den juristischen Weg begeht, wird viel Zeit verstreichen, ohne dass die Plattform etwas dagegen machen könnte. So sah man schon früh aus welchem Holz Ablrate geschnitzt ist. Man steht zu den Tatsachen und versucht nicht etwas unter den Teppich zu kehren. Das hat vielen Investoren Vertrauen gegeben.

Registrierung

Für UK Bürger und Einwohner wird eine automatische Prüfung der Adresse und des Identifikationspapiers vorgenommen. Internationale Investoren sind willkommen, deren Identität muss jedoch manuell geprüft werden. Man kann sich registrieren, wird dann aber per Email aufgefordert einige Dokumente einzureichen wie zum Beispiel: Nebenkostenrechnung (kann auch Internetrechnung sein), Identifikationsdokument, Nachweis über sein eigenes Bankkonto. Ging bei mir alles sehr flott und freundlich über die Bühne.

Fazit

Ich freue mich auf meine ersten Investments mit Ablerate und werde von meinen weiteren Erfahrungen berichten.

 

 

2016 lief richtig gut für Estateguru

Auch wenn Estateguru in meiner Top 10 nur den siebten Rang holen konnte, und die Reaktionsgeschwindigkeit des Supports zu wünschen übrig lässt, ist Estateguru eine gute Plattform, welche ich wirklich mag. Es freut mich darum um so mehr, dass im Jahr 2016 (vor allem in der 2. Hälfte) die Geschäfte florierten. Ich hoffe stark, dass sich dieser Schwung ins 2017 mitnehmen lässt. Der Start war erfreulich. Wenn es weiter gut läuft, sind die Zeiten des Wartens auf neue Projekte bald Geschichte.

Ein Blick auf die Zahlen

Gemäss ausgewiesenen Zahlen hat die Plattform das 2016 mit einem Kreditvolumen von weniger als 5 Millionen begonnen und mit mehr als 16 Millionen Euro abgeschlossen. Das macht ein sattes Plus von 11 Millionen Euro. Der Grossteil kam jedoch aus dem 2. Halbjahr. Läuft 2017 so weiter, sollte nächstes Jahr ein höherer Zuwachs erzielt werden können. Die Zahlen stimmen mich zuversichtlich, zumal es noch keinen Ausfall (= Zahlungsverzug von mehr als 45 Tagen gibt). Es gibt immer wieder vereinzelte Zahlungen, welche verspätet sind, aber das gehört zur Natur der Sache bei Immobilienprojekten. Solange gezahlt wird ist alles gut. Nur die Kommunikation seitens Estateguru könnte man da verbessern, aber nein, man sagt lieber nichts und verbucht die Zahlung einfach 10 Tage oder  noch später. Man hat mir seitens der Plattform versichert, dass man verspätete Zahlungen anmahnt (was ich auch glaube), aber eine schlüssige Erklärung warum die Investoren nicht informiert werden, habe ich nicht erhalten. Nunja, die Geschwindigkeit mit der die Projekte gefüllt werden, zeigt wohl, dass viele Investoren trotzdem investieren. Das wird aber nicht immer so bleiben, bei einer gewissen Grösse gibt es mehr Nörgler wie mich 😉

Wie geht es weiter?

Ich bin gespannt, aus welchem Land das nächste nicht estnische Projekt kommen wird. Aus Lettland haben wir jetzt mindestens 2 gesehen, und ich tippe auf Litauen als nächste Station der Auslandsexpansion. Vielleicht wird es aber auch Grossbritannien sein, oder Finnland 😉

Ich hoffe auch, dass die (von mir subjektiv wahrgenommene) Kreditqualität hoch bleibt, und wir von Ausfällen verschohnt bleiben. Wobei einen Ausfall sollten wir schon mal sehen, denn nur so können wir Gewissheit erlangen, dass Estateguru diesen so gut wie möglich abwickelt. Wir sehen dann auch, was die Bewertungen taugen. Viele meiner Projekte werden in den nächsten Wochen und Monaten zur Rückzahlung fällig, das wir sicherlich interessant.

Noch was zum Schluss: Estateguru bietet immernoch ein Bonusprogramm an für Neuinvestoren. Ihr erhaltet 0.5 Prozent Gutschrift für jeden Euro den ihr in Projekte investiert habt während der ersten drei Monate eurer Mitgliedschaft. Das Geld wird immer direkt aufs Konto ausgezahlt, nachdem das Projekt finanziert ist und das Geld an den Kreditnehmer ausbezahlt wurde. Mitmachen könnt ihr, wenn ihr euch über einen Estateguru Link auf diesem Blog anmeldet.

Bei Fragen einfach posten oder das Kontaktformular nutzen. Happy investing!

 

Omaraha die Zweite – Licht ins Dunkel (aka der Versuch einer Anleitung)

Vor einigen Tagen habe ich ja einen teilweise ironisch frustrierten Beitrag zur p2p Plattform Omaraha gepostet. Auf den ersten Blick scheint die Plattform sehr komisch in Bezug auf die Funktionalität zu sein. Beim zweiten Blick ist das, zumindest bei mir, immer noch so 😉 Aber ich masse mir jetzt an, verstanden zu haben, wie man investiert. Falls ihr Zahlen sucht zu Ausfällen und dergleichen, dann muss ich euch enttäuschen, das wird eine Art „Beginners Guide“. Statistiken werde ich erst in einigen Monaten präsentieren können.

Zuerst kommt die Einzahlung und dann keine Benachrichtigung

Hinter Omaraha steht die finzo ou, auf deren Bankkonto man sein Investitionsgeld auch überweist. Ich habe dann immer auf ein Email für meinen Zahlungseingang gewartet. 2 Tage später habe ich meinen account gecheckt, und das Geld war gutgeschrieben. Schön, es gibt also keine Benachrichtigung. (Hier habe ich mich gefragt, warum ich mir das eigentlich antue mit der Plattform. Eine Antwort habe ich bis Heute nicht, wahrscheinlich bin ich einfach masorchistisch veranlagt 😉 ).

Das Geld ist im Account, muss aber eine Ebene tiefer verteilt werden

So, das Geld ist da wo es sein soll, oder doch nicht? Bei Omaraha gibt es 3 Unteraccounts, gegliedert nach :

1) Esten

2) Slowaken

3) Secured Loans (buyback)

Der virtual account ist übrigens einfach euer Investorenkonto bei Omaraha, wo das Geld eingeht, und ihr es weiterverteilt auf die drei Unterkonten.

Wie kommt das Geld in die Unterkonten?

Das Geld müsst ihr manuell zwischen den Konten hin und her transferieren. Dazu geht ihr unter dem Menü Punkt „Accounts“ auf Transfer und wählt das Belastungs- wie auch Gutschriftskonto. Hier kann man übrigens auch Auszahlungen auf sein Bankkonto veranlassen. Im Beispiel habe ich den Virtual Account angewählt und möchte EUR 10 auf den estnischen Account transferieren (geht nicht, da ich kein Geld auf dem Konto habe, da ich voll investiert bin, ist nur als Beispiel gedacht). So müsst ihr vorgehen. Ihr könnt das Geld auch wieder zurück transferieren oder auf ein anderes Konto schieben. Alles kein Problem.

Jetzt kann man zumindest manuell investieren

So, wir befinden uns in der Kategorie Invest bei den Loan Applications (Esten wie Slowaken vereint, was es nicht übersichtlicher macht, aber man kann filtern. Investieren in einen Slowaken geht aber hier auch nur, wenn der Slowaken Account gefüttert wurde…) und haben einen Kredit gefunden, in welchem wir gerne manuell investieren würden. Dazu genügt ein Klick auf den Kredit, und es geht eine drop down Lasche auf. Den Betrag eingeben und conclude agreement anklicken. Danach muss man noch mit einer PIN bestätigen (wenn nicht vorhanden wird diese per sms gesendet). Schon ist man investiert.

Für Autoinvest muss man ein Investment Profil anlegen

Wer gerne nach definierten Kriterien automatisch investiert, dem wird durch die Erstellung eines Investment Profils geholfen.  Wir befinden uns hier in der Kategorie Invest -> Investment Terms und sehen dann die links stehende Ansicht (bei euch steht noch ’no active profile‘, bei mir 1, da ich bereits eines angelegt habe). Man kann hier also ein oder mehrere Profile für die Esten und Slowaken anlegen. Für die secured loans ist das nicht möglich, die muss man manuell filtern (siehe weiter unten).  Ein Klick auf Investment Terms genügt, und man kann ein Profil erstellen. Es gibt auch die Möglichkeit sich ein Profil anzeigen zu lassen, welches empfohlen wird. Man kann aber auch frei auswählen wie man will (innerhalb der vorgegebenen Paramater wie zum Beispiel den fixen Score Bandbreiten). Man kann die maximale Laufzeit der Kredite bestimmen, sowie den Bonus einstellen. Ich wage es jetzt mal diesen auf 0 zu stellen, denn Omaraha nimmt sowieso schon 5 Prozent Kommission (welche an eurem Zinssatz abgezogen wird). (Anmerkung p2phero 12. Jan 2017: Die 5% gelten für die Secured Loans, bei estnischen sind es 20%, bei slowakischen 30% -> Rechenbeispiel: 25% Zins, estnischer Kredit 0.25 x (1 – 0.2) = 20% Zins für euch, 5% für die Plattform!) Ob ich so erfolgreich sein werde, weiss ich nicht. Manuelle Gebote haben aber ohne weiteres mit 0 Bonus geklappt (kann man dort gar nicht angeben, und ich weiss nicht ob wenn ein Profil aktiv ist mit Bonus, dieser dann auch bei manuellen Geboten zählt). Ich werde es herausfinden 😉

Secured Loans

Als dritte Option bleiben noch die Secured Loans, welche mit einer Art buyback ausgestattet sind, welcher jedoch sofort greift und man sein Geld und die Zinsen immer zum geplanten Termin kriegt. Um in diese Kredite anzulegen müssen wir zuerst ….(na, wisst ihr es? ;)) …. genau: Geld auf unser Secured Loans Konto transferieren! Danach gehen wir in der Kategorie Invest auf die Unterkategorie secured loans. Wir sehen dann ein solches Bild vor uns:

Die secured loans laufen bis 23 Monate und variieren je nach Tag in der Verzinsung von 11 oder 12 Prozent. Man kann dann die Dauer sowie den Zinssatz eingrenzen. Weiter hat man die Möglichkeit den maximalen Kreditbetrag (Grösse des Kredits) zu bestimmen. Durch „filter“ werden nur die den Parametern entsprechenden Kredite angezeigt. Mit Invest wird logischerweise investiert. Ich habe hier aber noch nicht rausgefunden, wie ich direkt einen Kredit ansteuern kann, oder wie ich wenn ich 50 Euro investieren will, diese in 5 x 10 investieren kann (ohne manuell 5 mal 10 Euro zu bieten indem ich den Filter nochmals einstelle). Ist noch wichtig, wenn man Laufzeiten streuen möchte. Ist man mit einem Gebot nicht zufrieden, kann man es mit cancel (in der rechten Spalte erscheint ein Symbol) annulieren.

Secured loans und p2p Kredite = hybrid Plattform

Ich hatte hier letztens schon beschrieben warum einige Plattformen keine richtigen p2p Plattformen sind. Omaraha ist wirklich ein Spezialfall, da es p2p Kredite gibt (Esten und Slowaken) und eben auch die secured loans, welche keine direkten Kredite sind, sondern so wird der Kreditvermittler mit Geld versorgt. Dieses leiht er dann über seine Bilanz weiter aus an die Kreditnehmer.

Fazit

Eine ganz schön komplizierte Kiste. Wenn ich aber 20 Prozent Rendite einfahren kann, werde ich wohl damit leben müssen 😉 Mal sehen wie sich meine Investments entwickeln. Es kann auch gut sein, dass ich hier Schiffbruch erleide und Lehrgeld zahlen werde. Ich halte euch auf dem Laufenden.

 

 

 

 

Bei Mintos ändern die Spielregeln wiedermal

Nein, nicht Mintos ändert direkt die Spielregeln nach denen die Plattform funktioniert, es sind mehrheitlich exogene (exogen = von ausserhalb des Systems) Faktoren, welche die Situation ändern. Was ich damit meine: Ich konnte mir einigen grundlegende Sachen merken wie:

1) Es hat immer genügend (personal) Kredite auf der Plattform

2) Am Sekundärmarkt gibt es keine grossen Abschläge.

Im letzten Jahr haben beispielsweise die obigen beiden Faktoren mehrmals geändert und der Sekundär- wie auch teilweise der Primärmarkt haben darauf reagiert. Oder anders gesagt, die Investoren haben sich anders aufgestellt.

Was ist denn 2016 passiert?

Im März gab es noch Privatkredite mit Zinssätzen von 13.8%, Mogo Kredite mit buyback waren in Hülle und Fülle vorhanden. Danach kam die Wende, zuerst gingen die Zinen und das Angebot an Privatkrediten deutlich zurück, bis man fast keine mehr ergattern konnte. Danach besserte die Situation wieder und man konnte in Privatkredite zu 12 Prozent investieren, die Mogos waren auch noch da. Dann kam die nächste Entwicklung: Mogo begibt auch Autokredite ohne buyback aus, die Zinsen aber leicht höher. Danach wird das Angebot an Mogos mit buyback dünner, bis es keine mehr gibt. Später tauchen wieder welche auf, aber mit massiv tieferen Zinssätzen. Und was passiert? Investoren kaufen die Kredite ohne buyback und stellen diese bei Zahlungsverzug mit hohen Abschlägen auf den Zweitmarkt. Vorher wurde auf dem Zeitmarkt alles mit Abschlag sehr schnell gekauft, was jetzt nicht mehr passiert. Gegen Ende Jahr kommen dann wieder viele Privatkredite und blähen den Primärmarkt auf, das Kreditvolumen kann vom Investorengeld nicht absorbiert werden. Die Zinsen steigen wieder bis etwa 13.5%, die vielen Ausfälle auf dem Zweitmarkt bleiben.

Und 2017?

Das Jahr beginnt ruhig, ich hatte mich schon daran gewöhnt, dass es genügend Angebot gibt und ich meinen auto invest für die Privatkredite laufen lassen kann. Und dann kommt ein Grossinvestor und fegt den Primärmarkt beinahe leer wie man in der Grafik eindrücklich sieht.

Zuvor hielten sich beide Märkte in etwa die Waage. Und jetzt werde ich wohl die Rückflüsse wieder anderweitig anlegen müssen. Glücklicherweise habe ich beim Invoice Financing (Rechnungsfinanzierung) gute Erfahrungen gesammelt und nur wenige Rechnungen gehabt, die lange verzögert waren und ich mit Abschlag verkauft habe. Ich werde wohl wieder diesen Weg einschlagen, leider sind dort die Zinsen etwas tiefer. Lange werde ich das nicht mitmachen, und meine Gelder nötigenfalls an andere Plattformen überweisen. Heute hat Mintos bekannt gegeben, dass der Kredivermittler Lendo sein „Skin in the game“ von 15 auf 10 Prozent senken darf per 19. Januar. Das heisst Lendo muss nur noch 10 Prozent jedes Kredits selber finanzieren, und kann den Investoren 90 Prozent des Kredits anbieten. Ob das alleine genügt, wage ich zu bezweifeln.

Ihr sucht den Sinn dieses Artikels?

Ich auch 😉 nein Spass beiseite. Es geht mir darum aufzuzeigen, dass die Rahmenbedingungen im p2p Bereich sehr schnell ändern können, und man einen Plan B bereithalten sollte. Und ja, von dem ewigen hin und her bin ich genervt. Mintos ist trotzdem für mich eine gute Plattform, aber neue Investoren sollten momentan wohl eher nicht einsteigen. Es kann gut sein, dass die Situation in einigen Tagen wieder besser aussieht. Ich denke nicht, dass ich unter diesen Bedingungen meine 20 Prozent Rendite halten können werde.

 

 

 

 

Rebuilding Society – Das Jahr des Aufbruchs?

Wie ich in meiner Top Ten zum Jahresende schon beschrieben habe, war das Jahr 2016 eher durchzogen. Rebuilding Society hat seit Gründung gegen 11 Millionen Pfund gesammelt und an KMU weitergeleitet. Ich hoffe sehr, dass dies weitergeht.

2016 das Jahr der Ausfälle

Eins vorweg, mit Ausfällen muss man beim Investieren wohl oder übel leben. Bei Zinssätzen zwischen 16 bis 20 Prozent, sollte dies auch drinliegen. Rebuilding Society gibt für die letzten 12 Monate eine Ausfallrate von 10.9 Prozent, bei einen Durchschnittszinssatz von 16.7 Prozent an. Das ist schon heftig, und sollte eigentlich nicht passieren. Es sieht so aus, als wenn während einer bestimmten Periode aufgeschaltete Kredite häufiger ausfallen als in anderen Perioden. Das mag Zufall sein, und das hoffe ich auch schwer, ansonsten müsste man davon ausgehen, dass die Kreditprüfung geschlammt hätte.

Nunja, gegen Herbst des Jahres schien sich die Lage zu entspannen und ausgefallene Kredite konnten zumindest teilweise eingetrieben werden. Schön und gut, aber da waren die Investoren schon verschreckt und investierten in neue Kredite verständlicherweise nur zaghaft (wenn überhaupt). Diese Kombination ist für eine Plattform sehr gefährlich, da Erträge ausbleiben, und neue nur zögerlich erwirtschaftet werden. Glücklicherweise konnten troztem noch grössere Kredite finanziert werden, auch wenn die Auktionsdauer mehrmals verlängert wurde.

Was jetzt gebraucht wird…

Sind vorallem Kredite, welche nicht ausfallen und Investoren, welche neue Projekte finanzieren. Ich habe meine Einlagen erhöht, da ich recht gut gefahren bis dieses Jahr. Ich habe nur einen Kredit verkauft, der schon bei der ersten Rate zu spät war. Die restlichen Schuldner haben pünktlich bezahlt. Meiner Meinung nach ist der Ruf der Plattform schlechter, als er eigentlich sein müsste. Man hat meines Erachtens die Probleme erkannt und schon teilweise gelöst. Es ist noch ein weiter Weg, aber nach meinem letzten Kontakt mit dem Management bin ich guter Dinge. Ich sehe zudem auch, dass wohlhabende Investoren teilweise sehr grosse Beträge bieten (150k in einem Fall, 25k mehrfach in anderen Fällen). Es scheint also so, dass das Vertrauen der Grossinvestoren noch vorhanden ist. Ein sehr gutes Zeichen!

Falls ihr die Plattform risikolos testen wollt, dann könnt ihr euch über einen Rebuilding Society Link auf diesem Blog anmelden und kriegt GBP 10 zum Testen gutgeschrieben (kriege ich übrigens auch, ist kostenlos für euch). Falls ihr dann weiterinvestieren wollt, lege ich euch Currencyfair oder Transferwise für die Überweisung ans Herz. Ihr zahlt damit nur einen Bruchteil der Überweisungsgebühren bei eurere Bank des Vertrauens 😉

Fazit

Ich plane meine Einlage dieses Jahr kontinuirlich zu erhöhen, sofern alles läuft wie ich mir das vorstelle. Falls jemand von euch seine Erfahrung mit mir teilen möchte, immer her damit und kontaktiert mich.

 

 

 

Twino – ein Update

Lange ist es her seit ich etwas über Twino geschrieben habe. Seitdem ist sehr vieles passiert und Twino hat sich in meinen Augen verbessert. Auch wenn es Twino dieses Jahr nicht in die Top Ten geschafft hat, kann sich das ja Mitte Jahr wieder ändern.  Für mich sind diese drei Neuerungen am wichtigsten:

Mobile App

Im Herbst wurde eine mobile App lanciert und seitdem können die Investoren auch via App investieren. Das ist doch eine gute kompakte Sache für unterwegs. Natürlich ist dies nicht essentiell, denn man kann ja unterwegs auch auf die normale oder mobile Website surfen und dort alles erledigen. Aber für ein Fintech ist sowas fast ein Must.

Neue Website

Die Website hat ein total neues Layout erhalten, was meiner Meinung nach auch bitter nötig war. Die alte Version sah einfach schlecht aus und wirkte in keinster Weise wie eine Website aus 2016. Mit den neuen modernen und sehr gut lesbaren Layout hat Twino diesen Makel meines erachtens bestens behoben.

Kredite ohne Buyback / Russische Kredite mit Buyback und 14% Zinsen

Twino hatte mehrere Investorenbefragungen durchgeführt und dabei wurde der Wunsch geäussert auch in Kredite ohne buyback anzulegen wollen. Dieser Wunsch wurde erfüllt, und es gab Verzinsungen bis gegen 40 Prozent. In diese Kredite habe ich nicht investiert, das war mir zu unsicher. Ich finde es dennoch gut, dass diese Möglichkeit geboten wird, denn ich habe das noch auf keiner anderen Plattform gesehen. Die Ausfallraten dürften bei dieser Kreditkategorie sehr hoch sein, genaue Zahlen habe ich jedoch noch nicht gesehen. Die Tatsache, dass diese Kredite weiterhin angeboten werden, zeigt dass Nachfrage seitens der Investoren besteht.

Gegen Ende des Jahres sind dann auch Buyback Kredite mit einer Verzinsung von 14 Prozent auf die Plattform gekommen. Ich weiss nicht ob das ein Gleichziehen mit Swaper war, welche ja bekanntlich seinen VIP’s durchs Band 14% anbietet. Egal warum und weshalb, einfach gut, gibt es noch bessere Zinsen für die Investoren.

Fazit

Meine Rendite beträgt gemäss XIRR 12.83%, was ja eigentlich ein gutes Resultat ist. Mit den 14ern geht da noch mehr. Die Perfomance der Website ist leider ab und zu unbefriedigend, was aber mehr nervt ist, dass teilweise Zinsen verschwinden und wieder auftauchen nach einigen Stunden. Wenn das noch bessert, bin ich wieder zufrieden. Ich berichte gerne weiter.